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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Freitag, 28. März 2014

Haus der Begegnung in Eisenstadt öffnet Pforten für junge Studierende

Betriebsführungsvertrag
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Bischof Zsifkovics unterzeichnet Betriebsführungsvertrag mit Akademikerhilfe zur Führung eines Studentenheims im traditionsreichen Bildungshaus der Diözese 

Das Haus der Begegnung erweitert sein Angebot und beschreitet neue Wege: Ab September 2014 schafft die Diözese Eisenstadt für 40 Studentinnen und Studenten hochwertige und gleichzeitig preiswerte Wohnmöglichkeiten. Mit der Akademikerhilfe konnte ein erfahrener Partner gewonnen werden, der in ganz Österreich Studentenheime in verschiedensten kirchlichen und klösterlichen Einrichtungen betreibt. Der Andrang auf die Heimplätze in der prominenten Lage des Eisenstädter Oberberges hat bereits begonnen, besonders für Studenten des Josef Haydn Konservatoriums scheint das neue Studentenheim sehr attraktiv zu sein, wie Direktor HR Prof. Dr. Walter Burian bestätigt.

Zsifkovics: "Neue Wege gehen, Fokus auf Jugend und Bildung verstärken"
Die Schaffung leistbarer Wohnmöglichkeiten für junge Studierende reiht sich thematisch an die Schaffung von hochwertigen Pflegeplätzen für betagte Menschen durch den Neubau des Hauses St. Martin. Beides sei kirchlicher Auftrag, so Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics: "Nach der Sorge für die alten und kranken Menschen legen wir unser Augenmerk nun auf die Jugend und die wichtige Ressource Bildung. Damit werden einerseits die Möglichkeiten unseres diözesanen Bildungshauses noch besser genutzt, andererseits wird die wirtschaftliche Basis des Hauses gestärkt." Wurde bisher das Haus der Begegnung als klassisches Bildungshaus geführt, werden nun das Thema "Bildung" sowie die Funktion des Hauses intensiviert. Erster positiver ökonomischer Effekt: Die bereits ausgestatteten Zimmer des Dachgeschosses, wo sich das künftige Studentenheim befinden wird, können mit geringem Investitionsaufwand als Studentenzimmer genutzt werden.

Bau mit Geschichte und mit Zukunft
Das diözesane Gebäude "Haus der Begegnung" am Kalvarienbergplatz in Eisenstadt dient seit Jahrzehnten in erster Linie als diözesanes Bildungshaus und beherbergt immer wieder Büros verschiedener diözesaner Abteilungen. Das 1758 errichtete Gebäude wurde zuletzt 1997 umfassend saniert und modernisiert. Nach einem eingehenden Prozess der Analyse und Beratung in den diözesanen Gremien wird derzeit die räumliche Nutzung den geänderten Bedürfnissen von Kirche und Gesellschaft schrittweise angepasst. Die Hauptfunktion als DAS Bildungshaus der Diözese bleibt nahezu unverändert erhalten. Flächen im Erdgeschoss und im ersten Stock des Gebäudes, welche nicht für die unmittelbaren Zwecke des Bildungshauses erforderlich sind, werden zu Büroräumen adaptiert. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgt durch Mieteinnahmen sowie Einsparungen infolge der Auslagerung der hauseigenen Küche. Eine sparsame und zweckmäßige Adaption der vorhandenen Strukturen steht dabei im Mittelpunkt aller Überlegungen dieser Nutzungsoptimierung.

Die Lage des Hauses ist bestechend: im Stadtzentrum, nahe des Schlossparks und der Fußgängerzone, nur einen kurzen Spaziergang vom Joseph Haydn Konservatorium, nur eine kurze Fahrt mit dem Rad oder dem City-Taxi von der FH Burgenland und der Pädagogischen Hochschule entfernt.
Im Dachgeschoß des wunderbar restaurierten, ehemaligen Klosters stehen 10 Einzelzimmer, 4 gekoppelte Einzelzimmer und 13 Zweibettzimmer zur Verfügung. Die großzügigen Wohneinheiten sind voll möbliert (Bett, großer Kleiderschrank, Bücherregal, Schreibtisch, Schreibtischsessel, Kühlschrank), mit Parkettboden und einem geräumigen Badezimmer ausgestattet.

