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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Mittwoch, 28. Mai 2014

Pfarrer Franz Brei im Stephansdom

Pfarrer Franz Brei © Iesaiah (Wikipedia)
Im Wiener Stephansdom wird die tägliche Feier der Maiandachten besonders gepflegt, einmal pro Woche wird ein „prominenter“ Zelebrant zur Feier der Andacht eingeladen, die dann auch musikalisch besonders gestaltet wird.

Zur Eröffnung und zum Abschluss des Marienmonats gibt es am ersten und letzten Samstag im Monat Mai besonders festliche Gottesdienste, sogenannte Marienfeiern (Andacht, Lichterprozession, Hochamt).

Zur Hauptzelebration der Marienfeier am kommenden Samstag, 31. Mai, 17 Uhr, wurde Franz Brei, Pfarrer von Neckenmarkt und Deutschkreutz, nach Wien eingeladen. Pfarrer Brei ist neben seinem seelsorglichen Engagement als einer der erfolgreichsten Sänger der deutschsprachigen Volksmusik bekannt und in gewissem Sinn auch missionarisch tätig.

Die Marienfeier im Stephansdom ist Teil des „Steffl-Kirtags“, eines mehrtägigen großen Stadtfestes im und um den Stephansdom anlässlich seines Weihetages, und wird von der Wiener Dommusik mit der Missa solemnis von W. A. Mozart musikalisch begleitet.

Dienstag, 27. Mai 2014

„Mit frohem Herzen will ich singen“

St. Martinsdom, Eisenstadt
Zum vierten und letzten Mal im Zyklus „Mittwoch im Mai“ gibt es am Mittwoch, 28. Mai, 19 Uhr, eine speziell gestaltete Maiandacht mit Diözesanbischof Mag. Dr. Zsifkovics im Blick auf die Gottesmutter Maria, die im Martinsdom im Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“, dem sogenannten „Dritten Eisenstädter Gnadenbild“, seit Jahrhunderten verehrt wird.

Nach der musikalischen Gestaltung mit traditionellen marianischen Chorliedern zum ersten Mittwoch im Mai, dem Stabat Mater von Rodewald und Mozarts Lauretanischer Litanei zum zweiten bzw. dritten Termin, stehen am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt marianische Volksweisen aus dem Burgenland auf dem Programm, darunter Marienlieder aus Forchtenau, Marz und Frauenkirchen, die der Oberwarter Kantor und Musikprofessor Mag. Gottfried Sattler für gemischten Chor gesetzt hat.

Die Andacht wird von Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius Zsifkovics geleitet, musikalisch ausführend ist der Domchor St. Martin.

Freitag, 23. Mai 2014

Die Lange Nacht der Kirchen

Bischof Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Bereits zum siebenten Mal öffnen sich während einer langen Nacht die Türen und Tore der burgenländischen Kirchen für alle Gläubigen, für alle Neugierigen, für alle Kunstinteressierten und auch für alle, die vielleicht nur zufällig vorbei kommen. Dieses kirchliche Großereignis startet am 23. Mai um 17.50 Uhr mit österreichweitem Glockengeläut und dauert zum Teil bis weit nach Mitternacht. Den BesucherInnen der „Langen Nacht der Kirchen“ wird auch diesmal ein facettenreiches, teilweise außergewöhnliches, spannendes, aber auch besinnliches Programm in 44 katholischen und evangelischen Gotteshäusern des Landes geboten.

Österreichweit beteiligen sich alle 16 im heimischen Ökumenischen Rat der Kirchen vertretenen Konfessionen mit mehr als 3.200 Angeboten. Der zentrale Eröffnungsgottesdienst der "Langen Nacht" findet um 18.00 Uhr in der Oberwarter Osterkirche statt. Bischof Ägidius Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch feiern gemeinsam mit Pfarrer Gúthy und Stadtpfarrer Seifner den ökumenischen Gottesdienst in deutscher und ungarischer Sprache.

Lichter sollen sein
Im ökumenischen Sinn haben die zwei kirchlichen Oberhäupter, Zsifkovics und Koch auch zur gemeinsamen Pressekonferenz geladen. Dabei freut sich der Bischof über den großartigen Erfolg der "Langen Nacht" im Burgenland. Rund 20.000 Menschen hätten im vergangenen Jahr die "Lange Nacht" genützt, um bei den einzelnen Veranstaltungen mit der Kirche in Kontakt zu kommen. "Ein Event, der die Menschen wieder näher bringt, zu sich, zu anderen, zu ihrer Pfarrgemeinschaft."
Jedes Jahr steht "die Nacht der Kirchen" unter einem bestimmten Motto. Heuer lautet es: "Lichter sollen sein um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein."Bischof Ägidius Zsifkovics erklärt dazu: "Die Kirchen in unserem Land werden in dieser Nacht besonders leuchten. Weil sie Orientierung geben und den richtigen Weg weisen."

