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Mittwoch, 23. April 2014

Bischof Zsifkovics gibt die neuen "K"s für Katholische Frauen vor: kommunikativ, kreativ und kritikfähig

Frauenfest der kfb
(c) Diözese Eisenstadt/Miehl
"Ich öffne gerne dieses Haus – es ist ja euer Haus!" Bischof Ägidius Zsifkovics begrüßte am Osterdienstag im Bischofshof 200 Frauen zum ersten Frauentag. Die Katholische Frauenbewegung will damit Frauen in Kirche und Gesellschaft stärken.

"Indem wir die Tore des Bischofshofs für den ersten Frauentag weit öffnen, verneige ich mich als Bischof vor den Leistungen der Frauen in Gesellschaft und Kirche". Mit diesen Worten begrüßte Bischof Ägidius Zsifkovics die Teilnehmerinnen am Sitz der Diözese in Eisenstadt. Mit Hinweis auf das Evangelium nannte der Bischof die Frauen die ersten Zeuginnen der Auferstehung Jesu, die es den Jüngern weitererzählten. "Im Klartext gesprochen: Sie sagten den Männern, was Sache ist." Dessen sei sich nicht nur Papst Franziskus bewusst, wenn er mehr Frauen in führende Funktionen berufen will. Frauen, so der Bischof seien "tragende Säulen mit statischer Funktion" in der Kirche von heute.

Neue Gestaltung für Bischofshof. Der Platz vor dem Bischofshof erhielt anlässlich dieses Ersten Frauentags eine neue Gestaltung durch den Künstler Heinz Ebner, der das Thema "Frauen in der Kirche" auf seine unverwechselbare Art und Weise umsetzte und Frauen in ihrer Bedeutung und ihrer Vielfalt ein Gesicht verleiht. Bei der Veranstaltung sprachen bedeutende Vertreterinnen des politischen und kirchlichen Lebens im Burgenland:

Verena Dunst, Landesrätin: "Ich finde den ersten Frauentag super und begrüße es, dass der Bischofshof so offen ist für die Frauen. Von uns Frauen wird viel erwartet und wir geben viel. Frauen haben gesellschaftlich in vielen Bereichen noch Nachholbedarf. Durch die Politik muss die Mehrfachbelastung von Frauen weiter abgefedert werden. Aber für Frauen zu kämpfen, lohnt sich allemal."

Michaela Resetar, Landesrätin: "Wir Frauen behaupten uns in den unterschiedlichsten Positionen. Als Frau würde ich mir aber wünschen, dass sich mehr Frauen in Führungsfunktionen behaupten. Gott sei Dank ermöglicht es der Herr Bischof, dass Frauen in der Diözese in leitenden Positionen sind –hier haben die Politik und die Gesellschaft noch viel nachzuholen."

Imelda Krizan, Vorsitzende der katholischen Frauenbewegung: "Ich freue mich darüber, dass unser Bischof so offen gegenüber Frauenthemen ist. Ganz nach dem Vorbild von Papst Franziskus will er starke Frauen in starke Positionen setzen."

Susanna Hackl, Vorsitzende der evangelischen Frauenarbeit: "Es hat auch in der evangelischen Kirche zu allen Zeiten sehr mutige Frauen gegeben. Frauen müssen sich etwas trauen –immer schon. Frauen brauchen auch heute noch sehr viel Rückhalt."

Edith Pinter, Caritasdirektorin: "Ich bin die einzige Caritas-Direktorin in Österreich. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Frauen, die mehr als 90 Prozent der Caritastätigkeiten tragen – in Pflege, Unterricht und Betreuung. Wir sollten den heutigen Tag nutzen, viel selbstbewusster aufzutreten. Es sind immer die Frauen, die da sind, wenn Not am Mann ist. Gleichzeitig sind es eine gewisse Bescheidenheit und Beharrlichkeit, die uns das alles schaffen lassen. Heute können wir Themen ansprechen, die sonst in der Alltagsarbeit untergehen."

Andrea Berger-Gruber, Theologin und Schulinspektorin: "Katharina war überzeugt, dass die Gottesliebe antreibt, für andere zu leben und zu brennen."

Frauen bringen Sonne. "Kaum öffnet man den Bischofshof den Frauen, beginnt die Sonne zu scheinen." Mit einem Augenzwinkern kommentierte der Bischof die Tatsache, dass die regenschweren Wolken kurz nach dem Beginn der Veranstaltung einem heiteren Himmel gewichen waren.


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