„Alles Leben ist Begegnung“ – das Motto des im selben Gebäude untergebrachten Bildungshauses wird auch für das Studierendenwohnheim gelten. Als Treffpunkt und Kommunikationszentrum für die BewohnerInnen ist eine großzügige Gemeinschaftsküche gedacht, hier kann Begegnung stattfinden, ob beim schnellen Frühstück, beim Kaffeeplausch oder bei der Zubereitung eines gemeinsamen Abendessens.
Ein weiterer Gemeinschaftsraum ist im Kellergeschoß eingerichtet: Der schöne Gewölbekeller ermöglicht gemeinsames Musizieren und/oder Feiern, ohne die MitbewohnerInnen zu stören.

Die Benützungsentgelte sind äußerst „studierendenfreundlich“ kalkuliert: € 230,00 kostet ein Platz im Zweibettzimmer, € 320,00 das Einzelzimmer – natürlich sind Betriebskosten, Strom, Heizung, TV- und Internetanschluss inkludiert.
Benützungsverträge werden für den Zeitraum September bis Juni ausgestellt, Anmeldungen sind ab sofort über die Website der Akademikerhilfe möglich (http://akademikerhilfe.at), weitere Informationen unter der Telefonnummer 01/40176 63 erhältlich.

Rückfragehinweis:
Diözese Eisenstadt - Katholische Kirche im Burgenland
Tel.: 02682 777 - 0
E-Mail: office@martinus.at

Christa Baldauf
Akademikerhilfe Studentenunterstützungsverein
Tel.: 01/1 40176 55
E-Mail: c.baldauf@akademikerhilfe.at

Freitag, 21. März 2014

Neues Chorheft soll burgenländische Chöre durch das Kirchenjahr begleiten

Bischof Zsifkovics und Dommusikdirektor Dolezal
Bischof Zsifkovics und Dommusikdirektor
Dolezal bei der Durchsicht des Chorheftes
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Passend zur Neuerscheinung des Gebet- und Gesangbuches der Kirche in Österreich bietet die Diözese Eisenstadt allen Singfreudigen mit einer Sonderpublikation ein besonderes Service. Die bevorstehenden diözesanen Chorsingtage sind Kickoff-Veranstaltung für das neue Chorheft.

Pünktlich zum Beginn der diesjährigen diözesanen Chorsingtage ist das "Burgenland-Chorheft zum neuen Gotteslob“erschienen. Der Protodruck wurde am Hochfest des hl. Josef, 19. März, Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius Zsifkovics durch Dom- & Diözesanmusikdirektor Mag. Thomas Dolezal überreicht und vorgestellt.

Chorgesang für jeden ermöglichen

Das Chorheft entstand aus dem Wunsch, auch für klein(st)e Chorbesetzungen bzw. für weniger geübte Chöre und Singgruppen Chorsätze in schlichter Faktur verfügbar zu haben. Thematisch gehen die vertonten Gesänge durch das ganze Kirchenjahr, ihr stilistischer Bogen reicht von kirchentonalen Melodien bis zum Neuen Geistlichen Lied. Die Chorsätze sind überwiegend dreistimmig (zwei Frauenstimmen, eine Männerstimme) verfasst, einige sind zweistimmig.


Namhafte Persönlichkeiten der burgenländischen Kirchenmusikszene als Autoren
Die Autoren der Chorsätze sind Persönlichkeiten, die in der Kirchenmusik der Diözese namhaft und im Wissen um die regionalen Chorbedürfnisse erfahren sind: Stefan Bubich, Franz Friedl, Franz Graf, Robert Kovacs, Gottfried Sattler und Franz Stangl. Das "Burgenland-Chorheft zum Gotteslob“kann in beliebiger Stückzahl im Ordinariat der Diözese Eisenstadt, 7000 Eisenstadt, St. Rochus-Straße 21 bzw. unter kirchenmusik@martinus.at bestellt werden (Druckkostenbeitrag: 1 Euro je Heft). Die Teilnehmer der diözesanen Chorsingtage erhalten das neue Chorheft gratis.



