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Dienstag, 10. November 2015

"1700 Jahre Heiliger Martin": Der Trailer zum großen Jubiläumsjahr

Diözese Eisenstadt feiert 1.700. Geburtstag des burgenländischen Diözesan- und Landespatrons – Großer Abschluss und Höhepunkt bildet das Martinsfest 2016

Mit dem Martinsfest am Mittwoch erfolgt der Start in das große Jubiläumsjahr "1700 Jahre Heiliger Martin", das die Diözese Eisenstadt anlässlich des 1.700. Geburtstags ihres Diözesanpatrons, zugleich Landespatron des Burgenlandes, feiert. Das "Martinsjahr" wird in den verschiedensten Bereichen des diözesanen Lebens aufgegriffen und wird vielfältige pastorale Akzentsetzungen zeitigen. Der heilige Martin soll dabei nicht in einer bloß nostalgischen Retrospektive, sondern für das Kirche-Sein von heute und ein christliches Unterwegssein in aktuellen Lebenswirklichkeiten fruchtbar gemacht werden. Eine Vielzahl von Initiativen und Veranstaltungen ist geplant – ein kurzer "Trailer" soll zum Auftakt des "Martinsjahres" einige davon vorstellen.

Höhepunkt: Martinsfest 2016
Vorweggreifend sei bereits an dieser Stelle auf den festlichen Höhepunkt des Martinsjahres verwiesen: das Martinsfest 2016, das in die in Eisenstadt geplante Herbsttagung der Österreichischen Bischofskonferenz vom 8. bis 11. November fallen wird. Zum Martinsfest 2016 wird ein Festgottesdienst mit den Österreichischen Bischöfen im Eisenstädter Martinsdom zelebriert werden, in der Festakademie wird im Anschluss u.a. der Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt, Diözesanbischof Alois Schwarz, referieren.

Rundfunk- und Fernsehgottesdienste im Martinsjahr
Im Laufe des Martinsjahres ist eine Reihe von Rundfunk- und Fernsehgottesdiensten geplant: So werden die Gottesdienste am 21. Februar 2016 mit der kroatischen Gemeinde in Schachendorf, am 21. August 2016 mit der ungarischen Gemeinde in der Eisenstädter Franziskanerkirche, am 4. September 2016 in Litzelsdorf, am 9. Oktober 2016 in Markt St. Martin und am 13. November 2016 in St. Martin a. d. Raab im Rundfunk übertragen. Die Fernsehgottesdienste im Laufe des Martinsjahres finden am 20. März 2016 (Palmsonntag) in Deutschkreuz, am 17. Juli 2016 in Jennersdorf und am Christtag am 25. Dezember im Eisenstädter Martinsdom mit Hauptzelebrant Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics statt – diese letztgenannte Übertragung geht direkt nach Rom.

Buntes Programm für Kinder und Jugendliche
Für Kinder und Jugendliche bietet die Katholische Jugend und Jungschar eine Vielzahl von Initiativen an: So ist Österreichs größte Jugendsozialaktion, "72 Stunden ohne Kompromiss", vom 19. bis 22. Oktober 2016 in der Diözese Eisenstadt geplant. Außerdem wird ein Kinderbibeltag zum hl. Martin, das 2016 unter dem Motto des hl. Martin stehende Jungschar- und Ministrantenlager "MiniMania 2016" und eine Fußwallfahrt mit Jugendlichen auf der Route des "Pannonischen Martinusweges" stattfinden.

