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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Montag, 29. Februar 2016

Pilgerreise: Mit Bischof Zsifkovics auf den Spuren des heiligen Martin

© Stevens Frémont - ADT Touraine
Diözese Eisenstadt lädt im Jubiläumsjahr "1.700 Jahre heiliger Martin" vom 16. bis 20. August 2016 zu einer Pilgerreise nach Frankreich ein

Die diözesane Pilgerreise führt im Martinsjahr 2016 nach Frankreich und nimmt die Spuren des heiligen Martin auf: Gemeinsam mit Bischof Ägidius J. Zsifkovics werden von Dienstag, 16. August 2016, bis Samstag, 20. August 2016, markante Orte und Stätten im Leben und Wirken des Diözesan- und Landespatrons, des heiligen Martin, besucht. "Als unermüdlicher Pilger durch Europa ist uns der heilige Martin ein herausragendes Vorbild", so Diözesanbischof Zsifkovics, für den das Leben und Wirken des Heiligen ein hochaktuelles, leuchtendes Beispiel christlicher Nächstenliebe und Solidarität ist.

Tours: Magnet für Pilgerscharen aus aller Welt
Die Pilgerreise startet am Dienstag, 16. August 2016, mit einem Flug von Wien/Schwechat nach Paris, von wo aus es nach Tours geht, wo der heilige Martin am 11. November 397 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt wurde – seine Grabstätte zählt heute zu den bedeutendsten europäischen Knoten- und Anziehungspunkten für Pilgerscharen aus aller Welt, wie Bischof Zsifkovics betonte. In Candes St. Martin, wo der burgenländische Diözesan- und Landespatron am 8. November 397 verstarb, werden die Pilger eine Andacht in der Wallfahrtskirche St. Martin abhalten.

Entlang der Loire nach Chartres
Am Mittwoch steht unter anderem die Besichtigung der eindrucksvollen Basilika St. Martin in Tours mit einer Messfeier in der Krypta, anschließend eine Fahrt zur Kathedrale St. Gatien sowie nach Ligugé, wo Martin im Jahr 361 das erste Kloster des Abendlandes gründete, am Programm. Am Donnerstag wird das Kloster Marmoutier, das vom heiligen Martin im Jahr 375 errichtet wurde, besucht. Die Pilger werden die außerordentliche Schönheit des Loire-Tals bei einer Fahrt vorbei an Amboise, Blois und Chambord mit den weltberühmten Schlossanlagen genießen können und in der Kathedrale von Chartres, dem Prototyp der hochgotischen Kathedrale und seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe, die hl. Messe feiern.

Weiter geht es nach Paris und von dort aus am Freitag, dem 19. August 2016, nach Amiens, wo in der Kathedrale die Messe zelebriert wird. Am Nachmittag geht es zurück in die französische Hauptstadt, wo eine Stadtrundfahrt sowie Besichtigungen von Notre Dame und St. Chapelle am Programm stehen. In der Kirche St. Martin in Paris findet am Samstag, dem 20. August, die abschließende Messfeier der Pilgerreise statt und nach einer weiteren Stadtrundfahrt werden die Wallfahrer gemeinsam mit Bischof Zsifkovics den Rückflug nach Wien antreten.

Mantelteilung: Urbild christlicher Nächstenliebe
"Martin hat in hervorragender Weise, wie kaum ein anderer Heiliger, die Botschaft Jesu Christi verkündet und gelebt. Mit seiner Mantelteilung hat er uns veranschaulicht, dass Nächstenliebe und Christusbekenntnis im christlichen Leben ineinander greifen", so Bischof Zsifkvoics, der mit Freude auf die geplante Pilgerreise blickt.

Anmeldeschluss für die Pilgerreise der Diözese Eisenstadt vom 16. bis 20. August 2016 nach Frankreich ist der 31. März 2016. Die Kosten pro Person betragen 1.299 Euro, ein Einbettzimmerzuschlag 189 Euro, eine Europäische Reiseversicherung 60 Euro. In dem Preis inkludiert sind die Flüge einschließlich Flughafentaxen und Sicherheitsgebüren, die Busfahrten und Transfers in Frankreich, alle Autobahn-, Maut- und Parkplatzgebühren, vier Mal Halbpension auf Basis von Doppelzimmer mit Frühstücksbuffet in Tours und Paris, fünf Mal Mittagessen, eine deutschsprechende Reiseleitung, programmgemäße Eintrittsgebühren und ein Insolvenzschutz. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Folder.

Anmeldungen direkt an: 
Blaguss Touristik GmbH
Wiener Straße 26
7350 Oberpullendorf
T 02612/42595-14
E hkirnbauer@blaguss.at

Mittwoch, 24. Februar 2016

250. Todestag von Gregor Joseph Werner

Auszug aus den Matriken des Stephansdomes mit dem 
Eintrag anlässlich der Hochzeit Gregor Joseph Werners 
„Aus besonderer Achtung gegen diesen berühmten Meister“ (Joseph Haydn, 1804)

Eisenstadt gilt neben Wien und Salzburg als Musikhauptstadt Österreichs. Grundlegend dafür ist in allen drei Städten eine über Jahrhunderte gepflegte Musiktradition, aus der sich die Musikkultur bis in die Gegenwart belebt.

Die Hochblüte dieser Kultur im heute burgenländischen Raum befand sich ohne Frage in Eisenstadt in der Ära Joseph Haydns, die allerdings durch Haydns berühmten Vorgänger Gregor Joseph Werner und seinen Nachfolger Johann Nepomuk Fuchs vorbereitet bzw. fortgeführt wurde. In nach ihnen benannten Straßen ist den Meistern in der Landeshauptstadt ein ehrenvolles Gedenken gesetzt.

