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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Donnerstag, 23. April 2015

Mittwoch im Mai im Martinsdom

„Maria, Trösterin der Betrübten“

lautet der aus der Lauretanischen Litanei entnommene Ehrentitel der Gottesmutter, der dem Marienbild in der Eisenstädter Domkirche Namen und Patronat gegeben hat.

Neben der Kopie der "Schwarzen Madonna" bei den Franziskanern und der Marienstatue am Oberberg gilt "Maria, Trösterin der Betrübten" im Martinsdom als das dritte Eisenstädter Gnadenbild.

Der Überlieferung nach soll es von einem evangelischen Christen gemalt worden sein. Ab dem 18. Jahrhundert erhielt es durch verschiedene Wohltäter Schmuck, Rahmen und Votivgaben, darunter einen mit Edelsteinen besetzten Silberkelch zur Verwendung bei Messfeiern vor dem Gnadenbild.

Im Martinsdom gibt es jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 18.30 Uhr Maiandachten.
Die Andachten "Mittwoch im Mai" werden mit ausgewählter Kirchenmusik gestaltet.

Freitag, 1. Mai 2015: Erste feierliche Maiandacht 
mit Dompfarrer Kan. P. Mag. Erich Bernhard COp
Ave Maria (Sologesang, Orgel)

Samstag, 30. Mai 2015: Marienfeier 
Maiandacht - Lichterprozession im Dom - Hochamt
Joseph Haydn (Geburtstag am 31. Mai)
Kleine Orgelsolo-Messe Hob.XXII:7
Solistenensemble, Streicher, Orgel

Mittwoch im Mai im Martinsdom
Maiandacht um 18.30 Uhr (anschließend hl. Messe)

  • 6. Mai: mit Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius Zsifkovics
    Traditionelle Marienbilder
    Maria, Maienkönigin Vokalquartett, Orgel 
  • 13. Mai: mit Dompropst Regens Mag. Hubert Wieder
    Johann Adolf Hasse (Zeitgenosse Mozarts)
    Lauretanische Litanei Sologesang, Orgel 
  • 20. Mai: mit Dompfarrer P. Mag. Erich Bernhard COp
    Joseph Haydn
    Salve Regina g-moll Hob.XXIIIb:2
    Solistenensemble, Streicher, Orgel 
  • 27. Mai: mit Generalvikar Domkustos Mag. M. Korpitsch
    Marianische Volksweisen aus dem Burgenland
    Mit frohem Herzen will ich singen Chor, Orgel

Dreifach-Jubiläum für Pfarrer Hirtenfelder

Jubiläum HirtenfelderGleich drei große Jubiläen durfte Kanonikus Karl Hirtenfelder am vergangenen Wochenende feiern: Seinen 70. Geburtstag, sein 40-jähriges Priesterjubiläum sowie sein 30-jähriges Amtsjubiläum als Pfarrer von Ollersdorf.

Ollersdorf - Ein großes Überraschungsfest gestaltete die Gemeinde Ollersdorf ihrem seit 30 Jahren dort wirkenden Pfarrer. Neben Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, Generalvikar Martin Korpitsch und zahlreichen Gläubigen der Pfarre erschien sogar der Bischof der Partnerdiözese Kanjirapally, Mar Mathew Arackal, mit vier weiteren Priestern aus Indien, um mit Pfarrer Hirtenfelder diesen Feiertag zu begehen. Karl Hirtenfelder ist unter anderem Koordinator der gleichermaßen traditionellen wie erfolgreichen Partnerschaft zwischen der Diözese Eisenstadt und der Diözese Kanjirapally. Es besteht daher eine langjährige innige Freundschaft zwischen der Pfarre Ollersdorf und den beim Festakt anwesenden indischen Gästen.

Hohe weltliche und kirchliche Auszeichnungen für Hirtenfelder
Aufgrund seiner Verdienste um das Wohl der Bevölkerung wurde Pfarrer Hirtenfelder vom Gemeinderat einstimmig zum Ehrenbürger der Marktgemeinde ernannt. Bernd Strobl, Bürgermeister der Marktgemeinde Ollersdorf, überreichte dem rüstigen Jubilar im Zuge des Festgottesdienstes die Urkunde. Auch Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics nutzte die Gelegenheit, um Dechant Hirtenfelder den St.-Martins-Orden in Gold zu überreichen, für den dieser seinerzeit das Design entworfen hatte. Der Bischof ehrte mit dieser höchsten Auszeichnung, die die Diözese Eisenstadt zu vergeben hat, einen verdienten Priester, der über Jahrzehnte hinweg in verantwortungsvollen Positionen zum Wohlergehen der Diözese und ihrer Gläubigen beigetragen hat.

Pfarrassistent Leopold Heller, ebenfalls seit 30 Jahren in Ollersdorf tätig, wurde mit dem Ehrenring der Marktgemeinde ausgezeichnet. Seitens der burgenländischen Landesregierung gratulierten den Ausgezeichneten Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl und Landesrätin Verena Dunst.

