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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Dienstag, 17. Oktober 2017

Weltmissions-Sonntag: "Wenn wir teilen, wird es mehr"

© Missio
Die Päpstlichen Missionswerke Österreich (Missio) stellen in diesem Jahr das Gastland Kenia vor. Dieses profitiert mit seiner großen Naturvielfalt seit Jahrzehnten vom Tourismus. Doch Kenia kämpft auch gegen die negativen Auswüchse dieser Entwicklung, den Sex-Tourismus und die Ausbreitung des Menschenhandels.

Eisenstadt – Der Weltmissions-Sonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Welt. An diesem Tag – heuer am 22. Oktober 2017 – sammeln mehr als eine Milliarde Katholiken und Katholikinnen weltweit für die Weltkirche und deren Hilfe für die Ärmsten der Armen. Der Weltmissions-Sonntag, der alljährlich am vorletzten Sonntag im Oktober begangen wird, ruft das weltweite Gemeinschaftsgefüge der Kirche als Netzwerk der Nächstenliebe ins Bewusstsein. Das diesjährige Beispielland ist Kenia.

Montag, 9. Oktober 2017

Pädagogische Hochschule Burgenland feiert 10-Jahres-Jubiläum

Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, Vizerektorin
Inge Strobl-Zuchtriegl, Rektorin Sabine Weisz,
Gründungsrektor Walter Degendorfer, Landeshauptmann
Hans Niessl und Landesschulratspräsident
Heinz Josef Zitz beim
Festakt 10 Jahre PH Burgenland
© Pädagogische Hochschule Burgenland
Bischof Zsifkovics: "Kirche auch heute Vermittlerin von Bildung und Kultur." – "Dass die PH Burgenland zu einer zentralen Gestalterin der LehrerInnen-Ausbildung avancierte, wurde wesentlich durch die Grundsatzentscheidung der Diözese Eisenstadt für ihr Engagement im Bildungsbereich ermöglicht", so der Vorsitzende des Stiftungsrates, Diözesanökonom und Direktor der diözesanen Finanzkammer, Richard Dienstl

Eisenstadt – Die Pädagogische Hochschule Burgenland (PHB) feierte am Montag im Rahmen eines großen Festaktes ihr 10-Jahres-Jubiläum. Zugleich wurde ein neues Rektorat für die kommenden fünf Jahre bestellt: Die neue Rektorin Sabine Weisz und die wiederbestellte Vizerektorin Inge Strobl-Zuchtriegl wollen innovative Impulse für die Zukunft setzen, etwa durch die verstärkte Integration digitaler Medien in den Ausbildungsbereich. Am Festakt nahmen zahlreiche Festgäste, darunter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Landeshauptmann Hans Niessl, teil.

Evangelium leben – Kirche gestalten": Lehrgang für Ehrenamtliche erfolgreich gestartet"

Die KursteilnehmerInnen in Stegersbach und Eisenstadt
versuchen,  "Das Evangelium zu leben –
Kirche zu gestalten".
© Diözese Eisenstadt/Frank
Pastoralamt und Forum Katholischer Erwachsenenbildung konzipierten einen Lehrgang, der ganz im Sinne des Neuen Pastoralen Weges der Diözese Eisenstadt das Engagement Ehrenamtlicher stärkt

Eisenstadt – "Das Evangelium leben – Kirche gestalten" lautet der Titel des Lehrgangs der Diözese Eisenstadt, der im September wieder an zwei Kursorten – in Stegersbach und in Eisenstadt – erfolgreich gestartet ist. Der Lehrgang wurde vom Pastoralamt und vom Forum Katholischer Erwachsenenbildung im Rahmen des Neuen Pastoralen Weges der Diözese Eisenstadt entwickelt. An acht Ausbildungswochenenden werden sich die Teilnehmenden mit Themen wie Liturgie, Caritas, Bibel und Verkündigung, aber auch mit Konfliktmanagement, Kommunikation und Gruppendynamik auseinandersetzen.

"Der Kurs ist wirklich spitze und ich kann ihn nur jedem freiwilligen Mitarbeiter empfehlen“, so eine Teilnehmerin am Ende des ersten Kurswochenendes in Eisenstadt. Der Lehrgang soll Ehrenamtliche in ihrem Engagement in der Kirche stärken und ihre Berufung aus Taufe und Firmung fördern.

Freitag, 29. September 2017

Drei Priesterseminare in einem Haus: "Ein spannender Beruf"

Pressesprecher Dominik Orieschnig und Bischofsvikar 
Lorenz Voith führten Regens Richard Tatzreiter, 
Spiritual Michael Meßner und Subregens Markus Muth 
durch den Eisenstädter Bischofshof. Auch ein Exemplar 
des "martinus", der  beliebten Kirchenzeitung der 
Diözese Eisenstadt, sprang den Gästen in die Hände.
© Diözese Eisenstadt/Gossmann
Mit der Bündelung der drei Priesterseminare der Erzdiözese Wien und der Diözesen St. Pölten und Eisenstadt unter einem Dach in der Wiener Strudlhofgasse werden neue und zeitgemäße Wege für den "Priester der Zukunft" erschlossen – Besuch der Seminarregenten in Eisenstadt

Eisenstadt/Wien – Für neue Priester braucht es neue Wege in der Ausbildung: Genau diese eröffnet die Diözese Eisenstadt gemeinsam mit der Erzdiözese Wien und der Diözese St. Pölten. Für deren drei Priesterseminare wurde durch die Bündelung unter ein gemeinsames und gemeinschaftliches Haus eine neue Form der Ausbildung gefunden. Das Ausbildungshaus in der Wiener Strudlhofgasse, dem insgesamt 51 Seminaristen, fünf davon aus der Diözese Eisenstadt, angehören, steht unter der Leitung des bisherigen Wiener Regens Richard Tatzreiter. Als Subregenten fungieren Markus Muth von der Erzdiözese Wien, Slavomir Dlugos von der Diözese St. Pölten und Bischofsvikar P. Lorenz Voith von der Diözese Eisenstadt. Die Regenten waren am Donnerstagvormittag zu Besuch im Bischofshof der Diözese Eisenstadt, wo sie vom Sekretär des Bischofs und diözesanen Pressesprecher, Dominik Orieschnig, in Vertretung von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics herzlich empfangen und durch das Haus geführt wurden. Neben Arbeitsgesprächen mit Generalvikar Martin Korpitsch, Pastoralamtsleiter Michael Wüger und Finanzkammerdirektor Richard Dienstl stand auch die Begegnung mit MitarbeiterInnen in den verschiedenen Dienststellen der Diözese auf dem Programm.

Montag, 25. September 2017

"Gott und dem Leben trauen": Altbischof Iby veröffentlicht seine Memoiren

Die Memoiren von Altbischof Paul Iby
werden am 6.Oktober in Raiding präsentiert.
 © TYROLIA
Paul Iby, von 1993 bis 2010 Bischof von Eisenstadt, blickt mit seinem im Oktober 2017 erscheinenden Buch "Gott und dem Leben trauen. Erinnerungen und Wegzeichen" auf sein Leben im Dienste der Diözese Eisenstadt zurück - Feierlicher Dankgottesdienst zum 25-jährigen Bischofsjubiläum am 20. Jänner 2018 im Eisenstädter St. Martins-Dom. 

Eisenstadt – Beinahe 18 Jahre, von Jänner 1993 bis Juli 2010, stand Paul Iby als Diözesanbischof an der Spitze der Diözese Eisenstadt. Der beliebte, stets leutselige wie bodenständige Altbischof blickt nun auf sein ereignisreiches Leben im Dienste der Diözese Eisenstadt zurück. "Gott und dem Leben trauen" ist der programmatische, eine Grundhaltung von Altbischof Iby auf den Punkt bringende Titel eines Buches, das eine Fülle persönlicher und biographischer Notizen eines Bischofs und dessen Rückblick auf ein Stück österreichischer Kirchengeschichte enthält. Die 224 Seiten umfassende, vom Tyrolia-Verlag herausgegebene Publikation erscheint im Oktober 2017.

Menschlichkeit und Bodenständigkeit
"Hellwache, lebendige Gemeinden" wünschte sich der gebürtige Raidinger und verschrieb sich als Bischof einer dialogischen, stets auf Achtung, Aufmerksamkeit und Anerkennung für alle Gesprächspartner getragenen Grundhaltung. "Omnia in caritate", alles in Liebe tun: Das war der persönliche, bereits in seinem Bischofsmotto zum Ausdruck gebrachte Anspruch von Paul Iby an sich selbst bei seiner beinahe zwei Jahrzehnte währenden Begleitung der Diözese Eisenstadt als deren Oberhirte. Der als großer Kenner klassischer Musik und leidenschaftlicher Orchideenliebhaber geltende Bischof bringt nun mit seinem Buch "Gott und dem Leben trauen" – in Zusammenarbeit mit dem Redakteur Josef Bruckmoser – persönliche Erinnerungen und markante kirchenpolitische Wegmarken zur Sprache.

Donnerstag, 21. September 2017

Pionierarbeit: Innovative Solarstromanlage für Ollersdorfer Kirche

Die geplante Photovoltaikanlage mit Zwischenspeicher
für die Kirche Ollersdorf ist österreichweit einmalig.
© Carina Ganster
Die Pfarrkirche Ollersdorf der Diözese Eisenstadt wird künftig mit regional gewonnenem, zwischengespeicherten Solarstrom versorgt – Sie wird damit die österreichweit erste Kirche sein mit einer derart innovativen Speicherlösung – Finanziert wird die Anlage als Gemeinschaftsprojekt der Gläubigen der Pfarrgemeinde 

Ollersdorf – "Es gibt so vieles, was man tun kann", sagt Lois Berger, Umweltbeauftrager der Diözese Eisenstadt, im Rahmen der Vorstellung einer Pionierarbeit in Sachen Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung: Die Pfarrkirche Ollersdorf wird die österreichweit erste Kirche sein, die ihre Energie aus einer Photovoltaikanlage mit Zwischenspeicherung beziehen wird. Realisiert wird das Projekt mit der Firma energie-kompass unter Geschäftsführer Andreas Schneemann.