Ein buntes Programm
Um den richtigen Weg geht es bei einigen Kinderrätselrallyes. So lernen die Kleinen ihre Kirche in einem ganz neuen "Licht" kennen. Dieses Angebot gibt es sowohl in der Pfarrkirche Piringsdorf, als auch in Rohrbach bei Mattersburg.

Immer wieder faszinierend und konditionsfördernd: der Aufstieg in den Kirchturm. Wer also den Weitblick liebt und keine Treppen scheut ist in Neusiedl und Königsdorf in der richtigen Kirche. In Neumarkt im Tauchental wird eine zusätzliche Attraktion geboten: hier besucht man im Kirchturm Rudi, die Fledermaus.

Für den kommunikativen Kirchbesucher bietet sich der Kirchentratsch in Bad Sauerbrunn oder das Palavern in Illmitz an.

Was steckt wohl hinter dem Freestylepraying in Halbturn? Das Angebot ist immens und bietet von allem Etwas: Mundartliches, Meditatives, Spirituelles, Klingendes, Chilliges, Literarisches und Leuchtendes.

Dazu meint Superintendent Manfred Koch: "Menschen begegnen einander im Licht der offenen Kirchentüren. Die Lange Nacht der Kirchen möchte einladen, durch Begegnung mit anderen Menschen und den Aussagen der Bibel ein Stück weit Licht in die Dunkelheit des Lebens zu lassen."

Nähere Infos findet man auf www.langenachtderkirchen.at

Sponsoren:
Wir danken der Wiener Städtischen, der Erstebank, dem St. Martinsverlag und dem martinus für die Unterstützung.

Dienstag, 20. Mai 2014

„Mittwoch im Mai“

St. Martinsdom, Eisenstadt
© Diözese Eisenstadt
Die Verehrung der Gottesmutter ist im Martinsdom im Gnadenbild „Maria, Trösterin der Betrübten“, dem sogenannten „Dritten Eisenstädter Gnadenbild“, seit alter Zeit verankert.

In dieser Pietät finden im Marienmonat Mai jeden Montag, Mittwoch und Freitag, 19 Uhr, Maiandachten statt. Die Andachten an den Mittwochabenden - „Mittwoch im Mai“ - werden von Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius Zsifkovics geleitet und mit ausgewählter Kirchenmusik gestaltet.

Zum dritten Termin am Mittwoch, 21. Mai, 19 Uhr, wird die Lauretanische Litanei in B-Dur von W. A. Mozart zu hören sein.

Mozart hat die Lauretanische Litanei zweimal vertont, ebenso wie die Sakramentslitanei; die im Martinsdom gesungene Komposition entstand als erste dieser Kompositionen im Mai 1771 und war für die Salzburger Dommusik bestimmt, die neben der Musik im Dom auch die Gottesdienste in der Schlosskapelle Mirabell - vornehmlich Andachten mit Litaneien - zu betreuen hatte.

Ein Orden für den Dom

St. MartinsdomMit der Gründung einer neuen Niederlassung an der Eisenstädter Dom- und Stadtpfarrkirche wird der Kalasantinerorden ab Herbst die Seelsorge in Stadt und Region bereichern. Diözesanbischof Zsifkovics als Initiator "überglücklich über spirituelle und seelsorgliche Frischzellenkur". Diözese Eisenstadt nimmt Impuls von Papst Franziskus beherzt auf und setzt zum bevorstehenden "Jahr der Orden" auf die geistliche Kraft und Ausstrahlung religiöser Gemeinschaften. 

Seit heute Mittag ist es offiziell: Die Leitung der "Kongregation für die christlichen Arbeiter vom hl. Josef Calasanz" (Kalasantiner) folgt nach intensiven Gesprächen und einstimmigem Dafürhalten der diözesanen Personalkommission der Einladung des Bischofs von Eisenstadt und wird eine neue Ordensniederlassung in der Eisenstädter Dom- und Stadtpfarre gründen. Der großen Bedeutung der Dompfarre und der spirituellen Dynamik des Ordens entsprechend wird das Hauptaugenmerk des neuen Teams neben der Pfarrseelsorge besonders der städtischen Betriebsseelsorge (Arbeitnehmerpastoral), der Schulseelsorge, der Pastoral an den Zugezogenen und den seelsorglichen Aushilfen im Dekanat und in der gesamten Region gelten.

