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Mittwoch, 22. Februar 2017

Katholisches Bildungswerk: Big Player in Burgenlands Bildungslandschaft

Jahresbilanz 2016 untermauert den eindrucksvollen Stellenwert des Katholischen Bildungswerks der Diözese Eisenstadt im Bildungswesen: Knapp 200 Veranstaltungen an 54 Orten erreichten mehr als 7.000 Teilnehmende – Vielfalt und ehrenamtliches Engagement als wichtige Schlüssel zum Erfolg

Eisenstadt – Das Katholische Bildungswerk der Diözese Eisenstadt kann seine Position als Big Player in der Bildungslandschaft des Burgenlandes auf eindrucksvolle Art und Weise festigen und ausbauen: Die Jahresbilanz 2016 unterstreicht das hohe qualitative und quantitative Niveau der Projekte und Angebote des Katholischen Bildungswerks, das im Vorjahr mit beinahe 200 Veranstaltungen an 54 Orten insgesamt 7.174 Teilnehmende, darunter 4.435 Frauen, erreicht hat. Im Rahmen der Bildungsarbeit haben sich 85 Referentinnen und Referenten sowie 28 Ehrenamtliche engagiert.

Eindrucksvolles ehrenamtliches Engagement
"Ein zentraler Schlüssel zum Erfolg ist das Engagement der ehrenamtlichen Bildungsverantwortlichen, die sich mit großem Einsatz in den Pfarrgemeinden mit der katholischen Erwachsenenbildung identifizieren und Bildung vor Ort anbieten", betont Johann Artner, Leiter des Katholischen Bildungswerkes der Diözese Eisenstadt. Nicht minder beeindruckend ist die Vielfalt der unterschiedlichen Projekte und Angebote: "Die Bildungsbereiche reichen von der Elternbildung in Kindergärten über hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltungen, internationale Dialoggespräche und Projektteilnahmen bis hin zu Orientierungskursen für Migranten und Flüchtlingen", so Artner.

Eröffnung des Europäischen Martinusweges
Einen zentralen thematischen Schwerpunkt im Jahr 2016 bildeten unterschiedliche und zeitgemäße Gedenken und Veranstaltungen anlässlich des 1.700-Jahr-Jubiläums des Diözesan- und Landespatrons, des heiligen Martin. So wurde im Herbst 2016 die Mittelroute des Europäischen Martinusweges – "via sancti martini" – eröffnet, der vom Geburtsort des Heiligen im ungarischen Szombathely bis zum Wirkungs- und Sterbeort Martins im französischen Tours reicht und durch die Diözese Eisenstadt führt. "So konnten wir den symbolischen Martinsmantel über Markt St. Martin, Mattersburg, Eisenstadt und Donnerskirchen weitertragen und in Mannersdorf am Leithagebirge an die Erzdiözese Wien überreichen", erinnert der Leiter des Bildungswerkes.

Von Solidarität bis zum märchenhaften Lesen
Eindrucksvoll ist die thematische Vielfalt der Projekte und Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerkes: So wurde versucht, im Rahmen eines Expertenvortrags durch Markus Schlagnitweit das Prinzip der Solidarität als Grundstoff der Gesellschaft auszubuchstabieren und mit aktuellen Frage- und Problemstellungen zu konkretisieren. So brachte die Erzählkünstlerin und Buchautorin Jana Raile Kindern den unerschöpflichen und pädagogisch wertvollen Fundus von Märchenwelten näher. Ein achtteiliger Orientierungskurs für Asylwerberinnen und -werber vermittelte grundlegende, für eine gelingende Integration unabdingbare Fragen wie jene nach Rechten und Pflichten, nach einem lebenspraktischen Zurechtfinden, nach kulturellen, rechtsstaatlichen und demokratischen Werten, Normen und Paradigmen.