Beide Musiker haben in diesem Jahr ein „rundes“ Jubiläum: Johann Nepomuk Fuchs im Juni den 250. Geburtstag und, schon in wenigen Tagen, am 3. März, Gregor Joseph Werner den 250. Todestag. Die Jubiläen sind mitbestimmend, dass der in diesem Jahr vom ORF-Fernsehen in Eurovision live aus dem Martinsdom übertragene Pontifikalgottesdienst am 25. Dezember mit Musik von Werner, Haydn und Fuchs begleitet werden wird.

Gregor Joseph Werner wurde am 28. Jänner 1693 in Ybbs an der Donau, NÖ, geboren und tags darauf getauft. Über seine Jugend ist wenig bekannt; möglicherweise war er Schüler im Stift Seitenstetten oder in Melk, wo er in den Jahren 1715/16 die Aufgaben des Stiftsorganisten betreut haben könnte.

Gesichert ist Werners Hochzeit mit Anna Christina Busch aus Duderstadt/Hannover im Wiener Stephansdom am 27. Jänner 1727. Die Hochzeit in Wien lässt auf längere Sesshaftigkeit Werners in der Kaiserstadt schließen; das wiederum nährt die Vermutung, dass Werner zum unmittelbaren Schülerkreis des legendären Hofkapellmeisters Johann Joseph Fux gehörte. Jedenfalls hat Werner das bis heute in Gebrauch stehende musikalische Lehrwerk „Gradus ad Parnassum“ von Fux studiert und die in ihm grundgelegten Kompositionsformen und -stile in die Eisenstädter Musikkultur eingebracht. (Werners Bestellung am Hof der Esterházy stand in der Reihe jahrelanger Bemühungen, die hochstehende Wiener Musikkultur auch in Eisenstadt einzupflanzen).

Im Jahr nach seiner Hochzeit, 1728, wurde Werner Kapellmeister am Hof der Esterházy und in Eisenstadt ansässig; fast vier Jahrzehnte lang blieb er bis zu seinem Tod hier tätig.

Zur Stadtpfarrkirche St. Martin, dem heutigen Martinsdom, stand Werner in guter Verbindung, nicht nur zu persönlichen Anlässen wie den Taufen seiner Kinder, dem Begräbnis seiner Frau und anderen kirchlichen Feiern (Wolfgang Meyer hat im Dompfarrblatt einen aufschlussreichen Artikel dazu verfasst). Im damals gepflegten Austausch von Musikern der fürstlichen Hofmusik und der Kirchenmusik war Werner der Stadtpfarrkirche zeitlebens auch künstlerisch verbunden. Dementsprechend birgt das Dommusikarchiv - die älteste Handschrift stammt immerhin aus dem Jahr 1723 - einen Großteil der Sakralkompositionen Werners (die Musikwissenschaftlerin Mag. Susanne Winkler-Klement hat den Bestand in ihrer Diplomarbeit beeindruckend dargestellt).

Obwohl Werner überwiegend in Kirchenmusik-Gattungen komponiert hat, ist er unserer Zeit nur in einigen profanen Musikwerken bekannt, humorvoll in den Burlesken „Der Wienerische Tändelmarkt“ und „Die Bauern-Richters-Wahl“ sowie im „Musicalischen Instrumental-Calender“, einer instrumentalen Zeichnung der zwölf Monate.

Demgegenüber ist Werners Kirchenmusik kaum in brauchbaren Notenausgaben zugänglich und kann deshalb nicht aufgeführt werden.
Das Hörbarmachen der Musik ist aber Voraussetzung, um dem großen Gregor Joseph Werner nicht nur in theoretischer Befassung, sondern lebendig in seiner Musik begegnen zu können. (Vergleichbar vermag das Lesen eines Kochbuchs Appetit zu machen; schmackhaft wird das Essen jedoch erst durch seine Zubereitung und Verkostung).

Seitens der Dommusik gibt es ernsthafte Bemühungen, diesen Zugang anlässlich des Jubiläumsjahres wenigstens in exemplarisch ausgesuchten Werken zu erschließen. Diesbezüglich ist ein vielversprechendes Projekt in Vorbereitung, dessen Realisierung allerdings auf Unterstützung angewiesen ist.

Exakt am Todestag Werners, Donnerstag, 3. März, 18 Uhr, feiert Dompfarrer Kanonikus P. Mag. Erich Bernhard im Martinsdom die Seelenmesse für den Komponisten.

Bischöfliche Visitation und Firmung - Termine 2016

Die Pfarren der Dekanate Neusiedl am See und Pinkafeld werden in diesem Jahr von Bischof Ägidius J. Zsifkovics visitiert. Im Rahmen der Visitationen wird der Diözesanbischof auch das Sakrament der Firmung spenden.  


