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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Dienstag, 24. März 2015

46 Jugendliche im Bischofshof

Firmlinge GroßwarasdorfIm Zuge ihrer Firmvorbereitung hat Bischof Ägidius Zsifkovics Jugendliche aus dem Dekanat Großwarasdorf zu sich in den Bischofshof eingeladen.

Eisenstadt - Einen intensiven und schönen Nachmittag mit Jugendlichen aus dem Dekanat Großwarasdorf hat der Eisenstädter Bischof verbracht. Die 46 FirmkandidatInnen aus allen Pfarren des Dekanates nutzten im Zuge ihrer Firmvorbereitung die Gelegenheit und besuchten Bischof Zsifkovics im Bischofshof. "Kleine Exkursionen sind Teil der Firmvorbereitung und sollen den Firmkandidaten auch praktische Einblicke vermitteln", erläutert Dechant Johannes Vertesich, der gemeinsam mit Pfarrer P. Božidar Blažević OFM, P. Vjekoslav Matić OFM, Pfarrer Josef Kuzmits, Pfarrer Josip Sabolek, Mag. Stefan Jahns und Pastoralassistent Ivo Šeparović die 46 Jugendlichen begleitete.

Nach einer herzlichen Begrüßung führte Bischof Zsifkovics als Hausherr die neugierigen Jugendlichen persönlich durch den Bischofshof und erklärte ihnen die Arbeit einzelner Dienststellen der Diözesanverwaltung. Die Jugendlichen fühlten sich offensichtlich sofort Zuhause, nahmen ungezwungen auf den Fauteuils im Arbeitszimmer des Bischofs Platz und lauschten gespannt seinen Ausführungen. Dann führte Bischof Zsifkovics die jungen Menschen durch den Martins-Dom und sprach mit ihnen in der Krypta am Grab von Bischof Stefan László, dem die kroatische Volksgruppe ein Lebensanliegen war, ein Gebet.

Bischof Zsifkovics selbst zeigte sich von der Aufgeschlossenheit und der Herzlichkeit der Jugend des Dekanates Großwarasdorf erfreut: "Es ist eine Wohltat, diese Jugend bei sich zu erleben, ihre Wachheit, ihre Neugier, ihre Konstruktivität und vor allem ihren Glauben. Das ist die Zukunft!" Nach der Dombesichtigung lud der Bischof die Jugendlichen und ihre Begleiter zu einer Jause in den Martinussaal. Dort entwickelten sich weitere anregende Gespräche, bis nach Stunden ein fröhlicher Nachmittag zu Ende ging.

Mittwoch, 11. März 2015

Kaffee und Kuchen für den guten Zweck

Kaffee und Kuchen für den guten Zweck
© Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics lud Vertreter des öffentlichen Lebens zu einem Kaffeekränzchen in den Bischofshof. Neben Kaffee und Kuchen stand vor allem die Hilfe für Waisenhaus-Kinder im rumänischen Wetschehaus im Zentrum.

„Heute möchte ich mit Ihnen nicht nur Kaffee und Kuchen teilen, sondern auch das Schicksal der Kinder von Wetschehaus“, erklärte Bischof Ägidius J. Zsifkovics im Rahmen des Kaffeekränzchens im Bischofshof. „Coffee to help“ ist eine Caritas-Aktion, die nun schon seit fünf Jahren besteht. Pfarren, Firmgruppen, Schulklassen, Vereine, Unternehmen, aber auch Privatpersonen veranstalten seitdem regelmäßig Kaffeekränzchen für Menschen in Not. Die Aktion ist beliebt, das Konzept einfach. Jeder, der bereit ist zu helfen, kann zu Kaffee und Kuchen einladen und seine Gäste um eine Spende bitten. Diese geht dann an die Kinder und Jugendlichen in Wetschehaus.

