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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Montag, 28. Oktober 2013

Katechese ist Pfeiler der Kirche

Katecheten in Rom
Die burgenländischen Delegierten
Sr. Johanna Vogl, Reinhilde Woditsch und Andrea Berger-Gruber
mit dem Grazer Weihbischof Franz Lackner 
KatechetInnen aus aller Welt trafen anlässlich des „Jahres des Glaubens“in Rom zusammen. Drei der 17 österreichischen Delegierten kamen aus dem Burgenland. Darunter Andrea Berger-Gruber. Im nachfolgenden Text schildert sie ihre Eindrücke.

Rund 1.500 Katecheten aus 50 Ländern haben sich in Rom versammelt, darunter Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute. Die Dynamik des Glaubens, das „Ja“zu Gott, die Beziehung zwischen Glaube und Vernunft in der Weitergabe des Glaubens und vieles mehr wurde in Vorträgen von namhaften Persönlichkeiten zur Vertiefung des eigenen Glaubens thematisiert.

Katechese mit Franziskus. Der Höhepunkt für alle TeilnehmerInnen: die Rede von Papst Franziskus, eine in drei Punkte gegliederte Katechese im Stil eines „alten Jesuiten“. Von Christus neu ausgehen heißt vor allem, Vertrautheit mit ihm zu haben. Es heißt, ihn nachzuahmen, aus sich selbst herausgehen und dem Anderen entgegengehen.Und schließlich bedeutet es, keine Angst zu haben, mit ihm in Randgebiete zu gehen, vor denen Gott keine Angst habe. „Gott ist immer treu, er ist kreativ. Ein Katechet, der nicht kreativ ist, ist nicht zu verstehen. Wenn ein Katechet ruhig bleibt, endet er damit, eine Statue wie im Museum zu sein, und wir haben viele davon!“KatechetIn zu sein, erfordere Liebe, und diese Liebe sei auch in Rom nicht zu kaufen, sondern ein Geschenk Christi. „Katechese ist ein Pfeiler für die Kirche! Wagt immer wieder den Neuanfang mit Christus. Gehen wir hinaus und reißen wir die Türen auf. Haben wir die Kühnheit!“

Den feierlichen Abschluss des Kongresses bildete eine Eucharistiefeier mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz.

Nikolaus-Schulung

Nikolausschulung 2013Donnerstag, 14. November 2013, 19.00 Uhr, Oberpullendorf, Haus St. Stephan

Jährlich besuchen zahlreiche Nikolausdarsteller Familien und Kinder. Doch um die Figur des heiligen Nikolaus ranken sich viele Mythen. Wer war der Heilige wirklich? Wie wird er den Kindern authentisch vermittelt?

Damit die Nikolausfeier zu einem besonderen Erlebnis wird, bietet die Katholische Jugend und Jungschar der Diözese Eisenstadt eine Seminar für alle Darsteller an.

Anmeldung: KJ/KJS, Tel. 02682/777-292 oder veronika.fleischhacker@martinus.at

Leben auf der Straße –Glauben mit den Menschen

Pater Georg Sporschill SJ im Gespräch mit Musikreflexionen zum Thema "20 Jahre Anerkennung der Burgenlandroma als autochthone Volksgruppe".
Sonntag, 3. November 2013, 18.00 Uhr, Eisenstadt, Haydnkirche

Pater Georg Sporschill ist in seinem Glauben kompromisslos. Er verkörpert die Botschaft des Evangeliums, in dem er sie lebt –ohne Abstriche. Er geht zu den Armen, den Ausgestoßenen, den Stigmatisierten, bringt ihnen Respekt entgegen und schafft es so Hoffnung zu geben. Seine Erfahrungen mit den Straßenkindern in Rumänien und der Republik Moldau, mit den Roma, die ganz an den Rand gedrängt werden, ist ein lebendiges Manifest der Nächstenliebe. Die Straßenkinder von Bukarest waren viele Jahre hindurch seine wachsende Familie und sie sind es geblieben. Doch es wäre nicht P. Georg, wenn er nicht noch weiter ins Land hineingegangen wäre und über die Grenze. Er hat Suppenküchen in Moldawien einzurichten begonnen, die vielen Menschen ein Überleben ermöglichen. In seinem neuen Projekt „Elijah“sind es die allerärmsten Familien der ärmsten Familien in Rumänien, die in Häusern, die es nicht wert sind, so genannt zu werden, leben und Kinder, die Sommers wie Winters barfußgehen müssen und fern jeder Bildungschance sind, die ihm am Herzen liegen. Über seine Erfahrungen, seine Schwierigkeiten aber auch seine positiven Erlebnisse erzählt Pater Sporschill im Gespräch mit Gerhard Krammer.