Dekanat Neusiedl am See
  • Jois: Samstag, 27. Feber 2016
  • Winden: 28. Feber 2016 
  • Pama: 5. März 2016 
  • Kittsee: 6. März 2016 
  • Deutsch Jahrndorf: 12. März 2016 
  • Potzneusiedl: 12. März 2016 - 15.00 Uhr! 
  • Nickelsdorf: 13. März 2016
  • Gattendorf: 19. März 2016 
  • Zurndorf: 28. März 2016 (Ostermontag) 
  • Kaisersteinbruch: 3. April 2016 
  • Edelstal: 3. April 2016 - Nachmittag! 
  • Neudorf: 9. April 2016 
  • Parndorf: 10. April 2016 
  • Weiden: 16. April 2016 
  • Neusiedl am See: 17. April 2016 

Dekanat Pinkafeld
  • Grafenschachen: 23. April 2016 
  • Oberwart: 16. Mai 2016 
  • Kitzladen: 30. April 2016 
  • Bad Tatzmannsdorf: 1. Mai 2016 
  • Unterwart: 5. Mai 2016 
  • Mariasdorf: 7. Mai 2016 
  • St. Martin/Spitzzicken: 8. Mai 2016 
  • Pinkafeld: 14. Mai 2016 
  • Litzelsdorf: 21. Mai 2016 
  • Kemeten: 22. Mai 2016 
  • Wolfau: 28. Mai 2016 
  • Rotenturm/Eisenzicken: 29. Mai 2016
  • Bernstein: 4. Juni 2016 
  • Oberdorf: 5. Juni 2016 

TERMINE DER ÜBRIGEN DEKANATE

Dekanat Rust a.S.:
  • Breitenbrunn: 12. Juni 2016, Altbischof Iby
  • Donnerskirchen: 8. Mai 2016, Altbischof Iby
  • Mörbisch a. S.: 3. April 2016, Altbischof Iby
  • Klingenbach (im Martinsdom): 15. Mai 2016, Diözesanbischof Zsifkovics
  • Oggau a. N.: 5. Juni 2016, Altbischof Iby
  • Oslip: 16. April 2016, Kan. Vukits
  • Purbach a.S.: 18. Juni 2016, Altbischof Iby
  • Rust a.S.: 16. April 2016, Kreisdechant Ringhofer
  • Schützen a. Geb.: 1. Mai 2016, Altbischof Iby
  • Siegendorf: 4. Juni 2016, Abt Plank, St. Lambrecht
  • St. Margarethen: 15. Mai 2016, Kan. Wieder
  • Trausdorf a. d. W.: 10. April 2016, Kan. Korpitsch
  • Wulkaprodersdorf: 14. Mai 2016, Kan. Korpitsch
  • Zagersdorf: in Wulkaprodersdorf 

Dekanat Jennersdorf:
  • Deutsch Kaltenbrunn: 17. April 2016, Kan. Wieder
  • Dobersdorf: 10. April 2016, Kan. Wieder
  • Heiligenkreuz i. L.: 10. April 2016, Altbischof Iby
  • Jennersdorf: 16. April 2016, Diözesanbischof Veres, Szombathely
  • Königsdorf: 29. Mai 2016, Abt Gartner, Seitenstetten
  • Maria Bild: 4. Juni 2016, Kan. Korpitsch
  • Mogersdorf: 18. Juni 2016, Kan. Korpitsch
  • Neuhaus a. Klb.: 17. April 2016, Kan. Korpitsch
  • Rudersdorf: 24. April 2016, Kreisdechant Rindler
  • St. Martin a .d. R.: 24. April 2016, Kan. Korpitsch

Dekanat Deutschkreutz:
  • Deutschkreutz: 19. Juni 2016, Kan. Korpitsch
  • Horitschon: 7. Mai 2016, Altbischof Iby
  • Kobersdorf: 23. April 2016, Kan. Korpitsch
  • Lackenbach: 9. April 2016, Kan. Korpitsch
  • Neckenmarkt: 18. Juni 2016, Diözesanbischof Zsifkovics
  • Raiding: 12. Juni 2016, Kreisdechant Pratl
  • Ritzing: 19. Juni 2016, Altbischof Iby
  • Unterfrauenhaid: 5. Juni 2016, Kan. Wieder
  • Unterpetersdorf: 9. April 2016, Altbischof Iby
  • Weppersdorf: 16. April 2016, Kan. Korpitsch 

Dekanat Güssing:
  • Bildein: in Maria Weinberg 
  • Bocksdorf: 18. Juni 2016, Kan. Hirtenfelder
  • Deutsch Tschantschendorf: in St. Michael
  • Deutsch Schützen: in Maria Weinberg 
  • Eberau: in Maria Weinberg 
  • Maria Weinberg: 29. Mai 2016, Altbischof Iby
  • Gerersdorf b. G.: 24. April 2016, Altbischof Iby
  • Großmürbisch: 18. Juni 2016, Kreisdechant Rindler
  • Güssing: 15. Mai 2016, Bischofsvikar Voith
  • Güttenbach: 21. Mai 2016, Kan. Krojer
  • Hagensdorf: in Strem
  • Heiligenbrunn: in Strem
  • Kukmirn: in Gerersdorf b. G.
  • Moschendorf: in Maria Weinberg 
  • Neuberg: 28. Mai 2016, Kan. Krojer
  • Olbendorf: 11. Juni 2016, Kan. Hirtenfelder
  • Ollersdorf: 24. April 2016, Kan. Hirtenfelder
  • St. Kathrein: in Maria Weinberg
  • St. Michael: 29. Mai 2016, Kan. Korpitsch
  • Stegersbach: 17. April 2016, Kan. Hirtenfelder
  • Stinatz: 12. Juni 2016, Diözesanbischof Zsifkovics
  • Strem: 26. Juni 2016, Kreisdechant Rindler
  • Tobaj: in St. Michael
  • Wörterberg (Filiale): 19. Juni 2016, Kan. Hirtenfelder 

Jährliche Firmungen:
  • Mönchhof: 28. Mai 2016, Altabt Henkel-Donnersmark
  • Frauenkirchen: 14. Mai 2016, Kan. Wüger
  • Eisenstadt – Dom: 16. Mai 2016, Altbischof Iby
  • Mattersburg: 25. September 2016, Provinzial Obermüller SDB
  • Neudörfl a. d. L.: 14. Mai 2016, Bischofsvikar Voith
  • Rechnitz: 23. April 2016, Kan. Wüger

Dienstag, 23. Februar 2016

Ausschreibung des Bischof-DDr.-Stefan-László-Preises 2016

© Diözese Eisenstadt
Kluge Köpfe, die sich auf wissenschaftlicher Ebene mit einem der von der László-Gesellschaft betreuten Themenkreise beschäftigt haben, haben auch in diesem Jahr die Chance auf den begehrten Preis.

