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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Sonntag, 25. Dezember 2016

Bischof Zsifkovics in TV-Weihnachtsmesse: Flüchtlingskrise als Lackmustest für humanes Europa

Das Nahost-Flüchtlingskind Jesus 2016:
Von der Krippe ins Flüchtlingsboot -
Installation des Künstlers Heinz Ebner © Dominik Orieschnig
Hochfest der Geburt Jesu im Eisenstädter Martinsdom von ORF und ZDF in gesamten deutschen Sprachraum übertragen – Flüchtlingskrise im Mittelpunkt der Weihnachtspredigt von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics: "Jesus 2016 ist auf einem Flüchtlingsboot unterwegs" 

Eisenstadt – Die Flüchtlingskrise ist der große Lackmustest für ein humanes Europa, die "Flüchtlingsboote im Mittelmeer sind der knallharte Check unseres Barmherzigkeitspegels": Das betonte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics in seiner Predigt zum Hochfest der Geburt Jesu am 25. Dezember 2016 im Eisenstädter Martinsdom, das von ORF und ZDF live in den deutschen Sprachraum und damit unmittelbar vor dem "Urbi et Orbi"-Segen von Papst Franziskus in Rom gesendet wurde. Die Flüchtlingskrise stand im Zentrum des Gottesdienstes unter dem Motto: "Jesus, der Retter ist da! Oder: Vom Flüchtlingsboot zum Rettungsboot". "Denn", so der Bischof, "im Zentrum des Christentums steht das Flüchtlingskind Jesus".

Freitag, 23. Dezember 2016

Katholische Jugend empfängt Friedenslicht aus Betlehem

© Diözese Eisenstadt
Friedenslicht kommt am 24. Dezember zur Lourdekapelle in Pamhagen

Das Friedenslicht aus Betlehem ist bereits im Burgenland angekommen und macht bis 24. Dezember an mehreren Stationen Halt. Am 24. Dezember selbst wird es von der Katholischen Jugend und Jungschar der Diözese Eisenstadt um 9 Uhr in der Lourdekapelle in Pamhagen in Empfang genommen. Den Anfang der Burgenlandreise des Friedenslichtes aus Betlehem machte am 22. Dezember Oberpullendorf, das Haus St. Franziskus der Österreichischen Jugendarbeiterbewegung in Güssing sowie Jennersdorf, wo das Licht zwischen 16.00 und 17.00 Uhr die Pfarrkirche erreicht.

Am 23. Dezember macht das Friedenslicht im Kulturpark Oberwart (10.00 bis 11.00 Uhr), am Hauptplatz von Stadtschlaining (13.00 bis 14.00 Uhr) und im Adventdorf von Neusiedl am See (17.00 bis 18.00 Uhr) Station, ehe es am 24. Dezember zwischen 7.00 und 8.00 Uhr zum Matterburger Hauptplatz kommt und schließlich von der Katholischen Jugend bei der Lourdekapelle in Pamhagen in Empfang genommen wird.

Die vom ORF Landesstudio Oberösterreich im Jahr 1986 erstmals ins Leben gerufene Aktion des Friedenslichtes aus Betlehem verbindet eine weihnachtliche Spendenaktion mit der Wanderschaft des Friedenssymbols, das alljährlich von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet wird und mehr als 25 Länder erreicht. Heuer findet die Aktion bereits zum 28. Mal statt, eingeleitet wurde sie mit einer ökumenischen Übergabefeier des aus Betlehem kommenden Friedenslichts, die unter dem Motto „Mutig und kreativ den Frieden gestalten“ Mitte Dezember in der syrisch-orthodoxen Pfarrkirche Mor-Ephrem im 10. Wiener Gemeindebezirk stattfand. Im Burgenland brennt das Friedenslicht auch im Funkhaus in Eisenstadt und kann von dort abgeholt werden.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Bischof Zsifkovics besucht österreichische KFOR-Soldaten im Kosovo

Minister Doskozil und Bischof Zsifkovics
bei der weihnachtlichen Begegnung mit
österreichischen KFOR-Soldaten
© BMLVS/HBF/Gunter PUSCH
Weihnachtsbesuch von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Militärbischof Werner Freistetter mit einer hochrangigen, von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil angeführten Delegation beim österreichischen Kontingent der KFOR-Friedenstruppe im Kosovo

Priština - "Friede ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Errungenschaft, die aktiv gewahrt und gepflegt werden muss. Euer Einsatz für ein friedliches Miteinander gerade in einer von Spannungen und Konflikten so belasteten Region kann gar nicht hoch genug geschätzt und anerkannt werden. Danke für Euren Einsatz für den Frieden": Das betonte Bischof Ägidius Zsifkovics im Rahmen eines zweitägigen Weihnachtsbesuchs am Montag und Dienstag beim österreichischen Kontingent der KFOR-Friedenstruppe im Kosovo. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil führte die hochrangige Delegation an, die nach der Landung in Priština mit dem österreichischen KFOR-Kontingent zusammentraf und an einer gemeinsamen Weihnachtsfeier teilnahm. Der österreichische Militärbischof Werner Freistetter und Militärsuperintendent Karl-Reinhart Trauner nutzten die Reise, um den Soldatinnen und Soldaten weihnachtliche Grüße aus der Heimat zu überbringen.

Bildungswerk: Internationales Treffen zur Flüchtlingsarbeit

Aus der Diözese Eisenstadt nahmen Barbara Buchinger
und Bildungswerk-Leiter Johann Artner am
EU-Projekttreffen teil.
Diözese Eisenstadt am 1. EU-Projekttreffen zur pädagogischen Arbeit mit Flüchtlingen in München stark vertreten – Johann Artner vom Katholischen Bildungswerk Eisenstadt: "Bildung ist ein zentraler Schlüssel für die Integration und der internationale Austausch und die Vernetzung von Erfahrungen sind wiederum grundlegend für erfolgreiche Maßnahmen"

"Miteinander reden – voneinander lernen": Unter diesem Motto fand das 1. EU-Projekttreffen der Initiative "Educational work with refugees" und damit zur pädagogischen Arbeit mit Flüchtlingen in München statt. Insgesamt 14 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und Schweden aus unterschiedlichen Einrichtungen der Erwachsenenbildung folgten der Einladung des Münchner Bildungswerks. Stark vertreten war die Diözese Eisenstadt: Johann Artner, der Leiter des diözesanen Katholischen Bildungswerks, nahm ebenso teil wie Barbara Buchinger vom Haus St. Stephan in Oberpullendorf. Aus Österreich brachte sich zudem Hans Rapp vom Katholischen Bildungswerk Vorarlberg ein.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Neuer kroatischer Außenminister: 1. Österreichbesuch führt zu Bischof Zsifkovics

Musik über Grenzen hinweg:
Bischof Zsifkovics, Außenminister Stier
und der Chor "Pax et bonum" © Diözese Eisenstadt/ Gollubits
Sehr herzliches und freundschaftliches Treffen am Sonntag zwischen Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und dem seit 20. Oktober 2016 im Amt befindlichen neuen kroatischen Vize-Premier und Außenminister Davor Stier im Rahmen eines Weihnachtskonzertes des grenzüberschreitenden Chores "Pax et bonum" mit Burgenlandkroaten aus drei Ländern und vier Diözesen - Der vom Bischof initiierte Chor als "starkes Symbol für Europa"

Nikitsch - Seine erste internationale Amtshandlung und zugleich sein erster Besuch in Österreich als neuer Außenminister und Vize-Premier von Kroatien führte Davor Stier zu Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, ehe er daran anschließend nach Wien weiterreiste und dort mit Österreichs designiertem Bundespräsidenten Alexander van der Bellen und Außenminister Sebastian Kurz zusammentraf: Die sehr herzliche und freundschaftliche Begegnung zwischen Außenminister Stier und Bischof Zsifkovics fand im Rahmen eines Weihnachtskonzerts am Sonntag in der Pfarrkirche der burgenländischen Gemeinde Nikitsch (Bezirk Oberpullendorf) statt. "Dieser Chor ist ein wunderbares und starkes Symbol für Europa, das durch das Miteinander der Menschen Wirklichkeit wird. Es ist ein historischer Tag, dass hier Burgenlandkroaten aus drei Ländern und vier Diözesen in der Pflege der gemeinsamen Kultur und des Brauchtums grenzüberschreitend und mit viel Leidenschaft Musik machen", würdigte Außenminister Stier das von Bischof Zsifkovics initiierte Projekt.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

ORF und ZDF übertragen Hochfest der Geburt Jesu aus Eisenstadt in den gesamten deutschen Sprachraum

© Diözese Eisenstadt/Walter Fikisz
Hochamt mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am 25. Dezember 2016 um 10:45 Uhr von öffentlichen Rundfunkanstalten Österreichs und Deutschlands live gesendet – Unmittelbar daran schließt die Schaltung nach Rom mit dem "Urbi et Orbi"-Segen von Papst Franziskus an

Eisenstadt – ORF und ZDF übertragen das Hochfest der Geburt Jesu am 25. Dezember 2016 um 10:45 Uhr live aus dem Eisenstädter Martinsdom. Damit erreicht die hl. Messe ein Millionenpublikum im deutschen Sprachraum. Dem Hochfest steht Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics vor, als Konzelebranten sind Generalvikar Martin Korpitsch, Domprobst Hubert A. Wieder, Dompfarrer Pater Erich Bernhard sowie die Bischofsvikare László Pal, Stefan Vukits, Karl Schauer und Lorenz Voith eingeladen. Auf die Übertragung des Gottesdienstes im Eisenstädter Martinsdom folgt unmittelbar die Schaltung nach Rom, wo Papst Franziskus den Segen "Urbi et Orbi" verkünden wird. Ein wesentlicher Grund für die in den deutschen Sprachraum ausgestrahlte Fernsehübertragung des Hochfestes aus dem Eisenstädter Martinsdom ist das Jubiläumsjahr "1700 Jahre hl. Martin".

