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Donnerstag, 19. Mai 2016

Pfingsten: Bischof spielt Doppelpass mit der Jugend

© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Ganzes Burgenland in seiner Vielfalt und seinem kulturellen Reichtum vertreten - "Mit dem Sakrament der Firmung ist es wie im Fußball: Du musst den Ball aufnehmen und etwas daraus machen", sagte Bischof Zsifkovics und spielte mit den Firmlingen im Martinsdom Ball

Eisenstadt – Ein Zuspiel mit dem Innenrist, einen Heber mit dem "Spitz": Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics macht auch mit dem Ball eine gute Figur und spielte im Rahmen der im kroatischen Fernsehen und Radio "Hrvatska radiotelevizija" (HRT1) übertragenen und damit ein Millionenpublikum von bis zu rund 6 Millionen Menschen erreichenden Firmung zu Pfingsten im Eisenstädter Martinsdom Doppelpässe mit der Jugend: "Mit dem Sakrament der Firmung ist es wie im Fußball: Du musst den Ball aufnehmen und etwas daraus machen", so der Bischof, der mit dem Bild des Spiels vor allem den Gabe- und Geschenkcharakter des Glaubens und des spirituellen Unterwegsseins anschaulich zum Ausdruck brachte. Treff- und zielsicher spielten einander der Diözesanbischof und die Firmlinge einen Ball während der Predigt zu.



Ganz Burgenland vertreten
Bei der feierlichen, mehrsprachigen, weitgehend in kroatischer Sprache zelebrierten Messe war das ganze Burgenland in seiner lebendigen Vielfalt und in seinem kulturellen Reichtum vertreten: aus dem nördlichen Burgenland die aus Klingenbach kommenden Firmlinge, aus dem mittleren Burgenland der Chor "Pax et bonum" und die Feuerwehren sowie Firmlinge und eine Trachtengruppe aus dem südburgenländischen Stinatz. Für die musikalische Gestaltung sorgten der Chor "Pax et bonum" aus dem kroatischen Dekanat Großwarasdorf, Sängerinnen und Sänger aus Klingenbach, Oslip und Trausdorf sowie die Tamburizza Stinatz und die Frauenschola "Granicarke". So wurde einmal mehr nicht nur die Mehrsprachigkeit, sondern gerade auch die Musik unmittelbarer Ausdruck der Vielfalt und Lebendigkeit, des sich in seiner Pluralität dynamisch und dialogisch befruchtenden kulturellen Reichtums der Diözese.

Zsifkovics: Geschenk des Geistes in die Welt tragen
Ein solches, im Akt der Firmung ausdrücklich werdende Geschenk des Geistes sei zwar ein schlechthin Unverfügbares, das alles Dinghafte und Instrumentalisierbare unendlich übersteige. Und doch sei diese Gabe gerade in ihrer Unverfügbarkeit nichts, was uns als Menschen in eine bloß passive und unfrei machende Abhängigkeit degradiere: "Hellhörig zu werden für das Geschenk des Geistes und dieses ganz konkret im eigenen Handeln mit anderen Menschen in die Welt zu tragen, miteinander und füreinander zu teilen, ist die große Ermutigung von Pfingsten", so der Diözesanbischof.

"Niemand ist eine bloße Nummer"
Zu Pfingsten werde deutlich, so Bischof Zsifkovics, dass niemand eine bloße Ziffer, eine Null oder Nummer sei vor Gott, sondern einen Namen habe und ein einmaliges Geschöpf sei. Gerade der heilige Martin, dessen 1.700ster Geburtstag heuer gefeiert wird, sei ein verlässlicher und sicherer Wegweiser in der heutigen, oftmals orientierungslos und im Durcheinander erscheinenden Welt: "Der heilige Martin zeigt, was es heißt, Christ zu sein und wie wir andere Menschen in Liebe, Freude, Frieden und Barmherzigkeit begegnen sollen, indem wir das Geschenk von Jesu Liebe selbst in die Welt hinaustragen und bereit sind, dieses mit anderen zu teilen", betonte der Bischof.

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