Bischof Zsifkovics: "Ich freue mich über dieses Geschenk des Himmels"
"Eine Ordensgemeinschaft, die sich voll der Neuevangelisierung in ihren konkretesten Formen widmet und durch apostolischen Einsatz, Gebet, Glaubensvertiefung und gemeinsame Hilfe für andere auch bereit ist, in die Pfarrarbeit einzusteigen, ist ein Geschenk des Himmels. Es entspricht dem, was die Weltbischofssynode zur Neuevangelisierung zutiefst erhofft hat, und was Papst Franziskus uns aufträgt, wenn er uns als Kirche in alle Bereiche der Gesellschaft schickt. Damit machen wir wirklich Nägel mit Köpfen!", zeigt sich der Bischof erfreut. Die Kalasantiner sehen sich gemäßihrem Ordensauftrag der Evangelisierung verpflichtet. Sie wollen Menschen in ihren verschiedensten Lebenswirklichkeiten zu Jüngern Christi machen. Ein Schwerpunkt dabei ist die Arbeitswelt sowie die Sorge für die jungen Menschen als Träger der zukünftigen Gesellschaft. Die Kongregation leitet auf Bitte der jeweiligen Bischöfe bereits fünf Pfarren in Wien, Niederösterreich und der Steiermark.

Neuer Dompfarrer Pater Bernhard ist Ordensmann - Zusätzliche Niederlassung von Ordensschwestern bringt weitere Frauenpower für den Dom
Kalasantinerpater Mag. Erich Bernhard wird daher mit 1. November 2014 die Leitung der Dom- und Stadtpfarre Eisenstadt übernehmen. Mit ihm gemeinsam werden seine Ordensbrüder P. Mag. Bruno Meusburger als Kaplan und P. Mag. Achim Bayer als Schulseelsorger in Eisenstadt ihre seelsorgliche Tätigkeit entfalten. Ein Laienbruder, Frater Stefan Pöll, wird die Patres dabei ebenso unterstützen wie drei Ordensfrauen: Die 1979 zur Unterstützung der Kalasantiner gegründete Gemeinschaft der "Schwestern der Jüngersuche" wird auf Bitte von Bischof Zsifkovics in der Dom- und Stadtpfarre ebenfalls eine Niederlassung errichten und dazu die Ordensfrauen Sr. Eveline Bettstein, Sr. Traude Furtner und Sr. Edith Sauschlager entsenden. "Mit gleich sieben Ordensleuten wird viel Geistliches in unsere Pfarre kommen. Mit Priestern und Ordensfrauen, die in Gemeinschaft leben, beten und arbeiten, können die Dompfarre und der Dom zu einem geistlichen Ausstrahlungszentrum weit über die gewohnten Grenzen hinaus werden", zeigt sich Generalvikar Mag. Martin Korpitsch, der die Leitung der Dompfarre interimistisch inne hat, überzeugt. "Pfarrgemeinderat und Gläubige wissen um dieses große Geschenk und haben sich mit Freude dafür ausgesprochen, gemeinsam mit den Ordensleuten die Zukunft der Pfarre zu gestalten", so Korpitsch.

Generalvikar Korpitsch erkennt "starkes Signal der Wertschätzung der Orden und ihrer authentischen Nachfolge Christi"
Papst Franziskus hat für 2015 ein "Jahr der Orden" ausgerufen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den geistlichen Berufungen. Die Ordensgemeinschaften versammeln "Männer und Frauen, die die Welt aufwecken können", so Franziskus, der als Jesuit selbst einer Ordensgemeinschaft angehört. Ihr Leben sei eine prophetische Mission und die "konkreteste Form" der Nachfolge Christi. Generalvikar Korpitsch: "Mit der Neubesetzung der Dompfarre durch gleich zwei Gemeinschaften setzen wir als Diözese ein starkes Signal für diese Form der Nachfolge Christi und für die Wertschätzung dessen, was die Orden in der Kirche leisten und bewegen."