Musik der Roma. Das Burgenland lebt von der kulturellen Vielfalt, diese drückt sich in einem umfangreichen musikalischen historischen Erbe aus. Die Musik der Volksgruppen nimmt dabei auch heute einen wichtigen Bereich dieser Vielfalt aus. Die Musik der Roma darf hier auch besonders hervorgehoben werden, zumal die geschichtlichen Gräuel, die dieser Volksgruppe widerfahren sind, eine Verantwortung des „nie wieder“für jede Generation mit sich bringen.

So wird zwischen den Gesprächsteilen mit Pater Sporschill sowohl Musik der Volksgruppe der Roma –Violine | Ondrej Janoska, Klavier - Arpad Janoska - gespielt als auch das Stück „Romawart –Requiem für Feber 1995“aufgeführt werden, das dem Andenken der vier in Oberwart ermordeten Roma gewidmet ist.

www.haydnkirche.at

Montag, 21. Oktober 2013

„Harmonia Caelestis“–Gedenkkonzert zum 300. Geburtstag von Fürst Paul I. Esterházy

Sonntag, 27. Oktober 2013, 18.00 Uhr, Eisenstadt, Schloss Esterházy

Sie gilt als das musikalische Hauptwerk Paul Esterházy’s: die „Harmonia Cælestis“, eine Sammlung von 55 geistlichen Werken, die im Jahr 1711 in Wien veröffentlicht wurde. Inhaltlich besteht die Sammlung überwiegend aus Gesängen, denen christologische bzw. marianische Hymnentexte zugrunde liegen. Ein Stück, das Esterházy’s Namenspatron, dem hl. Apostel Paulus, gewidmet ist, vertont in eindrucksvoller Weise die Bekehrungsgeschichte des hl. Paulus vor Damaskus, die von „Vivat Paulus“-Chören bejubelt wird.

Die Melodien der Sammlung sind klar und einfach gebaut und zeigen eine gewandte Handhabung des mehrstimmigen Satzes. Melodik und Harmonik sind vom venezianischen und süddeutschen Kantaten- und Oratorienstil beeinflusst, wie er zu jener Zeit in Wien üblich war. Die meisten Stücke sind für ein kleines Ensemble bestimmt, einige verlangen größere Vokalbesetzungen. Bemerkenswert ist überdies die häufige Einbindung von Tanzrhythmen in den Melodieverlauf.

Aufführende beim Konzert im Haydnsaal des Schlosses Esterházy sind der Domchor St. Martin sowie Mitglieder des Haydn Orchesters. Für die musikalische Leitung zeichnet der Musikdirektor der Diözese Eisenstadt, Thomas Dolezal, verantwortlich.

Karten sind unter www.oeticket.com oder www.ticket-online.at erhältlich.

Stellenausschreibung

  • Regionalstellenleiter/in der Katholischen Jugend und Jungschar für die Region Mitte 
  • Regionalstellenleiter/in der Katholischen Jugend und Jungschar für die Region Süd (Karenzvertretung)

Personalnachrichten

  • Harald Habeler, Mattersburg, wurde zum Regionalstellenleiter der Katholischen Jugend und Jungschar für die Region Nord (Dekanate Eisenstadt, Mattersburg und Rust) bestellt. 
  • PAss. Raphaela Krojer wurde zur Leiterin der Seelsorgestelle im Landeskrankenhaus Oberwart bestellt. 

Bischof Zsifkovics besucht burgenländische Gemeinde in New York

Besuch der Auslandsburgenländer
Andacht und Blumenniederlegung am
Burgenländerfriedhof in Northampton
(c) Diözese Eisenstadt/Orieschnig
"Glaube und Fleiß" - die mitgebrachten Tugenden der burgenländischen Auswanderer - sind Geschenk an Amerika und Erbe für Nachfahren

Glaube und Fleiß: Diese zwei Tugenden gelte es zu bewahren, appellierte der Bischof Ägidius Zsifkovics am Samstag an die in New York lebenden Burgenländer. Der Eisenstädter Diözesanbischof war tags zuvor zu einer knapp zweiwöchigen Reise in die USA und Kanada aufgebrochen, bei der mehrere Besuche von "Exilburgenländern" auf dem Programm stehen. Bereits Zsifkovics Vorgänger in Eisenstadt, die Bischöfe Stefan Lászlóund Paul Iby, waren in ihrer Amtszeit Einladungen burgenländischer Auslandsgemeinden Nordamerikas gefolgt.