Montag, 5. Dezember 2016

Diözese Eisenstadt gedenkt des verstorbenen Bischofs Vattackuzhy der indischen Partnerdiözese


Der emeritierte Bischof Mathew Vattackuzhy der indischen Partnerdiözese Kanjirapally blieb zeit seines Lebens dem Burgenland eng verbunden und war maßgeblicher Initiator des Priesteraustausches zwischen Eisenstadt und seiner indischen Diözese – Bischof Ägidius Zsifkovics und Pfarrer Karl Hirtenfelder würdigen den Verstorbenen als großen Brückenbauer, Partner und Freund

"Sein ganzes, dem christlichen Glauben, Verkündigen und Handeln gewidmetes Leben stand im Einklang und auf dem Fundament seines Mottos als Bischof: ‚Dienen in Liebe’. Mit Altbischof Mathew Vattackuzhy verliert die Diözese einen engen Partner und Freund", würdigt Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics den Verstorbenen. Unter großer Anteilnahme fand am Freitag in der Hauskapelle "St. Josef" des Bischofshofes ein Gedenkgottesdienst mit Bischof Zsifkovics für den verstorbenen emeritierten Diözesanbischof Mathew Vattackuzhy von der indischen Partnerdiözese Kanjirapally statt. Zahlreiche, auch und gerade aus Indien stammende und in der Diözese Eisenstadt wirkende Priester und Ordensschwestern nahmen an dem Requiem teil.

"Worldwide Candle Lighting®"

Foto: Logo Worldwide Candle Lighting
Das Weltweite Kerzenleuchten (Internationales Worldwide Candle Lighting®) findet jährlich am zweiten Sonntag des Monats Dezember statt und hat sich in seiner jungen Geschichte bereits als Weltgedenktag der Kinder etabliert. An diesem Tag gedenken Angehörige in der ganzen Welt ihrer verstorbenen Kinder, Enkel und Geschwister. Zahlreiche Institutionen und Vereine laden zu gemeinsamen Gedenkfeiern ein.

Die Idee geht auf eine Vereinigung verwaister Eltern und ihrer Angehörigen in den USA, den "Compassionate Friends" zurück, die diese Initiative 1996 ins Leben riefen.

Mittwoch, 30. November 2016

Burgenländischer Architekturpreis für Neugestaltung der Kirche in Neuhaus

© Baukultur Burgenland
Jury des renommierten Architekturpreises des Landes Burgenland würdigt die herausragende, "weit über die bauliche Instandsetzung und Erhaltung hinausgehende" Sanierung der Kirche, die als "Ort der Andacht und Begegnung" das "Erleben der Natur in den Farben der Jahreszeiten" akzentuiere und räumlich gestalte

Hohe Auszeichnung für die Neugestaltung der Kirche Neuhaus in der Wart: Die eindrucksvolle Erneuerung des Gotteshauses in der Katastralgemeinde von Mischendorf im Südburgenland (Bezirk Oberwart) erhielt den alle zwei Jahre verliehenen Architekturpreis des Landes Burgenland. Die fünfköpfige Expertenjury, bestehend aus den renommierten Architekten und Architekturlehrenden Anrás Pálffy, Andreas Cukrowicz, Christine Horner, Albert Kirchengast und Wolfgang Wallner, entschied, drei Projekte in gleichrangiger Wertigkeit die bedeutendste Architekturauszeichnung des Landes zuzuerkennen: Gemeinsam mit der Revitalisierung eines alten Bauernhauses in Klingenbach und dem Bau des Hauses G in Buchschachen wurde die von der Grazer Architektin Doris Dockner neu gestaltete Kirche Neuhaus prämiert.

Weihnachten feiern: Broschüre "Friede auf Erden" gibt Tipps

Katholische Aktion der Diözese Eisenstadt bietet Wegweiser zur Feiergestaltung für den Heiligen Abend an, zusammengestellt von der Katholischen Jugend und Jungschar

"Dort wo die Menschen das Miteinander und Füreinander pflegen, kann sich Frieden entfalten": Mit diesem Grundgedanken gibt Stephan Renner, Präsident der Katholischen Aktion (KA) der Diözese Eisenstadt zugleich das zentrale Motiv für die Feierbroschüre "Friede auf Erden. Feier am Heiligen Abend“ der burgenländischen KA vor. Mit zahlreichen Tipps, Vorschlägen und praktischen Gestaltungselementen beinhaltet die Broschüre der KA, erarbeitet von der Katholischen Jugend und der Jungschar der Diözese, eine Fülle an Ideen, die Weihnachten zu einem besonderen Fest des Friedens, des Miteinanders und Füreinanders werden lassen.

Freitag, 25. November 2016

"Fairer Nikolaus" unterstützt Gesundheitszentrum einer Tirolerin in Kenia

© Katholische Männerbewegung
Aktion "Sei so frei" als entwicklungspolitische Initiative der Katholischen Männerbewegung (KMB) unterstützt hilfsbedürftige Kinder in Lateinamerika und Afrika – Im Zentrum steht der "Stern der Hoffnung in Kenia" der Zillertalerin und Romero-Preisträgerin Maria Schiestl

Süßes schenken und Gutes tun: "Sei so frei", die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, initiiert auch in diesem Jahr zum Fest des hl. Nikolaus ein besonderes "Geschenk mit Sinn". Mit fair gehandelter Bio-Nikolaus-Schokolade soll die schöne Tradition des Schenkens mit der zentralen Botschaft des Nikolaus in Verbindung gebracht werden: "Jede und jeder kann die Welt ein Stück weit gerechter machen, wir alle können mit den Armen teilen – wie es bereits der hl. Nikolaus getan und vorgelebt hat", so die Katholische Männerbewegung.

"Daktari Maria" leitet "Stern der Hoffnung in Kenia"
Der Reinerlös aus der Aktion "Sei so frei" mit der Nikolaus-Schokolade kommt dem Gesundheits- und Bildungszentrum "Stern der Hoffnung in Kenia" der diesjährigen Romero-Preisträgerin Maria Schiestl zugute. Die gebürtige Zillertalerin Schiestl wuchs auf einem kleinen Bauernhof mit sieben Geschwistern auf, den Wunschtraum, Medizin zu studieren, musste sie zunächst aufschieben. Sie ließ sich jedoch nicht beirren, begann als Hauptschullehrerin mit 38 Jahren noch ein Medizinstudium und ging nach dem erfolgreichen Abschluss im Jahr 2005 für den Österreichischen Entwicklungsdienst nach Kenia, wo sie die Leitung einer gänzlich abgelegenen Krankenstation in Loita übernahm. Die "Daktari Maria" genannte Zillertalerin leistet seitdem großartige ärztliche Hilfe für die lokale Massai-Bevölkerung und organisiert für sie die einzige Gesundheits- und Bildungseinrichtung im Umkreis vieler Kilometer.
Die Nikolaus-Schokolade kann im Büro der Katholischen Männerbewegung der Diözese Eisenstadt bestellt werden:
T: 02682/777-280
E: KMB@martinus.at




Montag, 21. November 2016

Symposium in Eisenstadt: Engagement von Laienchristen

© Diözese Eisenstadt/Gossmann
Kurienbischof Josef Clemens hielt Hauptvortrag bei Symposium "50 Jahre Laienapostolat" im Rahmen der Bischof-Laszlo-Preisverleihung im Eisenstädter „Haus der Begegnung“ – Bischof Clemens: Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Amtsträgern und Laien erforderlich – Bischof Zsifkovics: Neuer Pastoraler Weg baut auf selbstbewusste, engagierte Laien

Alle getauften Christen, Laien wie Geweihte, hätte die gemeinsame Verpflichtung zur Weitergabe der Frohen Botschaft. Es brauche etwa viel mehr Christen, die sich in Ehe und Familie, Beruf und Freizeit für die Verkündigung des Glaubens einsetzen. Das betonte Bischof Josef Clemens, langjähriger Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien, im Rahmen eines Symposiums "50 Jahre Laienapostolat" im Eisenstädter Haus der Begegnung. Im Rahmen des Symposiums der "Bischof DDr. Stefan László-Gesellschaft" wurden auch die diesjährigen Bischof-László-Preise an Nachwuchswissenschaftler vergeben, die sich mit dem Zusammenleben der Völker in Mitteleuropa, der Geschichte des Raumes des heutigen Burgenlandes sowie dem Wirken und Werden laienapostolischer Gruppen befassen.

Dienstag, 15. November 2016

"Bischof DDr. Stefan László-Preis" für Arbeit zur ökumenischen Sozialethik

Die "Bischof DDr.-Stefan László-Gesellschaft" vergibt am Samstag im Eisenstädter Haus der Begegnung die renommierten Preise - den Hauptpreis sowie zwei Anerkennungs- und einen Förderpreis – im Rahmen eines hochkarätig besetzten Symposiums mit u.a. Bischof Josef Clemens, langjähriger Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien in Rom

Das Jubiläum "50 Jahre Laienapostolat in der katholischen Kirche" bildet zugleich den Anlass als auch den Themenrahmen für ein hochkarätig besetztes Symposium der "Bischof DD. Stefan László-Gesellschaft" in der Reihe "Christ sein im Donauraum", das am Samstag, 19. November 2016, im Haus der Begegnung in Eisenstadt stattfinden wird. Im Rahmen des Symposiums werden zudem die "Bischof DDr. Stefan László-Preise 2016" überreicht.