Montag, 19. Mai 2014

HIMMEL und HAYDN – Lebendige Musik zum Todestag

Gedenkkonzert am 31.5.2014
Plakat Himmel und Haydn
Gedenk-Konzert - 60 Jahre Haydn-Cranium in der Haydnkirche
Samstag, 31. Mai 2014 • 19:30 Uhr

 „Stimmt an die Saiten!“ 
Dieses Motto aus Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ steht heuer über den Aktivitäten von „HIMMEL und HAYDN“. 2014 steht im Zeichen von „60 Jahre Haydn-Cranium in der Bergkirche“.

Joseph Haydn verstarb am 31. Mai 1809 in Wien. Sein Leichnam wurde 1820 auf Wunsch von Fürst Nikolaus II. von Wien nach Eisenstadt überführt. Dabei stellte man das Fehlen des Kopfes fest. Dieser war nach der Bestattung vom übrigen Körper getrennt worden und galt lange Zeit als verschollen. Mit einem fremden Kopf wurde der Leichnam Haydns in der Krypta der Kirche bestattet. Nach einigen „Irrfahrten“ gelangte das Cranium schließlich 1895 in den Besitz der Gesellschaft der Wiener Musikfreunde. Doch es sollten weitere 59 Jahre vergehen, ehe es am 4. Juni 1954 in einer feierlichen Prozession von Wien über Rohrau nach Eisenstadt gebracht und mit den übrigen Gebeinen vereint wurde. Der Bildhauer Gustinus Ambrosi legte das Cranium im Rahmen eines Gottesdienstes zu den sterblichen Überresten Haydns in den Sarkophag. Dieser wurde anschließend in das bereits 1932 nach den Plänen des Architekten Franz Kraus errichtete Mausoleum gebracht.

Dieses historische Ereignis wird zusammen mit dem Gedenken an Haydns Todestag am
31. Mai mit einem besonderen Festkonzert begangen: erstmals gastiert im Burgenland der französisch-deutsche Pianist David Fray. Seit einigen Jahren zählt er zu den Top-Stars der jüngeren Generation. Bereits im Alter von vier Jahren begann er mit dem Klavierspiel und absolvierte später seine Studien mit Auszeichnung in Paris. Die Karriere des jungen Pianisten wurde von so bedeutenden Künstlern wie Paul Badura-Skoda, Christoph Eschenbach und Pierre Boulez gefördert. Heuer gastiert er bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Bereits eine Woche davor ist er erstmals in der Haydnkirche Eisenstadt zu Gast und präsentiert bereits hier die Programmhighlights mit Werken von Johann Sebastian Bach, Gioachino Rossini und Franz Schubert.

Lebendige Musik am Todestag
Gedenk-Konzert - 60 Jahre Haydn-Cranium in der Haydnkirche
David Fray - Klavier

Anschließend gibt es die Möglichkeit der Begegnung und Reflexion mit dem Künstler.
„HIMMEL und HAYDN“ versucht, eine Verbindung zwischen Musik und Religiosität als Angebot zur persönlichen Lebensgestaltung zu vermitteln und Impulse für hier und heute zu anzubieten.
Wir laden Sie ein, diese Saitenvielfalt zu „erhören“.

Dienstag, 13. Mai 2014

Pilger aus Trausdorf und Oslip als Ehrengäste in Päpstlichem Institut Santa Maria dell´Anima in Rom

Anima
(c) Diözese Eisenstadt
Dechant Željko Odobašić begleitet Gläubige auf Pilgerfahrt durch die Ewige Stadt. Nach Teilnahme an historischer Heiligsprechung Begegnung und Messfeier mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics in einer der bedeutendsten Pilgerkirchen Roms

Das Päpstliche Institut Santa Maria dell’Anima und die gleichnamige Kirche in Rom durften in den Tagen nach der historischen Heiligsprechung der Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. speziellen Besuch aus dem Burgenland verzeichnen. Unter der Führung ihres Pfarrers, Mag. Željko Odobašić, waren Gläubige aus Trausdorf und Oslip aufgebrochen, um sich in Rom an den Stätten der Urchristen ihres eigenen Glaubens bewusst zu werden und diesen zu bekräftigen.

Von den Katakomben über St. Paul und St. Peter zur „Anima“
Der Weg führte die Pilger von den Domitilla-Katakomben, die den ersten Christen als Friedhof dienten, über die Kirche „St. Paul vor den Mauern“ mit den Portraits aller Päpste von Petrus bis Franziskus, über die Stätten des antiken Roms bis schließlich zur „Anima“: Die Kirche „Santa Maria dell’Anima“ geht auf eine Stiftung des 14. Jahrhunderts zurück, die für Rompilger aus den deutschen Landen gegründet worden war. Das dort angesiedelte Päpstliche Institut gleichen Namens nimmt heute drei Aufgabenbereiche wahr: die Pfarr- und Pilgerseelsorge sowie die Führung des Priesterkollegs. So gehört es zu den Aufgaben von Santa Maria dell’Anima, die auch der Sitz der deutschsprachigen katholischen “Pfarrgemeinde” von Rom ist, allen deutschsprachigen Pilgern und Besuchern Roms in der Ewigen Stadt Heimat zu bieten.

