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Freitag, 4. November 2016

Allerheiligen: Bischof Zsifkovics würdigt Mutter Teresa

Mutter Teresa als "Einladung an uns", Spiritualität (wieder) zu entdecken, die "Armut um uns" mit offenen Augen und Herzen zu sehen und Menschen in Not unabhängig von Herkunft, Sprache, Kultur und Religion zu helfen

"Mutter Teresa ist uns Vorbild und wichtige Wegweiserin in dieser herausfordernden Zeit zu Gott. Weil sie 1982 auch unsere Diözese in Jennersdorf besucht hat, ist sie uns besonders nahe", erinnert Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zu Allerheiligen im Martinsdom an die erst kürzlich heiliggesprochene Mutter Teresa von Kalkutta. Allerheiligen erinnere an Menschen wie Mutter Teresa, die "dem Ruf Jesu gefolgt ist, die Seligpreisungen des Evangeliums zum Maßstab ihres Lebens gemacht und die Werke der Barmherzigkeit gelebt hat", so der Bischof.

Heilige: Menschen "wie Du und Ich"
Heilige seien Menschen "wie Du und Ich. Sie stehen nicht entrückt und unerreichbar hoch oben", sondern unterliegen wie alle Menschen "Höhen und Tiefen". "Heilige sind Menschen wie wir, die geglaubt, gezweifelt, gerungen, die auch versagt haben und gefallen sind, die aber immer fest auf Gott vertraut und ihren Mitmenschen gedient haben." Als "Wegweiser zwischen Erde und Himmel" seien sie auf Augenhöhe mit allen Menschen, gerade in ihrem Gottvertrauen, so der Bischof.

Kontemplation als Quelle der Aktion
Mutter Teresa habe ihre Kraft zur Mitmenschlichkeit und Barmherzigkeit aus "der Stille, der Kontemplation und dem Gebet" geschöpft. Die Spiritualität sei die Quelle ihres Tuns gewesen und das sei zugleich "eine Einladung an uns zu einem Leben, das auch das Gebet nicht vergisst", so Bischof Zsifkovics.

An die Ränder der Gesellschaft gehen
Die "Engel der Armen" genannte Mutter Teresa, die 1950 die "Missionarinnen der Nächstenliebe" gründete, "hatte immer den Blick für die Not der Menschen". Die "Missionarinnen der Nächstenliebe", die sich weltweit um Kinder mit Behinderungen, um Sterbende, Kranke und Waisen kümmern, "gehen an die Ränder der Gesellschaft und dienen mit ihrem einfachen Lebensstil den Armen". Mutter Teresa sei somit "eine Einladung an uns, die materielle und geistige Armut um uns zu sehen, Armen beizustehen und selbst einfach und bescheiden zu leben", sagt Bischof Zsifkovics zu Allerheiligen.

Nächstenliebe fragt nicht nach Nationen
Schließlich betonte der Bischof, dass die Nächstenliebe der Mutter Teresa allen Menschen galt, "egal welcher Nation, Sprache, Kultur und Religion." Ihr Werk und ihr Wirken seien somit getragen von einem "ökumenischen Geist", der keine Grenze kenne und niemanden ausschließt. Auch in dieser Hinsicht sei Mutter Teresa eine "Einladung an uns, jedem Menschen in Not zu helfen, ohne dabei nach seiner Herkunft, Sprache, Kultur und Religion zu fragen", appellierte Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics.

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