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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Dienstag, 28. Januar 2014

Stellenausschreibung

Das Bischöfliche Ordinariat bringt folgende Stelle zur Ausschreibung:

Ausschreibung des Bischof-DDr.-Stefan-László-Preises 2014

Laszlo Büste
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Kluge Köpfe, die sich auf wissenschaftlicher Ebene mit einem der von der László-Gesellschaft betreuten Themenkreise beschäftigt haben, haben auch in diesem Jahr die Chance auf den begehrten Preis.

Junge Wissenschaftler, die sich mit dem Zusammenleben der Völker in Mitteleuropa, der Geschichte des Raumes des heutigen Burgenlandes sowie dem Wirken und Werden laienapostolischer Gruppen befassen, sind auch heuer wieder gefragt, wenn es darum geht, sich einen der renommierten Bischof-László-Preise abzuholen.

Wissenschaft als Identitätsstiftung
Bischof Stefan Lászlóals typischer Vertreter des mitteleuropäischen Raumes war Motor und Baumeister der Diözese Eisenstadt und damit auch ein ganz wesentlicher Identitätsstifter für das heutige Burgenland. Der nach ihm benannte Preis wird jährlich von der 1988 gegründeten "Bischof DDr. Stefan LászlóGesellschaft“vergeben. Er soll dazu dienen, eine weitergehende Befassung und Vertiefung der für den pannonischen Raum relevanten Themen zu fördern.

Zsifkovics: "Junge Wissenschaftler fördern!"
Bischof Zsifkovics, Protektor des Fonds, unterstreicht die Bedeutung der László-Preise, die neben dem großen Preis auch in Form von Anerkennungspreisen vergeben werden: "Junge Wissenschaftler leisten mit ihrer Arbeit oft wichtige Beiträge zur Erforschung der historischen und gesellschaftspolitischen Entwicklung des Raumes des heutigen Burgenlandes, aber auch darüber hinaus. Das wollen wir auch weiterhin unterstützen und entsprechend würdigen. Der Bischof-László-Preis hat sich mit den Jahren zu einem renommierten Instrument dieser Förderung entwickelt. Darauf können wir stolz sein."

Die Bewerbungsfrist für den "Bischof-DDr.-Stefan-László-Preis 2014" endet am Freitag, 16. Mai 2014.

Dienstag, 21. Januar 2014

Familienfragebogen des Vatikans - Ergebnisse für Burgenland liegen vor

Familienfragebogen des Vatikans
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Im November hat Papst Franziskus einen Fragebogen zu Ehe und Familie ausgeschickt, jetzt liegen die Antworten der burgenländischen Gläubigen vor. Das Ergebnis wird von Bischof Zsifkovics bereits kommende Woche in Rom präsentiert werden.

Der Vatikan hatte am 5. November 2013 zur Vorbereitung auf die Bischofssynode im Oktober 2014 einen Katalog von 39 Fragen zum Thema Familie, Ehe und Sexualität an die Ortskirchen aller Länder der Welt versandt. Die Bischöfe waren gehalten, die Fragen an das Kirchenvolk weiterzugeben. In der Folge luden alle österreichischen Diözesen die Gläubigen dazu ein, ihre Antworten zum Fragebogen einzusenden.

Fragen an die Kirchenbasis weitergeben
Die Diözese Eisenstadt hat als eine der ersten Diözesen in Österreich ein für jedermann zugängliches Internetportal zum Familienfragebogen eingerichtet, parallel dazu wurde der Original-Fragebogen aus dem Vatikan über die Dechanten, die von Bischof Zsifkovics um besondere Begleitung und Vorbereitung der Gläubigen auf die theologischen Inhalte gebeten wurden, auf die Pfarrebene gebracht. Eine eigene Stelle im Pastoralamt der Diözese wurde eingerichtet, um sich mit der Sammlung und Auswertung der Antworten der burgenländischen Gläubigen zu befassen.