Montag, 14. November 2016

Großes Martinsfest: Feierlicher Höhepunkt des Martinsjahres

Kardinal Peter Erdö, die Österreichische Bischofskonferenz
und eine Reihe weiterer Bischöfe im Martinsdom.
© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Pontifikalamt mit dem Erzbischof von Budapest und Primas von Ungarn, Kardinal Erdö, der Österreichischen Bischofskonferenz, einer Vielzahl von Bischöfen aus den Nachbarländern und den Spitzen des öffentlichen Lebens im Burgenland im Martinsdom – Bischof Zsifkovics: "Europa kann ohne das christliche Wagnis nicht auskommen"

Das Jubiläumsjahr "1.700 Jahre hl. Martin" erreichte am Freitag mit dem großen Martinsfest seinen würdevollen Höhepunkt: Am Vormittag fand im Martinsdom das feierliche Pontifikalamt mit Hauptzelebrant Kardinal Peter Erdö, Erzbischof von Budapest und Primas von Ungarn, sowie mit der Österreichischen Bischofskonferenz statt. Insgesamt nahmen an die 30 Bischöfe, eine Vielzahl hochrangiger Würdenträger aus dem kirchlichen und öffentlichen Leben an der Feier teil. Und auch am Nachmittag stand der Festvortrag "Die Welt braucht mehr Martinus" von Diözesanbischof Alois Schwarz von der Diözese Gurk-Klagenfurt ganz im Zeichen des burgenländischen Diözesan- und Landespatrons, des hl. Martin als großen europäischen Heiligen.

Mittwoch, 9. November 2016

Bischofskonferenz in Eisenstadt: Starke Zeichen für die Ökumene


Die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz
vor der Haydnkirche in Eisenstadt
© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Bischof Zsifkovics zu Beginn der in Eisenstadt tagenden Herbstvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz: "Nicht Spaltung, sondern Begegnung aus der Kraft des Evangeliums" müsse die Zukunftsperspektive sein – Kardinal Schönborn und der evangelische Bischof Michael Bünker betonten das ökumenische Miteinander und appellierten für eine bundesweite Lösung bei der Mindestsicherung bzw. warnten vor Entsolidarisierung auf Kosten der Armen


Ganz im Zeichen der Ökumene steht die am Montag eröffnete Herbstvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz, die aktuell in Eisenstadt tagt. Am Dienstag fand in Rust ein ökumenischer Gottesdienst statt, gemeinsam abgehalten von der Bischofskonferenz, der Kirchenleitung der evangelischen Kirchen A.B. und H.B. und der evangelisch-methodistischen Kirche. Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics begrüßte Kardinal Christoph Schönborn, den evangelischen Bischof Michael Bünker, alle Gläubigen und Vertreter des öffentlichen Lebens sowie ausdrücklich und mehrsprachig – auch auf Kroatisch, Ungarisch und Romanes – die Vertreter der Volksgruppen. "Nicht Spaltung, sondern Begegnung und eine Einheit aus der Kraft des Evangeliums im glaubhaften christlichen Zeugnis müssen unsere Zukunftsperspektiven sein", so Bischof Zsifkovics am Beginn des ökumenischen Gottesdienstes.

Montag, 7. November 2016

Bischof Zsifkovics zelebriert Martinifeier im Wiener Stephansdom

Bischof Ägidius Zsifkovics feiert mit zahlreichen Priestern,
Diakonen und Gläubigen Martini im Stephansdom
© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
"Tag des Burgenlandes" am Sonntag in Wien mit großem Pontifikalamt im Dom, einem Platzkonzert am Stephansplatz, eigenen burgenlandspezifischen Führungen im Stephansdom und dem Tag der offenen Tür im Burgenländischen Priesterseminar – Bischof Zsifkovics: Spiritualität, Solidarität und Barmherzigkeit als Grundbausteine für Martinstaten, die auch Landeshauptmann Niessl hervorhob

Gemeinsam mit einer Vielzahl von Gläubigen und in Anwesenheit der Burgenländischen Landesregierung mit u.a. Landeshauptmann Hans Niessl, Vertretern der Bundes- und Landespolitik sowie zahlreicher Priester und Diakone aus dem Burgenland zelebrierte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am Sonntag die Martinifeier im Wiener Stephansdom. Das "Martinsfest des Burgenlandes" im Rahmen des großen Jubiläumsjahres zum 1.700. Geburtstag des heiligen Martin wurde zudem in Radio Klassik gesendet und das Pontifikalamt im Dom live auf Screens übertragen. "Wer mit offenen Augen den Stephansdom betrachtet, der eine Vielzahl von Bezügen zum Burgenland aufweist, der erhält Antworten auf die großen Fragen der Menschen, die uns alle betreffen und widerfahren: Wohin komme ich – Wohin gehe ich – Was ist der Sinn meines Lebens?", so Bischof Zsifkovics in seiner Predigt im Wiener Stephansdom.

Freitag, 4. November 2016

Eisenstädter Bischofsvikar P. Voith bei großer Ordenskonferenz in Rom: "Orden stellen sich Herausforderungen der Zeit"

Die Vertreter aus Österreich (v.l.n.r.):
P. Antonio Sagardoy OCD (Diözese Gurk-Klagenfurt),
P. Pius Maurer OCist. (Delegat D. St. Pölten),
Kardinal J. Braz de Aviz, P. Lorenz Voith CSsR (Diözese Eisenstadt),
P. Michael Zacherl SJ (ED Wien). © Diözese Eisenstadt
Internationale Tagung mit 250 Bischofsvikaren und Delegaten für das Geweihte Leben, darunter P. Lorenz Voith von der Diözese Eisenstadt, in Rom über Herausforderungen im Bereich des Ordenslebens, etwa bei der künftigen Zusammenlegung kontemplativer Frauenorden - Diözesanbischof Zsifkovics: Orden als "wesentliche spirituelle Leuchttürme" auf dem Neuen Pastoralen Weg der Diözese Eisenstadt

250 Bischofsvikare und Delegaten für das Geweihte Leben – darunter zahlreiche Bischöfe – aus allen Teilen der Welt kamen zu einer internationalen Konferenz der vatikanischen Kongregation für das Geweihte Leben zusammen. Auch Pater Lorenz Voith, Bischofsvikar für die Orden in der Diözese Eisenstadt, nahm an der hochkarätig besetzten Tagung teil: "Mit dieser erstmals stattgefundenen Tagung stellen sich die Orden den Herausforderungen der Zeit. Die Konferenz soll künftig alle zwei bis drei Jahre organisiert werden. Hier wurde ein Stück Weltkirche wieder erlebbar", so der Eisenstädter Bischofsvikar, der die persönliche Begegnung mit Papst Franziskus als einen der Höhepunkte neben der Tagung nannte. Geleitet wurde die Konferenz vom Präfekten der Kongregation Jose Kardinal Joao Braz de Aviz sowie vom Sekretär der Kongregation, Erzbischof Jose Rodriguez Carballo OFM.

Allerheiligen: Bischof Zsifkovics würdigt Mutter Teresa

Mutter Teresa als "Einladung an uns", Spiritualität (wieder) zu entdecken, die "Armut um uns" mit offenen Augen und Herzen zu sehen und Menschen in Not unabhängig von Herkunft, Sprache, Kultur und Religion zu helfen

"Mutter Teresa ist uns Vorbild und wichtige Wegweiserin in dieser herausfordernden Zeit zu Gott. Weil sie 1982 auch unsere Diözese in Jennersdorf besucht hat, ist sie uns besonders nahe", erinnert Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zu Allerheiligen im Martinsdom an die erst kürzlich heiliggesprochene Mutter Teresa von Kalkutta. Allerheiligen erinnere an Menschen wie Mutter Teresa, die "dem Ruf Jesu gefolgt ist, die Seligpreisungen des Evangeliums zum Maßstab ihres Lebens gemacht und die Werke der Barmherzigkeit gelebt hat", so der Bischof.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Generalvikar Martin Korpitsch erhält Ehrenring von Eisenstadt

© Magistrat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt
Hohe Auszeichnung für den Generalvikar der Diözese Eisenstadt für dessen langjähriges und unermüdliches Engagement – Bürgermeister Thomas Steiner: "Er kennt die Stadt und seine Menschen. Sein Wirken reicht tief in alle Bereiche des Zusammenlebens unserer Stadt hinein"

Generalvikar Martin Korpitsch wurde im Rahmen einer Festsitzung der Ehrenring der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt verliehen. Bürgermeister Thomas Steiner sowie die Vizebürgermeister Josef Mayer und Günter Kovacs würdigten Korpitsch für dessen langjähriges, unermüdliches Engagement als Pfarrer und Seelsorger in Eisenstadt. Der einstimmige Beschluss für die Verleihung des Ehrenrings an den Generalvikar wurde in der Gemeinderatssitzung am 23. Mai 2016 gefasst.

Bischof Zsifkovics am Nationalfeiertag: Land soll Ort der Humanität bleiben


© Diözese Eisenstadt/Gollubits
Eisenstädter Diözesanbischof in der Basilika von Mariazell: "Kirche muss den Menschen helfen, Grenzen zu überwinden und Zeichen der Versöhnung zu setzen" – Nicht ideologische Konstrukte und Führer-Figuren, sondern die Botschaft der Versöhnung verbinde Völker und stifte Zukunft

"Die Botschaft von Mariazell ist jene der Versöhnung und des Verbindenden. Durch sie wird unser Land zu dem, was es auch morgen sein soll: ein Ort der Humanität und der Würde": Das betonte der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics im Rahmen des Festgottesdienstes am Nationalfeiertag in der Basilika von Mariazell vor zahlreichen Pilgerinnen und Pilgern. Mariazell sei ein "Ort großer völkerverbindender Ereignisse", wegweisend für das Bauen von "Brücken der Verständigung" und für Europa.