Viele Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks würden sich heute am Materialismus statt an Gottes Plan von "Heil und Leben in Fülle für alle" orientieren, so die Gegenwartsanalyse des Bischofs. Viele duldeten keinen Gott mehr über sich und überforderten sich stets selbst, was jedoch oft auch "gehetzt, gejagt, gestresst und krank" mache. Gott sei vielen Kindern und Jugendlichen fremd, da er im Leben ihrer Eltern und Mitmenschen keine Rolle mehr spiele. Wenn Menschen darauf vergessen, dass Gott ihnen Leben und Zeit geschenkt habe, machten sie sich dadurch selbst "zum Maßstab und zum Herrgott", gab Zsifkovics zu bedenken.

Der Glaube an Gott sei für Christen hingegen ein "lebensnotwendiges" Fundament, würde er doch den "Blick für andere" schärfen und den Horizont über das eigene Ich hinaus weiten, legte Zsifkovics in seiner Predigt dar. Es komme darauf an, den Glauben in der jeweiligen Lebenssituation in konkrete Taten umzusetzen. Zsifkovics: "Dort, wo Gläubige sich als Liebende erweisen und dort mit Hand anlegen, wo andere sich die Hände nicht schmutzig machen wollen, dort ändert sich die Welt, dort bringen sie Gott dieser Welt."

Glaube sei zudem "etwas zutiefst Menschliches", habe ein Gesicht, komme "immer auf zwei Beinen zu uns". Glauben an Gott müssten Menschen einander bezeugen, um ihn somit weiterzutragen und ihn an die kommenden Generationen zu übertragen. Kirche und Pfarrgemeinde seien hier in einer wichtigen Funktion als Gemeinschaft, würden sie doch "Freude, Kraft, Hoffnung und Lebensmut" vermitteln und die persönliche Gottesbeziehung im Gottesdienst und gemeinsamen Gebet stärken.

Glaube und Fleißhabe laut Bischof Zsifkovics die Auslandsburgenländer und ihre Vorfahren "von der alten Heimat Burgenland in die neue Heimat Amerika" getragen, neben Armut und Sehnsucht nach Arbeit, Sicherheit und Frieden. Diese Tugenden hätten ihnen auch dabei geholfen, am Zielort eine neue Existenz aufzubauen und diesen mit "Glauben, Sprache, Kultur und Talenten" zu bereichern. Statt sich für diese "Mitbringsel" aus der alten Heimat zu schämen, sollten sie diese an die Kinder weitergeben - "dann werden auch sie reich sein", so der Bischof.

(KAP)

Montag, 14. Oktober 2013

Weltmissions-Sonntag 20. Oktober

Weltmissionssonntag 2013Eine Milliarde Katholiken sichert mit ihrer Spende die materielle Grundversorgung von Menschen in den ärmsten Diözesen. Der Weltmissions-Sonntag ist somit die größte Solidaritätsaktion der Welt.

Die „Missio-Sammlung“am Weltmissions-Sonntag sichert die materielle Grundversorgung und die Existenz der 1.100 ärmsten Diözesen. Sie stellt der Kirche or Ort die nötigsten Mittel für ihre pastoralen und sozialen Aufgaben zur Verfügung und macht der Gemeinschaft der Weltkirche deutlich: Der Weltmissions-Sonntag garantiert, dass wirklich jede Diözese, jede Pfarre das Nötigste erhält.