Übersicht der Chorsingtage 2014 und ihre Leiter
(Thema "Das neue Gotteslob“, Anmeldung im Ordinariat):

  • Dekanat Oberpullendorf mit Kirchenmusikreferent Mag. Robert Kovacs
    Samstag, 22. März, Haus St. Stephan, 13.00 - 16.30 Uhr
  • Dekanat Güssing mit Dir. Mag. Franz Stange
    Montag, 24. März 2014, Franziskanerkloster Güssing, Beginn 19.00 Uhr
  • Dekanat Rechnitz mit Prof. Mag. Gottfried Sattler
    Samstag, 29. März 2014, Pfarrzentrum Großpetersdorf, Beginn 14.30 Uhr
  • Dekanat Frauenkirchen mit Josef Kaintz
    Samstag, 17. Mai 2014, Pfarrzentrum Podersdorf, 14.00 - 19.00 Uhr
  • Dekanat Jennersdorf mit DDipl.-Ing. Dr. Franz Friedl
    Samstag, 17. Mai 2014, Pfarrzentrum Jennersdorf, 9.00 - 20.00 Uhr

Dienstag, 18. März 2014

Frauenpower für den Bischofshof

Uli Kempf und Diözesanbischof ZsifkovicsBischof Zsifkovics richtet Arbeitsgruppe „Kommunikation“ ein. Uli Kempf ist neue Leiterin „Marketing Service“. 

Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics hat Uli Kempf zur Leiterin des Sachbereiches „Marketing Service" und zum ständigen Mitglied in der neu eingerichteten „Arbeitsgruppe für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ ernannt. Damit signalisiert der Bischof von Eisenstadt seinen Wunsch, die Kommunikation der Diözese weiterhin in alle Richtungen zu optimieren und zu verdichten.

Neue Netze und Kanäle für kirchliche Arbeit
Die katholische Kirche im Burgenland setzt damit einen weiteren Schwerpunkt in der Vernetzung von Bischof, Pfarrern, Mitarbeitern, Gläubigen und der breiten Öffentlichkeit.
Die neue Arbeitsgruppe soll zeitgemäße Strukturen und Kanäle etablieren, um diözesane Inhalte und Themen sowohl intern als auch extern zu verstärken und um Verständnis für die Anliegen der Kirche im Burgenland zu schaffen. Der Arbeitsgruppe gehören neben Uli Kempf auch der Pressesprecher der Diözese Eisenstadt, Dominik Orieschnig, sowie martinus-Chefredakteur Franz Josef Rupprecht an.

Papst fordert „mehr Frauen“
Mit der Ernennung von Uli Kempf geht Bischof Zsifkovics auch gerne auf die Forderung von Papst Franziskus ein, der eine stärkere Präsenz von Frauen in kirchlichen Entscheidungspositionen fordert. „Uli Kempf ist eine Marketingspezialistin mit großer Erfahrung. Dass sie eine Frau ist, ist das 'Tüpfelchen auf dem i' und gibt sicherlich noch zusätzliche Power“, freut sich Bischof Zsifkovics. Kempf ist verantwortlich für die Weiterentwicklung der Marke „Diözese Eisenstadt“, für das „bischöfliche Marketing“, sowie für das Veranstaltungsmanagement im nicht-liturgischen Bereich.

Brücken bauen
Dr. Uli Kempf nimmt ihre neue Tätigkeit mit sofortiger Wirkung auf. Ihre bisherige Funktion als Pressesprecherin der Caritas Burgenland behält sie bei. Kempf ist gebürtige und begeisterte Eisenstädterin, Mutter einer erwachsenen Tochter und verfügt über bedeutende internationale und privatwirtschaftliche Berufserfahrung auf dem Gebiet des Marketings. „Ich sehe mich in dieser neuen Funktion als Brückenbauerin und stelle mir die Kernfragen: Wie schaffen wir mehr Synergien zwischen Caritas und Bischofshof? Wie übersetzen wir die Anliegen unserer Diözese in die Sprache der Menschen von heute? Wie schaffen wir eine breitere und moderne Plattform der Begegnung, des offenen Gesprächs und des Miteinander? Das ist eine schöne Herausforderung, der ich mich gerne gemeinsam mit unserem Bischof und unserer Arbeitsgruppe Kommunikation stelle“, umschreibt Dr. Uli Kempf ihr neue Aufgabe.

Freitag, 7. März 2014

Kirche muss Geschiedenen liebevoll beistehen

Fastenzeit
(c) Diözese Eisenstadt/Franz Klawatsch
Bischof Zsifkovics schreibt zur Fastenzeit einen Hirtenbrief an die Gläubigen des Burgenlandes: Freundschaft mit Gott suchen - Geschiedene in den Pfarren nicht ausschließen - Beichtstuhl als "Duschkabine für die Seele" erfahren. 