Bischof Zsifkovics in Prag: Verneigung vor Opfern des Totalitarismus

Der Prager Erzbischof Kardinal Dominik Duka (Bildmitte)
 zelebriert mit Bischof Zsifkovics die Festmesse.
 © Diözese Eisenstadt/Gollubits
Eisenstädter Diözesanbischof als Konzelebrant eines Gedenkgottesdienstes für den 1975 verstorbenen ungarischen Erzbischof, Kardinal József Mindszenty, der zur Symbolfigur für den Widerstand gegen das stalinistische Terrorregime in Ungarn wurde

"Erinnern hat immer mit der Würde der Opfer der Geschichte, mit der Würdigung jener zu tun, die selbst im Einsatz für ein menschenwürdiges Dasein diskriminiert, verfolgt und unterdrückt wurden, ja mitunter ihr Leben ließen. Das Erinnern an den ungarischen Volksaufstand von 1956 im Kampf für Demokratie und Freiheit soll ein Akt der Verneigung vor den Opfern des Totalitarismus, des stalinistischen Kommunismus ebenso wie des Faschismus, sein": Das sagte der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, der in Prag an einem Gedenkgottesdienst für den 1975 verstorbenen ungarischen Erzbischof, Kardinal József Mindszenty, teilnahm.

Montag, 24. Oktober 2016

Toller Erfolg: Burgenländische Jugend engagierte sich "72 Stunden ohne Kompromiss"

© Katholische Jugend und Jungschar
Österreichs größte Jugendsozialaktion "72 Stunden ohne Kompromiss", ein Projekt der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit YoungCaritas und Hitradio Ö3, im Zeichen von Hilfsbereitschaft vor dem Hintergrund kultureller Vielfalt – Toller Erfolg in Diözese Eisenstadt: Im Burgenland engagierten sich 190 Jugendliche in 16 Projekten

Im Rahmen der österreichweit größten Sozialaktion junger Menschen, "72 Stunden Kompromiss" der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Ö3, setzten sich tausende Jugendliche drei Tage lang von Freitag bis Sonntag in bundesweit 350 Einzelaktionen für einen guten Zweck ein. Im Burgenland waren 190 Jugendliche in 16 Projekten am Start. Bei der Eröffnungsfeier am Domplatz in Eisenstadt waren Landtagspräsident Christian Illedits, Stadtbezirksvorsteher Istvan Deli, Caritasdirektorin Edith Pinter und Generalsekretär der Katholischen Aktion Karl Woditsch als Ehrengäste vertreten.

Ordensrat der Diözese Eisenstadt versammelt sich zur Jahreskonferenz

© Diözese Eisenstadt
Vertreter der Ordensgemeinschaften im Austausch über aktuelle Themen – Gemeinsamer Info-Folder soll Einblicke in das vielfältige Ordensleben der Diözese Eisenstadt geben

Ganz im Zeichen eines lebendigen Austausches als Spiegel für die Vielfalt konkreter Handlungsbereiche und spiritueller Krafträume der Orden in der Diözese Eisenstadt gestaltete sich die Jahreskonferenz des Ordensrates: Vertreter der Oberen aus den Ordensgemeinschaften in der Diözese kamen zu einem Treffen mit dem diözesanen Bischofsvikar für die Orden, Pater Lorenz Voith, zusammen und besprachen gemeinsam aktuelle Themen, Vorhaben und Anliegen.

Lebendigkeit der Orden vor dem Vorhang
Ganz oben auf der Agenda stand etwa die geplante Herausgabe eines gemeinsamen Info-Folders über sämtliche Orden, Säkularinstitute und religiösen Gemeinschaften im Burgenland. "Damit soll die Vielfalt und die Lebendigkeit des Ordenslebens in der Diözese Eisenstadt, das Engagement der Orden im konkreten Handeln bis zu ihren spirituellen Kraftquellen und Transzendenzräumen anschaulich gemacht und gebündelt werden", so Bischofsvikar Voith. Die Informationsbroschüre als Kompendium des burgenländischen Ordenslebens soll im November erscheinen.

Orden als Leuchttürme für Transzendenzbezüge
Weitere zentrale Themen der Jahreskonferenz des Ordensrates waren die Arbeit der Orden im Bereich "Berufungspastoral" sowie Vorbereitungen zur Gestaltung der Feierlichkeiten rund um den "Tag des Geweihten Lebens" im Jahr 2017. Der "Tag des Geweihten Lebens" sei eine Chance, auf die Bedeutung der Orden als "Hörer des Wortes" im Gespräch mit Gott, als Brückenbauer zwischen dem Transzendenten und dem lebensweltlich-gesellschaftlich Verbundenen hinzuweisen und orientierungsstiftend für den wesenhaften Transzendenzbezug des Menschen zu wirken, so der Bischofsvikar. Besprochen wurde in der Jahreskonferenz außerdem das Projekt einer "Dom-Insel" in Eisenstadt sowie die Koordination der Besuche des Bischofsvikars.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Internationale Filmpremiere in Eisenstadt: Diözese feiert "Filmstar" Martin

v.l.n.r.: Regisseur Fritz Kalteis, Produzent Michael Cencig (Metafilm),
Bischof Ägidius Zsifkovics, Pressesprecher Dominik Orieschnig,
Gerhard Klein (ORF) und Generalvikar Martin Korpitsch.
© Diözese Eisenstadt/Gossmann
Großes Kino am Mittwochabend im Eisenstädter Martinussaal: "Sankt Martin – Soldat, Asket, Menschenfreund", ein österreichisch-deutsch-französischer Film unter der Regie von Fritz Kalteis, beeindruckte das Premierenpublikum – Vor der Erstausstrahlung sowie im Dokumentarteil des Films zeigt Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die Aktualität des burgenländischen Diözesan- und Landespatrons auf – ORF 2 zeigt den 52-minütigen Film im Rahmen von "kreuz und quer" am Dienstag, 15. November 2016, um 22.35 Uhr

Ein Soldat, der zum Heiligen und zur Ikone der Nächstenliebe wird, ein Heiliger, der zum "Filmstar" wird: Zum 1.700sten Geburtstag erobert der heilige Martin die Filmleinwand und wird zur zentralen Figur einer internationalen Filmproduktion, die am Mittwochabend im Martinussaal der Diözese Eisenstadt ihre Premiere feierte. "Sankt Martin – Soldat, Asket, Menschenfreund", eine österreichisch-deutsch-französische Produktion unter der Regie von Fritz Kalteis, begibt sich mit einer gelungenen Montage aus mehrdimensionalen spielfilmischen und dokumentarischen Elementen auf die Spuren des wohl bekanntesten Heiligen Europas, leuchtet Hintergründe und historische Kontexte seines bewegten Lebens aus und fängt die ungeheure wirkungsgeschichtliche Dichte bis hin zur Aktualität und Gegenwartsbrisanz des großen europäischen Brückenbauers und Heiligen ein.

Katholische Aktion gegen Kürzung der Mindestsicherung

Stellungnahme der Katholischen Aktion zum Dringlichkeitsantrag der ÖVP zu einer geplanten Kürzung der Mindestsicherung

"Wir sind verwundert und bestürzt über den Dringlichkeitsantrag der ÖVP Burgenland, welcher unter anderem eine massive Kürzung der bedarfsorientierten Mindestsicherung vorsieht. Die realpolitische Wirksamkeit darf bezweifelt werden, die gesellschaftspolitische Wirksamkeit ist aber fatal.", so Dr. Stephan Renner, Präsident der Katholischen Aktion.

Statt Arme vom Rand in die Mitte zu holen, werden sie noch mehr an den Rand gedrängt. Wir verwehren uns dagegen, dass mit dem Argument einer notwendigen Kosteneinsparung bei den Schwächsten gespart wird. Wir warnen davor, durch parteipolitisch motiviertes Handeln Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen, oder durch Kürzung finanzieller Zuwendungen deren gesellschaftliche Integration zu erschweren.

Wir appellieren deshalb dringend an alle politisch Verantwortlichen, entschieden Anstrengungen zu unternehmen, um der zunehmenden Anfeindung und Stigmatisierung von Hilfesuchenden entgegenzuwirken.

Wir erwarten uns, dass die angedachte Kürzung der Mindestsicherung nochmals überdacht und danach nicht beschlossen wird.

Dr. Stephan Renner
Präsident der Kath. Aktion Diözese Eisenstadt

Montag, 17. Oktober 2016

"Tag des Burgenlandes" in Wien: Großes Martinsfest mit Pontifikalamt im Stephansdom


Großes Pontifikalamt als einer der feierlichen Höhepunkte des Martinsjahres am 6. November 2016 im Wiener Stephansdom mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics in Anwesenheit der burgenländischen Landesregierung, vieler Priester, Diakone und Gläubigen der Diözese Eisenstadt – "Tag des Burgenlandes" mit Platzkonzert am Stephansplatz, Burgenlandführungen im Stephansdom und Tag der offenen Tür im Burgenländischen Priesterseminar

Das große Jubiläumsjahr zum 1.700. Geburtstag des heiligen Martin nähert sich einem seiner feierlichen Höhepunkte: Am 6. November 2016 feiert die Diözese Eisenstadt das "Martinsfest des Burgenlandes" in Wien. Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics wird im Wiener Stephansdom das große Pontifikalamt zelebrieren, Beginn ist um 10.15 Uhr. Die Burgenländische Landesregierung wird dabei ebenso präsent sein wie eine Vielzahl von Priestern, Diakonen und Gläubigen aus der Diözese Eisenstadt, wenn des Diözesan- und Landespatrons in der Festmesse gedacht wird. Das feierliche Pontifikalamt wird in Radio Klassik (Frequenz 107,3) live gesendet, im Dom selbst wird das Geschehen live auf Screens übertragen.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Bischof Zsifkovics trifft Papst Franziskus: "Habt Mut zu Martinstaten!"

