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Dienstag, 31. Mai 2016

Radwallfahrt: Mit dem Drahtesel am Pannonischen Martinusweg pilgern


Pilgergruppe mit Burgenländischen Theologiestudierenden und Mitarbeitern der Diözese Eisenstadt durchschritt vor dem Martinsdom die Pforte der Barmherzigkeit und machte sich in drei Etappen auf den Weg von Eisenstadt nach Szombathely, dem Geburtsort des heiligen Martin

Das von Papst Franziskus ausgerufene "Heilige Jahr der Barmherzigkeit" und das Jubiläumsjahr "1.700 Jahre heiliger Martin" waren zugleich Leitstern und Orgelpunkt für eine Radwallfahrt, die eine Gruppe Burgenländischer Theologiestudierender und Mitarbeiter der Diözese an dem heuer eröffneten Pannonischen Martinusweg (Via Sancti Martini) am vergangenen Wochenende unternahm. Den Auftakt markierte das Durchschreiten der Pforte der Barmherzigkeit vor dem Eisenstädter Martinsdom.



Werke der Barmherzigkeit verinnerlichen
"Unser Ziel war es, die 7 geistlichen Werke der Barmherzigkeit gegenwärtig zu halten, zu verinnerlichen und in den Lebensalltag zu übersetzen: Unwissende lehren, Zweifelnde beraten, Trauernde trösten, Sünder zurechtweisen, Beleidigern gerne verzeihen, Lästige geduldig ertragen, für Lebende und Verstorbene beten", so die Gruppe, die von Freitag bis Sonntag per pedes von Eisenstadt nach Szombathely und damit entlang des Pannonischen Martinusweges eine Strecke von etwa 145 Kilometer pilgerte. Organisiert wurde die Radwallfahrt von Markus Iby, dem Ausbildungsleiter der Burgenländischen Theologiestudierenden, Domprobst Hubert A. Wieder sorgte für die geistliche Unterstützung.

Geschichtsträchtige Orte wiederentdecken
Der erste Tag führte bis nach Oberpullendorf, wobei die WallfahrerInnen an geschichtsträchtigen Orten wie etwa dem jüdischen Friedhof in Matterburg, auf dem heute nur mehr wenige alte Grabsteine an vergangene Tage erinnern, hielten. Etappenziel des zweiten Tages war Stadtschlaining im südlichen Burgenland, die bis dahin zu bewältigende Strecke erforderte für die RadwallfahrerInnen durchaus erhebliche Anstrengungen.

An der Geburtsstätte des heiligen Martin
Schließlich erreichte die Gruppe am dritten und letzten Tag die Sankt Martinskirche in Szombathely, wo die nördliche Seitenkapelle der Kirche der Legende nach über dem Geburtshaus des heiligen Martin erbaut wurde. "Hic natus est S. Martinus" ("Hier ist der heilige Martin geboren") ist entsprechend über dem Kapelleneingang zu lesen. Nach einem sehr herzlichen Empfang durch den örtlichen Pfarrer bildete eine Messfeier den Abschluss der Radwallfahrt.

Der Pannonische Martinusweg
Anlässlich des Martinsjubiläumsjahres 2016 initiierte die Diözese Eisenstadt in Kooperation mit dem Tourismusreferat des Landes Burgenland den regionalen "Pannonischen Martinusweg" von Bratislava über Donnerskirchen, Eisenstadt, Mattersburg, Markt St. Martin, St. Martin in der Wart, Schachendorf, Deutsch Schützen, Gerersdorf bei Güssing bis St. Martin an der Raab. Der gesamte Pannonische Martinusweg besteht aus insgesamt zehn Tagesetappen, für die den Pilgerinnen und Pilgern auch GPS-Daten zur Verfügung stehen. Die Gesamtstrecke des Pannonischen Martinusweges beträgt 299 Kilometer, die Vorschläge für einzelne Etappenuntergliederungen sehen Wegstrecken von jeweils mindestens 18 bis maximal 39 Kilometern vor.

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