Dienstag, 21. April 2015

Sternsingeraktion bringt fantastisches Endergebnis

SternsingerExakt 669.673,53 Euro (+ 3,72%) haben über 4.000 engagierte Sternsinger/innen im Burgenland bei der 61. Sternsingeraktion ersungen. Österreichweit konnten 16,25 Millionen Euro gesammelt werden. Mit jedem Euro setzen die Österreicherinnen und Österreicher ein starkes Zeichen, dass ihnen das Schicksal unserer ärmsten Mitmenschen in den Armutsregionen im Süden unserer Welt am Herzen liegt.

Sternsingen: Start in ein besseres Leben für Millionen
Armut und Ausbeutung zerstören das Leben vieler Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Viele Kinder leben auf der Straße und müssen schwer arbeiten. Es mangelt vielerorts an Nahrung und sauberem Trinkwasser, an Schulbildung und medizinischer Versorgung. 85.000 Sternsinger/innen in ganz Österreich, 4000 davon im Burgenland, ergreifen dagegen die Initiative. Mit den gesammelten Spenden werden jedes Jahr über 500 Hilfsprojekte unterstützt. "Das Engagement dieser Kinder und ihrer Begleitpersonen verhilft über einer Million Menschen in den Armutsregionen unserer Welt zu einem besseren Leben. Unser Dank gilt allen, die zu diesem großartigen Spendenergebnis beigetragen haben und natürlich unseren Spendern und Spenderinnen, die die Dreikönigsaktion in ihrem Kampf für Gerechtigkeit unterstützen!" bedankt sich Rebecca Gerdenitsch-Schwarz, Fachreferentin Gesellschaftspolitik und Entwicklung der KJ/KJS Burgenland.

"Beim Sternsingen wird Nächstenliebe Realität. Unsere Sternsingerinnen und Sternsinger zeigen uns, wie man den globalen Herausforderungen entgegen treten kann. Jetzt ist die Politik gefragt, es unseren König/innen gleichzumachen. Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar fordert die österreichische Bundesregierung auf, alles dafür zu tun, dass die großen Gipfeltreffen des heurigen Jahres genutzt werden, um ambitionierte und verbindliche ´Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsziele` und ein starkes Klimaabkommen abzuschließen, damit 2015 tatsächlich zum Schlüsseljahr im Kampf gegen Armut, Ungleichheit und den Klimawandel wird." appelliert Jakob Wieser, Geschäftsführer der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, an Faymann und Mitterlehner.

Mittwoch, 8. April 2015

Glaube kommt vom Hören

Kardinal Joachim Meisner
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Nicht umsonst habe Gott dem Menschen zwei Ohren und nur einen Mund gegeben, merkte der emeritierte Kölner Erzbischof beim diesjährigen Priestereinkehrtag der Diözese Eisenstadt lakonisch an. Der Christ, und vornehmlich der Priester, müsse mehr hinhören als reden, erinnerte der Kardinal die teilnehmenden Geistlichen, Ordensleute, Seelsorger und Laienchristen.

Am Beispiel des Barmherzigen Samariters werde, so Kardinal Meisner, die Lebenskurve Jesu sichtbar: seine Demut, sein Interesse, für die Menschen, denen er die Füße wäscht und deren Sorgen er hört. Diesem Beispiel gelte es im seelsorglichen Dienst zu folgen. "Wenn wir Gott suchen, blicken wir für gewöhnlich nach oben. Doch wer ihn finden will, muss nach unten blicken", so der Kardinal.

Bei den Menschen sein 
Deshalb drängten sich die Menschen um Jesus und wollten ihn berühren. Kardinal Meisner: "Uns laufen die Menschen oft davon, sie drängen sich nicht mehr um uns, um mit uns in Berührung zu kommen. Im Gegenteil, sie laufen uns davon. Damit das nicht geschieht, müssen wir uns konkret fragen: Was berühren die Menschen denn, wenn sie mit mir in Berührung kommen? Jesus Christus in seiner unermesslichen Liebe zu den Menschen, oder irgendwelche theologischen Privatmeinungen oder Gejammer über die Zustände in der Kirche und der Welt? Berühren sie bei uns Jesus Christus? Wenn das der Fall ist, dann kommen die Menschen. Sie sprechen untereinander von einem solchen Priester und sagen: Mit dem kann man reden. Der versteht mich. Der kann einem wirklich helfen."

Kirche ist Kommunikation – Priester sollen "Plus-Typen" sein
Die Kirche ist für Kardinal Meisner Kommunikation oder Communio, d.h. sie ist das Kommunizieren Gottes mit den Menschen in Jesus Christus und so auch der Menschen untereinander. Dies umfasse auch das Leidvolle in der Welt: "Wenn Gott Mensch wird, dann wird er auch zum Schmerzensmann. Durch den Einsatz Gottes ist das Kreuz jedoch das Plus-gewordenen Minus der Welt", so der Kardinal. Und an die Priester gewandt meinte Meisner: "Ihr sollt Plus-Typen sein und keine Minus-Gestalten!"

Einheit nach innen 
Dabei dürfe der Priester kein Einsiedler sein, sondern das Charisma eines Priesters entfalte sich erst dann voll, wenn er sich seinen Mitarbeitern öffne. Dazu müsse der Priester gute Augen haben, um die Gaben seiner Mitarbeiter zu entdecken. Und Meisner mahnt zum Schluss: "Ist die Einheit nach innen nicht vorhanden, ist ein Gelingen der Seelsorge nicht möglich. Dann ist der Wurm drinnen."

Kalender - (zur Terminseite …)

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