© L’Osservatore Romano
Kleine Pilgergruppe unter der Leitung von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics begegnet Papst Franziskus im Rahmen der Generalaudienz – Die umfassende Schnittmenge von Martinsjahr und dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit bildete den Gesprächshorizont im Treffen mit dem Heiligen Vater

"Habt Mut zum immer neuen Setzen von Martinstaten!": Mit diesen Worten griff Papst Franziskus im persönlichen Gespräch mit dem Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die Grundintention des Martinsjahres auf, nämlich die lebendige Durchdringung und Gestaltung heutiger Handlungs- und Lebenswirklichkeiten im Geiste des heiligen Martin und der von ihm vorgelebten Barmherzigkeit. Bischof Zsifkovics begegnete in der Vorwoche gemeinsam mit einer kleinen Pilgergruppe aus dem Burgenland dem Heiligen Vater im Rahmen der Generalaudienz.

Montag, 10. Oktober 2016

Bischof Zsifkovics: Mehrheit der Ungarn teilt Abschottungspolitik nicht

Flüchtlingsbischof Ägidius J. Zsifkovics während eines Rom-Aufenthalts im Interview mit Radio Vatikan: Das  gescheiterte Referendum in Ungarn sei eine „klare Botschaft, dass die Ungarn diesen Weg der Regierung so nicht mittragen“ 

Das gescheiterte Referendum in Ungarn über die Aufnahme von Flüchtlingen, das ein Mindestquorum von 50 Prozent der Wahlberechtigten nicht erreichte, habe eines deutlich gemacht: „Die Mehrheit der Ungarn teilt die Abschottungspolitik der Regierung gegen Flüchtlinge nicht". Davon zeigte sich Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, in der Österreichischen Bischofskonferenz für die Bereiche Flucht, Migration und Integration zuständig, im Interview mit Radio Vatikan überzeugt. Es sei falsch, den Ungarn das Stigma der Fremdenfeindlichkeit vorzuwerfen, betonte der Bischof, der sich aktuell mit einer kleinen Pilgergruppe in Rom aufhält und im Rahmen der Generalaudienz am Mittwoch mit Papst Franziskus ins Gespräch kam.

Kreta entdecken: Auf Kulturreise mit dem Katholischen Bildungswerk

© pixabay.com
Bildungs- und Kulturreise des Katholischen Bildungswerks unter der Reiseleitung von Generalvikar Martin Korpitsch vom 11. bis 18. Februar 2017 auf Kreta mit Besichtigung einzigartiger Klosteranlagen, archäologischer Stätten einer jahrtausendealten Kultur, im Erleben kretischer Naturschönheit und Lebensfreude – Anmeldung bis 31. Oktober 2016

Eintauchen in die früheste Hochkultur Europas, in einen Ballungsraum der Geschichte, des europäischen Geistes- und Glaubenslebens: Das Katholische Bildungswerk lädt zu einer einwöchigen, programmatisch reichhaltigen Kulturreise auf Kreta, bei der sich die Mitreisenden zwischen 11. und 18. Februar 2017 gemeinsam mit Generalvikar Martin Korpitsch auf die Spuren der minoischen und antiken Hochkultur begeben, einzigartige spirituelle Krafträume orthodoxer Klöster erschließen, das Naturschöne der größten griechischen Insel ebenso zu genießen vermögen wie die kretische Lebensfreue und den Traditionsreichtum der kretischen Kultur. Anmeldeschluss für eine Reiseteilnahme ist der 31. Oktober 2016.

Mittwoch, 28. September 2016

Pater Karl Schauer wird neuer Bischofsvikar der Diözese Eisenstadt

Bischof Zsifkovics mit seinem neuen Bischofsvikar für
Wallfahrtswesen, Tourismusseelsorge und Berufungspastoral
© Vukits
Der langjährige Superior von Mariazell und ebenso bekannte wie renommierte Kommunikator der Kirche in Österreich, Pater Karl Schauer, ist ab 1. Oktober in der Diözese Eisenstadt für die Bereiche Wallfahrtswesen, Tourismusseelsorge und Berufungspastoral zuständig – „Er war Millionen von Pilgern ein guter Gastgeber, ist ein herausragender Netzwerker und Zuhörer. Seine Persönlichkeit wird die Diözese sehr bereichern“, begrüßt Bischof Ägidius Zsifkovics seinen neuen Bischofsvikar

Eisenstadt – Eine der bekanntesten Stimmen der katholischen Kirche in Österreich ist ab sofort für die Diözese Eisenstadt und das Burgenland tätig: Pater Karl Schauer verlässt nach beinahe 25-jähriger Tätigkeit als Superior von Mariazell das steirische Bergland und wird in der Diözese Eisenstadt als Bischofsvikar für die Bereiche Wallfahrtswesen, Tourismusseelsorge und Berufungspastoral zuständig sein. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, zumal zum Burgenland und seinen Menschen angesichts der lebendigen Wallfahrtstradition nach Mariazell eine enge und sehr herzliche Freundschaft gewachsen ist“, so der neue Bischofsvikar.

Gefangenenseelsorge ehrt "Brückenbauer" Bischof Zsifkovics

© Diözese Eisenstadt/Gossmann
Griechisch-Orthodoxer Metropolit Arsenios als prominenter Laudator: "Einem solchen Brückenbauer, der Gräben und Grenzen überwinden will, müssen Zäune und Mauern in seinem Innersten ein Gräuel sein" – Soziale Gerichtshilfe und Gefangenenseelsorge ehren Bischof Zsifkovics, Landeshauptmann Niessl, "martinus"-Chefredakteur Rupprecht und Radio Maria-Vorstand Bonelli

Eisenstadt – Die Freude und Überraschung war Bischof Ägidius J. Zsifkovics sichtlich anzusehen, als er am Dienstagabend in Eisenstadt/Steinbrunn von der Sozialen Gerichtshilfe und der Gefangenen-Seelsorge geehrt und dabei von einer gewichtigen wie freundschaftlich eng verbundenen Stimme gewürdigt wurde: Der griechisch-orthodoxe Metropolit von Austria, Exarch von Ungarn und Mitteleuropa, Arsenios Kardamakis, würdigte seinen langjährigen Freund Bischof Zsifkovics als großen Brückenbauer: "Du bist einer, der stets Brücken baut zu den Menschen, den Völkern und Kulturen, auch und ganz besonders zu den Andersdenkenden."

Freitag, 23. September 2016

Broschüre vermittelt Flüchtlingen christliche Kultur und Werte in Österreich

© katholisch.at
"Grüß Gott in Österreich"-Broschüre von Kirche und Österreichischem Integrationsfonds (ÖIF) informiert auf Deutsch, Arabisch und Farsi über "ein Land mit christlichen Wurzeln" – In der Diözese Eisenstadt sind bereits 2.500 Exemplare angelangt, davon werden 400 Stück von der diözesanen Caritas in ihren Unterkünften verteilt – Diözesan- und Flüchtlingsbischof Zsifkovics: "Broschüren sollen Verstehen und Verständnis ermöglichen und Orientierung stiften, nicht von oben herab belehren"

Österreichische Traditionen, Symbole, Brauchtum sowie Feste und die Grundlagen des christlichen Glaubens sind Themen der neuen Informationsbroschüre "Grüß Gott in Österreich". Sie wird von der Katholischen Kirche gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) herausgegeben und soll einen Beitrag zur Integration leisten. "Wir erleben bei vielen Flüchtlingen Neugier, aber auch viele offene Fragen, wenn sie unseren Traditionen begegnen", erklärt dazu Kardinal Christoph Schönborn. "Viele Aspekte unserer Kultur - von Weihnachten über den arbeitsfreien Sonntag bis zur Caritas - haben sich aus dem Christentum heraus entwickelt. Die Broschüre soll Flüchtlingen helfen, die christlichen Wurzeln Österreichs zu verstehen und damit unser Land besser kennen zu lernen. Sie ist ein Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in unserem Land", so der Vorsitzende der Bischofskonferenz.

Stellenausschreibung

Das Bischöfliche Ordinariat bringt folgende Stellen zur Ausschreibung: 
  • Regionalstellenleiter(in) für die Region Süd (Dekanate Güssing und Jennersdorf)

Zur Ausschreibung ...

Montag, 19. September 2016

Diakonenweihe: "Glaube braucht Risikobereitschaft"

© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics weihte am Sonntag im Eisenstädter Martinsdom Kurt Aufner und Gustav Lagler zu Diakonen der Diözese – "Seid auf der Seite der Armen, auch wenn es nicht ‚in’ ist und der ‚Stammtisch’ anderes sagt"

"Glaube braucht Risikobereitschaft, Originalität und Klugheit – und Ihr habt diese Einladung aufgegriffen": Mit diesen ermutigenden Worten stellte Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics am Sonntag im Martinsdom die beiden vom ihm geweihten Diakone in das Zentrum seiner Predigt: Kurt Aufner, Alumne des Bischöflichen Priesterseminars und derzeit Pastoralpraktikant im diözesanen Referat für Liturgie sowie in der Pfarre St. Margarethen wurde zum Diakon der Diözese Eisenstadt geweiht. Der Künstler und Maler Gustav Lagler aus Neumarkt wurde zum Ständigen Diakon geweiht und wird sich im künftigen Seelsorgeraum der Pfarren Neumarkt, Großpetersdorf, Jabing, Oberkohlstätten und der Stadtpfarre Stadtschlaining einbringen.

Diözese ruft zum Gebetstag für den Frieden auf

Diözese Eisenstadt nimmt am 20. September 2016 an weltweiter Initiative für Frieden und Versöhnung teil, die diesjährig im Zusammenhang mit dem von Papst Franziskus geleiteten interreligiösen Treffen in Assisi steht

"Der Durst der Menschen nach Frieden, gerade angesichts der erschreckenden weltweiten Ausdehnung von Gewalt, Repression und Terror, kann nur durch die Verwirklichung einer Logik der Barmherzigkeit gestillt werden. Der weltweite Friedensgebetstag verdeutlicht, wie wichtig ein geschwisterliches, solidarisches Brückenbauen im Einsatz für eine friedliche Gesellschaft als Freiheitsraum eines gewaltlosen Miteinanders ist": Mit diesen Worten appelliert Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zur Teilnahme am weltweiten Gebetstag für den Frieden am 20. September 2016, der im Zusammenhang mit dem von Papst Franziskus geleiteten interreligiösen Treffen in Assisi steht.