Rückmeldungen aus verschiedensten diözesanen Bereichen
Mit Stichtag 13. Jänner 2014 (die Diözese hatte die ursprünglich mit Jahresende ablaufende Frist verlängert) sind 628 Rückläufe zum vatikanischen Fragebogen zu verzeichnen. Die Herkunft der Antworten und Meinungen ist breit gestreut: sowohl Gremien (Dekanatsräte, Pfarrgemeinderäte, diözesane Bewegungen und Gruppen) als auch Einzelpersonen haben sich mit den Fragen des Vatikans zu Ehe und Familie auseinandergesetzt, berücksichtigt wurden bei der Auswertung auch anonyme Rückmeldungen. Die Antworten ergingen online oder per Post, auch die inhaltliche Formatierung fiel bunt aus: während grundsätzlich direkt auf die Fragen des Vatikans eingegangen wurde, wählten manche Gläubige die Form von allgemeinen Kommentaren, äußerten Kritik oder machten persönliche Mitteilungen zu einzelnen kirchlichen Themen.

Zsifkovics: "Jede einzelne Rückmeldung wird nach Rom weitergeleitet!"
Bischof Ägidius Zsifkovics zeigt sich über die persönliche und inhaltliche Bandbreite der Rückmeldungen erfreut: "Trotz der sehr kurzen zur Verfügung stehenden Zeit und der teils hohen Komplexität der Fragen ist es doch gelungen, den Menschen ins Herz zu schauen und Trends auszulesen, die der Bischofssynode im Oktober sicher dabei helfen werden, das Thema offensiv anzugehen."
Pastoralamtsleiter Michal Wüger, diözesaner Verantwortlicher für den Familienfragebogen, erläutert die Wichtigkeit des durch den Fragebogen verstärkten Denkprozesses: "Der Diözesanrat hat klar signalisiert, dass er sich in weiterer Folge noch intensiver mit den Inhalten des Fragebogens und den damit verbundenen pastoralen Feldern beschäftigen wird. Dabei wird es auch um geschiedene Wiederverheiratete gehen, die eine pastorale Realität darstellen. Sie fühlen sich zum Teil ausgegrenzt und leiden an der Unmöglichkeit, die Sakramente zu empfangen. Eine besondere Sorge sind uns damit zusammenhängend auch all jene, die die Kirche verlassen haben. Und: Wir wollen uns bemühen, die Freude am Glauben in den Familien wieder zu wecken!"

Breiter Konsens in der Wahrnehmung der Probleme, verschiedenste Ansätze bei Lösungen
Ein Gros der Rückmeldungen attestiert, dass die heutige Lebenswelt der Menschen und die Anforderungen der kirchlichen Lehre auseinander klaffen, was weniger durch bewusste Ablehnung kirchlicher Wertvorstellungen als vielmehr durch äußere gesellschaftliche Zwänge und existentielle Belastungen bedingt sei.
Eine weitere Kernaussage, die sich quer durch die Rückmeldungen zieht, besteht darin, dass es nicht gelungen sei, die Lehre der Kirche so zu vermitteln, dass die Gläubigen diese auch verstehen können. Dies beträfe insbesondere theologische Kategorien und die dafür gewählten Begriffe, die heute für viele schwer verständlich sind.
Die möglichen genannten Strategien, wie auf diesen Befund zu reagieren sei, gehen allerdings auseinander und spiegeln die Bandbreite der Meinungen und Glaubensauffassungen innerhalb der Kirche wider.

Präsentation der Ergebnisse in Rom noch im Jänner
Die Ergebnisse der Umfrage werden bereits kommende Woche im Rahmen des bevorstehenden Ad-limina-Besuches (27. bis 31. Jänner) der österreichischen Bischöfe von Bischof Zsifkovics im Vatikan dem Generalsekretariat der Bischofssynode übergeben. Bischof Zsifkovics: "Ich trage persönlich dafür Sorge, dass jede einzelne burgenländische Antwort nach Rom kommt. Der Heilige Vater hat die Menschen um Ihre Meinung gefragt, er verdient es auch, Antworten zu bekommen, egal, wie heißein Eisen auch ist. Und die Gläubigen, die sich der Mühe der Auseinandersetzung mit den Fragen unterzogen haben, haben es verdient, an zentraler Stelle gehört zu werden."