Junge Wissenschaftler, die sich mit dem Zusammenleben der Völker in Mitteleuropa, der Geschichte des Raumes des heutigen Burgenlandes sowie dem Wirken und Werden laienapostolischer Gruppen befassen, sind auch heuer wieder gefragt, wenn es darum geht, sich einen der renommierten Bischof-László-Preise abzuholen.

Wissenschaft als Identitätsstiftung
Bischof Stefan László als typischer Vertreter des mitteleuropäischen Raumes war Motor und Baumeister der Diözese Eisenstadt und damit auch ein ganz wesentlicher Identitätsstifter für das heutige Burgenland. Der nach ihm benannte Preis wird jährlich von der 1988 gegründeten "Bischof DDr. Stefan László Gesellschaft" vergeben. Er soll dazu dienen, eine weitergehende Befassung und Vertiefung der für den pannonischen Raum relevanten Themen zu fördern.

Zsifkovics: "Junge Wissenschaftler fördern!"
Bischof Zsifkovics, Protektor der Gesellschaft, unterstreicht die Bedeutung der László-Preise, die neben dem großen Preis auch in Form von Anerkennungspreisen vergeben werden: "Junge Wissenschaftler leisten mit ihrer Arbeit oft wichtige Beiträge zur Erforschung der historischen und gesellschaftspolitischen Entwicklung des Raumes des heutigen Burgenlandes, aber auch darüber hinaus. Das wollen wir auch weiterhin unterstützen und entsprechend würdigen. Der Bischof-László-Preis hat sich mit den Jahren zu einem renommierten Instrument dieser Förderung entwickelt. Darauf können wir stolz sein."

Die Bewerbungsfrist für den "Bischof-DDr.-Stefan-László-Preis 2016" endet am Freitag, 13. Mai 2016. Hier die Kriterien und Vorgaben zur Ausschreibung.

Montag, 15. Februar 2016

Teilen spendet Zukunft – Benefiz-Suppenessen

Am Freitag, dem 19. Feber 2016, laden Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovics und die Katholische Frauenbewegung der Diözese Eisenstadt zum schon zur Tradition gewordenen Benefiz-Suppenessen ein.

Die Aktion Familienfasttag fördert rund 100 Frauen-Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika. Frauen erfahren, dass sie Rechte haben: auf Bildung, auf Gesundheit, auf eine Leben ohne Gewalt, auf faire Arbeitsbedingungen und politische wie ökonomische Teilhabe.

Die Preise für Waren des täglichen Bedarfs, für Strom, Miete und Bildung steigen, die staatlichen Sozialleistungen werden zurückgefahren, die öffentlichen Dienstleistungen geschmälert, die Löhne sind niedrig, die Wasserversorgung ist unzureichend: Yuen Abana, 52, weiß, wofür sie kämpft – auf der Straße, in Fabriken, in Gesprächen mit PolitikerInnen und einflussreichen Privatpersonen in der Wirtschaft.

Als Mitglied des Frauenkomitees von FDC (Freedom from Debt Coalition/"Koalition für eine öffentliche Entschuldung") setzt sie sich dafür ein, dass die Maßnahmen im Kampf gegen die hohe öffentliche Verschuldung auf den Philippinen nicht auf Kosten der privaten Haushalte und somit vorrangig auf Kosten von Frauen gehen. Frauen sind von den staatlichen Einsparungen auf den Philippinen am stärksten betroffen.

Yuen Abana schärft mit ihren Aktivitäten das Bewusstsein für diese Zusammenhänge und mobilisiert Menschen, sich für eine faire, geschlechtergerechte Wirtschafts- und Budgetpolitik einzusetzen. "Genderbudgeting" steht auf den Philippinen zwar seit 1996 auf dem Programm der Regierung, es ist aber ein Lippenbekenntnis geblieben. "Mein Engagement bei FDC hat mich als Frau selbstbewusst gemacht", berichtet Yuen, die seit 2015 auch Führungsmitglied der Organisation ist: "Wir Frauen müssen uns im Kampf um Gerechtigkeit in Wirtschaft und Finanzen an die Spitze stellen."

Aktion Familienfasttag
Zum Familienfasttag am Freitag vor dem 2. Fastensonntag lädt die Katholische Frauenbewegung (kfb) bereits seit 1958 ein. Fasten ist weniger eine Frage der religiösen Vorschriften als der Freiheit und Verantwortung. Es bedeutet einen Verzicht, zu dem wir uns überwinden müssen. Das kann anregen zur kritischen Prüfung der eigenen Bedürfnisse und öffnet den Blick für die Bedürfnisse anderer. So führt Fasten zum – wirklichen – Teilen: vom Eigenen abgeben, damit andere über mehr Mittel zum Leben verfügen. Darum sammeln Tausende kfb-Frauen unter dem Slogan "teilen spendet Zukunft" in den Pfarren und bei Suppenessen während der Fastenzeit für benachteiligte Frauen in Asien, Lateinamerika und Afrika. Teilen ist der Ausdruck ihrer Solidarität.