"Papst Franziskus hat den Klimawandel und die globale Erwärmung als eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen der Menschheit bezeichnet. Die Diözese Eisenstadt setzt in Ollersdorf konkrete Schritte der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes. Mit dieser Solarstromanlage wollen wir ein starkes Zeichen setzen, dass Schöpfungsverantwortung uns alle betrifft und von uns allen gelebt werden kann", so der Umweltbeauftragte der Diözese.

Bischof Zsifkovics feiert 20 Jahre Marktgemeinde Wiesen

Pfarrer Michael Wüger, Pastoralamtsleiter der Diözese 
Eisenstadt, und Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics beim
Festgottesdienst anlässlich "20 Jahre Marktgemeinde Wiesen"
© Johann Pauschenwein
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics beim Festgottesdienst zum 20-Jahr-Jubiläum der Marktgemeinde Wiesen, die für ihre Erdbeeren und ihr Jazzfestival weit über das Burgenland hinaus bekannt ist

Wiesen – "Jede gute Jazzmusik verbindet das Kreative und Innovative durch den Mut zur Improvisation mit der Könner- und Kennerschaft harmonischer und rhythmischer Prinzipien im Zusammenspiel. So ist es auch in einer lebendigen Pfarre: Sie braucht den Mut für das Innovative, die Offenheit für Neuerungen und zugleich Festigkeit in ihren prinzipiellen Grundwerten und Überzeugungen", so Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20-Jahr-Jubiläum der Erhebung von Wiesen zur Marktgemeinde am Sonntag, dem 17. September 2017. Der Bischof zelebrierte mit zahlreichen Gläubigen den Festgottesdienst anlässlich "20 Jahre Marktgemeinde Wiesen" und segnete den Um- und Zubau der Volksschule und der Nachmittagsbetreuung.

Mittwoch, 20. September 2017

Bischof Zsifkovics am Seelsorgertag: "Laien sind der große Schatz der Kirche"

Zahlreiche Seelsorger hörten die Ausführungen von 
Superintendent Manfred Koch und Diözesanbischof 
Ägidius Zsifkovics zum neuen Arbeitsjahr
© Diözese Eisenstadt/Gossmann
Drei große Schwerpunkte für das Arbeitsjahr 2017/18: Neuer Pastoraler Weg, Familien und Jugend – Diözesanbischof Zsifkovics: "Die Kirche muss sich gerade auch hier im Burgenland dem Prozess der Weltdurchdringung öffnen und im Leben der Familien und bei der Jugend neue Räume erschließen"

Eisenstadt – "Die Kirche muss mündige und engagierte Laien als großen Schatz der Kirche wahrnehmen. Und sie muss – gerade durch ihre Priester und Seelsorger – ein Leben der Einfachheit, der Demut und der Authentizität leben": Das betonte der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics im Rahmen des Seelsorgertages 2017 der Diözese Eisenstadt, der in der Vorwoche im Eisenstädter Haus der Begegnung abgehalten wurde. Dabei stellte der evangelische Superintendent des Burgenlandes, Manfred Koch, als Gastredner das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation und die Ökumene in den Mittelpunkt. Bischof Zsifkovics skizzierte zu dieser traditionellen Eröffnung des Arbeitsjahres dessen zentrale Schwerpunkte.

Diözese Eisenstadt: Tagung "Integration – Vielfalt gestalten" mit Top-Besetzung

© Katholisches Bildungswerk 
Das Bildungshaus St. Stephan in Oberpullendorf steht am 11. Oktober 2017 von 14.30 bis 20.00 Uhr ganz im Zeichen von "Integration – Vielfalt gestalten. Ein Nachmittag des Austausches, der Stärkung und des Dankes" – Mit u.a. der renommierten Theologin Regina Polak, der Integrationsbeauftragten des Landes Burgenland, Sanya Neinawaie, Birgit Prochazka von der Integrations- und Freiwilligenhilfe der Caritas, Martin Hörmann von der Industriellenvereinigung und vielen mehr

Oberpullendorf – "Integration – Vielfalt gestalten": Unter diesem Titel findet am Mittwoch, 11. Oktober 2017, von 14.30 bis 20.00 Uhr eine hochkarätig besetzte Tagung im Bildungshaus St. Stephan statt, die durch Impulse von ExpertInnen und Teilnehmenden einen spannenden und hochaktuellen Diskurs über Fragen nach einem friedlichen und gerechten Miteinander in einer pluralistischen Welt erwarten lässt. Veranstaltet wird dieser "Nachmittag des Austausches, der Stärkung und des Dankes" vom Haus St. Stephan, der diözesanen Caritas und dem Katholischen Bildungswerk gemeinsam mit der Katholischen Aktion, dem Pastoralamt der Diözese Eisenstadt und der Pädagogischen Hochschule. Die Teilnahme an der Veranstaltung, moderiert von Bildungshaus-Geschäftsführerin Barbara Buchinger, ist kostenlos.

Dienstag, 19. September 2017

"Tag des Denkmals": Diözesane Kostbarkeiten vor den Vorhang

© Bundesdenkmalamt
Die Diözese Eisenstadt ist auch beim diesjährigen "Tag des Denkmals" am 24. September 2017 stark vertreten: Das Diözesanmuseum in Eisenstadt zeigt seine eindrucksvolle Ausstellung in Auseinandersetzung mit dem Reformationsgedenken, der Dombezirk lädt zu einer nur an diesem Tag möglichen Entdeckungsreise ein, die Antoni-Kapelle in Großhöflein präsentiert ihre prächtige Orgelempore und in Hammerteich und Oberschützen können die Restaurationsarbeiten an den Kirchen erkundet werden

20 Jahre "Tag des Denkmals" und die Diözese Eisenstadt ist im Burgenland auch heuer stark präsent, wenn es darum geht, kostbare Zeugnisse der Kulturgeschichte vor den Vorhang zu holen. In Eisenstadt laden das Diözesanmuseum und der Dombezirk zu spannenden Entdeckungsreisen ein. In Hammerteich und in Oberschützen können die Restaurierungsarbeiten an den Kirchen besichtigt werden – exklusiv und nur an diesem Tag. Der österreichweite "Tag des Denkmals", organisiert vom Bundesdenkmalamt, findet am 24. September 2017 statt und steht unter dem Motto "Heimat großer Töchter". Ein bundesweiter Schwerpunkt ist der 300. Geburtstag von Maria Theresia.

Mittwoch, 13. September 2017

Bischof Zsifkovics: Christliche "Blutspende" rettet vor blutigen Ideologien

Bischof Ägidius Zsifkovics, umgeben von zahlreichen
Würdenträgern der kroatischen Kirche,
vor 20.000 Pilgern in Ludbreg
© Diözese Varaždin
Eisenstädter Diözesanbischof als Festprediger beim "Fest des kostbaren Blutes Christi" im kroatischen Ludbreg vor 20.000 Gläubigen – Bischof Zsifkovics unter Aufgriff brisanter politischer Themen: "Ohne die christlichen und menschlichen Grundwerte der Gerechtigkeit und Wahrheit werden Frieden und Versöhnung nicht möglich sein"

Ludbreg – "Blutspenden können Leben retten. Die christliche Blutspende als Ausdruck für die liebende Begegnung zwischen Gott und Mensch rettet vor all den blutigen Ideologien, die so viel Unheil angerichtet haben": Das betonte Bischof Ägidius J. Zsifkovics beim großen Fest des kostbaren Blutes in der vergangenen Woche. Der Eisenstädter Diözesanbischof, der als Burgenlandkroate mit der kroatischen Kultur und Sprache eng verbunden ist und doch die perspektivische Weite eines Außenstehenden einzunehmen weiß, brachte in einer beherzten, acht Mal durch spontanen Applaus unterbrochenen Predigt auch hochbrisante politische Themen wie die Konflikte zwischen Ethnien, Kulturen und politischen Richtungen oder die Aufarbeitung der Geschichte zur Sprache.

Dreiländerwallfahrt: Pilgern am Puls der Begegnung

Bischof András Veres aus Györ und Bischof Ägidius Zsifkovics 
feierten gemeinsam mit den Pilgern der Dreiländerwallfahrt
© Erich Kettner
Hunderte Pilgerinnen und Pilger feierten in der Basilika Frauenkirchen gemeinsam mit den Bischöfen András Veres (Györ) und Ägidius J. Zsifkovics (Eisenstadt)

Frauenkirchen – "So wie der Sinusknoten Motor und Taktgeber für den Herzschlag ist, so ist der Glaube der Sinusknoten für die Verständigung und das Miteinander der Menschen. Wird der Glaube brüchig, wird der Verständigung und dem Miteinander der Boden unter den Füßen entzogen": Das betonte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics im Zuge der großen Dreiländerwallfahrt am Freitag, 8. September 2017. Die Dreiländerwallfahrt, die hunderte Pilgerinnen und Pilger in die Basilika von Frauenkirchen führte, sei ein solcher "Sinusknoten für die Verständigung. Hier geschieht Pilgern am Puls der Begegnung – über Landes-, Nationen- und Sprachgrenzen hinweg", so der Bischof.

Gelebte Ökumene: Positiver "Klimawandel" im Burgenland

"Gelebte Ökumene": Metropolit Arsenois Kardamakis,
Moderator Walter Reiss, Superintendent Manfred Koch
und Generalvikar Martin Korpitsch (von links)
© Berger 
Hochkarätige Podiumsdiskussion im Pfarrzentrum Stegersbach mit dem orthodoxen Metropoliten Arsenios Kardamakis, dem evangelischen Superintendenten des Burgenlandes, Manfred Koch, und dem Generalvikar der Diözese Eisenstadt, Martin Korpitsch – "Persönliche Begegnungen sind die Basis für eine Zukunft des Mit- und Füreinander"

Stegersbach – "Gelebte Ökumene. Schwierigkeiten und Erfolge im Burgenland" lautete der Titel einer hochkarätig besetzten Diskussionsveranstaltung am Samstag, dem 9. September 2017, im Pfarrzentrum Stegersbach, organisiert vom forum martinus der Diözese Eisenstadt. Unter der Moderation des ORF-Burgenland-Redakteurs Walter Reiss kamen der orthodoxe Metropolit von Austria, Arsenios Kardamakis, der evangelische Superintendent des Burgenlandes, Manfred Koch, und Generalvikar Martin Korpitsch von der Diözese Eisenstadt miteinander ins Gespräch. Letzterer vertrat Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, der zeitgleich einem Arbeitsbesuch in Ungarn nachkam.

