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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Dienstag, 23. September 2014

Der Glaube und die Fürbitte der Gottesmutter haben ihn jung gehalten

Prälat Rittsteuer DankmesseDer burgenländische Prälat Josef Rittsteuer, für Generationen von Priestern Vorbild und unzähligen Gläubigen Mahner gegen Selbstgenügsamkeit und Selbstgerechtigkeit, feiert am 25. September seinen unglaublichen 100. Geburtstag. 

Bereits am letzten Freitag feierte das Eisenstädter Domkapitel gemeinsam mit Bischof Zsifkovics und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diözese Eisenstadt im Dom das Geburtstagskind. Und vergangenen Sonntag hat der körperlich wie geistig immer noch rüstige Herr Prälat im Pfarrgarten seiner Heimatstadt Neusiedl am See den festlichen Erntedankgottesdienst gefeiert. Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics würdigte in seiner Predigt das Lebenswerk Rittsteuers, der vor 75 Jahren zum Priester geweiht worden ist.

Ein lebendiges Stück burgenländischer Kirchengeschichte

Prälat Rittsteuer war wesentlich am Aufbau des kirchlichen Lebens in der Diözese Eisenstadt beteiligt. Als Priester wirkte er in den Pfarrgemeinden Mattersburg, Wolfau, Lockenhaus, Eisenstadt-Oberberg, Kleinfrauenhaid, von 1962 bis 1965 als Dom- und Stadtpfarrer von Eisenstadt. Er war das erste Mitglied des Domkapitels nach der Gründung der Diözese Eisenstadt 1960, er wirkte als Regens des Burgenländischen Priesterseminars in Wien, als Chefredakteur der burgenländischen Kirchenzeitung und als Leiter des St. Martins-Verlages. Er war Vorsitzender in verschiedenen diözesanen Kommissionen (u.a. für kirchliche Kunst, Kirchenmusik, Liturgie, Medien, aber auch am Diözesangericht). 1998 trat er in den Ruhestand, blieb aber weiter in der Seelsorge tätig.

Bischof Zsifkovics: "Reiche Ernte eines priesterlichen Lebens"
Rittsteuer habe in all seinen vielfältigen Aufgaben während der vergangenen Jahrzehnte die Menschen versammelt, "wie eine Henne ihre Küken versammelt", so Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics bei seiner Predigt für den Jubilar in Neusiedl am See. Rittsteuer habe die Menschen aber auch aus Sattheit, Selbstgenügsamkeit und Selbstgerechtigkeit herausgeführt und sie in den schwierigen Jahrzehnten der Mitte des 20. Jahrhunderts zur Wachsamkeit gegen die totalitären Systeme des Nationalsozialismus und des Kommunismus gerufen. Vor allem aber sei es ihm immer ein Herzensanliegen gewesen, Christus zu den Menschen zu tragen. Umso mehr könne an diesem Erntedankfest auch für die Ernte eines priesterlichen Lebens, für die Treue zu Berufung und Erwählung Dank gesagt werden.

Mit 100 Jahren noch immer voller Esprit und Humor
Prälat Rittsteuer fügte in seinen Dankesworten eine humorvolle Note ein. In der 2.500 Namen umfassenden Priesterkartei der burgenländischen Priester bzw. der Priester, die im Burgenland tätig waren, habe er nur einen einzigen Geistlichen gefunden, der noch älter war, dieser erreichte ein Alter von 104 Jahren. Zugleich erzählte Josef Rittsteuer, wie er schon als kleiner Bub lernte, auf die Fürbitte und Führung der Gottesmutter zu vertrauen: Als Siebenjähriger spielte er in einem Theaterstück der Marianischen Kongregation über die Heilige Genoveva mit. Der marianischen Frömmigkeit blieb er ein Leben lang treu.

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