Kirche sein bedeutet nicht verwalten, sondern gestalten: Das ist für den Eisenstädter Bischof Ägidius J. Zsifkovics die Grundbotschaft von Papst Franziskus. In seinem Fastenhirtenbrief übermittelt er den Gläubigen seiner Diözese persönliche Eindrücke von seinem kürzlichen Besuch bei Papst Franziskus und appelliert zu Engagement in Familie und Pfarre sowie zur Gottsuche in der Fastenzeit.

Papst: „Geht hinaus und seid missionarisch!“ Der Eisenstädter Bischof hebt die "vielen berührenden Worte und liebevollen Gesten" des Papstes hervor, die im persönlichen Kontakt noch stärker seien als in der Öffentlichkeit. Franziskus gehe es darum, dass Kirche missionarisch sei und zu den Menschen hinausgehe, "um ihnen mit Liebe und Verständnis das Licht des Glaubens und die Freude des Evangeliums zu bringen". Basis dafür müsse stets eine tiefe Freundschaft mit Jesus Christus sein, die Franziskus auch selbst zutiefst ausstrahle.

Geschiedene in den Pfarren liebevoll unterstützen. Besonders betont Bischof Zsifkovics den Wert der Familie für die Gesellschaft als auch für die Weitergabe des Glaubens. Ehe und Familie seien keine Auslaufmodelle, sondern ein "hohes, sehr schönes Ideal", das es angesichts des "neuzeitlichen Individualismus und familienfeindlicher Ideologien" allerdings schwer habe. Wo es nicht erreicht werde, dürfe die Kirche nicht verurteilen, sondern müsse den Betroffenen "in besonders liebevoller Weise beistehen", fordert Zsifkovics. Geschiedenen dürfe man deshalb nicht auch noch das Gefühl geben, von der Pfarre und Kirche ausgeschlossen zu sein.

Kirche ist ein bunter Garten. Die Pfarre als weiterer Ort, an dem die Seele zu Hause sei und Kraft zum Hinausgehen schöpfen könne, ist für Zsifkovics eher ein "bunter Garten", in dem jeder gerufen und gesandt sei, und nicht eine "durchgestylte barocke Anlage". Allerdings dürfe die Pfarre nicht als Spielwiese für Interessen und Selbstdarstellung zulasten aller missbraucht werden. Statt "altem Besitz- und Machtdenken" seien nun neue Formen der Zusammenarbeit nötig, um die geplanten Formen der pfarrübergreifenden Seelsorge "neuer pastoraler Weg" in der Diözese zu verwirklichen.

Beichte als "Duschkabine für die Seele". Die Beichte sei Ort der Begegnung mit der barmherzigen Liebe Gottes und somit ebenfalls ein "zu Hause" - der Beichtstuhl laut Zsifkovics deshalb eine "Duschkabine für die Seele", deren Bedeutung heute allerdings in Vergessenheit geraten sei: Die Überwindung der Schwellenangst falle manchen Menschen "schwerer als eine Schönheitsoperation, bei der oft enorme Schmerzen und Kosten in Kauf genommen werden um der äußeren Schönheit willen". Die Fastenzeit lade dazu ein, sich die "reinigende Erfahrung der Vergebung" zu "gönnen", so der Eisenstädter Bischof.

Der komplette Text des Hirtenbriefes ...

Donnerstag, 6. März 2014

Kontakttage Großwarasdorf abgesagt

Die Kontakttage im Dekanat Großwarasdorf, die vom 7. bis 16. März geplant waren, wurden abgesagt.

Folgende Veranstaltungen aus dem vielfältigen Programm der Kontakttage finden dennoch statt:

Freitag, 14. März 2014
  • 17 Uhr - Kreuzweg der kfb (Kroatisch Minihof, Kirche)
  • 18 Uhr - Fastensuppenessen der kfb (Kroatisch Minihof, Pfarrheim)
Nähere Informationen zu diesen beiden Veranstaltungen erhalten Sie bei der kfb, der Diözese Eisenstadt …

Impuls zum Auftakt der Fastenzeit

Impuls zum Auftakt der Fastenzeit
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
„Das Verhüllen der Kreuze in unseren Kirchen ist ein alter Brauch. Dieses ‚Fasten der Augen‘ soll uns helfen, das Notwendige besser zu sehen. Mit so geschärftem Blick können wir erkennen, was wir selber wirklich brauchen und was unserem Nächsten fehlt“, erläutert Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics den Inhalt der Aktion.