Mittwoch, 6. September 2017

"Was muss sich an der Kirche ändern?"

Bischof Zsifkovics feiert mit seinen MitarbeiterInnen
 und segnet sie; im Vordergrund Richard Geier
(Leiter des Liturgiereferates), Generalvikar Martin Korpitsch
und Pastoralamtsleiter Michael Wüger (von links)
beim Auszug aus dem Eisenstädter Dom
© Dominik Orieschnig
Diözese Eisenstadt startet nach Sommerpause mit starkem geistlichen Impuls – Religiöse Haltung Mutter Teresas als "unternehmerisches" Vorbild für kirchliche Dienststellen – Zsifkovics zu MitarbeiterInnen: "Könnte ohne euch meinen Hirtendienst nicht erfüllen!"

Eisenstadt – Mit einer Eucharistiefeier für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute (05.09.) vormittags im Eisenstädter Martins-Dom startete die Diözese Eisenstadt nach der Sommerpause in einen neuen Arbeitszyklus.
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics nutzte den Gedenktag der hl. Mutter Teresa von Kalkutta (20. Todestag), um im Beisein des Generalvikars, der Bischofsvikare und leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diözese die Belegschaft der verschiedenen Dienststellen mit einem geistlichen Impuls auf kommende Herausforderungen in Gesellschaft und Beruf einzustimmen.

Montag, 4. September 2017

65. Arbeiterwallfahrt: "Bring Deine Talente ein"

© Johann Belakovich
65. Arbeiterwallfahrt der Diözese Eisenstadt nach Stift Griffen und Eberndorf in Kärnten – Bischof Ägidius J. Zsifkovics: "Durch Dich und Dein Talent bleibt das Evangelium heute lebendig! Vergrab es nicht! Hab keine Angst vor Risiken und Experimenten"

Großpetersdorf – "Bring Dein Talent in Kirche und Gesellschaft ein": Mit dieser befeuernd-ermutigenden Einladung übersetzte Bischof Ägidius J. Zsifkovics das Gleichnis von den Talenten im Evangelium zum Start der 65. Arbeiterwallfahrt am Samstagmorgen, 2. September 2017, in die heutige Lebenswelt. Die von der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung (KAB) organisierte, bereits zum 65. Mal veranstaltete Arbeiterwallfahrt führte heuer nach Kärnten in die Stifte Griffen und Eberndorf. "Durch Dich und Dein Talent bleibt das Evangelium heute lebendig", so die ermutigende Botschaft von Bischof Zsifkovics bei der Messfeier in der Pfarrkirche Großpetersdorf, unmittelbar bevor es mit den Bussen Richtung Kärnten ging.

Mittwoch, 30. August 2017

Traditionelle Wallfahrt der Burgenlandkroaten mit tausenden Pilgern

© Vukits
Feierliche Übergabe der Wandermuttergottes von Kroatisch-Jahrndorf (Jarovce) an die Pfarre Zagersdorf im Bezirk Eisenstadt-Umgebung – Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics: "Bitte, Danke und Entschuldigung sind Schlüssel-Begriffe, deren Hochhaltung für eine lebenswerte Zukunft von Familien, Kirche und Gesellschaft entscheidend sind"

Mehrere tausend Pilgerinnen und Pilger nahmen an der traditionsreichen Wallfahrt der Burgenlandkroaten von Freitag bis Sonntag, 25. bis 27. August 2017, nach Mariazell teil. Die Wallfahrt, die heuer unter dem Motto "100 Jahre Fatima" stand, fand bereits zum 94. Mal statt. Kroatische Pfarren aus dem Burgenland, Wien, Ungarn und der Slowakei nahmen an der Wallfahrt mit Gottesdiensten, Kreuzweg-Prozessionen und Rosenkranz-Gebeten teil, am Sonntag feierten zahlreiche Gläubige das Hochamt mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics.

Montag, 28. August 2017

"Gelebte Ökumene": Gespräch der Spitzen der Religionen im Burgenland

© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Hochkarätige Podiumsdiskussion mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, Superintendent Manfred Koch und Metropolit Arsenios Kardamakis am 9. September 2017 im Pfarrzentrum Stegersbach

Stegersbach – Experten, die zugleich gestaltgebende Akteure sind, und umgekehrt Handelnde, die zugleich über weitreichende Expertise verfügen, sind rar: Umso bedeutsamer ist eine Diskussion, in der das Miteinander-Reden der Kennerschaft und das Miteinander-Gestalten der Könnerschaft zusammenfällt. Genau so lässt sich die Podiumsdiskussion "Gelebte Ökumene. Schwierigkeiten und Erfolge im Burgenland" am Samstag, 9. September 2017, um 19 Uhr im Pfarrzentrum Stegersbach charakterisieren, zu dem Interessierte und Medienvertreter herzlich eingeladen sind.

Freitag, 25. August 2017

Bischof Zsifkovics: "Cenacolo ist ein Schatz der Diözese"

© Gemeinschaft Cenacolo
Die Gemeinschaft Cenacolo feiert Anfang September ihr 20-Jahr-Jubiläum ihrer österreichweit einzigen Niederlassung im burgenländischen Kleinfrauenhaid – Bischof Ägidius J. Zsifkovics: "Cenacolo schafft Räume des Anfangen-Könnens aus der Gemeinschaft des Füreinander"

Eisenstadt/Kleinfrauenhaid – "Cenacolo ist ein großer Schatz in unserer Diözese. Die Gemeinschaft versteht es, die Sprache des Evangeliums als Sprache des Herzens zu begreifen und durch ein aktives Miteinander und Füreinander mit Leben zu erfüllen", gratulierte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics der Gemeinschaft Cenacolo anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens in Österreich. Die Gemeinschaft, die jungen Menschen in Krisensituationen, insbesondere bei Drogenproblemen eine Möglichkeit zu einem Neubeginn bietet, hilft weltweit mehreren tausend Jungen und Mädchen. Das Haus im burgenländischen Kleinfrauenhaid ist die einzige Niederlassung im deutschsprachigen Raum.

Montag, 21. August 2017

Ordensvikar Voith vertieft Partnerschaft mit Ordensprovinz in Indien

© Redemptoristen
Neues Volontariatsprogramm für Sozialprojekte im südindischen Bundesstaat Kerala ins Leben gerufen – "Junge Menschen können Erfahrungen in einem anderen kulturellen Kontext sammeln und sich in Projekten in Indien sozial engagieren"

Kerala/Eisenstadt – "Die Diözese Eisenstadt arbeitet seit Jahren mit Diözesan- und Ordenspriestern sowie Ordensschwestern aus Indien zusammen. Hier wird ein Stück Weltkirche gelebt. Diese Brücken der Freundschaft kommen allen zugute, der Kirche und der Gesellschaft": Das betont P. Lorenz Voith, Bischofsvikar für die Orden in der Diözese Eisenstadt und langjähriger Provinzial der Redemptoristen, im Rahmen eines Besuchs im südindischen Bundesstaat Kerala. Der Ordensvikar konnte dabei die Zusammenarbeit weiter vertiefen und ausbauen, etwa indem ein Projekt für Volontäre ins Leben gerufen wurde: "Jugendliche und junge Erwachsene können für mehrere Wochen oder auch Monate in Indien in geförderten Projekten des Ordens, etwa einem großen Waisenhaus oder einem Haus für psychisch Kranke, als Volontäre mitarbeiten", so P. Lorenz Voith.

Donnerstag, 17. August 2017

Diözesanwallfahrt mit Bischof Zsifkovics nach Fatima

© Diözese Eisenstadt/Horvath-Piroska
Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Marienerscheinungen in Fatima pilgerten zahlreiche Gläubige gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zum bedeutendsten Wallfahrtsort Portugals – "Friedensbotschaft von Fatima ist heute genauso aktuell wie vor 100 Jahren", so Bischof Zsifkovics im Rahmen der Messfeier an der Erscheinungskapelle

Fatima – "Fatima ist eine große Einladung und Ermutigung an uns alle, als Christen Friedensboten zu sein. Die Einladung, für den Frieden in der Welt zu beten, hat an Aktualität nicht das Geringste eingebüßt": Das betonte Bischof Ägidius Zsifkovics vor zahlreichen Pilgern in der Cova da Iria an der Erscheinungskapelle von Fatima, wo als Höhepunkt der diesjährigen Diözesanwallfahrt die Messe gefeiert wurde. Die Pilgerreise vom 16. bis 20. August zum bedeutendsten Wallfahrtsort Portugals steht ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres "100 Jahre Marienerscheinungen in Fatima".

Mittwoch, 16. August 2017

Bischof Zsifkovics segnet renovierte Gnadenkapelle in Loretto

"Familie als Fundament und Keimzelle der Gesellschaft braucht Schutz, Anerkennung und Förderung", so Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am Großfrauentag in Loretto

Loretto – Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics segnete am Großfrauentag am Dienstag, 15. August 2017, die in den letzten Monaten umsichtig renovierte Gnadenkapelle von Loretto. Der kostbare Sakralbau steht im Hof des Kreuzganges der Basilika und ist eine Nachbildung des Heiligen Hauses von Loreto in Italien. Im 17. Jahrhundert brachte Freiherr Hans Rudolf von Stotzingen im Zuge einer Wallfahrt eine Kopie des Gnadenbildes von Italien ins Burgenland, woraufhin eine Kapelle in Form des Heiligen Hauses mit der Kopie der Gnadenstatue aus Loreto in Italien errichtet wurde. Am Großfrauentag wurde die Gnadenkapelle in Loretto, die eine bedeutende Pilgerstätte ist, gesegnet und wieder geöffnet.