Polizeiwallfahrt mit Bischof Zsifkovics: Jesus war ein Flüchtling

© Josef Kuss
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics dankte im Rahmen der Polizeiwallfahrt am Freitag nach Mariazell den Polizisten für ihre Hilfsbereitschaft in Grenzsituationen und ihr Engagement für die Werte des modernen Rechtsstaates – „Viele von Euch haben im Zuge der Flüchtlingskrise unter Beweis gestellt, was es bedeutet, Spannungen auszugleichen und menschliche Brücken zu bauen – selbst wenn die Gräben tief sind" 

„Wir dürfen niemals vergessen, dass Jesus selbst, der Erlöser der Menschheit, ein Flüchtling war. Wären Maria und Josef auf ihrer Flucht nach Ägypten mit dem kleinen Jesus im Arm die Einreise verweigert worden, sie wären von Herodes alle umgebracht worden. Die Heilsgeschichte hätte es nicht gegeben“, findet Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics im Rahmen der Polizeiwallfahrt nach Mariazell klare Worte.

Ordensvorsitzender und Bischofsvikar Voith: Bei Migration "nicht wegschauen"

P. Lorenz Voith, Vorsitzender der Ordenskonferenz
Wien-Eisenstadt und Eisenstädter Bischofsvikar:
Bei Migration "nicht wegschauen"
© Redemptoristen; kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
Ordensoberenkonferenz Wien-Eisenstadt sieht Migration als „Heimsuchung“ und Wink Gottes – P. Lorenz Voith, Vorsitzender der Ordenskonferenz und Bischofsvikar für die Orden in der Diözese Eisenstadt: „Ordensgemeinschaften leisten konkrete Hilfe, haben Wohnraum für hunderte Menschen geschaffen sowie Integration und Bildung gefördert“ – Kritik an ungerechten und restriktiven Visabestimmungen für Ordensleute 

„Wir können und wir wollen nicht wegschauen": Mit diesen klaren Worten von P. Lorenz Voith, Vorsitzender der Ordenskonferenz Wien-Eisenstadt und Bischofsvikar für die Orden in der Diözese Eisenstadt, positionieren sich die Orden zum Thema Flucht, Migration und Integration im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Ordensoberenkonferenz Wien-Eisenstadt im Kardinal-König-Haus in Wien. Migration sei eine "Heimsuchung", ein "Wink" Gottes, dem sich die Orden mit ganz konkreten Unterstützungsmaßnahmen stellen, wie der Wiener Theologe Martin Jäggle auf der Herbstkonferenz zum Thema „Migration und religiöse Pluralität – Ein Kairos für die Ordensgemeinschaften in Österreich" betonte.

Freitag, 16. September 2016

"Tag des Denkmals": Diözese Eisenstadt zeigt Kulturschätze

Im Burgenland sind am Tag des Denkmals am 25. September 2016 unter anderem das Eisenstädter Diözesanmuseum mit der Sonderausstellung im Jubiläumsjahr "1.700 Jahre heiliger Martin", die nur am Tag des Denkmals geöffnete Rosalienkapelle in Forchtenstein als einzigartiges frühbarockes Kulturgut und malerischer Aussichtspunkt sowie die frühmittelalterliche Kirchenruine im Friedhof von Leithaprodersdorf vertreten

"Gemeinsam unterwegs" lautet das Motto für den diesjährigen Tag des Denkmals am 25. September, der zu einer kulturgeschichtlichen Reise auf historischen Wegen und Straßen Österreichs einlädt und an dem über 250 denkmalgeschützte Objekte bei freiem Eintritt ihre Tore öffnen. Auch die Diözese Eisenstadt lädt am Tag des Denkmals zu einer Entdeckung kulturgeschichtlicher Schätze ein. Unter den Programmpunkten im Burgenland finden sich unter anderem das Diözesanmuseum, die Rosalienkapelle Forchtenstein, ein frühbarockes Juwel am Burgenländischen Mariazellerweg, sowie die Ausgrabungen der frühmittelalterlichen Kirche von Leithaprodersdorf.

Montag, 5. September 2016

Haus der Begegnung macht "blau" und erwandert Glaubensorte

© Diözese Eisenstadt/Gossmann
Eine eindrucksvolle Ausstellung unter dem Titel "Das Blau der Frau" mit Werken von Meisterschülerinnen von Christian Ludwig Attersee, eine philosophische Reise im Erfragen nach der Zeit und eine Wanderung zu Orten des Glaubens am Eisenstädter Oberberg als spirituelle Kraftquellen und Schätze der Stadt- und Kirchenkultur zählen zu den Highlights im Programmreigen des Bildungshauses im September

Mit seinem aktuellen Programm setzt das Haus der Begegnung als Bildungshaus der Diözese Eisenstadt und damit als Ort des Kultur-, Erfahrungs- und Wissenstransfers, als offener Kreuzungspunkt des Gesprächs und ganzheitlich-kulturellen Erlebens ein starkes Ausrufezeichen. Ein erster Höhepunkt bahnt sich am Donnerstag, 15. September 2016, mit der Eröffnung der Ausstellung "Das Blau der Frau" an.

64. Burgenländische Arbeiterwallfahrt als "Martinsfest"

© Ingrid Maria Linhart
620 Teilnehmer aus 83 Pfarren machten sich mit 12 Bussen im Rahmen der zweitägigen Arbeiterwallfahrt der Katholischen ArbeiternehmerInnen-Bewegung (KAB) am 3. und 4. September 2016 auf den Weg zur Martinskirche in Bad Goisern und nach Ebensee – Bischof Zsifkovics: "Damit die Prinzipien der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu einem wahren Martinsfest für alle Menschen werden, bedarf es der Spiritualität"

Martinsfeste feiern heißt, im Teilen eins zu werden und damit Horizonte der Einheit aufzuspannen, in denen sich das gemeinsame Miteinander und die individuelle Vielfalt wechselseitig bereichern, befördern und befruchten. Zu einem solchen Martinsfest wurde die 64. Burgenländische Arbeiterwallfahrt, bei der 620 Pilgerinnen und Pilger am 3. und 4. September von Eisenstadt aus nach Bad Goisern und Ebensee aufbrachen und unter dem Motto "Im Glauben teilen" das Vorbild des heiligen Martin im großen Jubiläumsjahr des burgenländischen Diözesan- und Landespatrons in den Mittelpunkt stellten.

Donnerstag, 1. September 2016

Missio-Aktion "Fair naschen hilft" unterstützt bedürftige Jugendliche

© Missio
Spenden für fair gehandelte "Bio-Schokopralinen" und "Bio-Fruchtgummi" kommen Jugendprojekten in Indien, Nigeria, Ruanda, Ecuador sowie dem Projekt "Faire KJ" der Katholischen Jugend Österreichs zugute

"Die Diözese Eisenstadt ist bei der Missio-Aktion immer ganz vorne mit dabei und engagiert sich auch heuer tatkräftig für das Projekt zur Unterstützung von Jugendlichen und zugleich für ein Stück weit mehr Gerechtigkeit durch fairen Handel", sagt Dechant Norbert Filipitsch, Diözesandirektor von Missio Burgenland, zur aktuellen Jugendaktion des Päpstlichen Missionswerks Missio. Unter dem Titel "Fair naschen hilft" werden mit einer Mindestspende für fair gehandelte Bio-Schokopralinen und Bio-Fruchtgummi weltweite Jugendprojekte unterstützt. Das Hilfswerk lädt mit Blick auf den baldigen Beginn des Monats der Weltmission im Oktober und den Weltmissionssonntag am 23. Oktober alle Jugendlichen in Pfarren, Bewegungen, Gemeinden und Schulen ein, sich an der Jugendaktion zu beteiligen.

Mittwoch, 31. August 2016

"Kroatenwallfahrt" nach Mariazell mit tausenden Pilgern

Die Wandermuttergottes wird nun für ein Jahr
in Kroatisch-Jahrndorf zu Hause sein
© Vukits
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics hebt Bedeutung Marias als Begleiterin des christlichen Unterwegsseins, der Zielausrichtung des Menschen sowie als die große Völkerverbindende hervor und dankt dem langjährigen Superior von Mariazell, P. Karl Schauer, für dessen beispielhaften Dienst – Übergabe der Wandermuttergottes an die slowakische Pfarre Kroatisch-Jahrndorf (Jarovce)

Tausende Pilgerinnen und Pilger nahmen an der traditionsreichen, zum 93. Mal veranstalteten kroatischen Wallfahrt nach Mariazell teil. An den drei Tagen von Freitag bis Sonntag waren alle kroatischen Pfarren aus dem Burgenland, Wien, Ungarn und der Slowakei beteiligt, 18 Pfarren bewältigten die gesamte Strecke nach Mariazell zu Fuß. Einen der Höhepunkte bildete die am Sonntagnachmittag erfolgte Übergabe der Wandermuttergottes, die in diesem Jahr von der Pfarrgemeinde Schachendorf an die slowakische Pfarre Kroatisch-Jahrndorf (Jarovce) überreicht wurde.