Auch heuer werden wieder Marterl und Wegkreuze in der Fastenzeit verhüllt. Damit soll außerhalb der Kirche Aufmerksamkeit für den Glauben geweckt werden. Erhöhte Wahrnehmung von Glaubenszeichen zu schaffen ist das erklärte Ziel der Aktion.

Bewusster Wahrnehmen. „Das Verhüllen soll Interesse für Glaubenszeichen und Glaubensinhalte wecken“, erklärt Bischof Zsifkovics. Besonders auffallend waren im vergangenen „Jahr des Glaubens“ das 15 Meter hohe Kreuz am Schlösslberg in Mogersdorf und die verhüllte Martinsstatue vor dem Dom in Eisenstadt. Das Verhüllen soll ein Anstoßzum bewussten Wahrnehmen sein. Die dem Blick entzogenen religiösen Objekte und Symbole können in der Folge unsere Augen schärfen für die Welt und die Menschen um uns herum. Dies ist der klare Zusammenhang zur Fastenzeit: Reduktion schafft neuen Raum, sich an den Gaben unseres Herrn zu erfreuen.

Glaube und Hoffnung. Worauf man hofft: Eine Verhüllung der Glaubenssymbole im Freien soll auch bei Menschen, die nicht in die Kirche gehen, Aufmerksamkeit für das Thema Glaube wecken. In diesem Sinn sind seit Beginn der Fastenzeit etwa die Turmfenster am Martinsdom in Eisenstadt weithin sichtbar verhüllt. Die dabei verwendeten gelben Textilien tragen als Aufschrift das Jahresmotto der Diözese Eisenstadt: „Glaube. Hoffnung“.

Vorbereitung auf Ostern. Als logische Ergänzung zur Verhüllung soll dann die Enthüllung zu Ostern eine zentrale Botschaft verdeutlichen: In Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, ist gleichsam das „größte Geschenk aller Zeiten“ offenbart geworden. 18 Pfarren verhüllten im vergangenen Jahr 26 verschiedene Marterl oder Wegkreuze. Die Aktion „Glaube –verhüllen, enthüllen, entdecken“ rückte damit religiöse Symbole ins Zentrum der Aufmerksamkeit, die von vielen gar nicht mehr wahrgenommen wurden.

Firmtermine und Firmspender 2014

In den Dekanaten Rust und Jennersdorf erfolgt die Firmspendung in den einzelnen Pfarren im Rahmen der Kanonischen Visitation durch Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics.

Die Termine der übrigen Dekanate:

Dekanat Deutschkreutz
  • Deutschkreutz,  27. April, Kan. Wieder
  • Horitschon, 17. Mai, Kreisdechant Zonschits
  • Kobersdorf, 10. Mai, Kreisdechant Zonschits
  • Lackenbach, 31. Mai, Kreisdechant Zonschits
  • Neckenmarkt, 10. Mai, Regens Hubert Wieder
  • Raiding, 29. Mai, Altbischof Iby
  • Ritzing, 09. Juni, Altbischof Iby
  • Unterfrauenhaid, 15. Juni, Altbischof Iby
  • Unterpetersdorf, 24. Mai, Kreisdechant Zonschits
  • Weppersdorf, 26. April, Kreisdechant Zonschits