Freitag, 17. Januar 2014

"Gott ist Trumpf!" - Bischof Zsifkovics lädt wieder zum Kartenspielen ein

Gott ist Trumpf
(c) Diözese Eisenstadt/Horvath-Piroska
Auch in diesem Jahr verschreibt sich Bischof Ägidius J. Zsifkovics wieder ganz der burgenländischen Tradition: Zuerst gemeinsamer Gottesdienst in der Pfarrkirche, danach geht es zum Frühschoppen ins Gasthaus. Das Kartenspiel soll dabei ehrliche und ungeschminkte Begegnungen ermöglichen.

Am kommenden Sonntag, dem 19. Jänner, feiert Bischof Ägidius Zsifkovics die hl. Messe in Großpetersdorf. Weil Fasching ist, haben die Gläubigen anschließend die Gelegenheit, beim Pfarrcafémit ihrem Bischof eine Partie Schnapskarten zu spielen. Bischof Zsifkovics sieht die Aktion als eine "hervorragende Möglichkeit, mit den Menschen ins persönliche Gespräch zu kommen, zu erfahren, was sie denken und fühlen, was sie bewegt, vielleicht sogar belastet."


Das Spiel ermöglicht menschliche Offenheit
"Beim Spielen erlebt man die Menschen sehr ehrlich und ungeschminkt", weißder Bischof aus eigener Erfahrung. "Das eigene Blatt wird zwar streng verborgen gehalten, dafür aber lassen die Leute umso mehr Persönliches raus. Da können plötzlich sehr persönliche Zugänge entstehen, und gelegentlich muss man es schon auch aushalten, dass einem einer mal die Meinung sagt!" Es sei aber auch "die eigene Freude daran, mit anderen gemeinsam eine gute und entspannte Zeit zu haben", die den Bischof diese burgenländische Tradition hochhalten lässt.


Zsifkovics: "Wir Menschen sind der Trumpf Gottes"
Die Spielkarten mit der Aufschrift „Gott ist Trumpf“sind mittlerweile schon zum begehrten Souvenir bei solchen Veranstaltungen geworden. Dieses Motto ist ein –der Faschingszeit entsprechend sicher auch augenzwinkernder –Hinweis darauf, dass die Botschaft des Evangeliums in allen Lebensbereichen ankommen will. Bischof Zsifkovics sieht in dem Slogan aber auch eine ganz konkrete Botschaft: "Der Blick auf Gott befreit uns von unseren oft selbstgemachten Lebenszwängen, unseren menschlichen Machbarkeitsphantasien und materiellen Heilsvorstellungen. Gott ist der wahre Trumpf im Spiel unseres Lebens." Allerdings sei "die Liebesbeziehung zwischen Gott und den Menschen auf Gegenseitigkeit und auf Freiheit begründet", ergänzt Zsifkovics. "Denn Gott, der uns in seiner Menschwerdung entgegen kommt, hofft auf die freie Erwiderung seiner Liebe durch uns Menschen. Niemand von uns wird zu dieser Liebe gezwungen. Insofern sind wir Menschen der von Gott erhoffte Trumpf in den Plänen, die er mit seiner Welt hat."


Der Gottesdienst in der Pfarrkirche beginnt um 9.30 Uhr. Das Pfarrcafébietet danach die Möglichkeit zu Begegnung und zu Gesprächen mit dem Bischof. Pfarre und Bischof laden herzlich zur gemeinsamen Messe und zu einer beschwingten Zeit im Pfarrcaféein.

Stellenausschreibung

Das Bischöfliche Ordinariat bzw. das "Haus der Begegnung" bringt folgende Stelle zur Ausschreibung:

  • Fachkraft für die Bereiche Sekretariat, Rezeption, pädagogische Administration und haustechnische Belange

Dienstag, 14. Januar 2014

Bischof Zsifkovics heißt neuen Chefredakteur herzlich willkommen

martinus neuer Chefredakteur
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Der „martinus“, die Kirchenzeitung der Diözese Eisenstadt, bekommt mit Franz Josef Rupprecht einen neuen Chefredakteur.
Rupprecht ist auch Mitglied der neuen Kommunikationsplattform der Diözese und steckt sich ambitionierte Ziele im Dienst an seinen Lesern.


Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics hat dieser Tage den Chefredakteur des Burgenländischen Jahrbuchs, Franz Josef Rupprecht, mit der Leitung der Kirchenzeitung „martinus“ betraut. „Ich bin dankbar für das große Vertrauen, das Bischof Zsifkovics und die ganze Diözesanleitung in mich setzen“, erzählt Rupprecht. Der Eisenstädter Bischof zeigt sich davon überzeugt, dass „die Herkunft, die kirchliche Identifikation und sein erfolgreiches berufliches Standing Franz Josef Rupprecht zu einer Idealbesetzung für unsere burgenländische Kirchenzeitung“machen.

Neuer, „alter“Mitarbeiter in der Medienarbeit der Diözese
Mit einem herzlichen „Willkommen in der Heimat!“begrüßte Bischof Zsifkovics den neuen Chefredakteur und gebürtigen Burgenländer, dessen Arbeitsschwerpunkt in den vergangenen Jahren in Wien lag. Und auch die Vorstellungsrunde, die Generalvikar und Herausgeber der Kirchenzeitung Martin Korpitsch persönlich mit dem Neuen bei den Dienststellen der Diözese machte, ließklarwerden: Rupprecht ist kein Unbekannter in der Diözese Eisenstadt. 1963 in Mönchhof geboren, besuchte er das Bischöfliche Knabenseminar in Mattersburg. Dort absolvierte er das Gymnasium und studierte anschließend Theologie an der Universität Wien als Mitglied des Burgenländischen Priesterseminars. Der Entscheidung, das Seminar dann doch zu verlassen, folgte eine siebenjährige berufliche Tätigkeit in der Pressestelle der Diözese Eisenstadt und bei der Eisenstädter Kirchenzeitung. Seine nunmehrige Ernennung sieht der neue Chefredakteur als „Heimkehr zu den Wurzeln meiner journalistischen Arbeit.“

Zsifkovics: „Bei Medienarbeit auf ältere Menschen nicht vergessen!“
„Alle Printmedien sehen sich heute vor großen Herausforderungen –Stichwort Internet, die Kirchenzeitungen nicht ausgenommen. Deshalb betrachte ich es als meine vorrangige Aufgabe, das besondere Profil unserer Kirchenzeitung ‚martinus’hervorzuheben und damit ihren Stellenwert für die kirchliche Leserschaft zu festigen“, erläutert Rupprecht seine Herangehensweise. Besonders am Herzen liege ihm der Wunsch des Bischofs, „die älteren und treuen Leser des ‚martinus’ins Auge zu fassen und ihnen eine verlässliche Alternative zur boomenden Welt des Internet und der Social Media der jungen Generation zu bieten. In der kirchlichen Kommunikation muss beides seinen Platz haben!“

Mit Bildagentur neue Standards in kirchlicher Publizistik gesetzt
In den vergangenen Jahren war Rupprecht als selbständiger Journalist und Fotograf tätig, mit dem Aufbau der kirchlichen Bildagentur „www.kathbild.at“setzte er einen Meilenstein für die katholische Publizistik in Österreich, die mit Kathbild über die wohl größte kirchliche Bildagentur im deutschen Sprachraum verfügt. Den Bilderdienst will Rupprecht, der seit 2011 für die Diözese Eisenstadt als Chefredakteur des Burgenländischen Jahrbuchs tätig ist, auch in Zukunft weiter ausbauen.