Kein Kinderparadies. Wetschehaus ist ein kleines Dorf in Rumänien. Gleich neben der Kirche haben rund 20 Sozialwaisen im alten Pfarrhof ein Zuhause gefunden. Statistisch gesehen ist Rumänien kein Kinderparadies. 40 Prozent aller Rumänen sind von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Arbeitslosigkeit, Alkohol und Gewalt führen dazu, dass Familien zerbrechen. Kinder werden ausgesetzt oder laufen davon. Bischof Zsifkovics betonte, dass er in seiner neuen Funktion als Europabischof noch mehr in der sozialen Verantwortung für Kinder und Notleidende stehe. Seine Gäste empfanden genauso und griffen nach dem Kaffee auch kräftig ins Börsel.

Caritas Burgenland - Coffee to help …

Dienst am kranken Menschen ist mehr als technisches Know-How

Dienst am kranken Menschen ist mehr als technisches Know-How
Barmherzige Brüder im Krankenhaus Eisenstadt gedenken ihres Ordensgründers Johannes von Gott – Bischof Zsifkovics erinnert in Festpredigt an die unantastbare Würde des Menschen und dankt Orden und MitarbeiterInnen des Spitals für ihren christlichen Dienst

Eisenstadt – Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Johannes-von-Gott-Kirche des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt gedachte man Montagabend des Todestages des Ordensgründers. Neben Ordensmitgliedern mit ihrem Provinzial Frater Ulrich Fischer, SpitalsärztInnen und –mitarbeiterInnen, Patienten, Angehörigen, Priestern und Krankenhausseelsorgern nahmen hochrangige Vertreter der Politik, darunter Bürgermeister Thomas Steiner, Gesundheits- und Soziallandesrat Peter Rezar und Landtagspräsident Gerhard Steier an der Gedenkmesse teil. Für die musikalische Gestaltung der Feier zeichneten der Chor der Barmherzigen Brüder, Musiker des Haydn-Orchesters sowie ein Bläserensemble aus Donnerskirchen unter der Leitung von Professor Rudolf Schrumpf verantwortlich.

Zsifkovics: Sittliche Entwicklung in Europa hinkt in Gesundheitspolitik hinter technischer Entwicklung hinterher
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics erinnerte in seiner Predigt an das Vermächtnis des heiligen Johannes von Gott für das 21. Jahrhundert: Professionelle Hilfe für den leidenden Menschen in seiner leib-seelischen Ganzheit zu leisten, ohne Ansehen der Person. „Auf einem Planeten, auf dem ein Großteil der Erdbevölkerung nicht in den Genuss kommt, mit anderen Arzneien als mit Aspirin behandelt zu werden, ist dies mehr als ein frommes Programm“, so Zsifkovics wörtlich. Dabei wäre es laut Zsifkovics verfehlt, in Johannes von Gott bloß den Gründer des modernen Hospitalwesens zu sehen. Wo in europäischen Ländern Gesetze zur Fortpflanzungsmedizin und zur Sterbehilfe die Integrität des Menschen zu beschneiden beginnen, sei das Modell der Barmherzigen Brüder das lebensnotwendige christliche „Gegenmodell“ bei Pflege, Heilung und Betreuung. Christliche Ärzte seien heute mehr denn je gefragt, „an ihrem Platz und mit den ihnen gegebenen Mitteln Multiplikatoren und Anwälte für die Würde des Menschen zu sein von seinem natürlichen Anfang bis zu seinem natürlichen Ende – trotz allen Gegenwindes!“, so der Eisenstädter Bischof.

Barmherzige Brüder weltweit im Einsatz
Der heilige Johannes von Gott, Stifter des Ordens der Barmherzigen Brüder („Hospitalitätsorden der Barmherzigen Brüder des Johannes von Gott“) ist Patron der Kranken, der Krankenhäuser und der Krankenpfleger. Er etablierte bereits im 16. Jahrhundert das Krankenhaus im modernen Sinn. Sein Orden mit Hauptsitz in Rom ist heute in 53 Ländern der Erde in der Kranken- und Altenpflege, der Behindertenhilfe, der Obdachlosenfürsorge und in den letzten Jahren verstärkt in der Hospizarbeit und der Palliativmedizin tätig. Die Österreichische Ordensprovinz besteht aus Einrichtungen in Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei, wo insgesamt rund 7.700 MitarbeiterInnen, davon knapp 50 Ordensangehörige, im Dienst am Nächsten arbeiten.

