Diözese Eisenstadt
Aktuell
Bischof
Über uns
Pfarren
Kirchenbeitrag
Frauen, Männer, Familie
Junge Kirche
Bildung
Für die Seele
Info, Hilfe
Diözese Eisenstadt - Aktuell

Donnerstag, 21. August 2014

Ein Schlüssel der Nächstenliebe und des Teilens

Schlüsselübergabe Haus St Martin
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics übergibt in einem symbolischen Akt der Caritas der Diözese Eisenstadt den Generalschlüssel zum neueröffneten Caritas Haus St. Martin. Damit setzt die Kirche im Burgenland neue Standards in der Betreuung betagter und pflegebedürftiger Menschen. Feierliche Segnung des Hauses am 9. November.

Es ist soweit: Nach knapp 18-monatiger Bauzeit konnte Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics aus den Händen des Bauamtsdirektors der Diözese, Markus Zechner, den Bauherrenschlüssel in Empfang nehmen. Der Bischof überreichte den Schlüssel freudestrahlend an die Direktorin der diözesanen Caritas, Edith Pinter, mit den Worten: "Mögen die Menschen, die Dir und unserer Caritas anvertraut sind, in diesem Haus stets die Wärme und Geborgenheit erfahren, die der Botschaft des Evangeliums entspricht." Zuvor aber nahm sich Bischof Zsifkovics Zeit für die persönliche Begegnung mit Bewohnern des neuen Hauses, mit denen der Bischof bei einer Jause ausgiebig plauderte.

"Martins-Tat" der Diözese im neuen, zeitgemäßen Kleid
Die Geschichte des früheren, in die Jahre gekommenen Hauses St. Martin, dessen Bau ein bewusster Akt der Zuwendung an ältere Menschen war, wird mit dem neuen Caritas Haus St. Martin erfolgreich fortgeschrieben. Die gesamte, topmoderne Anlage bietet für 93 Heimbewohner auf vier Etagen insgesamt 5.000 Quadratmeter Nutzfläche - mit 81 Einzelzimmern, sechs Doppelzimmern, großen Gemeinschaftsräumen oder auch offenen Küchen, die die soziale Einbindung der Bewohner ermöglichen. Natürlich wird die seelsorgliche Betreuung im Haus großgeschrieben. Bettlägrige Bewohner können auf Wunsch die heilige Messe live am Bildschirm im Zimmer mitverfolgen.

Zsifkovics: "Caritas ist Grundfunktion und liebendes Gesicht der Kirche"
Der Eisenstädter Bischof zeigte sich nach der Übergabe gleichermaßen glücklich wie erleichtert: "Dieses Haus ist mir seit meinem Amtsantritt eine Herzensangelegenheit. Mit ihm bringen wir eine Grundfunktion der Kirche, die tätige Nächstenliebe, auf den Punkt. Was der Heilige Martin vor 1600 Jahren getan hat, müssen wir mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts tun. Was gleich geblieben ist: Tun ist wichtiger als Reden - dann erst sind wir als Christen glaubwürdig!"

Montag, 18. August 2014

Diözesane Pilgerreise erstmals nach Rumänien

Pilgerreise MoldauklösterUnter der Leitung von Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics führte die diesjährige Pilgerreise der Diözese Eisenstadt zu den Moldauklöstern in der südlichen Bukowina und ermöglichte den Pilgern an Orten des UNESCO-Weltkulturerbes ein Auftanken für Seele und Geist.

Die Moldauklöster Voronet, Moldovita und Sucevita gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und bildeten das Herzstück der soeben zu Ende gegangenen Pilgerreise nach Rumänien, das die burgenländischen Gläubigen als ein Land großer kultureller, sprachlicher und kirchlicher Vielfalt erlebten.

Gebet, Geist, Gastfreundschaft
Neben dem spirituellen und kulturellen Reichtum des Landes beeindruckte die vielerorts erwiesene Gastfreundschaft die Pilger besonders. So erlebte man etwa im Kloster Moldovita die Führung von Schwester Tatjana als ein Zeichen außerordentlicher Gastfreundschaft gepaart mit großer Herzensbildung: Die Ordensfrau erläuterte an Hand der einzigartigen Freskenzyklen des Klosters in einfachen und herzlichen Worten die gesamte Heilsgeschichte und begeisterte damit besonders Bischof Zsifkovics: "So sollten viel mehr Predigten aussehen: Einfach, verständlich, zu Herzen gehend!"

Begegnung mit rumänischem Amtskollegen
In der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Cacica, dem wichtigsten katholischen Wallfahrtsort der Region, gab es eine herzliche Begegnung mit Bischof Petru Ghergel aus der Diözese Iasi. Dieser erzählte den Pilgern, dass sein Gebiet in Zeiten der Not „gerade auch aus österreichischen Diözesen große Hilfe“erfahren hat. Bischof Ghergel erinnerte aber auch an einen „gemeinsamen Freund im Himmel“: den kürzlich selig gesprochenen Bischof Anton Durkowitsch, der im österreichischen Bad Deutsch Altenburg geboren und 1948 zum Bischof von Iasi ernannt wurde. Durkowitsch wurde in rumänischen Gefängnissen wegen seiner Glaubenstreue gefoltert und starb 1951 im Gefängnis von Sighet in der Todeszelle.