Mittwoch, 2. August 2017

Eisenstädterin wird Generaloberin

© Diözese Eisenstadt
Die gebürtige Eisenstädterin Sr. Johanna Vogl wurde zur Generaloberin der Schwestern vom Göttlichen Erlöser gewählt. 

Das Generalkapitel der Schwestern vom Göttlichen Erlöser in Rom wählte die Eisenstädterin Sr. Johanna Vogl zur Generaloberin der Kongregation (mit derzeitigem Generalsitz in Rom).

Professorin, Erzieherin, Direktorin
Die Ordensfrau stammt aus Eisenstadt und hat viele Jahre in der dortigen katholischen Privatschule Theresianum als Professorin und Erzieherin gearbeitet. Von 1999 bis 2017 leitete sie als Direktorin die höhere Schule. Zwei Perioden war sie als Provinzrätin beziehungsweise als Provinzvikarin in der Provinzleitung tätig.

Montag, 17. Juli 2017

ChristophorusAktion: Tolle Spendenbereitschaft in Diözese Eisenstadt

© MIVA
Im Vorjahr wurden im Rahmen der ChristophorusAktion des Hilfswerks MIVA (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) beeindruckende 92.581,59 Euro gesammelt

Eisenstadt – Das Hilfswerk MIVA bedankt sich für die tolle Spendenbereitschaft in der Diözese Eisenstadt im Rahmen der ChristophorusAktion: Im Vorjahr wurden beeindruckende 92.581,59 Euro in der Diözese gesammelt. Gleichzeitig bittet das Hilfswerk auch weiterhin um Unterstützung für die Finanzierung von Fahrzeug-Projekten für Mission und Entwicklung. Die Idee der ChristophorusAktion, "einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto" zu spenden, wird seit 1960 in Österreich durchgeführt: VerkehrsteilnehmerInnen unterstützen mit ihren Spenden die Anschaffung von PKWs, Geländewagen, Motorrädern, Fahrrädern und Traktoren bis hin zu Rollstühlen oder Booten, aber auch Pferden, Eseln und Mulis für Projekte der Mission und Entwicklungshilfe.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Stellenausschreibungen

Das Bischöfliche Ordinariat bringt folgende Stellen zur Ausschreibung:
  • Regionalstellenleiter(in) für die Region Nord (Dekanate Eisenstadt, Mattersburg und Rust)
    Zur Ausschreibung ... 
  • Regionalstellenleiter(in) für die Region Mitte (Dekanate Deutschkreutz und Oberpullendorf)
    Zur Ausschreibung ... 
  • Fachreferenten(in) für den Fachbereich Organisation und Veranstaltungsmanagement (Karenzvertretung) Zur Ausschreibung …

Montag, 3. Juli 2017

Bischof Zsifkovics feiert große Stadtwallfahrt in Wien-Hernals

© Redemptoristen/Kratochvil
Bereits zum 6. Mal fand die Stadtwallfahrt in die Wiener Marienkirche der Redemptoristen statt – Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics stellte in seiner Predigt vor den gut 250 Teilnehmenden Maria als Wegweiserin des Christseins in den Mittelpunkt

Wien – Zu Beginn dieses Jahres wurden die Monatswallfahrten zur "Mutter von der Immerwährenden Hilfe" ins Leben gerufen, nun sind sie bereits zu einem festen, sich wachsenden Zustroms erfreuenden Bestand im Pilgerkalender geworden: Der nun 6. Stadtwallfahrt in die Hernalser Marienkirche der Redemptoristen stand Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, begleitet von gut 250 Pilgern, vor. Der Bischof erinnerte daran, dass Maria als eine "Wegweiserin" zu verstehen sei: "Fest am Boden stehend und in die richtige Richtung zeigend: Auf Jesus Christus, den Sohn Gottes – und zwar in und neben allen Stürmen des Lebens, in Höhen und Tiefen", so Bischof Zsifkovics.

Freitag, 30. Juni 2017

Personalnachrichten

Der hochwst. Herr Diözesnbischof hat am Hochfest der hll. Apostelfürsten Petrus und Paulus folgende personelle Dispositionen getroffen, die – soferne nicht ein anderes Datum angegeben ist – mit Rechtswirksamkeit vom 31. August bzw. 1. September 2017 in Kraft treten:

Kan. Mag. Hubert A. WIEDER
Freistellung für die Fokolare-Bewegung
Enthebung als Regens des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt
Enthebung als Dompropst, Canonicus poenitentiarius und Kanoniker des Kathedralkapitels zum hl. Martin
Enthebung als
Leiter des Referates für kirchliche Berufe
Diözesandirektor des Canisiuswerkes
Geistlicher Betreuer der Ständigen Diakone
Seelsorger für die burgenländischen Theologiestudierenden
Mitglied des Priesterrates
Mitglied der Personalkommission

Kan. Mag. Dr. Richard TATZREITER, Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars der Erzdiözese Wien, Pfarrer der Pfarre Wien-Bruckhaufen
Zusätzliche Ernennung zum Regens des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt

Mag. Markus MUTH, Subregens des Erzbischöflichen Priesterseminars der Erzdiözese Wien
Zusätzliche Ernennung zum Subregens des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt

Gelebte Ökumene: Bischof Zsifkovics beim evangelischen Gustav-Adolf-Fest

© Diözese Eisenstadt/Gollubits
Eisenstädter Diözesanbischof überreicht evangelischem Superintendenten Manfred Koch kostbaren Kelch und bekräftigt die freundschaftliche Verbundenheit mit den evangelischen Christen – Von zwei identischen, symmetrisch geformten Kelchen nach einem Entwurf von Künstler Heinz Ebner haben nun beide Kirchen im Burgenland ein Exemplar

Oberschützen – Es war ein weiteres starkes Zeichen einer lebendigen Ökumene: Bischof Ägidius J. Zsifkovics überreichte im Rahmen des evangelischen Gustav-Adolf-Festes in Oberschützen an Superintendent Manfred einen kostbaren Kelch als Symbol der geschwisterlichen Verbundenheit im Glauben und bekräftigte seine Freundschaft mit den evangelischen Christen: "Ökumene beginnt mit der Offenheit der Herzen, mit der Überwindung von Selbstgenügsamkeit und dem Abbau von Vorurteilen und dem Bekenntnis zu einem Füreinander auf der gemeinsamen Basis des christlichen Glaubens und Lebens. Das Motto des Gustav-Adolf-Festes, ‚Mit meinem Gott springe ich über Mauern‘, lässt sich auch als ein wunderbarer Appell für eine gelebte Ökumene lesen", so der Bischof.

Montag, 26. Juni 2017

Priesterweihe: Zum Seelsorger berufen

© Fotobruckner
Am Donnerstag, 29. Juni 2017, wird Kurt Aufner von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics um 15 Uhr im Martinsdom zum Priester der Diözese Eisenstadt geweiht – Nervös sei er nicht, vielmehr freue er sich auf den künftigen geistlichen Weg als Seelsorger

Eisenstadt – "Als Priester ist man nicht nur Manager, sondern in erster Linie Geistlicher": Was Kurt Aufner wenige Tage vor seiner Priesterweihe am kommenden Donnerstag im Martinsdom gegenüber der diözesanen Kirchenzeitung "martinus" auf den Punkt bringt, entspricht seiner Berufung: Seelsorger zu sein, mitzuwirken am Brückenbau zwischen Gott und den Menschen. Der Weg zu seiner Berufung kam für den studierten Religionspädagogen und HTL-Absolventen Schritt für Schritt.

Als Kinder die Messe nachgespielt
Aufgewachsen ist der heute 31-jährige Kurt Aufner im SOS-Kinderdorf in Pinkafeld: "Ich bin in einer funktionierenden Pfarre groß geworden und habe früh ministriert", erzählt Aufner dem "martinus". Als Kinder hätten seine Geschwister und er die heilige Messe nachgespielt und empfanden eine tiefe Zugehörigkeit zur spirituellen Gemeinschaft.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Roma-Pastoral: Kirche lebt Inklusion

Die Roma-Pastoral mit Manuela Horvath
(Dritte von links) an der Spitze setzt sich
für das Gedenken an die im Holocaust
ermordeten Roma und Sinti ein
Die Roma-Pastoral leistet das ganze Jahr über beachtliche Arbeit, im Seelsorglichen, im Sozialen, im Mitmenschlichen, im Erinnern an die Opfer der Vergangenheit und im Hochhalten ihrer unveräußerlichen Würde, im Gestalten einer positiven, selbstbestimmten und mitbestimmten Zukunft – Einen wesentlichen Anteil an all dem hat Manuela Horvath, die seit nunmehr rund einem Jahr die Roma-Pastoral leitet

Eisenstadt – Inklusion heißt, miteinander reden und handeln, nicht bloß einer über den anderen. Manuela Horvath weiß das. Und sie lebt genau das. Denn die Romni Manuela Horvath leitet seit März 2016 die Roma-Pastoral der Diözese Eisenstadt – mit viel Engagement, Begeisterung und einer Fülle an Ideen. Der Erfolg kann sich sehen lassen und ist mehr als sichtbar an der Vielzahl und Vielfalt der Projekte der Roma-Pastoral. Was ihnen allen gemeinsam ist? „So unterschiedlich unsere Tätigkeitsfelder sind, sie sind alle gleichermaßen wichtig. Immer geht es darum, Personen aus der Volksgruppe einzubinden, gemeinsam und miteinander zu gestalten und Vorhaben mit und von der Volksgruppe selbst umzusetzen“, betont Manuela Horvath.