Burgenländische Pilger erleben in Rom ein Stück Heimat
So durften die Pilger aus Oslip und Trausdorf erleben, dass auch sie mit ihrer kulturellen Identität und Prägung einen wichtigen und gesicherten Platz in der Vielfalt der katholischen Kirche direkt in Rom haben. Monsignore Franz Xaver Brandmayr, aus Oberösterreich stammender Rektor der Anima, empfing die Pilger aufs Allerherzlichste und führte sie in die besondere Geschichte von Kirche und Kolleg ein. Im Anima-Kolleg werden Priester aus jenen Diözesen, die 1806 Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation waren, aufgenommen. Hier sollen sie Gelegenheit haben, ihre Studien zu vertiefen und gleichzeitig die Römische Kurie und deren “Stil” kennen zu lernen, damit sie dann in ihren Heimatdiözesen eine Brückenfunktion einnehmen können, die den Dialog zwischen der Kirche in dem Zentrum der Weltkirche ermöglicht und fördert.

Kroatische Kirchenlieder sorgen für Begeisterung
In der prachtvoll renovierten Kirche feierte man gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, Rektor Brandmayr, Dechant Odobašićund vielen anderen Priestern und Priesterkandidaten die heilige Messe. Die Freude und die Begeisterung, mit der die kroatischen und deutschen Messlieder von den Pilgern gesungen wurde, erstaunte und begeisterte nicht nur den Rektor der Anima, sondern auch die anderen Priester und Studenten des Kollegs, die der Messe beiwohnten. Für Pfarrer Odobašić war die Pilgerreise mit seinen beiden Pfarrfamilien ein besonders schönes Ereignis, feierte er doch in diesen Tagen seinen 55. Geburtstag. Die Pilger gratulierten ihm in Rom mit einem kroatischen Segenslied und überreichten ihm einen Talar als Geburtstagsgeschenk.

Montag, 12. Mai 2014

„Mittwoch im Mai“


St. Martinsdom, EisenstadtAm Mittwoch, 14. Mai, 19 Uhr, findet der zweite Termin des neuen Marienandachten-Zyklus mit Diözesanbischof  Ägidius Zsifkovics im Martinsdom statt. Im Mittelpunkt steht diesmal die Betrachtung der Gottesmutter als „Trösterin der Betrübten“; dieser Titel hat dem Marienbild in der Kathedrale auch seinen Namen gegeben.

Die Betrachtung der Schmerzensmutter (Mater dolorosa) ist aus dem Mittelalter überliefert.

Der künstlerischen Befassung hat das Thema fast eigenständig Antrieb gegeben, etwa im Bild der Pietá, einem Hauptmotiv der bildenden und darstellenden Kunst, ganz berühmt in der Skulptur Michelangelos im Petersdom in Rom.

Ein anderer Beitrag ist die Sequenz „Stabat Mater“, eine christliche Trauerdichtung, deren Schöpfer wahrscheinlich dem Franziskanerorden angehört hat. Ausdruckstark beschreibt die Poesie Schmerz und Trauer Marias unter dem Kreuz Jesu und nimmt den Betrachter in das Mitleid(en) hinein. Wenngleich das Gedächtnis der Sieben Schmerzen Marias auch Ereignisse aus der Kindheit Jesu umfasst, so nimmt das „Stabat Mater“ausschließlich auf Szenen vor dem Kreuz Christi Bezug.

Seit jeher ist der Text Grundlage zur musikalischen Vertonung, zu den berühmtesten Werken zählen Kompositionen von Giovanni Pergolesi, Franz Schubert und Joseph Haydn.

Weitgehend unbekannt ist das „Stabat Mater“ von Carl Joseph Rodewald (1735-1809), einem aus Seitsch in Schlesien gebürtigen Zeitgenossen Haydns, (die dortige Pfarrkirche ist übrigens auch dem hl. Martin geweiht), der als hochgeachteter Musikmeister in Kassel und Marburg tätig war. Aus seinem „Stabat Mater“ sind vier Teile im Martinsdom erstmals zu hören.

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