Mittwoch, 17. August 2016

Neue Mittelroute des europäischen Martinusweges wird eröffnet

Künstlerin Astrid J. Eiching hat den Martinsmantel,
der auf die Reise geschickt wird, kreiert.
© Diözese Rottenburg-Stuttgart
Ein entlang der Route – ausgehend von Szombathely, dem Geburtsort Martins bis letztlich nach Tours in Frankreich – getragener "Martinsmantel" macht vom 4. bis 10. September in der Diözese Eisenstadt Station und lädt ein, die Pilgerreise des Martinssymbols ein Stück weit zu begleiten

Anfang September wird die neue Mittelroute des europäischen Martinusweges eröffnet: Ausgehend von Szombathely, dem Geburtsort des vor 1700 Jahren geborenen heiligen Martin, wird ein stilisierter Martinsmantel entlang der Route durch alle Diözesen der neuen Mittelroute getragen und schließlich am 11. November an der Grabstätte des Heiligen, in Tours in Frankreich, ankommen. Vom 4. bis 10. September macht der Martinsmantel Station in der Diözese Eisenstadt. "Wir laden alle Gläubigen der Diözese herzlich ein, den Martinsmantel entlang des Weges – auch wenn es nur ein Stück ist – zu begleiten", so Johann Artner vom Katholischen Bildungswerk der Diözese Eisenstadt.

Bischof Zsifkovics am Martinsgrab in Tours: "Hinausgehen aus Komfortzonen"

Basilika St. Martin in Tours
© Stevens Frémont - ADT Touraine
Diözesane Pilgerreise vom 16. bis 20. August mit Bischof Ägidius J. Zsifkovics nach Frankreich mit Besuch der Lebens- und Wirkstätten des heiligen Martin – "Die Erbmasse und Aktualität dieses Heiligen ist unermesslich und zeigt deutlich: nachhaltiges gesellschaftliches Engagement ist nur aus einer inneren, spirituellen Kraftkammer heraus zu erfüllen"


Das Vermächtnis des heiligen Martin von Tours, dessen 1700sten Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, beinhaltet eine "schier unermessliche Erbmasse von nicht zu überbietender Aktualität, und das ganz ohne jede Erbschaftssteuer": Darauf verwies der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics in seiner Predigt am Mittwoch am Grab des Martinus in der Kathedrale von Tours, die eine burgenländische Pilgergruppe gemeinsam mit dem Bischof im Zuge der diesjährigen diözesanen Pilgerreise auf den Spuren des Diözesan- und Landespatrons in Frankreich besuchte. "Das Vermächtnis des heiligen Martin ermutigt gerade uns Heutige, aus unseren eigenen, komfortabel eingerichteten Komfortzonen hinauszutreten und entschieden im Geist des Evangeliums Stellung zu beziehen."

Dienstag, 16. August 2016

Bischof Zsifkovics: Maria als das "Navi" auf dem Weg zum Ziel

© Wanke
Weil sie "Wegweiserin für den Sinngrund des Lebens", zugleich "Seismograph für mögliche Abwege" und ermutigende "Stimme zur Umkehr" sei, ist Maria im christlichen Unterwegssein eine Art Navigationssystem, "das uns immer wieder an unser Ziel erinnert", so Bischof Ägidius Zsifkovics am Großfrauentag in der Basilika Frauenkirchen

Mit einem anschaulichen, lebensweltlichen Bild unterstrich der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am Großfrauentag am Montag in der Basilika Frauenkirchen die Bedeutung Marias für den christlichen Glauben und ein christliches Unterwegssein: "Maria ist es, die uns wie das Navi im hektischen Alltag des Lebens immer wieder an unser Ziel erinnert, an unsere große Bestimmung von Gott her", so der Bischof. So wie ein Navigationssystem aus dem modernen, mobilen Leben kaum wegzudenken ist, so ist auch die wegweisende, Orientierung stiftende und Hoffnung schenkende Funktion Marias für den christlichen Lebensvollzug unverzichtbar.

Dienstag, 9. August 2016

Katholisches Bildungswerk entdeckt den hohen Norden

© Johann Weinreich
Bildungsreise mit 51 Teilnehmern, darunter Pastoralamtsdirektor Michael Wüger als Reiseleiter, führte in Norwegens Wunderwelt der Fjorde, pittoreske Berglandschaften und zu atemberaubenden Wasserfällen

Die diesjährigen Studienreise des Katholischen Bildungswerks der Diözese Eisenstadt nahm Anfang August den hohen Norden ins Visier: Die 51 Teilnehmer, darunter Pastoralamtsdirektor Michael Wüger als Reisebegleiter, bereisten eine Woche lang Norwegen und tauchten in die Wunderwelt der Fjorde ein, erlebten malerische Landschaften und die staunenswerte Kraft des Wasser.

Montag, 1. August 2016

Weltjugendtag für Bischof Zsifkovics "Inspirationsquelle der Begeisterung"

"Keine Angst vor Barmherzigkeit" ist für Bischof Ägidius Zsifkovics die ermutigende, motivierende Botschaft aus Krakau an die Welt

"Diese Begeisterungsfähigkeit, die im Glauben wohnt und am Weltjugendtag mit seinen hunderttausenden Menschen aus aller Welt lebendig wurde, hat etwas ungeheuer Ermutigendes. Lassen wir uns von diesem Geist des Aufbruchs, zu dem uns alle Papst Franziskus motiviert, inspirieren, der die Grundlage sein kann für eine neue Form des menschlichen Miteinanders in Europa und der Welt", ist Bischof Ägidius J. Zsifkovics mit Blick auf den Weltjugendtag in Krakau überzeugt. Einmal mehr zeige der gelebte Glaube seine Menschen, Kulturen, Völker verbindende Kraft, in der Einheit und Vielfalt, ein solidarisches Füreinander und das Freimachende für die Singularität jeder und jedes einzelnen nicht Gegensätze seien, sondern sich wechselseitig befruchten.

Dienstag, 19. Juli 2016

Burgenländische Gemeinschaft feiert 60. Geburtstag mit Bischof Zsifkovics

© Diözese Eisenstadt/Gollubits
Bischof Ägidius Zsifkovics erinnerte in der Festmesse zum 60-Jahr-Jubiläum der Burgenländischen Gemeinschaft als Brückenbauer zwischen den Auslandsburgenländern und ihrer alten Heimat an die Bedeutung des Glaubens für eine zuversichtliche, offene Annahme von Neuem – „Auch die ausgewanderten Burgenländer haben die Hilfe vieler barmherziger Samariter gebraucht und sind vielen Menschen selbst zu barmherzigen Samaritern geworden“, so der Bischof, der darin eine zentrale Botschaft für unseren Umgang mit Flüchtlingen und Verfolgten sieht.

Einen sehr herzlichen Empfang bereitete die Diözese Eisenstadt der Burgenländischen Gemeinschaft, die kürzlich ihren 60. Geburtstag mit einer von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zelebrierten Festmesse in Güssing beging. Als „Brücke zwischen der alten und der neuen Heimat, zwischen dem Burgenland und Amerika“ seien drei Grundpfeiler entscheidend für Identität, Erfolg und Zusammengehörigkeit der in die USA ausgewanderten Burgenländerinnen und Burgenländer und der 1956 gegründeten Burgenländischen Gemeinschaft, deren Hauptaufgabe in der Pflege, Förderung und Vertiefung der Heimatverbundenheit der Landsleute liegt: „Was die Auswanderer von der alten in die neue Heimat mitgenommen haben und sie auszeichnete, war erstens ein tiefer Glaube, zweitens ihre Kultur und Sprache und zudem fleißige Hände“, so Bischof Zsifkovics, zu den Vertreteren der Burgenländischen Gemeinschaft mit Präsident Walter Dujmovits an der Spitze.

Montag, 18. Juli 2016

Christophorus-Aktion: Maultiere für Frauen in Haiti

© MIVA
Katholisches Hilfswerk MIVA bittet zum Christophorus-Sonntag am 24. Juli um einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer und unterstützt mit der diesjährigen Aktion Frauen in Haiti

Um einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer bittet die österreichische Misions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) bei ihrer Spendenaktion zum Christophorus-Sonntag am 24. Juli 2016. Das Hilfswerk der katholischen Kirche finanziert Fahrzeuge für Mission und Entwicklung – vor allem Geländewagen, die sich auch unter schwierigen Bedingungen bewähren. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht allerdings kein motobetriebenes, sondern ein "tierisches" Projekt: Mit den Einnahmen werden Kleinbäuerinnen im Süden Haitis durch den Ankauf von Maultieren unterstützt.

Freitag, 15. Juli 2016

Terror in Nizza: Europabischof Zsifkovics tief erschüttert

"Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern, ihren Familien und Angehörigen" - Dem Terror als "Gipfel der Menschenverachtung und Gottlosigkeit" wird es "nicht gelingen, den Glauben an das Leben, das Lebenswerte und die Liebe zu brechen"

Tief erschüttert von dem verheerenden Terroranschlag in Nizza, wo am französischen Nationalfeiertag der Fahrer eines Lkw in eine schutzlose Menschenmenge raste und mindestens 84 Menschen tötete, zeigte sich Österreichs Europabischof Ägidius J. Zsifkovics: „Ich bin zutiefst schockiert, fassungslos und unsagbar traurig angesichts dieser schrecklichen Tat. Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern, ihren Familien und Angehörigen.“ In diesen Stunden des Entsetzens spreche er allen Betroffenen sein tiefes Mitgefühl aus: „Das Böse in Form eines feigen und niederträchtigen Terrorismus wird nie das letzte Wort haben. Die Liebe ist stärker als Hass und Zerstörung“, betont der Bischof.