Viele Fäden spannen sich nach Österreich
Bereits auf der Anreise, als die Pilgergruppe beim ungarischen Nationalheiligtum Maria Pocs haltmachte, zeigte sich die weitreichende Verflechtung in Fragen des Glaubens und der Kultur innerhalb der ehemaligen Donaumonarchie. Bischof Zsifkovics erinnerte so an die Geschichte des Gnadenbildes, eine Ikone, die wegen ihres wundertätigen Tränenflusses verehrt wird und deren Original nach 1683 in den Wiener Stephansdom überführt wurde. Eine Kopie davon gibt es heute im Wallfahrtsort Maria Bild.

Zum Fotoalbum ... 

Mit Bischof Ägidius in den Stephansdom

Mariazeller-FestIn Hinwendung zum Mariazeller Patrozinium „Mariä Geburt“ gibt es jedes Jahr das „Mariazeller-Fest“ im Stephansdom, heuer am Samstag, 6. September, 17 Uhr.

Zur Zelebration werden hochrangige Geistliche in die Wiener Kathedrale eingeladen; in diesem Jahr steht Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius Zsifkovics der Feier im Stephansdom vor.

Eine Besonderheit der Feier ist das Mariazeller „Heilig Brunn-Wasser, das von der Quelle in Mariazell nach Wien gebracht und beim Gottesdienst über die Gläubigen ausgesprengt wird.

Exklusiv für Teilnehmer aus dem Burgenland organisiert das diözesane Pilgerkomitee in Kooperation mit Blaguss eine Busfahrt mit folgendem Programm (*):
  • 12.30 Uhr: Ankunft am Stephansplatz in Wien, Gulaschsuppe, Gebäck + Getränke im Curhaus neben dem Dom
  • 13.30 Uhr: Treffpunkt im Stephansdom, gemeinsames Foto mit allen Pilgern 
  • 13.45 Uhr: Domführung mit Besichtigung der Ausstellung „Der Domschatz von St. Stephan“ auf der Westempore und der neu adaptierten Reliquienschatzkammer
  • danach Zeit zur freien Verfügung, z. B.
    - Spaziergang durch die Wiener Innenstadt
    - Kaffeehausbesuch
    - Mariazeller Spezialitäten von Pirker neu auf dem Stephansplatz
    - Eis bei Zanoni (1 Minute vom Dom entfernt)
    - Shoppen u. a. m.
  • spätestens 16.45 Uhr: Eintreffen im Stephansdom, Einnehmen der reservierten Plätze im vorderen Dombereich
  • 17.00 Uhr: Mariazeller-Fest mit Bischof Ägidius
    (Einzug der Stephaner Gnadenstatue, Marienrufe, Lichterprozession, Pontifikalmesse, musikalische Gestaltung durch den Eisenstädter Domchor St. Martin)
  •  Möglichkeit zum Empfang des Einzelsegens mit der Gnadenstatue
  • Würstel und Getränke im Kurhaus
  • 20.30 Uhr: Rückfahrt
Abfahrtszeiten:
09.15 Uhr Oberwart - Park & Ride (vis a vis Lidl)
09.35 Uhr Bernstein - Hauptplatz
10.00 Uhr Oberpullendorf - Reisebüro Blaguss
10.15 Uhr Weppersdorf - Park & Ride
10.35 Uhr Mattersburg - Gasthof Florianihof
10.50 Uhr Eisenstadt - Bischofshof
11.30 Uhr Neusiedl/See - Bahnhof
(weitere Zustiegstellen entlang der Strecke möglich)

Kosten: 38.-
(Bustransfer, Verpflegung im Curhaus, Domführung)

Anmeldung (bis spätestens 22. August): 
Pilgerkomitee der Diözese Eisenstadt
St. Rochus-Str. 21
7000 Eisenstadt
e-mail: pilgerreise@martinus.at
telefonisch: Karl Woditsch, 02682 / 777 Durchwahl 280

*: wer das Programm (Domführung, Pilgerfoto, Verpflegung, Platzreservierung) in Anspruch nehmen, aber nicht mit dem Pilgerbus, sondern in privat nach Wien fahren möchte, sollte sich ebenso unbedingt anmelden. Die Kosten für das Programm ohne Busfahrt betragen 6.-

Kalender - (zur Terminseite …)

Archiv

Diözese Eisenstadt
7000 Eisenstadt, St. Rochus-Straße 21 | T 0 26 82/7 77 | Impressum

E-Mail
Facebook
Bookmark and Share