Spenden Sie!
Unterstützen Sie die Aktion Familienfasttag und benachteiligte Frauen in Asien, Lateinamerika und Afrika! Kommen Sie zum Benefiz-Suppenessen, und spenden Sie!

Das Benefiz-Suppenessen beginnt um 12 Uhr in der Aula des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt. Stärken Sie sich mit einer der kräftigen und wohlschmeckenden Suppen die heuer von den Schülerinnen und Lehrerinnen der 2. Klasse der Wirtschaftsfachschule der HBLA in Oberwart für uns gekocht und kredenzt werden.

Programm

Begrüßung
Imelda Križan, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese Eisenstadt

Information zur Aktion Familienfasttag
Christine Wendelin, Leiterin des Arbeitskreises Familienfasttag
im Gespräch mit
Teresita Rosales Abana, Aktivistin und Gemeindesprecherin auf den Philippinen

Wortspenden der Ehrengäste zum Plakatthema „Gemeinsam für eine Zukunft mit gerechter Verteilung“

Fastensuppen
Vorstellung der Schülerinnen und Lehrerinnen der 2. Klasse der Wirtschaftsfach- schule der HBLA Oberwart, welche die Fastensuppen kochen und kredenzen.

Während und nach dem Essen Begegnungsmöglichkeiten mit der Projektpartnerin Teresita Rosales Abana.

Aus organisatiorischen Gründen bitten wir Sie um Anmeldung per E-Mail unter kfb@martinus.at oder telefonisch unter 02682/777-290!

Freitag, 12. Februar 2016

"Für Kirche und Kaiser" - 275. Todestag von Johann Joseph Fux am Samstag, 13. Februar

Johann Joseph Fux, gilt als der bedeutendste Barockkomponist Österreichs und stilistisch als der universale Musiker seiner Zeit. Die europäische Musikgeschichte wurde durch ihn nachhaltig beeinflusst, Generationen von Komponisten sind an seinem Vorbild vorübergegangen, auch Joseph Haydn und sein Vorgänger Gregor Joseph Werner haben seine Werke studiert und an ihnen Maß genommen.

Fux‘ musiktheoretisches Lehrwerk "Gradus ad Parnassum", eine im Schüler-Lehrer-Dialog gehaltene "Anführung zur Regelmäßigen Musikalischen Composition. Auf eine neue, gewisse, und bishero noch niemahls in so deutlicher Ordnung an das Licht gebrachte Art" steht bis heute im Verlag und im Unterrichtsgebrauch.

Fux wurde als Bauernsohn in Hirtenfeld bei Graz geboren. Nach Studien in Graz und Ingolstadt ließ er sich in Wien nieder und erlebte hier einen steilen Aufstieg in verschiedenen künstlerischen Positionen bis hin zum kaiserlichen Hofkapellmeister, eines der einflussreichsten Ämter jener Zeit.

Fux komponierte Opern, Oratorien, Kirchenmusik und Instrumentalwerke. Anders als sein Lehrbuch "Gradus ad Parnassum" gerieten seine Kompositionen in Vergessenheit, bis sie durch Ludwig von Köchel - sein Name ist im Köchel-Verzeichnis der Werke Mozarts bekannt - 1872 erfasst worden sind.

Einige der mehr als 400 Kirchenmusikwerke wurden bald darauf im Gründungsband der "Denkmäler der Tonkunst in Österreich", 1894, erstediert.

Bemühungen um eine Fux-Gesamtausgabe im Jahr 1959 wurden vor kurzem, 2015, wieder aufgenommen, um das Œuvre systematisch zu erschließen und in wissenschaftlichen Editionen für die Musikpraxis zugänglich zu machen.

Übrigens: Fux‘ Wirksamkeit reichte bis nach Eisenstadt: unter seiner Führung hatte die Wiener Hofmusikkapelle eine Hochblüte erlebt. Die Esterházy waren bestrebt, diese Kultur auch in Eisenstadt einzupflanzen und davon ausgehend die Region zu beleben. Die Bemühungen gingen über Repertoire-Kopien über die Entsendung von Sängern nach Wien zur Ausbildung bei Fux bis hin zur Bestellung Gregor Joseph Werners zum fürstlichen Kapellmeister, als welcher dieser fast vier Jahrzehnte lang das Musikgeschehen in Eisenstadt geprägt und, aus heutiger Sicht besehen, für die Ära Joseph Haydns vorbereitet hat.

Sonntag, 14. Februar, 9 Uhr, Martinsdom:
Johann Joseph Fux, Missa Matutina

Mittwoch, 10. Februar 2016

Fastenhirtenbrief 2016

Liebe Diözesanfamilie! Schwestern und Brüder im Herrn!

Jeder von uns hat Türen zuhause. Türen sind Bestandteil unseres Lebens, unserer Wohnungen und Häuser. Wir schließen Türen hinter uns, um dahinter allein oder mit anderen Menschen sicher zu verweilen. Und wir öffnen sie, um Bereiche zu verlassen und neue Räume zu betreten. Das Drehen einer Tür in ihren Angeln kann trennen, aber ebenso verbinden. Wir können jemandem die Türe aufmachen oder sie ihm vor der Nase zuschlagen. Unser Umgang mit Türen sagt viel über uns aus und manchmal kann er lebensentscheidend sein.