Dieser feige Terror gegen wehr- und schutzlose, friedlebende Menschen sei „der Gipfel der Menschenverachtung und Gottlosigkeit.“ Eine solche Deformation alles Humanen kenne nur Zerstörung und führe nur zur Zerstörung. „Setzen wir dem umso entschiedener die eigentliche Macht, die Macht der Liebe entgegen. Lassen wir nicht zu, dass der blinde, rohe und feige Hass uns zweifeln und verzweifeln lässt an unserem Einsatz für eine Welt des friedlichen, humanen und solidarischen Mit- und Füreinander in Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit“, so Europabischof Zsifkovics Bezug nehmend auf jene Grundwerte einer offenen Gesellschaft, die gerade am französischen Nationalfeiertag im Mittelpunkt stehen. „Dem Terror wird und kann es nicht gelingen, den Glauben an das Gute und Sinnerfüllte, an das Menschliche und Menschenwürdige, an das Leben und das Lebenswerte zu brechen. Dem Terror wird und kann es nicht gelingen, uns den Glauben und die Liebe zu nehmen“, bekräftigt Bischof Zsifkovics.

Montag, 11. Juli 2016

Burgenland goes Szombathely: Großes Geburtstagsfest für Martinus mit Bischof Zsifkovics

© Diözese Eisenstadt/Gollubits
Tausende Gläubige am internationalen Katholikentreffen der Martinspfarren aller Länder in der westungarischen Stadt Szombathely, dem Geburtsort des heiligen Martin, am Wochenende des 9. und 10. Juli 2016. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein Festgottesdienst mit dem Prager Kardinal Dominik Duka als Papst-Gesandten und dem Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics

"Die Begeisterung und herzensbewegende Kraft, die von der wegweisenden Barmherzigkeit und Nächstenliebe des heilige Martin ausgeht, ist schier überwältigend", so die erste Reaktion von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics beim großen internationalen Fest im Martins-Geburtsort Szombathely am Wochenende des 9. und 10. Juli. Gläubige aus den Martinspfarren aller Länder kamen zur Halbzeit des internationalen Gedenkjahres zum 1.700. Geburtstag des heiligen Martin zusammen. "Tragen wir das Vermächtnis des Martinus, das lebendige Feuer der Nächstenliebe in die Welt hinaus, die gerade hier und heute Kraftwerke der Spiritualität, der Solidarität und der Barmherzigkeit so dringend braucht", so Bischof Zsifkovics.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Aus Beruf wird Berufung: Bischof Zsifkovics weiht Anwalt zum Priester

© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Stefan Jahns, ehemaliger Leiter einer eigenen Anwaltskanzlei, empfing am Mittwoch im Eisenstädter Martinsdom von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die Priesterweihe – "Jetzt bist du Advokat für alle!"

Eisenstadt – Er war ein beruflich höchst erfolgreicher Jurist und Unternehmer, Leiter einer eigenen Anwaltskanzlei und entschloss sich, den bisherigen Beruf gegen seine Berufung zu tauschen und trat in das Burgenländische Priesterseminar ein. Nun wurde der gebürtige Kroatisch-Minihofer Stefan Jahns am Mittwoch, dem 29. Juni 2016, im Eisenstädter Martinsdom von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zum Priester geweiht.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Personalnachrichten

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am Hochfest der hll. Apostelfürsten Petrus und Paulus folgende personelle Dispositionen getroffen, die – soferne nicht ein anderes Datum angegeben ist – mit Rechtswirksamkeit vom 31. August bzw. 1. September 2016 in Kraft treten:

Sebastian AUGUSTINOV
- Enthebung als Pfarrer der Pfarren St. Andrä a. Z. und Tadten
- Gewährung eines „Sabbatjahres“

Mag. Gabriel KOŽUCH, Dechant, Pfarrer in Andau und Pfarrprovisor der Pfarre Gols
- Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren St. Andrä a. Z. und Tadten im Hinblick auf den künftigen Seelsorgeraum

Philipp SUPPER
- Nach seinem Studienaufenthalt in Rom nun Ernennung zum Kaplan der Pfarren Andau, Gols, St. Andrä a. Z. und Tadten mit Sitz in St. Andrä a. Z.

Dienstag, 28. Juni 2016

Abschied nach 80 Jahren: Redemptoristen ziehen sich aus Oberpullendorf zurück

© Pfarre Oberpullendorf
Ein herzlicher, in den drei Sprachen deutsch, kroatisch und ungarisch abgehaltener Festakt mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics füllt das letzte Kapitel in der 80-jährigen Geschichte der Redemptoristen in Oberpullendorf – die drei letzten Ordensangehörigen werden in neue Orte entsandt

Mit Wehmut, aber auch mit Zuversicht verabschiedet sich der Orden der Redemptoristen nach 80 Jahren in diesem Sommer aus Oberpullendorf: Mit einer von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zelebrierten Festmesse in den Sprachen aller drei in Oberpullendorf beheimateten Volksgruppen, also deutsch, ungarisch und kroatisch, am 26. Juni wurde das letzte Kapitel in der 80-jährigen Ordensgeschichte der Redemptoristen in der burgenländischen Gemeinde geschrieben. Nachdem bereits im Jahr 2001/02 feststand, dass die Wiener Provinz des Ordens das Kloster aus Personalmangel nicht mehr weiterbetreuen konnte, zugleich jedoch die Warschauer Provinz der Redemptoristen Ordensbrüder nach Oberpullendorf entsandte, wurde nun der endgültige Rückzug vollzogen.

25 Jahre nach Ausbruch des Jugoslawienkrieges: Bischofsreise im Zeichen geistlich-humanistischen Brückenbaus

Bischof Zsifkovics, Kardinal Puljić, Pater Božidar und
Pressesprecher Dr. Orieschnig bei der Planung der Besuchs
der Österreichischen Bischofskonferenz in Bosnien 2018
© Dominik Orieschnig
Eisenstädter Bischof besucht Bosnien und vertieft intensive Kooperation mit Ordensgemeinschaften – Zsifkovics: "Rolle der Kirche und des Glaubens nicht nur im labilen Friedens- und Versöhnungsprozess des Landes von tragender Bedeutung, sondern auch für ein in die Tiefe wachsendes Europa" – Österreichische Bischofskonferenz wird 2018 in Sarajevo tagen

Der in Bosnien geborene Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Ivo Andrić schrieb einmal, dass es von allem, was der Mensch baut und aufbaut, nichts Besseres und Wertvolleres gebe als Brücken. In diesem Sinne verstand Ägidius Zsifkovics auch seine jüngste Reise nach Bosnien-Herzegowina. In Zeiten von "Brexit" und anderen politisch-wirtschaftlichen Grabenbildungen in Europa knüpft der Eisenstädter Bischof und Europabischof der Österreichischen Bischofskonferenz damit weiter an den geistlich-humanistischen Netzwerken europäischer Integration: Im Rahmen eines mehrtägigen Arbeits- und Pastoralbesuches in Bosnien-Herzegowina pflegte der medial nicht zu Unrecht als "slawisch" apostrophierte Bischof nicht nur einen intensiven Gedankenaustausch mit geistlichen Entscheidungsträgern des Landes, sondern schloss auch neue Kooperationen, die die Seelsorge in der Diözese Eisenstadt für die kommenden Jahrzehnte verstärken und bereichern werden.

"Ihr Franziskaner seid immer an unserer Seite gegangen!"

Eisenstädter Bischof zelebriert Messe vor hunderttausend Gläubigen im historisch bedeutendsten Wallfahrtsort Bosniens – Zsifkovics zu Pilgern: "Lasst Euch von niemandem euren Glauben nehmen!" – Dank der Burgenlandkroaten an den Franziskanerorden für dessen geistliche Begleitung vor 500 Jahren wie heute – Weitere seelsorgliche Verstärkung für Diözese Eisenstadt und die burgenlandkroatische Volksgruppe nachhaltig auf Schiene gebracht

Geistlicher Höhepunkt des mehrtägigen Arbeitsbesuches des Eisenstädter Bischofs Ägidius Zsifkovics in Bosnien-Herzegowina war die Teilnahme an der jährlichen Wallfahrt zum Heiligtum des heiligen Johannes des Täufers im zentralbosnischen Podmilačje. Der Bischof war damit einer Einladung der bosnischen Franziskanerprovinz (Provincija Bosna Srebrena) gefolgt, deren Patres den Wallfahrtsort betreuen, und nahm in Begleitung des Erzbischofs von Sarajevo, Kardinal Vinko Puljić, an der Pilgerfahrt teil.

Als der Eiserne Vorhang löchrig wurde: Bischof Zsifkovics erinnert an die Lehrmeisterin Geschichte

© Dominik Orieschnig
Am 27. Juni 1989, vor genau 27 Jahren, ging vom Burgenland aus ein Bild um die Welt: An diesem Tag schnitten der ungarische Außenminister Gyula Horn und sein österreichischer Amtskollege Alois Mock den Stacheldrahtzaun, knapp 2 Monate später wurde das Paneuropäische Picknick zu einem wichtigen Dominostein für den Fall des Eisernen Vorhangs – Bischof Zsifkovics: "Mauern des Ausgrenzens sollen Vergangenheit angehören"

"An diesen Tag erinnere ich mich, als ob er gestern gewesen wäre: Es war ein bewegender Moment und ein ganz entscheidender symbolischer Akt für den Abbau einer Grenze, die die Welt und die Menschen über Jahrzehnte hinweg spaltete": Jener Tag, der sich ganz genau im Gedächtnis von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics eingeprägt hat und der ohne Zweifel einen wichtigen Platz im überindividuellen, zeitgeschichtlichen Bewusstseins Österreichs und des Burgenlandes, ja überhaupt der jüngeren Globalgeschichte einnimmt, ist der 27. Juni 1989. An diesem Tag und damit vor genau 27 Jahren schnitten der ungarische Außenminister Gyula Horn und sein österreichischer Amtskollege Alois Mock den Stacheldraht an der Grenze beider Länder durch. Damit wurde der über Jahrzehnte bestehende Eiserne Vorhang, der die Welt in zwei geopolitische Blöcke teilte, löchrig und durchlässig.

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