Bisheriger Chefredakteur nimmt neue berufliche Herausforderungen an
Bis Ende Jänner steht Walter Fikisz, der bisherige Chefredakteur des „martinus“, der die Geschicke der Eisenstädter Kirchenzeitung seit März 2006 lenkt, dem Neuen noch in kreativer Kooperation zur Seite. Man hält bereits eifrig gemeinsame Redaktionssitzungen mit dem Mitarbeiterteam, um die Kontinuität zu gewährleisten und das mannigfache Ablaufwissen, das sich beim Gestalten einer Zeitung mit den Jahren angehäuft hat, nicht verloren gehen zu lassen.
„Als ein Teil der vielfältigen Seelsorge im Burgenland den Menschen nahe sein und meinen Blick auf ihre Ängste, Sorgen und Freuden zu richten, war mir ein Anliegen.“So fasst Walter Fikisz, der sein Amt mit 31. Jänner zurückgelegt hat und sich neuen beruflichen Herausforderungen sowie einer intensiven Phase der Fortbildung widmen wird, seine Zeit mit dem „martinus“zusammen. Bischof Zsifkovics und Generalvikar Korpitsch danken dem scheidenden Chefredakteur für sein Engagement und wünschen ihm für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute.

Kirchenstatistik 2013: Austritte weiter stark rückläufig

Kirchenstatistik
(c) Hajo Rebers / pixelio.de
Austritte gegenüber den Jahren 2010 und 2011 weiterhin stark rückläufig, auch Zahl der Kircheneintritte bleibt steigend. Bischof Zsifkovics über Anhalten des positiven Trends erfreut.

Mit Stichtag 1.1.2014 zählte die katholische Kirche im Burgenland 199.652 Katholikinnen und Katholiken. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung (= 287.100 laut vorläufigem Ergebnis der Statistik Austria für 2013) liegt somit bei 69,54% (zum Vergleichszeitpunkt 1.1.2013 waren es 201.260 von 287.113 Personen Gesamtbevölkerung). Der Anteil der Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung bleibt damit in etwa unverändert.

Austritte weiterhin sinkend, Eintritte als starkes „Hoffnungssignal“
Im Jahr 2013 traten in der Diözese Eisenstadt 1.184 Personen aus der katholischen Kirche aus, das entspricht 0,59 % der burgenländischen Katholikinnen und Katholiken. 2012 waren es mit 1.133 Personen 0,56 %. „Jeder einzelne Verlust eines Kirchenmitglieds ist und bleibt schmerzlich und muss für uns Anlass sein, über mögliche Gründe nachzudenken“, erläutert Bischof Zsifkovics. Es sei aber nach den Jahren des Zutagetretens skandalöser Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich „insgesamt ein Zeichen der Hoffnung, dass die Austrittswelle früherer Jahre stark zurückgegangen ist, die Zahl jener Menschen, die wieder oder sogar ganz neu in die Kirche eintreten möchten, in der Mehrjahresbetrachtung sogar nach oben geht. Ich denke, dass nun bei den Menschen wieder stärker in den Blick kommen kann, wieviel an Gutem die Kirche in unsere Gesellschaft einbringt.“93 Personen traten 2013 in die katholische Kirche im Burgenland ein (davon 8 Konversionen und 85 Reversionen. Im Vorjahr lag diese Zahl bei 95 Personen.)

Zur grafischen Darstellung der Katholikenzahlen ... 

Mittwoch, 8. Januar 2014

Bischof Zsifkovics mit prominentester Sternsingergruppe Österreichs unterwegs

Prominenteste Sternsingergruppe Österreichs 2014
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Schauspieler und Intendant Wolfgang Böck, ORF-Talk-Queen Barbara Karlich und Burgenlands Kulturmanager No. 1 Wolfgang Kuzmits sind der Einladung des Eisenstädter Diözesanbischofs gefolgt und begleiteten Zsifkovics am Dreikönigstag als Sternsinger zu Patienten ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt. Anlass für die Einladung waren das 60-Jahre-Jubiläum der Dreikönigsaktion und das Anliegen des Bischofs, den hohen humanitären und religiösen Stellenwert der Aktion für Österreich zu verdeutlichen. 

"Die humanitäre Hilfe, die durch die Dreikönigsaktion die Ärmsten der Armen in der Dritten Welt erhalten, kann nicht hoch genug geschätzt werden, der Stellenwert der Aktion für das soziale und karitative Sittenzeugnis Österreichs nicht stark genug betont werden", erläutert Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics den Hintergrund für die Initiative: "Ich habe daher zum Abschluss der diesjährigen Aktion bewusst Menschen zum Mitgehen eingeladen, die dafür bekannt sind, mit ihrer Arbeit andere Menschen innerlich zu berühren.