Monsignore Leo Maasburg, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke: „Der Weltmissions-Sonntag lädt uns ein, für unsere Schwestern und Brüder in aller Welt zu beten und zu sammeln, besonders für die Bedürftigen aller Nationen, Kulturen und Religionen. Engagierte Laien, Ordensleute und Priester tragen die Flamme des Glaubens –Jesus Christus –zu den Menschen. Papst Franziskus unterstreicht: ‚Es gibt einen tieferen Hunger nach dem Glück, den nur Gott alleine stillen kann.’“

Beispielland Myanmar
Jedes Jahr dient ein Land als Beispiel für die weltweite kirchliche Arbeit. 2013 ist es Myanmar. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Myanmar das am weitesten entwickelte Land Asiens. Heute gehört es zu den ärmsten Ländern der Welt. Besonders Menschen mit Behinderung, Waisenkinder, Leprakranke und Flüchtlinge leiden unter der drückenden Not. Eines der dringlichsten Probleme ist aber die ungenügende Bildung. Die katholische Kirche in Myanmar ist klein (1,1 Prozent der Bevölkerung), wächst aber beharrlich und übernimmt eine immer wichtigere Rolle in der Gesellschaft.

Spenden an Missio sind steuerlich absetzbar
PSK 7.015.500, BLZ 60.000
Weitere Informationen: www.missio.at

100. Todestag Weihbischof Ernest Kutrovatz

Ernest KutrovatzVor 172 Jahren wird in Siklósd, dem heutigen Sigleß, Ernest Kutrovatz als viertes von insgesamt 16 Kindern einer deutschsprachigen wohlhabenden Bauernfamilie geboren. 1865 empfängt er die Priesterweihe, wirkt sieben Jahre als Kaplan in Eisenstadt-Oberberg, ist von 1872-1894 Pfarrer in Müllendorf, wo er eine Schule und die Kirche baut. 1890 wird er zum Dechant und Inspektor für den deutschsprachigen Religionsunterricht ernannt, vier Jahre später in das Domkapitel von Györ berufen und 1897 erhält er schließlich die Würde eines Weihbischofs. Sein Wappenspruch lautet: Absit gloriari, Fern sei mir, mich zu rühmen. Heuer wird seines 100. Todestages gedacht.

Samstag, 19. Oktober 2013, 19.00 Uhr, Müllendorf:
Gottesdienst mit Gedenkfeier an der Grabstätte

Sonntag, 20. Oktober 2013, 9.00 Uhr, Sigleß:
Festgottesdienst mit Prälat Ferenc Benkovich, Györ

Ernest Kutrovatz wird sowohl wegen seiner Güte und menschlichen Zuwendung, vor allem zu den Armen, als auch wegen seiner Hilfsbereitschaft in seinen Gemeinden sehr geschätzt. Seine Einkünfte als Domherr in Györ erlauben es ihm, anstelle der baufälligen alten Pfarrkirche in Müllendorf einen großzügigen Neubau zu errichten. Für die Innenausstattung kann die Grödener Holzschnitzer-Firma Stuflesser gewonnen werden. Seinen Plan, die kleine Kirche von Müllendorf nieder zu reißen und eine neue, größere zu bauen, kann er mit den Einkünften eines Raaber Domherrn und Weihbischofs durchführen. Johann Schiller, ein Baumeister aus Ödenburg, wird mit der Planung und Durchführung beauftragt. Obwohl damals, am Beginn des 20. Jahrhunderts, in der Großstadt bereits der Jugendstil bei Neubauten vorherrscht, wird die Dorfkirche in Müllendorf noch im neugotischen Stil erbaut, der schon im Verschwinden ist. Am 3. September 1905 weiht Kutrovatz die Kirche, in der sich auch seine Gruft befindet.

Deutsch als Lieblingssprache. Ernest Kutrovatz stammt aus der deutsch-kroatischen Gemeinde Sigleß, wo er in einer kinderreichen Bauernfamilie am 12. Jänner 1841 geboren wird. Da an diesem Tag die Kirche das Fest des Abtes Ernestus feiert, bekommt er den Namen Ernest. Trotz seines kroatischen Familiennamens und der damaligen Zugehörigkeit von Sigleßzu Ungarn fühlt sich Kutrovatz immer als Angehöriger der deutschen Volksgemeinschaft und spricht am liebsten Deutsch, obwohl das damals im Klerus nicht üblich ist. Mit 12 Jahren beginnt er in Ödenburg am Benediktinergymnasium mit dem Studium. Den Abschluss mit der Matura macht er in der Bischofsstadt Raab. Damals wird der Wunsch, Priester zu werden, konkret. Er bittet um Aufnahme in das Raaber Priesterseminar.