Papst Franziskus äußert in diesem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, das für uns Burgenländer gleichzeitig das Martins-Jubiläumsjahr ist, einen Wunsch von großer Bedeutung. Er will, dass wir Christen "während des Jubiläums über die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit nachdenken ... um unser Gewissen, das gegenüber dem Drama der Armut oft eingeschlafen ist, wachzurütteln und immer mehr in die Herzmitte des Evangeliums vorzustoßen." Dieser Wunsch des Heiligen Vaters weist uns die Barmherzigkeit als Weg, als Tür zur Herzmitte des Evangeliums. Die Herzmitte des Evangeliums ist Liebe und die Lehre und das Beispiel Jesu nennen ganz konkrete Werke der Barmherzigkeit als Ausdruck dieser Liebe:

Hungrige speisen und Unwissende lehren;
Obdachlose beherbergen und Zweifelnde beraten;
Nackte bekleiden und Trauernde trösten;
Kranke besuchen und Sünder zurechtweisen;
Gefangene besuchen und Beleidigern gern verzeihen;
Tote begraben und Lästige geduldig ertragen;
Almosen geben und für Lebende und Verstorbene beten.

Keines dieser Werke kann ehrlich vollbracht werden, ohne dabei innere wie äußere Schwellen zu überschreiten und Türen zu öffnen, die einem Eintritt in die reale menschliche Verfasstheit gewähren: der Zustand existentieller Armut – denn wir Menschen sind verletzlich, wir haben Angst, und wir sterben! Barmherzigkeit ist daher auch immer die Tür zum Herzen Jesu. Im Evangelium dieses ersten Fastensonntags führt der Teufel Jesus den Reiz der Allmacht vor Augen. Doch Jesu Weg ist in Armut und Schwachheit. Wie wir fühlt zwar auch er als Mensch die Versuchungen eines Lebens ohne Einschränkung und ohne Schmerz. Doch Macht und Reichtum sind nicht die wahre Existenzform des Menschen vor Gott. Die von Jesus praktizierten Werke der Barmherzigkeit sind die Absage an die teuflischen Versuchungen, indem sie Armut an die Stelle von Reichtum und Gottesglauben an die Stelle von Allmachtsphantasien setzen.

Denn was bedeutet arm sein? Wer ist arm? Unsere Zeit führt uns viele Menschen vor Augen, die Not leiden – Menschen auf der Flucht, Menschen, die hungern, Menschen, die ausgebrannt sind. Doch vor Jesu Liebe, die sogar den Tod überwindet, erweist sich jener als der Ärmste, der nicht bereit ist, seine eigene existentielle Armut einzugestehen – und sei er auch ein Multimilliardär, Konzernchef oder Staatspräsident. Gerade Menschen, die meinen, reich und mächtig zu sein, gehören im Sinne des Evangeliums zu den Ärmsten unter den Armen. Sie setzen ihren Reichtum und ihre Macht nicht zum Dienst an Gott und am Nächsten ein, sondern zur Selbstbetäubung, um zu verdrängen, dass auch sie selbst vor Gott nichts als arme Bettler sind. Dieser Allmachtswahn kann gesellschaftliche und politische Formen annehmen, wie die totalitären Systeme des zwanzigsten Jahrhunderts gezeigt haben und wie dies heute die technischen und naturwissenschaftlichen Machbarkeitsideologien offenbaren, die Gott als überflüssig abtun und den Menschen auf ein Rädchen in der brutalen Maschinerie des Geldes und des Marktes reduzieren.

Barmherzigkeit ist daher zuletzt eine Tür zum Menschen, besonders zu den Armen, aber immer auch zu sich selbst. Denn Barmherzigkeit ist keine katholische Fleißaufgabe, sie ist kein Gnadenakt Bessergestellter. Barmherzigkeit ist der Name Gottes. Barmherzigkeit ist der Wahrheitsbeweis und die Nagelprobe des Christseins. Sie ist der Imperativ für ein christliches Leben, für das menschliche Leben. Sie ist eine existentielle Grundausrichtung und erinnert in ihrer Unbestechlichkeit an die Sicherheitsschleusen an den Flughäfen: Jeder, der passieren will, wird durchleuchtet. Nur wer "sauber" ist, kommt durch. Jede kleine Unehrlichkeit, jede noch so kleine in der Hosentasche verborgene Münze ist dabei im Weg, ja selbst die Schnalle des Gürtels. Erst wenn wir alles abgelegt haben, wenn wir im Geiste ungegürtet, wenn wir "arm" und "nackt" sind, verstummt der piepsende Protest und der Weg ist offen: Der Weg in die Herzmitte des Evangeliums – der Weg ins Herz Jesu - der Weg zum Anderen und damit in die Mitte von einem selbst. Auf diesem Weg der Barmherzigkeit haben, wie Papst Franziskus sagt, auch die Hochmütigen, die Mächtigen und die Reichen die Möglichkeit zu erkennen, dass sie vom Gekreuzigten, der auch für sie gestorben und auferstanden ist, unverdient geliebt werden. "Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden!" – eine Seligpreisung, die gerade junge Menschen auf den richtigen Weg führt und im Mittelpunkt des diesjährigen Weltjugendtages von 24. Juli bis 3. August 2016 in Krakau steht, zu dem ich alle jungen Menschen unserer Diözese herzlich einlade!