Freitag, 2. Juni 2017

Lange Nacht der Kirchen: Einladung, die Herzen zu öffnen

Das ökumenische Fest mit mehr als 3.000 Programmstunden für alle Kirchennachtschwärmer feiert seinen 10jähriges Jubiläum

Eisenstadt – "Sie wurde ihnen am Tag zum Schutz und in der Nacht zum Sternenlicht": Unter diesem Motto aus dem Buch der Weisheit (10,17) findet bereits zum 10. Mal am Freitag, 9. Juni 2017, die ökumenische "Lange Nacht der Kirchen" im Burgenland statt. Dieses so vielfältige, so beliebte Fest für alle Kirchennachtschwärmerinnen und Kirchennachtschwärmer sei eine große "Einladung, das Herz zu öffnen", weil dadurch sichtbar und erlebbar werde, wie in "bester ökumenischer Zusammenarbeit Gotteshäuser zu Herzensöffnern" für die Menschen werden können, so Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, der sich ebenso wie der evangelische Superintendent Manfred Koch auf die "Lange Nacht der Kirchen" freut.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Eine burgenlandkroatische Predigt für Europa

Burgenlandkroaten mit Kroatiens Staatspräsidentin:
Eine bunte Predigt des Lebens und der Freude
© Dominik Orieschnig
Kroatiens Staatsspitze bei großer Pilgermesse der Burgenlandkroaten anwesend – Bischof Zsifkovics predigt am Grab des Märtyrerkardinals Stepinac Überwindung historischer Hypotheken durch christlichen Geist – Beeindruckende Wertschätzung für Zsifkovics’ europäische Rolle in Kroatiens Kirche und Politik – Kroatische Redaktion des ORF Burgenland exklusiv mit Zsifkovics und kroatischer Staatsspitze im "Aussprachezimmer"

Zagreb – Finale und Höhepunkt der 1. gemeinsamen internationalen Wallfahrt der Burgenlandkroaten war die Festmesse im Zagreber Dom am Sonntag (21.05.), die sich zu einem hinreißenden Glaubensfest von mehr als 500 Burgenlandkroaten und einer einzigartigen Darstellung burgenlandkroatischer Wesensart, Sprache und Kultur entwickelte. Kroatiens Staatspräsidentin Kalinda Grabar-Kitarović, Premierminister Andrej Plenković sowie Vize-Premier und Außenminister Davor Stier wohnten gemeinsam mit dem Bürgermeister von Zagreb, Milan Bandić, in Anwesenheit zahlreicher weiterer Spitzen aus Politik, Kirche und Gesellschaft dem Gottesdienst bei, der in voller Länge – trotz Überziehung der vereinbarten Zeit – live vom kroatischen Fernsehen HRT übertragen wurde.

Dienstag, 23. Mai 2017

Singende Botschafter für Frieden und starke Identität

Die singenden burgenlandkroatischen Botschafter
 mit ihrem energiegeladenen Chorleiter Ivo Šeparović
© Dominik Orieschnig
Burgenlandkroatischer Chor "Pax et Bonum" unter Leitung von Ivo Šeparović macht in Zagreb Furore – Zsifkovics: "Chor als Musterbeispiel für eine gelingende europäische Integration und für ein Bewusstwerden des europäischen Geistes" – Zweiter Reisetag im Zeichen intensiver Vorbereitung für die Übertragung des Pilgergottesdienst aus dem Zagreber Dom

Zagreb – Die historische Wallfahrt der Burgenlandkroaten nach Zagreb entbehrte nicht jenes Elementes, das mehr als alle anderen dazu befähigt, sich über die Niederungen des Alltags zu erheben und den Anliegen eines pilgernden Volkes Schwung zu verleihen: Musik! Dass dieser Schwung zur mitreißenden Kraft wurde, ist einem besonderen internationalen Projekt in der Diözese Eisenstadt zu verdanken, dessen Früchte Bischof Zsifkovics stolz der kroatischen Öffentlichkeit präsentierte.

Reise nach Kroatien zurück in die Zukunft

Bischof Zsifkovics predigt vor seinen Landsleuten
 im Priesterseminar in Zagreb © Dominik Orieschnig
"Großer Bahnhof" für Burgenlandkroaten in Kroatiens Hauptstadt – Fulminanter Willkommensgruß des Zagreber Priesterseminars für Pilgergruppe und ehemaligen Zögling Bischof Zsifkovics – Am Vorabend gemeinsam im Kino mit dem Seligen Kardinal Stepinac – Zsifkovics: "Wallfahrt und Gebet der Burgenlandkroaten als Beitrag zur Heiligsprechung des Märtyrerkardinals"

Zagreb – Bereits der zweite Tag der Zagreb-Reise von Bischof Zsifkovics machte die historische Dimension der von ihm geleiteten Wallfahrt der Burgenlandkroaten deutlich. Als lebender Knotenpunkt in einem weitverzweigten Netz kultureller, sprachlicher und weltanschaulicher Bezüge vereint der burgenlandkroatische Bischof aus Österreich die fünfhundert Jahre alte Genetik eines vertriebenen Volkes in der Diaspora mit dem in kirchlichen Eliteschmieden kultivierten Verständnis des Christentums als Kraft, die die Grenzen von Nation, Rasse, Ideologie und Sprache überschreitet.

Großer TV-Auftritt als Auftakt für Wallfahrt der Burgenlandkroaten

Bischof Zsifkovics und Moderator Neno Kužina
auf der Plattform ihres Live-Gespräches
© Dominik Orieschnig
Eisenstädter Bischof spricht in Kroatiens größter Religionssendung mit Star-Moderator Neno Kužina live über die bleibende Rolle von Glauben und Kirche in einem Europa kommender und gehender Ideologien – Pilgernde Burgenlandkroaten als gern gesehene Werbeträger für Selbstbewusstsein, Zuversicht und Lebensfreude in Kroatiens Medienlandschaft

Zagreb – Mehr als 120.000 Zuseher konnten Freitag (19.05.) vormittags erleben, wie Eisenstadts Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics live im bekannten Religionsmagazin "Riječ i život" (auf deutsch: "Wort und Leben") des kroatischen Nationalfernsehens HRT Rede und Antwort zu Fragen burgenlandkroatischer Identität in bewegten europäischen Zeiten stand. Die Einladung, in dem TV-Format zu Wort zu kommen, darf als besondere Auszeichnung für den Bischof gewertet werden, handelt es sich dabei um eine der wenigen Sendungen, in denen ausgewählte Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Gesellschaft in Langfassung von ca. 45 Minuten um Erörterung sozialethischer Fragen gebeten werden.

Montag, 22. Mai 2017

Katholische Elternbildung: Kursschwerpunkt Kinderbetreuung

Umfassendes Angebot einer Ausbildung zur pädagogisch qualifizierten Person, also zur nachweislichen Qualifikation für Kinderbetreuung und Kindererziehung, mit Basisseminar und Zusatzmodulen mit renommierten Expertinnen als Referentinnen – Von Kommunikationskompetenzen bis Erziehungsstile und Wertevermittlung

Eisenstadt – Das Bildungszentrum Haus St. Stephan und der Katholische Familienverband Burgenland machen die qualifizierte Kinderbetreuung zu einem Schwerpunkt im Ausbildungsangebot: Zwischen Mai 2017 und Dezember 2017 wird eine umfassende Ausbildung zur pädagogisch qualifizierten Person angeboten, das heißt zu Personen, die eine Ausbildung zur Kinderbetreuung und Kindererziehung im Mindestausmaß von 35 Stunden nachweisen können. Um als anerkannte pädagogisch qualifizierte Person zu gelten, müssen in jedem Fall Bildungsangebote im Bereich Entwicklungspsychologie und Pädagogik, Kommunikation und Konfliktlösung sowie Erste Hilfe-Maßnahmen der Unfallverhütung im Rahmen der Kinderbetreuung absolviert werden.

Montag, 15. Mai 2017

Historisches Ereignis: 1. Gemeinsame Wallfahrt der Burgenlandkroaten nach Zagreb

Foto: pixabay.com
Große Wallfahrt der Burgenlandkroaten aus der Slowakei, aus Österreich und Ungarn vom 19. bis 21. Mai 2017 nach Zagreb an das Grab des seligen Märtyrerkardinals Alois Stepinac – Festgottesdienst, zelebriert von Bischof Zsifkovics, als mediales Großereignis vom kroatischen Fernsehen übertragen - Bischof Zsifkovics: Wallfahrt als "Appell für ein Europa der Humanität und gegen politischen Extremismus"

Eisenstadt – Es ist ein historisches Ereignis und zugleich ein starkes Zeichen für eine grenzüberschreitende Verbundenheit und für ein Europa des Miteinander und der Mitmenschlichkeit: Vom 19. bis 21. Mai 2017 findet eine gemeinsame Wallfahrt der Burgenlandkroaten aus der Slowakei, aus Österreich und aus Ungarn nach Zagreb statt. Die Wallfahrt führt an das Grab des seligen Märtyrerkardinals Alois Stepinac, der im faschistischen Ustascha-Regime tausenden Menschen, darunter zahlreichen Waisenkindern, das Leben rettete, und nach dem Zweiten Weltkrieg vom Tito-Regime in einem Schauprozess zu Gefängnis mit Zwangsarbeit verurteilt wurde. Ein von Bischof Ägidius J. Zsifkovics zelebrierter Festgottesdienst unter Teilnahme der kroatischen Staatsspitze wird vom kroatischen Fernsehen HRT live übertragen, das ORF-Landesstudio Burgenland wird mit einem eigenen Kamerateam bei diesem Großereignis vertreten sein. Das Programm (kroatisch) zur Wallfahrt ist hier im Download abrufbar.

Freitag, 12. Mai 2017

Kooperation mit osteuropäischen Ordensgemeinschaften als Teil des gesamteuropäischen Friedenswerkes

Die Ordensoberen in Bosnien spielen eine
wesentliche Rolle bei der Entwicklung des Landes
© Diözese Eisenstadt
Eisenstädter Bischof setzt weiterhin auf Zusammenarbeit mit Ordensgemeinschaften in Osteuropa – Zsifkovics: "Rolle der Ordensgemeinschaften nicht mehr nur im labilen Versöhnungsprozess einzelner Länder von tragender Bedeutung, sondern auch für ein in die Tiefe wachsendes Europa"

Eisenstadt / Sarajevo – Der Eisenstädter Bischof und Europabischof der Österreichischen Bischofskonferenz trifft im Rahmen seines mehrtägigen Arbeits- und Pastoralbesuches in Bosnien-Herzegowina die wichtigsten Entscheidungsträger von Diözesankirche und Ordenskirche.