Landpfarrer. Seine Bischofsweihe erfolgt am 5. Mai 1897. Als Weihbischof von Raab unterstützt er seinen Diözesanbischof Dr. Zalka, der schon 77 Jahre alt ist, als Kutrovatz zum Weihbischof bestellt wird. So muss er bei beschwerlichen Funktionen –Firmungen, Kirchweihen oder Repräsentationsreisen –seinen Bischof vertreten. Bei Firmungen hilft er auch in anderen Diözesen, gelegentlich sogar in Wien aus. Dabei bleibt er stets der einfache „Landpfarrer“, wie er es 22 Jahre lang gewohnt ist. Alle, die mit ihm etwas zu besprechen haben oder Hilfe brauchen, finden offene Türen und ein offenes Herz. Ein Kreuz mit der Dornenkrone ist sein Wappen und die Worte „Absit gloriari –Fern sei mir, mich zu rühmen“sein Wahlspruch.

Für den Umbau und die Renovierung der Pfarrkirche von Sigleßim Jahr 1913 stellt er 50.000 Kronen von seinem Privatvermögen zur Verfügung. Das entspricht dem heutigen Wert von rund 190.000 Euro. Die Weihe der Kirche kann er wegen seiner schweren Erkrankung nicht mehr vornehmen. Am 21. Oktober 1913 stirbt Weihbischof Kutrovatz.

Bischof Zsifkovics reist nach Amerika

Bgld Gemeinschaft
Vertreter der Burgenländischen Gemeinschaft
zu Gast bei Bischof Zsifkovics (Juli 2013)
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Eisenstädter Diözesanbischof besucht Landsleute in den USA und in Kanada.

Auf Einladung der Burgenländischen Gemeinschaft wird Ägidius J. Zsifkovics am kommenden Freitag erstmals in seiner Funktion als Diözesanbischof nach Amerika reisen und damit auch eine Tradition fortsetzen. Denn sowohl Bischof Stefan Lászlóals auch Bischof Paul Iby haben den burgenländischen Landsleuten und deren Nachfahren in Übersee einen Besuch abgestattet.

Erste Station der Reise ist New York, wo der Bischof an der Festveranstaltung anlässlich der 90-Jahr-Feier des „ersten Krankenunterstützungsvereins New York“teilnehmen wird. Weitere Reiseziele sind Allentown und Toronto. An allen Orten steht die persönliche Begegnung mit den Auslandsburgenländer/innen im Mittelpunkt: bei gemeinsamen Messfeiern, bei Treffen mit Funktionären oder bei Hausbesuchen. Wichtig ist für Bischof Zsifkovics aber auch, den Kontakt zu den Ortskirchen zu vertiefen: „Die Auswanderer aus dem Burgenland haben die Kirchen in ihrer neuen Heimat befruchtet und sind nach wie vor Träger des pfarrlichen Lebens.“ Dementsprechend sind auch Besuche bei den jeweiligen Ortsbischöfen geplant.

Katholische Jugend/Jungschar: Pastoralkonzept neu

KJS
Diözesanbischof Zsifkovics und Generalvikar
Korpitsch mit Vertreterinnen der KJ/KJS
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, Generalvikar Martin Korpitsch, Pastoralamtsleiter Michael Wüger, die ehrenamtliche Vorsitzende der KJ/KJS Burgenland Sophie Matkovits und die Geschäftsführerin der KJ/KJS Burgenland Alexandra Kern unterzeichneten gemeinsam das neue Pastoralkonzept der Katholischen Jugend und Jungschar Burgenland.

In den letzten Jahren hat sich vieles weiterbewegt - die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen haben sich geändert und die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt. Um optimal auf die heutigen Anforderungen reagieren zu können, hat die Katholische Jugend und Jungschar zusammen mit der Diözesanleitung unter der Leitung von Otto Kromer ein neues Pastoralkonzept entwickelt. Das Ziel war es, ein lebendiges Konzept zu erarbeiten, das nach Bedarf erweitert und überprüft werden kann und soll. Aus diesem Grund ist dieses Pastoralkonzept nicht als statisch anzusehen, sondern als Grundlage der Arbeit der Katholischen Jugend und Jungschar, die für neue und weiterführende Ideen offen ist.

Das neue Pastoralkonzept der Katholischen Jugend und Jungschar Burgenland dient dazu, den Blick auf die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst in all ihrer Dynamik und Kreativität zu richten und davon ausgehend Perspektiven für ein kinder- und jugendgemäßes Handeln aus dem Glauben zu eröffnen.

