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Donnerstag, 17. August 2017

Diözesanwallfahrt mit Bischof Zsifkovics nach Fatima

© Diözese Eisenstadt/Horvath-Piroska
Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Marienerscheinungen in Fatima pilgerten zahlreiche Gläubige gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zum bedeutendsten Wallfahrtsort Portugals – "Friedensbotschaft von Fatima ist heute genauso aktuell wie vor 100 Jahren", so Bischof Zsifkovics im Rahmen der Messfeier an der Erscheinungskapelle

Fatima – "Fatima ist eine große Einladung und Ermutigung an uns alle, als Christen Friedensboten zu sein. Die Einladung, für den Frieden in der Welt zu beten, hat an Aktualität nicht das Geringste eingebüßt": Das betonte Bischof Ägidius Zsifkovics vor zahlreichen Pilgern in der Cova da Iria an der Erscheinungskapelle von Fatima, wo als Höhepunkt der diesjährigen Diözesanwallfahrt die Messe gefeiert wurde. Die Pilgerreise vom 16. bis 20. August zum bedeutendsten Wallfahrtsort Portugals steht ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres "100 Jahre Marienerscheinungen in Fatima".

Gebet für den Frieden
Die gegenwärtige Situation sei durchaus mit jener von 1917 vergleichbar: "Kriege, Hungersnöte, Flüchtende, Vertriebene, Verfolgte sowie Naturkatastrophen, Hass und Terror erschüttern die Welt. Dazu kommen noch die seelischen Nöte des modernen Menschen, auch unsere ganz persönlichen Nöte", so der Bischof. Das Gebet für den Frieden sei gerade inmitten der weltlichen Turbulenzen ein starkes Zeichen dafür, dass "Christen auch heute Lichtträger, Brückenbauer und Friedensboten sein wollen". Ausdrücklich betonte der Bischof die Bedeutung des Gebets als "unsere Verbindung und Vereinigung mit Gott, als eine Art "Himmelsleiter" im dialogisch-vertrauensvollen Hinwenden zu Gott.

Botschaft der Umkehr und Versöhnung
Das Heiligtum von Fatima, wo vor 100 Jahren, genauer am 13. Mai 1917, drei Hirtenkinder mit der ersten von insgesamt drei Marienerscheinungen beschenkt wurden, vermittle zugleich die Botschaft, dass Umkehr im Leben immer möglich sei. Eine "zweite Taufe" und damit "ein Wieder-Anfangen und Versöhnen mit Gott und dem Nächsten" sei ein Geschenk, dessen sich Christen stets aufs Neue bewusst werden müssten, wie Bischof Zsifkovics hervorhob.

Erinnerung an das Geschenk des Lebens
"Schließlich erinnert uns die Statue Unserer Lieben Frau von Fatima daran, dass das Leben und der Glaube selbst ein großes Geschenk sind, wofür wir dankbar sein sollten. Denn alles, was ich bin, bin ich durch einen anderen, nicht durch mich selbst. Das Leben in seiner Kostbarkeit ist kein verfügbares Ding, sondern eine Gabe, ein Geschenk", sagte der Bischof. Maria sei die große Hoffnung, dass auch "unsere Sehnsucht nach Leben und Glück in Erfüllung gehen wird."

Kugel des Terrors wird zum Symbol der Dankbarkeit
Aber nicht nur mit ihren Freuden und Hoffnungen, auch mit ihren Sorgen und Leiden würden Menschen aus allen Teilen der Welt zum Heiligtum von Fatima pilgern. Großes Sinnbild für das "fürbittende Einstehen Mariens für andere" sei die Krone am Haupt der Statue von Fatima, die jene Kugel birgt, die Papst Johannes Paul II. beim Attentat am 13. Mai 1981 auf dem Petersplatz in Rom getroffen und schwer verletzt hat. Es war der ausdrückliche Wunsch des Papstes, dass diese Kugel in die Krone der Gnadenstatue eingearbeitet werden sollte – aus Dankbarkeit, das Attentat überlebt zu haben. "Diese Krone erinnert uns alle an das große Geschenk des Lebens, dem wir mit Dankbarkeit, mit Achtung, Anerkennung und Achtsamkeit begegnen sollen", so Bischof Zsifkovics.

Besuch der Erscheinungskapelle
Die Pilgerreise startete am 16. August mit einem Nachmittagsflug von Wien-Schwechat nach Lissabon, von wo es nach der Begrüßung durch die deutschsprachige Reiseleitung nach Fatima ging. Am Abend stand ein Besuch der Erscheinungskapelle als dem Herzstück des Wallfahrtsortes mit der Statue "Unserer Lieben Frau", die Teilnahme am Rosenkranzgebet und an der anschließenden Lichterprozession auf dem Programm.

Im Geburtsort der Seherkinder
Am Donnerstag wurde nach dem Frühstück die Messe an der Erscheinungskapelle gefeiert, ehe der neuen und alten Basilika mit den Grabmälern der verstorbenen Seherkinder ein Besuch abgestattet wurde. Nach dem Mittagessen und der Kreuzwegandacht fuhr die Pilgergruppe wieder von Aljustrel, dem Geburtsort der Seherkinder, nach Fatima zurück.

Weltkulturerbe in Batalha und Alcobaca
Am Freitag wird die Pilgergruppe die Messe an der Auferstehungskapelle feiern und anschließend zum berühmten ehemaligen Dominikanerkloster von Batalha, einem UNESCO-Weltkulturerbe, fahren. Nach dem Mittagessen geht es wieder zurück nach Fatima, wo in der Erscheinungskapelle abermals der Rosenkranz gebetet wird. Am Samstag steht eine Fahrt nach Alcobaca mit einer Messe in der königlichen Abtei von Alcobaca, seit 1989 ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe, am Programm: diese größte und berühmteste Klosterkirche – ein Zisterzienserkloster – des Landes werden die Pilgerinnen und Pilger umfassend besichtigen.
Am Sonntag, dem letzten Tag der Pilgerreise, steht schließlich noch eine Messfeier im Hieronymus-Kloster mit anschließender Besichtigung des majestätisch-imposanten Komplexes auf dem Programm, ehe es von Lissabon aus zurück nach Wien geht.

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