Bischof Zsifkovics verstärkt geistlich-humanistischen Brückenbau nach Osteuropa

Die Delegation aus Eisenstadt wird von den
Kindern im Haus Ägypten herzlich empfangen
© Diözese Eisenstadt
Eisenstädter Bischof besucht erneut Bosnien und vertieft intensive Kooperation mit kirchlichen Institutionen – Erster Weg führt Bischof zu Kindern einer von geistlichen Schwestern geführten Betreuungseinrichtung – Zsifkovics: "Geistliches ‚Silicon Valley’ des liebevollen Umgangs mit der wichtigsten und gleichzeitig fragilsten Zukunftsressource"

Eisenstadt / Sarajevo – Der Eisenstädter Bischof und Europabischof der Österreichischen Bischofskonferenz knüpft weiter an den geistlich-humanistischen Netzwerken europäischer Integration und trifft im Rahmen eines mehrtägigen Arbeits- und Pastoralbesuches in Bosnien-Herzegowina geistliche Entscheidungsträger und soziale Innovatoren des Landes.

Montag, 8. Mai 2017

Katholischer Familienverband gibt Tipps zum "Familien-Steuergeld"

Kostenloses Service für Familien im Burgenland zu Steuerfragen am 15. Mai

Eisenstadt – Der Katholische Familienverband bietet Familien ein umfassendes Service zu Steuerfragen an. Ein besonderes Angebot steht allen Familien im Burgenland am 15. Mai 2017 zur Verfügung: der Katholische Familienverband Burgenland beantwortet an diesem Tag Fragen zum Thema, wie man "Familien-Steuergeld" vom Finanzamt zurückbekommt.

Am 15. Mai steht allen Familien des Burgenlandes die Steuerberatungskanzle Mag. Michael Jobst Wirtschaftstreuhand Ges.m.b.H. telefonisch unter 02682/64816-12 bzw. per Mail (thomas.jobst@steuerberatung-jobst.at) in der Zeit von 8.30 bis 11.30 Uhr sowie von 13.30 bis 17.00 Uhr zur Verfügung. Dabei geht es um Tipps, wie Familien möglichst viel Geld vom Finanzamt zurückholen können.

Zusätzlich zum Aktionstag bietet der Katholische Familienverband ganzjährig die Möglichkeit, Fragen zum Thema Familie und Steuern per Mail (steuerinfo@familie.at) zu stellen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Bischof Zsifkovics am Weltgebetstag für geistliche Berufungen: "Sei mutig!"

Diözesanbischof Zsifkovics: Eine geistliche Berufung leben heißt, "echte, glaubwürdige, lebensnahe Dolmetscher für Gott im Sprachwirrwarr der Welt" zu sein – Es brauche "Christen mit Turnschuhen an den Füßen, weil Turnschuhe gleichzeitig für Bodenhaftung wie für Freiheit stehen"

Eisenstadt – "Sei mutig!": Das ist der zentrale Appell, den Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics in seinem Kanzelwort zum Weltgebetstag für geistliche Berufungen (7. Mai 2017) in den Mittelpunkt stellte. "Berufung ist zwar oft eine Herausforderung, aber keine Überforderung. Gott überfordert nicht. Er will Dich vielmehr sehen lassen, dass die Welt mit Dir anders sein kann – so wie alle Lebenswege, die eine Spur hinterlassen", so der Bischof in seinem Kanzelwort, das am Sonntag des Guten Hirten an alle Pfarren des Burgenlandes zur Verlesung übermittelt wurde.

Dienstag, 2. Mai 2017

Muttertagskarten: Diözese hilft werdenden Müttern und Frauen in Not

© Diözese Eisenstadt
Katholische Frauenbewegung der Diözese Eisenstadt unterstützt auch heuer wieder mit der Muttertagsaktion den Diözesanen Hilfsfonds für Frauen – 2016 konnten knapp über 34.000 Euro gesammelt werden

Eisenstadt – Die erfolgreiche Hilfsaktion der Katholischen Frauenbewegung (kfb) der Diözese Eisenstadt zum Muttertag findet auch heuer ihre Fortsetzung: Die Kirchensammlung mit den Muttertagskarten zum Muttertag am Sonntag, 14. Mai 2017, unterstützt den Diözesanen Hilfsfonds für Schwangere und Frauen in Notsituationen. Im Vorjahr konnte mit der Aktion in mehr als 160 Fällen geholfen werden. 34.064,06 Euro wurden im Jahr 2016 gesammelt.

Diözese: Lehrgang "Evangelium leben – Kirche gestalten" für Ehrenamtliche

Pastoralamt und Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt konzipierten im Zuge des Neuen Pastoralen Weges einen Lehrgang zur Stärkung des Engagements für Ehrenamtliche – Start im September 2017

Eisenstadt - Der Neue Pastorale Weg der Diözese Eisenstadt ist ein Weg der Mitgestaltung, der Mitbestimmung, der Mitverantwortung. Damit Ehrenamtliche die damit eröffneten vielfältigen Möglichkeiten der Partizipation, des Mitbestimmens und Mitgestaltens von Kirche mit Leben erfüllen können, wurde der neuer Lehrgang "Das Evangelium leben – Kirche gestalten" konzipiert. "Dieser Lehrgang wurde im Zuge des Pastoralen Weges entwickelt, um Ehrenamtliche in ihrem Engagement in der Kirche zu stärken und ihre Berufung aus Taufe und Firmung zu fördern", so das Pastoralamt und das Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt als Träger des Lehrgangs.

65. Burgenländische Arbeiterwallfahrt nach Kärnten

Zweitägige Wallfahrt mit Altbischof Paul Iby zu den Stiften Griffen und Eberndorf vom 2. bis 3. September 2017

Eisenstadt – Wie in den Vorjahren werden auch heuer wieder hunderte Pilgerinnen und Pilger an der Burgenländischen Arbeiterwallfahrt, organisiert von der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung (KAB), teilnehmen. Die mittlerweile 65. Arbeiterwallfahrt geht in diesem Jahr nach Kärnten ins Stift Griffen und ins Stift Eberndorf und findet vom 2. bis 3. September 2017 statt. Anmeldeschluss für eine Teilnahme ist der 31. Mai 2017.

Donnerstag, 27. April 2017

Orthodoxes Kloster: St. Andrä verspielt endgültig Chance auf Jahrhundertprojekt

Der griechisch-orthodoxe Metropolit von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa, Arsenios Kardamakis, gibt im persönlichen Gespräch und in einem Brief dem Bürgermeister und dem Gemeinderat von St. Andrä am Zicksee die Entscheidung bekannt, nach dem bedauerlichen Ausmaß der Feindseligkeiten, des Schürens von Falschmeldungen und Ängsten in der Gemeinde das 1. Orthodoxe Kloster in Österreich nicht an diesem Ort zu errichten: "Zum Wohle des Friedens in der Gemeinde, zum Wohle der Mönche und des ökumenischen Stiftungsgedankens". 

Eisenstadt – Er sei "betrübt, aber überzeugt von der moralischen Richtigkeit dieser Entscheidung", die zugleich die Handschrift des größten Respekts und eines christlichen Ethos der Achtung und des offenen Herzens selbst für jene trägt, die dem Klosterprojekt "skeptisch oder gar feindselig gegenüberstehen": Der Metropolit von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa, Arsenios Kardamakis, teilt in einem persönlichen Gespräch vorgestern und in einem gestern, 26.04., übermittelten Brief Bürgermeister Erich Goldenitsch und dem Gemeinderat von St. Andrä am Zicksee mit, "dass die griechisch-orthodoxe Metropolis von Austria ihr Ansuchen auf Umwidmung des besagten Grundstücks hiermit zurückzieht". Man werde sich "der Standortfrage für das 1. Orthodoxe Kloster Österreichs neu widmen", und zwar "in aller innerer Freiheit" und "ohne dass eine neue Standortentscheidung bereits vorläge", so der Metropolit in seinem Schreiben, das hier als Originaldokument im Wortlaut zum Download zur Verfügung steht.

Montag, 24. April 2017

Diözesanmuseum präsentiert Sonderausstellung zum Reformationsjubiläum

© Diözese Eisenstadt
Die neue Ausstellung "Das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich" widmet sich dem 500-Jahr-Jubiläum der Reformation mit zahlreichen Leihgaben aus evangelischen Pfarren einen besonderen Schwerpunkt

Eisenstadt - Das Diözesanmuseum Eisenstadt widmet sich in der diesjährigen Sonderausstellung dem 500-jährigen Reformationsjubiläum. Dabei werden Zeugnisse des ökumenischen Miteinanders zwischen evangelischen und katholischen Christen ebenso gezeigt wie Leihgaben aus verschiedenen evangelischen Pfarrgemeinden des Burgenlandes. Die Sonderausstellung kann vom 27. April 2017 bis 11. November 2017, jeweils von Mittwoch bis Samstag (10.00 bis 13.00 Uhr sowie 14.00 bis 17.00 Uhr) besichtigt werden. Für Gruppen werden Besuchsmöglichkeiten gegen Voranmeldung auch an Sonn- und Feiertagen angeboten.

Mineralien vermitteln Glaubensperspektiven
Der katholische Pfarrer in Hornstein, Stefan Raimann, gilt als leidenschaftlicher Sammler bedeutender Mineralien. Unter dem titelgebenden Motto "Das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich" (Jesaja 40,8) werden eindrucksvolle Exponate wertvoller Mineralien mit einem thematischen Brückenschlag zum Schwerpunkt der Ökumene präsentiert.