Die Pforten der Barmherzigkeit, die wir in diesem Jahr der Barmherzigkeit auf Anregung von Papst Franziskus vor unserem Martinsdom in Eisenstadt und vor den Basiliken Frauenkirchen, Loretto und Güssing aufgestellt haben, sind wahrlich schöner als die Sicherheitsschleusen am Flughafen. Aber auch sie erfordern Anstrengung: Man muss sich zur Seite wenden, seine Gehrichtung verändern, um durchzukommen, und steht plötzlich seinem eigenen Spiegelbild gegenüber, das sich mit Worten zum Thema Barmherzigkeit konfrontiert sieht. Ich lade Sie alle herzlich ein, es auszuprobieren. Durchschreiten Sie eine der künstlerisch gestalteten Heiligen Pforten in unserer Diözese, aber durchschreiten Sie anschließend auch die Tür zum Beichtstuhl! Fürchten Sie sich nicht, diesen befreienden Schritt hin zum Sakrament der Versöhnung immer wieder, besonders aber in dieser Fastenzeit zu tun.

Zuletzt bitte ich Sie nicht müde zu werden, ihre persönlichen Martinstaten zu setzen, etwa beim Unterstützen der diesjährigen Fastenaktion oder indem Sie einem Menschen einfach sagen: "Du gehörst dazu. Ich höre dir zu. Ich rede gut über dich. Ich gehe ein Stück mit dir. Ich teile mit dir. Ich besuche dich. Ich bete für dich." Maria, die Mutter der Barmherzigkeit, und Martinus, der große Heilige der Barmherzigkeit, sind uns auf unserem Weg der Barmherzigkeit Vorbild und Fürsprecher! Mit den besten Segenswünschen zum nahenden Osterfest.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Ordensfest zum Abschluss des "Jahr der Orden" in Eisenstadt

© Sr. Maria Zeitler
Das Jahr der Orden wurde mit einem Ordensfest in Eisenstadt abgeschlossen. "Die Sensibilisierung der Ortskirchen zu den Orden und ihrem Charisma ist gewachsen", freute sich Bischofsvikar P. Lorenz Voith CSsR.

80 Ordensfrauen und -männer sowie Mitglieder von Säkularinstituten und eines kirchlichen Ritterordens kamen ins Provinzhaus der Schwestern vom Göttlichen Erlöser nach Eisenstadt. Im Jahr der Orden bildete das Fest den Abschluss einer Reihe von Aktivitäten. Es gab einen Ordenstag, eine gemeinsame Fußwallfahrt, Gebetsabende, offene Klostertüren. Auch ein Bischofsvikar für die Orden wurde bestellt. P. Lorenz Voith strich während des Ordensfestes die vielen Aufgabenfelder der Ordensgemeinschaften hervor – die Mission, die Verkündigung, die Evangelisierung, die Werke der Barmherzigkeit, die Arbeit in Schulen, Krankenhäusern, in sozialen Einrichtungen.

Bischofsvikar Voith: "Mehr Lärm machen!"
Mit den Worten des Papstes sprach er: "Sie sollen Lärm machen, sie sollen sich nicht so einfach anpassen, sie sollen zu den Rändern der Gesellschaft gehen, sie sollen auch Orte und Häuser aufgeben und Neues beginnen." Das Jahr der Orden gehe wunderbar in das derzeit laufende Jahr der Barmherzigkeit über. "Wir versuchen die Werke der Barmherzigkeit mit unserem Leben, unserem Zeugnis umzusetzen." In Richtung der anwesenden Ordensleute sagte er: "Ihr seid Schätze für die Diözese, für die Kirche, für die Gesellschaft." Im Rahmen des Festes wurden auch 18 JubilarInnen von Generalvikar Martin Korpitsch und Bischofsvikar P. Lorenz Voith geehrt. Auf einhelligen Wunsch der Ordensmitglieder soll der "Ordenstag" auch im nächsten Jahr stattfinden.

Schlusspunkt zum Jahr der Orden in Rom
Mit Gottesdiensten und Festveranstaltungen ist in den vergangenen Tagen in ganz Österreich der "Tag des geweihten Lebens" und zugleich der Abschluss des "Jahres der Orden" begangen worden. Auch in Rom findet derzeit ein großes Ordenstreffen statt. Am Montag sagte Papst Franziskus, das Ordensjahr habe den Wert und die "Schönheit des gottgeweihten Lebens aufleuchten" lassen. Aus Berichten wisse er, dass viele Ordensleute ihre Berufung mit neuer Freude erlebten. Am Mittwoch überreichen Vertreter der Österreichischen Orden – darunter Sr. Beatrix Mayrhofer als Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden und Abtpräses Christian Haidinger als Vorsitzender der Superiorenkonferenz der Männerorden – dem Papst eine Zusammenfassung zum Jahr der Orden in Österreich. Die Österreicher/innen nahmen am Dienstag auch am offiziellen Abschluss des Ordensjahres teil: der Papstmesse im Petersdom mit 4000 Ordensleuten aus aller Welt.

Stellenausschreibung

Das Bischöfliche Ordinariat bringt folgende Stellen zur Ausschreibung:


Vivat Moz@rt - Mit Pauken und Trompeten

Am 7. Februar, dem letzten Sonntag vor der Fastenzeit, gibt es im Martinsdom um 18 Uhr den nächsten Termin von Vivat Moz@rt.

Auf dem Programm stehen Mozarts Spatzen-Messe und zwei Sätze aus seiner Vesperkomposition KV 339, "Beatus vir" und "Magnificat".

Die festliche Instrumentalbesetzung "mit Pauken und Trompeten" möchte unmittelbar vor dem Aschermittwoch noch einmal musikantisch-fröhlichen Glanz im Dom erstrahlen lassen.