Pilgern im Martinsjahr: Nach Tours und auf dem "Martinusweg"
Das Stichwort Pilgern verweist auf einen weiteren Höhepunkt im Martinsjahr, das mit dem "Jahr der Barmherzigkeit", das Papst Franziskus am 8. Dezember 2015 ausrufen wird, zusammenfällt: Vom 16. bis 20. August 2016 lädt die Diözese Eisenstadt zur diözesanen Pilgerreise nach Tours und Paris: freilich auf den Spuren des hl. Martin mit Besuch des Grabes des Pannonischen Heiligen in Tours. Pilger sind außerdem herzlich eingeladen, den initiierten "Martinusweg" zu entdecken, der als Europäischer Mittelweg von Tours über Deutschland nach Wien in die Diözese Eisenstadt nach Donnerskirchen, Eisenstadt, Mattersburg, Markt St. Martin und weiter nach Kophaza bis Szombathely in Westungarn führen wird. Der geplante regionale "Pannonische Martinusweg" ist von Bratislava bis St. Martin an der Raab in Kooperation der Diözese Eisenstadt mit dem burgenländischen Tourismusreferat geplant und besteht aus insgesamt zehn Tagesetappen, für die GPS-Daten zur Verfügung stehen.

Der hl. Martin inspiriert die Bildung
Auch das Bildungswesen lässt sich vom hl. Martin inspirieren: Der Lehrgang "Solidaritätsstiftendes Lernen – caritativ handeln" der Pädagogischen Hochschule Burgenland (PHB) findet über vier Semester von Oktober 2015 bis Mai 2017 statt. Ziel des Lehrgangs ist die theoretisch fundierte und praktisch kompetente Förderung von Solidarität im schulischen Kontext. Im Eisenstädter Haus der Begegnung ist ein Theologischer Tag mit Fokus auf die Barmherzigkeit am Vorbild des hl. Martin am 3. März 2016 geplant. Das Katholische Bildungswerk wird eine Reihe von Vorträgen und Workshops zum hl. Martin in den Pfarren und Gemeinden der Diözese initiieren und teils in Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Volksbildungswerk umsetzen. Das Diözesanmuseum plant außerdem eine Ausstellung mit allen Martinsdarstellungen des Burgenlandes: die Schau soll den Besuchern eine Synopsis der Fülle an Statuen, Bilder, Glasfenstern, Prozessionsfahnen und vieles mehr bieten.

"Der rote Mantel" und eigener Martins-Film
Mit dem Martinsjahr beschäftigt sich auch eine Reihe von Publikationen für unterschiedliche Zielgruppen: Kürzlich veröffentlicht wurde das eindrucksvolle Kinderbuch "Der rote Mantel" der bekannten Kinderbuchautors Heinz Janisch, der Kindern neue Zugänge zum hl. Martin erschließt und dabei einen starken, aussagekräftigen Gegenwartsbezug herstellt. Die Kinderzeitschrift "Regenbogen" plant eine eigene Martinsausgabe, "Two4You", die Zeitschrift der Katholischen Jugend und Jungschar, widmete sich bereits einem Martins-Schwerpunkt. Unter dem Titel "Soldat, Mönch, Bischof, Heiliger" gibt das Pastoralamt ein Impulsheft zum Martinsjahr für die Praxis in den Pfarren, in Schulen und im alltäglichen Miteinander heraus. Die Katholische Aktion der Diözese gestaltet eine Arbeitsmappe "Von Heiligen Barmherzigkeit lernen". Und auch ein vom ORF gestalteter Film – "Hl. Martin von Tours" – wird sich auf Spurensuche nach dem hl. Martin begeben.

Caritas plant tolles Musikprojekt "Playing for Change"
Die Caritas der Diözese Eisenstadt plant im Rahmen des Martinsjahres im Juni 2016 ein Fest der Begegnung mit Menschen mit Behinderung. "Playing for Change" heißt ein burgenländisches Musikprojekt, in das Menschen aus allen Caritas-Einrichtungen, von Kindern in Kindergärten bis zu Asylwerbern und Menschen mit Behinderungen, eingebunden werden sollen. Das von den Teilnehmenden gemeinsam Erlernte soll auf einer großen "Martins-Gala" mit mehrgängigem Essen und einer von der Mittelschule Güssing gestalteten Modenschau präsentiert werden. Auch Prominente sollen eingebunden werden. Der Erlös kommt Caritas-Projekten zugute.

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