Bildtext: v.l.n.r. Frt. Saji Mullankuzy OH (Prior in Wien), Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, Frt. Ulrich Fischer OH (Provinzial der Österreichischen Ordensprovinz) © BHB Eisenstadt

Montag, 9. März 2015

Bischof Ägidius Zsifkovics ist neuer „Europabischof“

Bischof Ägidius Zsifkovics ist neuer „Europabischof“
© Dominik Orieschnig
Die österreichischen Bischöfe haben auf ihrer kürzlich zu Ende gegangenen Frühjahrsvollversammlung den Eisenstädter Diözesanbischof mit den Europa-Agenden betraut. 

Eisenstadt / Brüssel – Die Emeritierung von Bischof Egon Kapellari machte eine Neuverteilung von Zuständigkeiten in der Österreichischen Bischofskonferenz notwendig. Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics übernimmt künftig die Europa-Agenden und vertritt damit Österreich in der in Brüssel angesiedelten Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE).

Bischof Zsifkovics in einer ersten Stellungnahme: „Europa ist mehr als ein gigantischer Supermarkt. Es wächst aus zwei großen Wurzeln: seiner griechisch-römischen Tradition und seinem jüdisch-christlichen Erbe. Es hat trotz oder gerade wegen seiner atavistischen Rückfälle in zwei Weltkriegen die Chance und die Pflicht, auch im 21. Jahrhundert ein Ort zivilisatorischer Ausstrahlung zu sein.“ Die Kirche, so Zsifkovics, befürworte ein Europa, das weltweit ein Gegenmodell zu bedingungslosem Wirtschaftswachstum und zur „schrankenlosen Ausbeutung von Seele, Leib und Natur“ darstelle. „Ein solches Europa kann nur auf der Überzeugung von der unantastbaren Würde des Menschen vor Gott bestehen. Genau dafür trete ich ein!“, so der neue Europabischof.

Aufgabe der COMECE und der in ihr vertretenen Bischöfe sind genaue Beobachtung und Analyse des politischen Prozesses der Europäischen Union mit dem Ziel, innerkirchlich das Bewusstsein für die Entwicklung von Politik und Gesetzgebung in der EU aktuell zu halten. Damit soll ein regelmäßiger aktiver Dialog zwischen den derzeit 26 Bischofskonferenzen innerhalb der EU und den EU-Institutionen (Kommission, Ministerrat, EU-Parlament) aufrechterhalten werden, der kirchliche Werthaltungen im europäischen Einigungsprozess spürbar werden lässt.

Mit dem Abgang von Bischof Kapellari wurde auch das Medienreferat vakant. Dieses wird künftig von Kardinal Schönborn, dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, geleitet. Neuer Stellvertretender Vorsitzender der Bischofskonferenz ist für die nächsten sechs Jahre der Salzburger Erzbischof Franz Lackner. Alle Neubesetzungen gaben die Bischöfe am Freitag in einer Erklärung im Anschluss an ihre Frühjahrsvollversammlung am Bodensee bekannt.

Donnerstag, 5. März 2015

„Organa Pannonia“ 2015 - Burgenländische Orgelwochen

Organa Pannonia Eröffnungskonzert im Martinsdom am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr

„die orgl ist der könig aller instrumenten“ (W. A. Mozart, 1777)

In Kooperation mit dem Burgenländischen Volksliedwerk setzt die Dom- & Diözesanmusik in diesem Jahr einen landesweiten Orgelschwerpunkt.
In Gottesdiensten, Konzerten und Orgelführungen gibt es Gelegenheit, die Vielfalt der Orgelkunst in besonderer Weise zu erleben.

Das Burgenland ist reich an Orgeln. Die Plattete reicht von liebevoll gepflegten historischen Instrumenten, die trotz ihres ehrwürdigen Alters von 200 oder gar 300 Jahren heute noch in guter Verwendung stehen, bis zu großartigen Neubauten der Gegenwart, an deren Errichtung oft ungezählte Wohltäter beteiligt waren.

Ohne Übertreibung lässt sich bemerken, dass die Orgelmusik, die Kirchenmusik im Allgemeinen, die am häufigsten stattfindende öffentliche Musikausübung ist. In hunderten Kirchen landauf, landab bietet sie Woche für Woche ein Kulturerleben für zigtausende Menschen.