Arbeit im Wandel und Fußball nach dem Frühstück
Das 125-Jahr-Jubiläum der päpstlichen Sozialenzyklika "Rerum Novarum" als Meilenstein der Katholischen Soziallehre nahm das Katholische Bildungswerk der Diözese Eisenstadt zum Anlass für eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zur Arbeitswelt im Wandel, woran im Anschluss an die Präsentation hochaktueller Studienergebnisse Dechant Norbert Filipitsch, Josef Stiglitz von der Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer-Präsident Alfred Schreiner teilnahmen. Das bereits zur Tradition gewordene und überaus beliebte Väterfrühstück im Pfarrzentrum von Apetlon stand heuer ganz im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft: beim Fußballspiel konnten sich Väter und Kinder matchen, wobei jeweils zwei Akteure mit aneinandergebundenen Füßen – mit viel Teamgeist und jeder Menge Spaß – spielten.

Studienreisen nach Deutschland und Norwegen

Hervorragend organisiert und angenommen wurden auch die Studienreisen des Katholischen Bildungswerkes, die im Vorjahr einerseits nach Deutschland – und zwar mit Generalvikar Martin Korpitsch in die Diözese Rottenburg-Stuttgart – und andererseits mit rund 50 Personen und Pastoralamtsdirektor Michael Wüger an der Spitze in die atemberaubende Landschaft des hohen Nordens in Norwegen führten. Zu den zentralen Kursangeboten des Vorjahres ist mit Sicherheit auch der Lehrgang "Das Evangelium leben – Kirche gestalten" zu rechnen, in dem über das gesamte Arbeitsjahr verteilt die Teilnehmenden wesentliche theologische und pastorale Themen erarbeiteten. Ein von Generalvikar Martin Korpitsch und Pastoralamtsleiter Michael Wüger überreichtes Zertifikat bestätigte die erfolgreiche Teilnahme.

Internationales Bildungsprojekt mit Flüchtlingen
Schließlich war das Katholische Bildungswerk der Diözese Eisenstadt auch auf dem internationalen Parkett präsent, wobei besonders die Teilnahme am EU-Projekt "Educational Work with Refugees" in München unter Beteiligung mit Vertretern aus Schweden, Deutschland und Österreich hervorzuheben ist.

Vielfältige Themencluster
Auch die Aufteilung in Themenclustern verdeutlicht die Vielfalt des Angebots des Katholischen Bildungswerkes: 58 Seminare und Kurse lassen sich dem großen Themenbereich Glaube und Theologie zuordnen, 34 Veranstaltungen der Kategorie Familie und Senioren, 31 fallen in den Bereich Gesellschaft und Politik. Weitere 21 Seminare und Kurse waren kultureller und/oder musischer Art, 5 widmeten sich der Persönlichkeitsbildung und die weiteren Angebote sind im Bereich der Mitarbeiter- und sonstigen Bildung anzusiedeln.
"Wir verstehen unsere Bildungsarbeit als Dienst am Einzelnen wie an der Gesellschaft. Bildung hat immer mit der Befähigung zu einer offenen und dialogischen Auseinandersetzung zu tun. Wichtige thematische Säulen des Katholischen Bildungswerks sind Fragen der Persönlichkeitsentwicklung genauso wie jene zur Gestaltung des Zusammenlebens in der Gesellschaft, zwischen den Kulturen und in der Welt", so der Leiter des diözesanen Bildungswerkes, Johann Artner.

Das Katholische Bildungswerk
Das Katholische Bildungswerk der Diözese Eisenstadt ist eine staatlich anerkannte Einrichtung in der Erwachsenenbildung, wird extern nach dem Qualitätsentwicklungsprozess LQW3 geprüft und ist Mitglied im Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich. Zu den vielfältigen Aktivitäten des Katholischen Bildungswerkes gehören unter anderem die Entwicklung von Veranstaltungsangeboten, deren Organisation, Hilfestellungen bei der Organisation, Durchführung und Finanzierung von Bildungsangeboten und -projekten, die Vermittlung von Referenten und die Abwicklung von Subventionen. Das Bildungswerk betreut Verantwortliche in der pfarrlichen Erwachsenenbildung, arbeitet eng mit anderen Institutionen der Erwachsenenbildung auf Landes- und Bundesebene zusammen und organisiert die Aus- und Weiterbildung von Referenten sowie Ehrenamtlichen.

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