Prominenteste Sternsingergruppe Österreichs 2014
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Zsifkovics: Böck, Karlich und Kuzmits als "Super-Botschafter"
Wolfgang Böck stehe, so Zsifkovics, "mit vielen seiner Film- und Fernsehrollen für ein aufrichtiges, beherztes und unverfälschtes Menschsein", Barbara Karlich habe sich mit ihrer TV-Sendung "über Jahrzehnte zum Wohnzimmer, um nicht zu sagen: zur Therapiecouch der Nation etabliert, und Wolfgang Kuzmits ist als Kulturmanager des Burgenlands der große Networker, der organisatorisch den Boden bereitet, damit die Kultur immer wieder den Weg ins Herz und ins Leben der Menschen finden kann. Zu Weihnachten ist Gott als Mensch zu uns gekommen. Wenn diese Super-Botschaft von solch menschennahen Sternsingern überbracht wird, ist das für mich als Bischof eine Riesenfreude!" Für Wolfgang Böck und Barbara Karlich stellte das Schlüpfen in die Königsrobe eine Premiere und Besonderheit dar. Es sei, so Böck, "sicher keine Rolle wie jede andere."

Prominenteste Sternsingergruppe Österreichs 2014
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Dreikönigsaktion als Spiegel gelebter Nächstenliebe der Österreicher
Rebecca Gerdenitsch-Schwarz, Verantwortliche der Dreikönigsaktion der Diözese Eisenstadt, zeigt sich über die Teilnahme der Promis begeistert. Es sei "ein großartiges Zeichen, dass unsere Aktion so wohlwollende Unterstützung findet. Damit zeigt sich auch, wie sehr die christliche Kernbotschaft in unser kulturelles Leben, unser Brauchtum und unser Fühlen eingedrungen ist und von den Menschen über verschiedenste Denkweisen hinweg mitgetragen wird. Auch wenn sicher nicht alle Österreicher ihre Motivation beim Spenden als eine unmittelbar religiöse bezeichnen würden, ist die zutagetretende Grundhaltung ein ermutigendes Zeugnis gelebter Nächstenliebe in unserem Land", ist Gerdenitsch-Schwarz überzeugt.

Allein heuer 500 Projekte in Lateinamerika, Asien und Afrika 
Bezauberndes Engerl
(c) Diözese Eisenstadt/Christoph Miehl
Die allererste Dreikönigsaktion der Jungschar fand noch in der Besatzungszeit, im Winter 1954/55 statt. Durch die Unterstützung der Bevölkerung wurde daraus die größte österreichische Solidaritätsaktion für notleidende Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika, bei der bisher insgesamt 350 Millionen Euro in ganz Österreich ersungen wurden. Die diesjährigen Spendengelder aus der Dreikönigsaktion, bei der die Sternsinger die Friedensbotschaft von Haus zu Haus tragen, kommen rund 500 Projekten auf der ganzen Welt zugute. Darunter ist etwa ein Projekt in Nairobi, durch das Mädchen, die auf der Straße leben müssen, mit Essen, einem Schlafplatz und Angeboten zur beruflichen Ausbildung geholfen werden soll. Weitere Hilfsschwerpunkte sind Bauernfamilien in Nepal und die Ureinwohner in Brasilien.

Bezauberndes Engerl mit von der Partie
Tatkräftige Unterstützung erhielten die Promi-Sternsinger um Bischof Zsifkovics von einer jungen Dame: Viola, die 5-jährige Tochter von Wolfgang Kuzmits, begleitete die heiligen drei Könige im Engelskostüm und trug so gewaltig zur Freude der besuchten Patienten (und wohl auch ihres Vaters) bei. Sie war wohl mit ein Grund dafür, dass so mancher ein wenig tiefer ins Geldbörsel griff. Bischof Zsifkovics dazu: "Kinder rühren uns alle besonders an. Gott hat das wohl gewusst, als er als kleines und wehrloses Kind in unsere Menschenwelt kam. Denn vor einem Kind legen wir unsere Härte ab und bekommen die Chance, selbst wieder etwas menschlicher zu werden."

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