Der Orgelzyklus „Organa Pannonia“ wird von Orgelkünstlerinnen und -künstlern aus dem ganzen Burgenland gestaltet, der Bogen reicht von routinierten Konzertorganisten bis zu Orgel-Studierenden bzw. jungen Absolventen. Auch aus der evangelischen Kirchenmusik konnten namhafte Interpreten in das Projekt eingebunden werden. Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr im Martinsdom mit einem virtuosen Konzert für Orgel und Orchester mit Werken von Bach, Händel, Mozart, Werner und Haydn. Die Orgelsolisten Emanuel Schmelzer, Mareen Osterloh und Peter Tiefengraber musizieren mit dem Domorchester St. Martin unter der Leitung von Thomas Dolezal.

Bei diesem Anlass wird die Broschüre mit dem Jahresprogramm von „Organa Pannonia“ präsentiert. Im Anschluss an das Konzert sind alle Zuhörer und Mitwirkenden zur Begegnung und zu einem Imbiss in den Martinus-Saal eingeladen.

Mittwoch, 4. März 2015

20. Todestag des ersten Eisenstädter Bischofs Stefan Laszlo

Bischof DDr. Stefan LászlóDie Diözese Eisenstadt gedenkt am Sonntag ihres vor 20 Jahren verstorbenen Bischofs, Stefan László (1913-1995). Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics wird um 18 Uhr im Eisenstädter Martinsdom einen Gedenkgottesdienst feiern, den die Dommusik St. Martin mit der Messe f-Moll op. 62 von Joseph Gabriel Rheinberger für Frauenchor und Orgel gestalten wird.

László trug seit der Nachkriegszeit entscheidend zur Gründung der Diözese Eisenstadt bei und war schließlich bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1992 auch 32 Jahre lang deren erster Bischof.

Bereits im Vorjahr hatte Zsifkovics seinen Vorgänger im Rahmen einer Buchpräsentation als "unermüdlichen und kreativen Brückenbauer im Dienst der Kirche" beschrieben. László habe den Kontakt zu anderen Volksgruppen, Konfessionen, Nachbardiözesen und über den Kontinent hinaus nach Amerika, Indien und Nigeria gefördert und maßgeblich zur Identität der jungen Diözese Eisenstadt sowie zur Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils in ihr beigetragen.

Der am 25. Februar 1913 in Bratislava geborene Stefan László kam nach dem Ersten Weltkrieg in das zunächst ungarische, dann burgenländische Trausdorf und wuchs dreisprachig auf. Im Jahr 1936 wurde er durch Kardinal Innitzer im Wiener Stephansdom zum Priester geweiht. Seine theologischen Studien vertiefte er mit der Promotion in Wien und an der Gregoriana in Rom.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde László Leiter der Caritas und setzte die entscheidenden Akzente zum Aufbau der Hilfsaktionen in der Nachkriegszeit. 1954 wurde er Apostolischer Administrator des Burgenlandes, am 11. November wurde er in Eisenstadt zum Bischof geweiht. Im selben Jahr machte er sich durch seine engagierte Soforthilfe für die ungarischen Flüchtlinge verdient. Im Oktober 1960 wurde Stefan László erster Bischof der neuen Diözese Eisenstadt.

Als Teilnehmer am Zweiten Vatikanischen Konzil waren die Massenmedien und das Laienapostolat seine Themenschwerpunkte. Zuvor war er schon in der vorbereitenden Konzilskommission für Presse, Film, Rundfunk und Fernsehen aktiv. Dass Papst Johannes Paul II. im Rahmen seines Österreich-Besuchs im Jahr 1988 auch in die Diözese Eisenstadt kam und eine Messe in Trausdorf feierte - bereits damals unter Beteiligung Zehntausender Pilger aus Ungarn, Kroatien, Tschechien, der Slowakei und Polen -, war einer der Höhepunkte in der Amtszeit von Bischof László.

1992 trat László als Bischof zurück. Er starb am 8. März 1995 und wurde in der Krypta des Domes beigesetzt, die der "Santa Maria dell' Anima" geweiht ist.

Quelle: Kathpress

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