Dekanat Güssing
  • Bildein, in Maria Weinberg
  • Bocksdorf, 17. Mai, Kan. Wieder
  • D. Tschantschendorf, in St. Michael
  • Deutsch Schützen, 8. Juni, Kan. Josef Brenner, Szombathely
  • Eberau, in Maria Weinberg
  • Gaas/Maria Weinberg, 26. April, Kan. Wüger
  • Gerersdorf b. G., 17. Mai, Altbischof Iby
  • Großmürbisch, 3. Mai, GV Kan. Korpitsch
  • Güssing, 8. Juni, Provinzvikar Wegleitner OFM, Wien
  • Güttenbach, in St. Michael
  • Hagensdorf, in Heiligenbrunn
  • Heiligenbrunn, 31. Mai, Kan. Wüger
  • Kukmirn, 24. Mai, Altbischof Iby
  • Moschendorf, in Strem
  • Neuberg, in St. Michael
  • Olbendorf, 24. Mai, Kan. Wieder
  • Ollersdorf, 21. April, Kan. Hirtenfelder
  • St. Kathrin, in Deutsch Schützen
  • St. Michael, 4. Mai, Nuntius Zurbriggen
  • Stegersbach, 6. April, GV Kan. Korpitsch
  • Stinatz, 8. Juni, Diözesanbischof Zsifkovics
  • Strem, 31. Mai, GV Kan. Korpitsch
  • Tobaj, 10. Mai, GV Kan. Korpitsch
Dekanat Neusiedl a. S.
  • Deutsch Jahrndorf, keine Firmung
  • Edelstal, 7. Juni, Kan. Pál
  • Gattendorf, 24. Mai, Kreisdechant Ringhofer
  • Jois, 7. Juni, Abt Heim
  • Kaisersteinbruch, 26. April, Altbischof Iby
  • Kittsee, 7. Juni, Kan. Pál
  • Neudorf b. P., 1. Juni, Altbischof Iby
  • Neusiedl a. S., 14. Juni, GV Kan. Korpitsch
  • Nickelsdorf, 17. Mai, Kreisdechant Ringhofer
  • Pama, 3. Mai, Bischof Mrzljak, Varazdin
  • Parndorf, 18. Mai, Altbischof Iby
  • Potzneusiedl, keine Firmung
  • Weiden a. S., 7. Juni, GV Kan. Korpitsch
  • Winden a. S., 7. Juni, Abt Heim
  • Zurndorf, 17. Mai, Kreisdechant Ringhofer
Dekanat Pinkafeld
  • Bad Tatzmannsdorf, 18. Mai, Bischof Erwin Kräutler
  • Bernstein, in Bad Tatzmannsdorf
  • Grafenschachen, 10. Mai, Kan. Wüger
  • Kemeten, 17. Mai, Kan. Wüger
  • Kitzladen, 3. Mai, Kreisdechant Ringhofer
  • Litzelsdorf, 17. Mai, GV Kan. Korpitsch
  • Mariasdorf, 17. Mai, Bischof Erwin Kräutler
  • Oberdorf i. B., 4. Mai, Altbischof Iby
  • Oberwart, 9. Juni, Diözesanbischof Zsifkovics
  • Pinkafeld, 26. April, Kreisdechant Ringhofer
  • Rotenturm a. d. P., 21. April, Altbischof Iby
  • St. Martin i. d. W., 25. Mai, Altbischof Iby
  • Unterwart, 21. April, Kan. Pál
  • Wolfau, 3. Mai, Kan. Wüger
Jährliche Firmungen
  • Mönchhof, 31. Mai, Altabt Henkel-Donnersmark
  • Frauenkirchen, 7. Juni, Bischof Werner
  • Eisenstadt-Dompfarre, 8. Juni, Altbischof Iby
  • Mattersburg, 27. April, GV Kan. Korpitsch
  • Neudörfl a. d. L., 7. Juni, Altbischof Iby
  • Rechnitz, 11. Mai, Kan. Wieder

Mittwoch, 5. März 2014

Bischöfliche Visitation und Firmung - Termine 2014

Dekanat Rust
  • Oggau: Samstag, 8. März 2014
  • Rust: Sonntag, 9. März 2014 
  • Zagersdorf: Samstag, 15. März 2014
  • Klingenbach: Sonntag, 16. März 2014
  • Breitenbrunn: Samstag, 22. März 2014
  • Schützen a. G.: Sonntag, 23. März 2014
  • Purbach: Samstag, 29. März 2014
  • Donnerskirchen: Sonntag, 30. März 2014
  • St. Margarethen: Samstag, 5. April 2014
  • Trausdorf: Sonntag, 6. April 2014
  • Oslip: Samstag, 12. April 2014
  • Siegendorf: Ostermontag, 21. April 2014
  • Wulkaprodersdorf: Samstag, 26. April 2014
  • Mörbisch: Samstag, 6. September 2014

Dekanat Jennersdorf
  • Königsdorf: Donnerstag, 1. Mai 2014
  • Heiligenkreuz i. L.: Samstag, 3. Mai 2014
  • Neuhaus a. Klb.: Samstag, 10. Mai 2014
  • St. Martin a. d. R.: Sonntag, 11. Mai 2014
  • Deutsch Kaltenbrunn: Samstag, 17. Mai 2014
  • Dobersdorf: Sonntag, 18. Mai 2014
  • Maria Bild a. W.: Donnerstag, 29. Mai 2014
  • Mogersdorf: Sonntag, 1. Juni 2014
  • Rudersdorf: Samstag, 7. Juni 2014
  • Jennersdorf: Sonntag, 22. Juni 2014