Dienstag, 18. April 2017

Ökumenischer Meilenstein: Erstmals gemeinsamer Osterbrief von Bischof und Superintendent

© Heinz Ebner
Ökumenischer Osterbrief von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch zu Ostern 2017 in allen evangelischen und katholischen Pfarren des Burgenlandes verlesen – Leidenschaftlicher Aufruf zum Füreinander der Konfessionen auf der Grundlage des christlichen Liebesauftrags

Eisenstadt – Es war ein ökumenischer Meilenstein und eine historische Premiere im Burgenland: Erstmals in der Geschichte des Landes wurde ein Osterbrief gemeinsam von einem katholischen Bischof und einem evangelischem Superintendenten verfasst, an alle evangelischen und katholischen Pfarren des Burgenlandes ausgesandt und zur Verkündigung an Ostern 2017 (Ostersonntag und Ostermontag) übermittelt. Der Brief enthält einen leidenschaftlichen Appell vom "Miteinander der Konfessionen zum Füreinander in jener Liebe, die Christus uns aufgetragen hat – untereinander wie auch im Umgang mit der Welt".

Donnerstag, 13. April 2017

Kirche hilft: "Gemeinsam - in den Arbeitsalltag"

© Marina Stanek
Großartiges Sozialprojekt einer integrativen Ausbildung arbeitssuchender Mädchen in Eisenstadt – Leiterin Marina Stanek: "Wir geben Perspektiven"

Eisenstadt – Kirche kann was: Zahllose Menschen leisten Tag für Tag Großartiges für ihre Mitmenschen, im Dienst am Nächsten, im Übersetzen des Evangeliums in konkrete, aktive Martinstaten – vielfach abseits des medialen Rampenlichts, aber unerlässlich für die Gemeinschaft. "Gemeinsam – in den Arbeitsalltag" ist eines dieser Projekte. Im konkreten Fall wird durch das Angebot einer integrativen Ausbildung arbeitssuchender Mädchen jungen Menschen eine Zukunft eröffnet: "Unsere Arbeit besteht darin, jungen Frauen eine Perspektive zu geben. Und dank eines ganzheitlichen, individualisierten Ausbildungs- und Betreuungsansatzes gelingt das sehr gut", so Marina Stanek, Leiterin des Kurses "Gemeinsam – in den Arbeitsalltag".

Donnerstag, 6. April 2017

Diözese Eisenstadt initiiert Dialog der Religionen und Kulturen

Gesprächsreihe der diözesanen Caritas und des Katholischen Bildungswerks in Kooperation mit dem Europahaus Burgenland leuchtet Hintergründe und Grundlagen von Religionen und Kulturen aus und versucht, Verstehens- und Verständnishorizonte durch den Dialog zu erweitern

Eisenstadt – "Ohne ein Verstehen religiöser und kultureller Sinnbezüge entgleitet einem humanen und humanistischen Selbstbewusstsein und Miteinander der grundlegende Wurzelgrund", so Johann Artner vom Katholischen Bildungswerk der Diözese Eisenstadt. Um diesen Wurzelgrund zu stärken, bewusst zu machen und in seinen pluralistischen Ausformungen ins Gespräch zu bringen, initiiert die Diözese Eisenstadt hochkarätig besetzte Dialoggespräche, die "Religionen und Kulturen miteinander im Gespräch" näher bringen und so Verstehens- und Verständnishorizonte erweitern und vertiefen sollen. Die Teilnahme zu sämtlichen Dialoggesprächen, die zwischen April und Juni 2017 jeweils um 18 Uhr im Eisenstädter "Europahaus Burgenland" (Campus 2) stattfinden, ist kostenlos.

Dienstag, 4. April 2017

Neues Bildungsangebot der Diözese: Kirche auf Kompetenzkurs

Ausbildungskurs für LeiterInnen von Wort-Gottes-Feiern und Kommunionhelferkurse vermitteln Kompetenzen für Helfer im Gottesdienst und im lebendigen Gestalten von Kirche

Eisenstadt – "Mit Blick auf den Neuen Pastoralen Weg der Diözese Eisenstadt werden Wort-Gottes-Feiern immer wichtiger. Sie entlasten einerseits Priester, die an Sonntagen zahlreiche Eucharistiefeiern zu halten haben. Andererseits helfen sie, ein neues Bewusstsein für den Aufbau und den Zusammenhalt von Gemeinde zu schaffen", so Richard Geier, Leiter des Liturgiereferates der Diözese Eisenstadt, zu den Hintergründen des neuen Kursangebots der Diözese. Dieses beinhaltet einen Ausbildungskurs für die Leitung von Wort-Gottes-Feiern, der am 12. und 13. Mai 2017 im Haus St. Stephan in Oberpullendorf stattfindet.

Der Kurs beginnt am Freitag, 12. Mai 2017, um 18.00 Uhr (bis 21.30 Uhr) und wird am Samstag (13. Mai 2017) von 9.00 bis 16.00 Uhr fortgesetzt. Die Termine für den zweiten Ausbildungsteil in Form eines Praxistages im Herbst 2017 werden im Rahmen des ersten Kursteils bekanntgegeben.

Wort-Gottes-Feiern als Bereicherung für das Kirchenleben

"Wort-Gottes-Feiern bereichern als selbstständige Form der Liturgie das Leben der Kirchengemeinde und die Vielfalt von Gottesdienstformen. Sie stärken das Bewusstsein für die Gegenwart Christi in seinem Wort", so der Leiter des Liturgiereferats, Richard Geier. Für die Leitung von Wort-Gottes-Feiern ist eine bischöfliche Beauftragung erforderlich.

Kurse für Kommunionhelfer: Bedarf steigt stark

Neben dem Ausbildungskurs für LeiterInnen von Wort-Gottes-Feiern werden auch Kommunionhelferkurse angeboten: "In fast allen Pfarren der Diözese leisten Männer und Frauen einen wertvollen Beitrag als Kommunionhelfer. Und der Bedarf wächst stetig. Auch dieses Kursangebot möchte Menschen bestärken, sich aktiv an der Gestaltung der Gottesdienste zu beteiligen", erläutert Richard Geier.

Die kommenden Kommunionhelferkurse finden am 28. April 2017 in Eisenstadt (Haus der Begegnung), am 02. Mai 2017 in Oberpullendorf (Haus St. Stephan) und am 09. Mai 2017 in Güssing (Franziskanerkloster) statt. Die Kurse beginnen jeweils um 19.00 Uhr, die Kursdauer beträgt etwa zwei Stunden.

Anmeldeformular für die Ausbildung zur Leitung von Wort-Gottes-Feiern
Anmeldeformular für einen Kommunionhelferkurs

Montag, 20. März 2017

Start in das Pilgerjahr 2017 am Martinusweg

© KBW Eisenstadt
Auftakt am Samstag, 8. April 2017, mit Pilgersegen, gemeinsamen Pilgern auf dem Martinusweg von Donnerskirchen nach Eisenstadt und Messe im Martinsdom

Donnerskirchen, Eisenstadt – Der Start für das Pilgerjahr 2017 rückt immer näher: Der Auftakt für die diesjährige Pilgersaison findet am Samstag, 8. April 2017, von Donnerskirchen nach Eisenstadt auf dem Martinusweg statt. Der Martinusweg wurde am 11. November 2015 von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics feierlich eröffnet. Seitdem erfreut sich der Pilgerweg großer Beliebtheit: zahlreiche Wallfahrerinnen und Wallfahrer aus Österreich und Europa pilgerten bislang auf den Spuren des heiligen Martin durch die Diözese Eisenstadt.

Pfarrgemeinderatswahlen: Ampeln auf Begeisterung

© Diözese Eisenstadt/Gossmann
40 Prozent neue Pfarrgemeinderäte mit viel Dynamik und frischem Wind für die Diözese Eisenstadt – Hohe Wahlbeteiligung – Besonders stark: der Frauenanteil an den Wahlen

Eisenstadt – "Diese Wahlen sind eine eindrucksvolle Weichenstellung für die Zukunfts- und Begeisterungsfähigkeit der Diözese Eisenstadt. Wenn hier eines deutlich wird, dann dies: die Ampeln in der Diözese stehen auf Begeisterung", so die erste Reaktion von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics auf die Pfarrgemeinderatswahlen am Sonntag. Der Einschätzung des Bischofs liegen nicht nur die positive Stimmung bei den Wahlen und ein im Vorfeld engmaschig aufgespanntes Netz einer leidenschaftlichen Partizipationskultur zugrunde, sondern auch handfeste Zahlen: 40% der Pfarrgemeinderäte sind neu, im diözesanen Vergleich ist die Wahlbeteiligung österreichweit in der Diözese Eisenstadt am höchsten.

Donnerstag, 16. März 2017

"Rapid-Pfarrer" spielt burgenländischer Jugend "Tage der Inspirationen" zu

© Christoph Pelczar
Projekt "Tag der Inspirationen" von Pfarrer Christoph Pelczar und dem SK Rapid Wien verbindet Fußball mit einem aus Glauben und Spiritualität geschöpften und gelebten Ethos und Miteinander – mit Stadionführung, Begegnungen im Andachtsraum und Tischgemeinschaft

Pfarrer Christoph Pelczar, spätestens seit seiner Tätigkeit als "EM-Pfarrer" während der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz (2008) einer breiten Öffentlichkeit bekannt und aktuell unter anderem als Seelsorger beim SK Rapid Wien tätig, spielt der burgenländischen Jugend einen spirituellen Steilpass in dem von ihm so genannten "freien Raum und Lauf der Begeisterung": "‘Tage der Inspirationen‘ ist ein interreligiöses und interkulturelles Projekt, mit dem ich Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 11 und 16 Jahren gerade auch aus dem Burgenland erreichen möchte. Umgesetzt wird diese ungemein spannende Idee in Zusammenarbeit mit dem SK Rapid Wien", erzählt Pelczar.