Mit der Unterzeichnung des neuen Pastoralkonzeptes wurde ein zukunftsgerichteter Schritt gewagt und die Weichen für eine konstruktive Zusammenarbeit entsprechend der Bedürfnisse der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsen sowie der Pfarren gestellt.

Krankenhaus Eisenstadt: Änderung Gottesdienste

Aufgrund von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ist ab 15. Oktober der Zugang zur Krankenhauskirche gesperrt.

Alle Gottesdienste finden daher ab diesem Zeitpunkt in der Konventkirche statt.

Personalnachrichten

  • Die Berufsgemeinschaft der pastoralen Mitarbeiter/innen hat einen neuen Vorstand gewählt.
    Vorsitzende: 
    Sandra Krammer, Pastoralassistentin in Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf
    Stellvertreterinnen: 
    Bianca Vogl, Pastoralassistentin in Eisenstadt-Dompfarre
    Daniela Horwath, Leiterin d. Seelsorgestelle im Pflegeheim St. Nikolaus in Neudörfl a.d.L.
    Mag. Alexandra Kern, Dienststellenleiterin der Katholischen Jugend und Jungschar
    Kassierin: Evelyne Leitern, Leiterin der Seelsorgestelle im Pflegeheim „Am Schlosspark“in Rechnitz 
  • Sabina Klikovits, Zagersdorf, wurde in Dienstverwendung der Diözese genommen und der Kroatischen Sektion im Pastoralamt zugeteilt.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Fatima-Feier in Eisenstadt

Sonntag, 13. Oktober 2013, 10.00 Uhr

Am Vorabend zum 13. Oktober empfängt Papst Franziskus die Gnadenstatue aus Fatima auf dem Petersplatz in Rom. Am Sonntag selbst wird er in einem festlichen Gottesdienst die Welt der Gottesmutter weihen und alle Menschen guten Willens ihrem Schutz besonders anempfehlen.

In Entsprechung der Bitte des Heiligen Vaters, an diesem Ereignis teilzunehmen und diese Weihe weltweit mit zu vollziehen, wird zur gleichen Zeit eine Fatima-Feier in der Franziskanerkirche in Eisenstadt gefeiert.
Der Gottesdienst wird im persönlichen Auftrag von Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, der zur Zelebration verhindert ist, von P. Michael Schlatzer geleitet.
Am Ende der Festmesse erfolgt die Weihe an die Gottesmutter, daran anschließend kann der Einzelsegen mit Berührung durch die Fatima-Statue empfangen werden.

Die Feier steht unter dem Aspekt des Gebetes, des Dankes und der Bitte gegenüber der Gottesmutter Maria um Frieden in Österreich und in der Welt.
Anknüpfend an die Ereignisse in Fatima und die diesbezügliche Weihe des Pontifikates von Papst Franziskus gilt die Feier als Erneuerung und Bekräftigung des Vertrauens in die Gottesmutter und ihre Hilfe in den persönlichen und allgemeinen Bedrängnissen unserer Zeit.

Freitag, 4. Oktober 2013

„Seht, ich mache etwas Neues!“ Diözese Eisenstadt beschreitet neuen pastoralen Weg

Ein neues Konzept soll eine verlässliche Perspektive für die zukünftige pastorale Arbeit in den Pfarren bieten. Details dazu erläutert Pastoralamtsleiter Michael Wüger im Gespräch mit dem „martinus“ (Nr. 40 vom 6. Oktober 2013).

Dieses Bild kennen wir alle: leere Kirchenbänke bei den Sonntagsgottesdiensten, müde gewordene ehrenamtliche Mitarbeiter, überforderte Priester. Ein trauriges Bild für jene, die pfarrliches Leben noch „aus besseren Zeiten“kennen. Von dieser Erfahrung geprägt ist leider auch die pfarrliche Pastoral der vergangenen Jahre. Mit einem neuen pastoralen Weg will sich die Diözese Eisenstadt in den nächsten Jahren von dieser „Pastoral der Erschöpfung“verabschieden. Als „Motivator“für diesen neuen Weg hat Bischof Ägidius Zsifkovics den deutschen Pastoraltheologen Christoph Jacobs ins Boot geholt. Im Rahmen eines Theologischen Tages hat der erfahrene Universitätsprofessor kürzlich erstmals vor einem breiten Publikum seine Bestandsanalyse der aktuellen pastoralen Situation abgegeben und die Grundpfeiler für einen zukunftsweisenden neuen pastoralen Weg abgesteckt. Als wichtigste Eckpunkte sieht der Pastoraltheologe die Partizipation der Gläubigen, den verantwortungsbewussten Umgang mit vorhandenen Ressourcen und die Gründung neuer Gemeinschaften. Schon in den 1950er und 60er Jahren habe sich eine tiefgreifende Veränderung in der Gesellschaft abgezeichnet, auf die die Kirche bislang nur unzureichend reagiert habe, so Jacobs. Im Mittelpunkt dürfe weiterhin nicht mehr die Pfarre als Struktur stehen, sondern Jesus Christus: „Gott selbst ist es, der unsere Verhältnisse gründlich aufmischt, um uns auf Neuland zu locken.“