Fastenhirtenbrief 2014 von Bischof Ägidius J. Zsifkovics

Liebe Brüder und Schwestern,

ein großes Ereignis hat die Kirche in Österreich gleich zu Beginn dieses Jahres erlebt: den Besuch der österreichischen Bischöfe bei Papst Franziskus. Berührt und gestärkt von der persönlichen Begegnung mit dem Hl. Vater möchte ich am Beginn der Fastenzeit Euch allen etwas von der Dynamik und der Botschaft unseres Papstes vermitteln. Ihr fragt Euch sicher: Wie ist er eigentlich, unser neuer Papst? Die vielen berührenden Worte und liebevollen Gesten, die von Papst Franziskus schon bisher in der Öffentlichkeit bekannt waren, sie wurden in der persönlichen Begegnung mit ihm noch übertroffen. Sie lassen sich in folgender Botschaft zusammenfassen: Kirche sein heißt nicht verwalten, sondern gestalten. Es heißt missionarisch sein und hinausgehen zu den Menschen, um ihnen mit Liebe und Verständnis das Licht des Glaubens und die Freude des Evangeliums zu bringen. Dies alles muss in der tiefen Freundschaft mit Jesus Christus wurzeln – eine Freundschaft, die Papst Franziskus zutiefst ausstrahlt und die wir alle brauchen, um frohe und glaubwürdige Zeugen Christi für andere zu sein.

Wer hinausgeht in die Welt, braucht selbst ein stabiles Fundament, ein sicheres Zuhause der Seele und des Geistes, aus dem er schöpft. Drei Räume sind es, die wir alle als unser sicheres Zuhause betrachten dürfen:

Der erste Raum ist die Familie. Sie ist der Ort, in dem jeder von uns und seine Wahrheit als Mensch tief verwurzelt sind. Die Familie ist die grundlegende Zelle der Gesellschaft und der Ort, wo man lernt, in Verschiedenheit zusammenzuleben. Somit ist sie als Hauskirche der vorrangige Ort der lebendigen Weitergabe des Glaubens. Tun wir alles, damit in unseren Familien wieder mehr über den Glauben gesprochen wird, damit gemeinsam gebetet und der Sonntag würdig gefeiert wird! Der beste Religionsunterricht kann das lebendige Beispiel, das betende Eltern ihren Kindern geben, nicht ersetzen. Ehe und Familie sind ein hohes, ein sehr schönes Ideal, sie sind kein Auslaufmodell! In Zeiten eines neuzeitlichen Individualismus und familienfeindlicher Ideologien gelingt es vielen nicht, diesem Ideal zu entsprechen. Wenn der sehnliche Wunsch nach dauerhafter Liebe und Treue nicht in Erfüllung geht, sind der Schmerz und die Enttäuschung darüber bei den Betroffenen selbst wohl am allergrößten. Wir als Kirche müssen ihnen in besonders liebevoller Weise beistehen und dürfen sie nicht verurteilen. Wir müssen Sorge tragen, dass vom Ehepartner geschiedene Menschen nicht auch noch das Gefühl haben, von der Liebe ihrer Mitmenschen, ihrer Kirche, ihrer Pfarrgemeinde ausgeschlossen zu sein. Denn, so Papst Franziskus: Die Barmherzigkeit Gottes schließt niemanden aus.

Der zweite Raum unseres Zuhauses ist die Pfarre. Sie ist der Raum, den Gott der Kirche anvertraut hat, um ihn zu einem fruchtbaren Feld und zu einem blühenden Garten zu machen. Doch dieser Garten ist nicht eine durchgestylte barocke Anlage. In diesem bunten Garten wächst alles. Hier gibt es starke Bäume und zarte Pflanzen; hier gibt es aktive Elemente, aber auch schläfrige; solche, die Wohlgeruch verbreiten, und solche, die dies nicht tun. Sie alle aber haben ihren Platz und können auf die eine oder andere Weise zum Zusammenleben beitragen. Die Pfarrer in ihrem Leitungsamt haben die schwierige Aufgabe, in ihrer seelsorglichen Arbeit alle noch so unterschiedlichen Mitglieder ihrer Gemeinde zu sehen und auf deren Heil bedacht zu sein. Dabei darf der Priester, ohne dass sein sakramentaler Dienst verdunkelt wird, glücklicherweise auf die wertvolle und unverzichtbare Unterstützung und den Beitrag verschiedener Mitarbeiter und aller Gläubigen zählen. Vergesst bitte nie: Jeder von Euch im bunten Garten Gottes ist gerufen, jeder von Euch ist gesandt! Seid engagierte und verlässliche Pfarrmitglieder!