Mittwoch, 15. März 2017

Firmtermine und Firmspender 2017

Firmungen durch den Herrn Diözesanbischof an zentralen Orten für mehrere Pfarren in den beiden Visitationsdekanaten
Dekanat Frauenkirchen: 

Andau, 13. Mai, 9.00 Uhr
Apetlon, 13. Mai, 14.00 Uhr
Pamhagen, 28. Mai, 9.00 Uhr
Frauenkirchen, 28. Mai, 14.00 Uhr


Dekanat Oberpullendorf: 

Oberpullendorf, 25. Mai, 10.00 Uhr
Oberloisdorf, 25. Mai, 15.00 Uhr
Pilgersdorf, 27. Mai, 9.00 Uhr
Neutal, 27. Mai, 14.00 Uhr

Montag, 6. März 2017

Gelebte Ökumene: Bischof und Superintendent segnen Bildungsanstalt Oberwart

© Diözese Eisenstadt/Beranek
Feierliche ökumenische Eröffnung des Aus- und Umbaus der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und des berufsbegleitenden Kollegs für Sozialpädagogik in Oberwart mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch

Oberwart – Mit einer feierlichen ökumenischen Segnung durch Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und den evangelischen Superintendenten Manfred Koch wurde am vergangenen Freitag die aus- und umgebaute Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und das berufsbegleitende Kolleg für Sozialpädagogik in Oberwart eröffnet. "Bildung ist eine unerlässliche Grundlage für die Entwicklung, Reifung und Ausprägung selbstbestimmter und mitbestimmter, zur Solidarität und Empathie befähigter Persönlichkeiten und zugleich eine zentrale Grundlage für die Entwicklung der Gesellschaft selbst.
Bildung ist weit mehr als eine Ansammlung von Daten und Fakten. Sie ist immer und wesentlich Bildung zur Humanität“, betonte Bischof Zsifkovics im Rahmen der Feierlichkeiten.

Freitag, 3. März 2017

Wallfahrt zur Heiligen Stiege mit Bischof Zsifkovics

© Diözese Eisenstadt
Pilgerfahrt und Eucharistiefeier mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am Freitag, 10. März 2017, nach und in Forchtenstein

Eisenstadt – "Pilgern ist ein ganzheitliches Sinnbild für das christliche Unterwegssein: Es ist ein Auf-Bruch aus dem Alltäglichen, ein Wagnis, sich auf einen Weg einzulassen, ein Weit-Blicken, das nur im Bauen und Bahnen von Wegen möglich wird, und schließlich ein An-Kommen", so Bischof Ägidius J. Zsifkovics, der herzlich zur Teilnahme an der Wallfahrt zur Heiligen Stiege am 10. März 2017 einlädt: Die Pilgerfahrt nach Forchtenstein wird für alle Pfarrgemeinderäte, insbesondere jene der nördlichen und mittleren Dekanate, sowie für alle Interessierten organisiert.

Eucharistiefeier mit Bischof Zsifkovics
Auf dem Wallfahrtsprogramm steht um 18 Uhr eine "Stunde des Erlösers" mit Gebet, Meditation und Musik, wobei die Möglichkeit zur Beichte, zur persönlichen Segnung und zur Krankensalbung besteht. Anschließend ist die Begehung der Heiligen Stiege mit fünf Kreuzwegstationen geplant. Um 19 Uhr findet eine Eucharistiefeier mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics statt.

"Ihr seid Spitze!": Bischof Zsifkovics besucht burgenländische Betriebe

Wertschätzung und Anerkennung als Grundlagen guter Arbeit:
Bischof Ägidius Zsifkovics im herzlichen Gespräch
mit Mitarbeitern der Firma Becom.
© Diözese Eisenstadt/Beranek
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics betont im Rahmen seiner Besuche der burgenländischen Unternehmen Becom und Schlögl Ei den Wert guter Arbeit und regional verwurzelter Betriebe – "Gute Arbeit braucht Räume der Kreativität, der Selbstbestimmtheit und der wertschätzenden Anerkennung"

Eisenstadt – "Das Eröffnen von Zeit-Räumen der Begegnung, des aktiven Zuhörens und des wertschätzenden, aufmerksamen Austausches innerhalb der konkreten Lebens-, Alltags- und Arbeitswelten der Menschen ist mir ein grundlegendes Anliegen. Kirche ist nichts Statisches oder gar innerhalb von Mauerwerken Eingeengtes. Sie findet statt und ereignet sich in der Begegnung von Du zu Du": Das betont Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am gestrigen Donnerstag im Rahmen seines Besuchs bei burgenländischen Betrieben.
Beeindruckt zeigte sich Bischof Zsifkovics, der während seines Betriebsbesuchs der Firmen Becom und Schlögl Ei die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen mit den Belegschaften nutzte, vom Engagement und Teamgeist, vom Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein in den burgenländischen Betrieben.

Donnerstag, 2. März 2017

Familienverband kreiert Geschenkmappe für die Taufe

Ansprechendes und reichhaltiges Geschenkpaket mit Kindergebetbuch, Glückwunschkarte, Informationen und Beschreibungen zur Symbolik sowie mit einem Gutschein für den Haussegen – Familienverband bietet außerdem einen Kreuzweg, ein schön gestaltetes "Osterei-Büchlein" und eine Einladung für einen Fastenstrauch an

Eisenstadt – Jeder Mensch ist ein von Gott geliebtes Kind – die Taufe als Sakrament der Aufnahme in die christliche Gemeinschaft bringt dies feierlich zum Ausdruck. Der Katholische Familienverband Burgenland hat eine Geschenkmappe für die Taufe zusammengestellt, die reichhaltige Angebote und Einladungen zur Feier der Taufe beinhaltet.

Montag, 27. Februar 2017

Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen

Das Titelbild stammt von der Künstlerin
Rowena "Apol" Laxamana-Sta. Rosa.
Die 32-jährige philippinische Mutter aus der
evang. method. Kirche nennt ihr Bild:
"Ein flüchtiger Blick auf die philippinische Situation"
Mehr als 30 Gemeinden im Burgenland feiern am 3. März den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen. Christinnen aus den Philippinen haben den diesjährigen ökumenischen Weltgebetstag zum Thema "Habe ich dir Unrecht getan?" vorbereitet.

Philippinen. Ein Land der Extreme erwartet uns. Krasse Gegensätze zwischen Arm und Reich; wunderbare Natur und Weltkulturerbestätten auf der einen und zerstörerische Naturgewalten wie Taifune auf der anderen Seite. In der Verfassung verankerte Frauenrechte einerseits und geschlechterspezifische Diskriminierung und Gewalt andererseits.
Gerechtigkeit, Verständigung und Frieden zu fördern - das sind die Anliegen der von Frauen getragenen christlichen Basisbewegung des Weltgebetstages auf den Philippinen.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Kreta-Reise des Katholischen Bildungswerkes: Begegnung zwischen Geschwistern

Die Reisegruppe in dem für seine
soziale Tätigkeiten bekannten Kloster
von Kaliviani © Diözese Eisenstadt
Auf den Spuren des griechisch-orthodoxen Metropoliten von Austria, Arsenios Kardamakis, und dessen enger Freundschaft zu Bischof Ägidius J. Zsifkovics und der Diözese Eisenstadt organisierte das Katholische Bildungswerk der Diözese eine Reise zur griechisch-orthodoxen Kirche nach Kreta

Eisenstadt – Aufbauend auf der guten ökumenischen Tradition der Diözese Eisenstadt und der engen Freundschaft zwischen dem griechisch-orthodoxen Metropoliten von Austria und Exarch von Ungarn, Arsenios Kardamakis, und Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics unternahm das Katholische Bildungswerk mit 24 Teilnehmenden eine Reise auf die Mittelmeerinsel Kreta und zur örtlichen griechisch-orthodoxen Kirche. "Ökumene leben heißt, den Dialog und die Begegnung zu pflegen. Offenheit und Dialogizität sind Voraussetzungen für das Aufspannen von Horizonten des Verstehens und Verständnisses, der Achtung, Anerkennung und Aufmerksamkeit. Und genau das braucht es für ein gelingendes, gutes Miteinander", so Johann Artner, Leiter des Katholischen Bildungswerkes der Diözese Eisenstadt.

Fastenaktion 2017: Solidarität kann Leben verändern

© Dreikönigsaktion
Fastenaktion Eisenstadt unterstützt Projekte der Entwicklungshilfe in Osteuropa, Asien und Afrika mit besonderem Schwerpunkt auf die Partnerdiözesen Kanjirapally in Indien und Awka in Nigeria – Hilfe für indisches Waisenhaus und ein nachhaltiges Bildungsprojekt in Tansania

Eisenstadt – "Fasten schärft die Sinne für Spiritualität und Solidarität. Bei Jesaia heißt es: Bedeutet Fasten nicht, ‚dem Hungrigen dein Brot zu brechen, obdachlose Arme ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst‘ und ganz allgemein, 'die Fesseln des Unrechts zu lösen'?". Die Fastenaktion Eisenstadt ist eine wunderbare Gelegenheit, Solidarität zu leben und dadurch Leben zu verändern", so Bischof Ägidius J. Zsifkovics, der zur Teilnahme an der Fastenaktion Eisenstadt ermutigt. Die Aktion fördert Projekte zur Hilfe der Ärmsten der Armen in Osteuropa, Asien und Afrika mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Partnerdiözesen Kanjirapally in Indien und Awka in Nigeria.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Mit dem Katholischen Bildungswerk auf den Spuren Martin Luthers

© Diözese Eisenstadt
Bildungswerk der Diözese Eisenstadt organisiert im Reformationsjubiläumsjahr eine Studienreise von 30. Juli 2017 bis 4. August 2017 nach Erfurt, Eisenach, Weimar, Leipzig, Torgau und natürlich Wittenberg, wo Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel angeschlagen haben soll – Anmeldung bis 30. April 2017

Eisenstadt – Das Katholische Bildungswerk der Diözese Eisenstadt geht den Spuren Martin Luthers nach und organisiert anlässlich des 500. Jahrestages des berühmten Thesenanschlags als symbolische Initialzündung der Reformation eine Studienreise unter anderem nach Wittenberg, zur Wartburg und nach Erfurt. Begleitet wird die Reise vom 30. Juli 2017 bis 4. August 2017 von Dechant Roman Schwarz, Pfarrer und Leiter des Seelsorgeraumes "An der Leitha".

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