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Freitag, 13. Januar 2017

Orden vor den Vorhang: Neue Broschüre leuchtet geistliche Zentren in der Diözese Eisenstadt aus

© Heinz Ebner
Publikation stellt sämtliche, in der Diözese Eisenstadt wirkende Ordensgemeinschaften vor und gewährt Überblicke über deren Geschichte und Spiritualität, über deren Klöster und Niederlassungen – Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics: "Die Präsenz der Orden ist ein Geschenk für uns alle" – Pater Lorenz Voith, Bischofsvikar für die Ordensgemeinschaften: "Charisma der Orden" als Bereicherung für die Diözese Eisenstadt

Eine neue Broschüre der Diözese Eisenstadt holt sämtliche, im Burgenland präsente und wirkende Ordensgemeinschaften in einer kompakten und übersichtlichen Zusammenschau vor den Vorhang: Darin werden Vielfalt, Charakteristika, spirituelle Grundsätze und Niederlassungen der 8 Männerorden und 10 Frauenorden in der Diözese Eisenstadt vorgestellt und so ein Überblick über die Ordenslandschaft im Burgenland geboten. Pater Lorenz Voith, Bischofsvikar für die Ordensgemeinschaften, Säkularinstitute und religiösen Gemeinschaften in der Diözese Eisenstadt, lud Vertreter sämtlicher Orden im Burgenland ein, die Spezifika ihrer Gemeinschaften prägnant zur Sprache zu bringen und bündelte die dargestellten Grundzüge zu einem Kompendium der diözesanweit vertretenen Orden und religiösen Gemeinschaften.

Bischof Zsifkovics: "Ein Geschenk für uns alle"
"Als Bischof war und ist es mir ein besonderes Anliegen, dass Ordensgemeinschaften die kirchliche Landschaft unserer Diözese ergänzen und mitprägen", so Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics mit seinen Grußworten zur Publikation. So kamen in den vergangenen Jahren eine Reihe von Ordensgemeinschaften aus dem In- und Ausland in das Burgenland und "haben damit auch ein Stück ‚Weltkirche‘ mitgebracht. Diese Präsenz ist ein Geschenk für uns alle", betont der Bischof.

Geistliche Zentren auf einen Blick
Ausdrücklich bedankte sich Bischof Zsifkovics bei den Orden für deren wertvollen "Dienst in den neuen Seelsorgeräumen": gerade mit Blick auf den Einsatz für Menschen in Not und an den Rändern der Gesellschaft könne der Verdienst der Orden nicht hoch genug eingeschätzt werden, so der Bischof. Die Orden und religiösen Gemeinschaften seien eine "Bereicherung" und ein
"Schatz" für die Kirche und die Gesellschaft. Mit der Broschüre werde erstmals ein umfassender Überblick und ein hinführender Einblick in diese "geistlichen Zentren" in der Diözese Eisenstadt vermittelt.

Bischofsvikar Voith: Orden als "Fingerzeig" auf Jesus
Auch Bischofsvikar Voith hob die unersetzliche Bedeutung des Charismas der Orden für Kirche und Gesellschaft hervor: "Die Orden und religiösen Gemeinschaften sind ein Segen für jede Ortskirche – auf pastoraler, sozialer und spiritueller Ebene", so der Bischofsvikar. Denn, so Bischofsvikar Voith, die Orden seien eine Art "Fingerzeig" auf Jesus Christus, Brückenbauer zwischen Himmel und Erde, die sowohl in der Lebenswelt hier und heute, und zwar in ihrem ganz konkreten, praktischen Tun, fest verankert als auch unerlässliche Oasen der Spiritualität, der Sammlung und Transzendenzerfahrung des Menschen seien. Gerade auf Initiative von Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics sei es gelungen, die Ordenslandschaft in den vergangenen Jahren zu bereichern, zu verbreitern und zu vertiefen, sodass auch neue Gemeinschaften im Burgenland heimisch wurden und sich hier engagieren.

Kompaktes, übersichtliches Kompendium
Die in der neuen Publikation vorgestellten Männerorden und -kongregationen sind die Benediktiner in Deutsch Jahrndorf und Unterwart, die Zisterzienser in Mönchhof, Podersdorf und Klostermarienberg, die Franziskaner in Frauenkirchen, Güssing und Eisenstadt, die Barmherzigen Brüder in Eisenstadt, die Redemtoristen in Pöttsching, die Oblaten in Loretto, die Missionare des hl. Franz von Sales in Oberpullendorf und die Kalasantiner in Eisenstadt.
Die Frauenorden im Burgenland sind die Klarissinen in Schachendorf, die Barmherzigen Schwestern (Pinkafeld), die Zisterzienserinnen (Mönchhof), die Franziskanerinnen (Großwarasdorf), die Dienerinnen vom Kinde Jesu (Eisenstadt), die Schwestern vom hl. Josef von Tarbes (Eisenstadt und Frauenkirchen), die Sisters of Charity (Eisenstadt) sowie die Schwestern vom Göttlichen Erlöser mit drei Standorten in Eisenstadt und weiteren in Neusiedl am See, Rechnitz und Steinberg. Außerdem stellen sich die neue Gemeinschaft der Schwestern der Jüngersuche (Eisenstadt) und das Säkularinstitut Caritas Christi (Neusiedl am See) vor.

Ausleuchten spiritueller und regionaler Besonderheiten
Auf inspirierende Gedanken von Ordensmitgliedern zu Themen wie Familie, Glück oder Berufung folgt ein kartographischer Überblick über die Standorte der Frauen- und Männerorden in der Diözese Eisenstadt und deren anschließende Vorstellung im Rahmen von illustrierten Kurzporträts. Diese beinhalten kurze Verweise zwischen Geschichte und Gegenwart, wesentliche Kennzeichen der jeweiligen Gemeinschaften sowie Hinweise auf regionale Spezifika, Entwicklungen und Ausprägungen an den Standorten im Burgenland einschließlich Kontaktdaten.

Zu beziehen ist der neue Ordensfolder über das Bischöfliche Sekretariat der Diözese Eisenstadt, St. Rochus-Straße 21, 7000 Eisenstadt
E Mail sekretariat@martinus.at
T 02682 777 206
Der Ordensfolder kann hier als PDF geladen werden …

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