Der dritte Raum unseres Zuhauses ist die Beichte. Sie ist der Ort, wo wir Gottes barmherzige Liebe erfahren. Hier begegnen wir Christus, der uns die Kraft zur Umkehr und zum neuen Leben gibt. Da der Mensch eine Seele und ein Gewissen hat, wird die Beichte ebenso wenig ihre Bedeutung verlieren wie die Familie. Was immer uns belastet, wofür immer wir uns schuldig fühlen: Gott vergibt, wenn wir selbst es zulassen und bereit zur Umkehr sind. Der Beichtstuhl ist eine „Duschkabine“ für die Seele. Viel zu oft steht diese Duschkabine leer. Als Hirte möchte ich alles tun, um Euch beim Wiederentdecken dieses vergessenen Sakraments mit Feingefühl und Verständnis zur Seite zu stehen. Ich weiß es aus eigener Erfahrung: der Schritt in den Beichtstuhl kann schwer sein. Er fällt manchen Menschen schwerer als eine Schönheitsoperation, bei der oft enorme Schmerzen und Kosten in Kauf genommen werden um der äußeren Schönheit willen. Als Hirte ist mir Eure innere Schönheit wichtig. Ich lade Euch daher ein: Öffnet in dieser Fastenzeit die Tür Eures Gewissens, überwindet die Schwellenangst und geht zur Beichte! Gönnt Euch selbst dieses wunderbare Sakrament und die reinigende Erfahrung der Vergebung!

Im heutigen Evangelium hörten wir von den drei Versuchungen Jesu in der Wüste. Die Versuchung, sich selbst zum Maß aller Dinge zu machen, richtet sich oft auch gegen die Familie. Wie oft leiden und zerbrechen Ehe und Familie am Wunsch des Menschen, frei und unabhängig leben zu können, ohne Rücksicht auf Verluste! Wie oft läuft aber auch das Leben in unseren Pfarren Gefahr, zur Spielwiese für die Interessen und die Selbstdarstellung Einzelner oder kleiner Gruppen zu werden, an denen die ganze Gemeinschaft zu leiden hat! Auf dem „neuen pastoralen Weg“ unserer Diözese wird Seelsorge auch pfarrübergreifend stattfinden. Das braucht neue Formen der Zusammenarbeit und die Absage an altes Besitz- und Machtdenken. Halten wir uns nicht krampfhaft fest an gewohnten Strukturen, sondern bleiben wir offen für den Geist Gottes! Nur so können wir ständig Neues hervorbringen. Es steht nirgendwo geschrieben, dass der Ort dieses Anrufes von Gott nur das Pfarrzentrum oder die gemütliche Pfarrveranstaltung sein kann. Gott erreicht den Menschen an jedem Ort, selbst dort, wo es keinen Handyempfang gibt. Und wie oft schließlich führt uns die Versuchung der Selbstgerechtigkeit und der Überheblichkeit dazu, zu meinen, keine Sünden zu haben oder uns selbst von unseren Fehlern und Sünden lossprechen zu können! Im Blick auf Jesus können wir diesen Versuchungen widerstehen.

Abschließend dürfen wir Gott dankbar sein für das, was die Kirche in Österreich zum Heil der Gläubigen und zum Wohl vieler Menschen und der ganzen Gesellschaft wirkt. Papst Franziskus hat die Bischöfe beim Ad-limina-Besuch gebeten, allen, die sich dafür einsetzen, seinen Dank und seinen Segen zu übermitteln. Ich tue dies hiermit und danke als Bischof den Priestern, Diakonen, Ordensleuten und allen engagierten Laien unserer Diözese, die bereitwillig und großherzig im Weinberg des Herrn arbeiten. Papst Franziskus erinnert uns aber auch immer wieder daran, die Armen nicht zu vergessen. So bitte ich Euch auch in diesem Jahr, die Fastenaktion unserer Diözese, die den Ärmsten der Armen zugute kommt, großherzig zu unterstützen!

Eine gesegnete Fastenzeit und ein frohes Osterfest wünscht von Herzen

+Ägidius J. Zsifkovics
Bischof von Eisenstadt

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