Im Jahresprogramm Vivat Moz@rt ist eine repräsentative Auswahl von Mozarts geistlicher Musik zu erleben. Das Programm kann hier abgerufen werden.

Die Gottesdienstmusiken finden im Martinsdom statt, meist zu Abendterminen, um auch Interessierte von außerhalb Eisenstadts damit anzusprechen.
Die musikalischen Ausführungen werden überwiegend im vorderen Dombereich platziert sein, so dass sie nicht nur gut gehört, sondern auch gut gesehen werden können.


Sonntag, 7. Februar, 18 Uhr, Martinsdom: W. A. Mozart, Spatzen-Messe KV 220

Mittwoch, 3. Februar 2016

"Facing a Crisis with many Faces": Bischof Zsifkovics leitet Gipfeltreffen von Bischöfen aus 20 Ländern zu Flucht, Migration und Integration

Internationale COMECE-Veranstaltung am 15. und 16. Februar 2015 in der päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz bei Wien als europaweit bedeutendste Drehscheibe von kirchlichen Würdenträgern aus den Herkunftsländern von Flüchtlingen im Nahen Osten sowie aus den Transit- und Aufnahmeländern Europas – Gastgeber Ägidius Zsifkovics, europaweiter COMECE-Koordinator für Flucht, Migration und Integration: "Nur im offenen, respektvollen Dialog kann die dramatische Entwicklung auf einen christlichen Weg der Humanität gebracht werden"

Flucht, Migration und Integration ist die wohl größte gesellschaftspolitische Herausforderung Europas in den letzten Jahrzehnten: Vor diesem hochbrisanten Hintergrund initiiert die internationale Zusammenkunft "Facing a Crisis with many Faces" als Gipfeltreffen von Erzbischöfen, Bischöfen und kirchlichen Vertretern aus rund 20 Ländern den europaweit umfassendsten Dialog- und Problemlösungsprozess kirchlicher Würdenträger der Länder Europas und des Nahen Ostens.

COMECE-Koordinator Zsifkovics holt kirchliche Spitzen nach Österreich
Die am 15. und 16. Februar im Stift und in der Hochschule Heiligenkreuz bei Wien veranstaltete Konferenz steht unter dem Dach der "Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft" (COMECE) und wird vom europaweiten COMECE-Koordinator für Flucht, Migration und Integration, dem Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics geleitet. Bereits im Dezember des Vorjahres hatte Zsifkovics im Auftrag der COMECE ein grundlegendes Positionspapier zum Thema erstellt, das von COMECE-Präsident Reinhard Kardinal Marx an die Institutionen sowie die Staats- und Regierungschefs der EU übermittelt wurde. "Facing a Crisis with many faces" folgt nun als weiterer praktischer Schritt zur Krisenbewältigung und wird gleichzeitig zur wichtigsten Drehscheibe von Bischöfen aus den Herkunftsländern von Flüchtlingen im Nahen Osten, aus den Transit- und den Aufnahmeländern Europas.

Nach Zsifkovics-Grundsatzpapier an die EU nun Erarbeitung konkreter Perspektiven im offenen internationalen Dialog
Die Konferenz soll im offenen, unverhüllten Austausch zentrale Probleme und Hintergründe, Strukturen und Trends, Risiken, Herausforderungen und Lösungsansätze herausarbeiten sowie christliche Perspektiven und Expertisen zum Thema Flucht, Migration und Integration bündeln. Bischöfe, hohe kirchliche Würden- und Entscheidungsträger sowie Experten aus Syrien, Irak, Libanon, Jordanien und der Türkei werden gemeinsam mit Vertretern aus Italien, Zypern, Griechenland, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Kroatien, Bulgarien, Serbien, Mazedonien, Deutschland, Schweden und Österreich der Flüchtlingskrise ins Auge sehen, ihrer Vielschichtigkeit, Mehrdimensionalität und Komplexität Rechnung tragen und aus einer christlichen Perspektive und Expertise im gemeinsamen Austausch nach Lösungen suchen. Unter anderem wird der chaldäische Patriarch Louis Raphael I. Sako aus dem Irak an der Konferenz teilnehmen. Ziel der COMECE ist die Abstimmung und Koordination von möglichen Maßnahmen und Aktivitäten im Zusammenhang mit Flucht und Integration. "Nur in einem vom respektvollen Zuhören und offenem Austausch geprägten Dialog miteinander, der Herkunfts-, der Transit- und der Aufnahmeländer wird es uns gelingen, die dramatische Entwicklung der Flüchtlingskrise auf einen christlichen Weg der Humanität zu bringen", ist Gastgeber Bischof Zsifkovics überzeugt.

Im Jahr 2015 waren laut UNHCR, dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen, erstmals mehr als 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, das ist der höchste je gemessene Wert. Mehr als eine Million Schutzsuchende flohen im Vorjahr nach Europa, jeder Zweite von ihnen kam aus dem Bürgerkriegsland Syrien, 20 Prozent aus Afghanistan, 7 Prozent aus dem Irak. Mehr als 3.600 Menschen starben auf der Flucht nach Europa. Allein im ersten Halbjahr 2015 wurden weltweit 993.600 Asylanträge registriert, um 78 Prozent mehr als Vergleichszeitraum 2014. In Deutschland wurden in diesem Zeitraum 159.900 Asylanträge gestellt, in Österreich 28.500 innerhalb des ersten Halbjahres 2015, bis 20. Dezember 2015 suchten 87.600 Schutzsuchende um Asyl an.

Weiterführende Links:
www.comece.eu
www.martinsfest.at

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