Neue Zugänge zum Glauben. Pastoralamtsleiter Michael Wüger teilt die Analyse des deutschen Theologen. Als Pfarrer einer typischen ländlichen Pfarre orte auch er heute drei Gruppen von Gläubigen: „Da sind die traditionellen Kirchgeher, also die Gläubigen vor Ort. Dann gibt es die Pilger –jene, die nur zu bestimmten Anlässen in die Kirche kommen. Hierzu zählen auch viele Mariazellpilger. Und dann gibt es die Gruppe der Menschen auf dem Bekehrungsweg.“Im Vergleich zu früher habe sich also die Art und Weise, wie Menschen ihren Glauben suchen, finden und leben wesentlich verändert. Um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, bedürfe es nun neuer Wege –in denen auch jeder Gläubige seinen Auftrag und seinen Anteil am allgemeinen Priestertum erkennt. „Letztendlich geht es um die Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils“, so Wüger. „Es ist die Umsetzung einer kooperativen Pastoral, wo die Getauften ihre Charismen und Dienstleistungen einbringen und die Priester in ihrer seelsorgerlichen Arbeit kooperieren.“

Kleine Gemeinschaften. Konkret sollen dem neuen pastoralen Weg zufolge zwar auch zukünftig die Pfarren strukturell bestehen bleiben. Belebt sollen diese jedoch durch spirituelle oder diakonische kleine Gemeinschaften werden, wünscht sich der Pastoralamtsleiter. Gemeinschaften, die entweder nur zeitlich begrenzt entstehen können, wie etwa eine Gemeinschaft rund um eine Erstkommunionvorbereitung. Oder aber auch fixe Gemeinschaften. Dies entspreche der Realität der Gesellschaft, so Wüger: „Menschen bewegen sich zwar einerseits in immer größer werdenden Räumen, andererseits wächst gleichzeitig die Sehnsucht nach kleinen funktionierenden Gemeinschaften.“Der Knackpunkt des ganzen Unternehmens sei die Frage: „Wie gründen freie Menschen neue stabile und flüchtige Gemeinschaften des Glaubens unter der Bedingung, dass Leben immer an Orten konkret wird?“

Zeitlicher Weg. Zeitlich ist der neue pastorale Weg auf die nächsten zehn Jahre ausgelegt. Bis 2023 sollen etwa 42 Seelsorgeräume umgesetzt sein, so der Plan. Eine diözesane Arbeitsgruppe wurde bereits eingerichtet. Auch die Dechantenkonferenz hat sich bereits mit dem neuen Plan auseinander gesetzt.

Geistlicher Weg. In den nächsten Monaten soll anhand von Klausurtagungen auf Dekanats- und Diözesanebene eine geistliche Vergewisserung stattfinden, die Trägerschaft der Pastoral aller Getauften betont und die Rahmenbedingungen eines Seelsorgeraumes geklärt werden. Die geografische Einteilung für die Seelsorgeräume, die man bereits vor einigen Jahren getroffen habe, diene als Grundlage, die „man sich aber nochmal anschauen muss“, so Wüger. Wichtig ist ihm, dass es immer um einen „geistlichen Weg“geht, auf dem die Menschen vertrauen dürfen, dass Jesus Christus hinzukommt und mitgeht. Er soll stark im Gebet getragen werden. „Der Heilige Geist soll uns den Weg weisen.“

Partizipation. Nach der Auswertung der Ergebnisse gilt es dann im kommenden Jahr, gemeinsam mit den Menschen in den Pfarren einen pastoralen Weg zu erstellen, der für den jeweiligen Seelsorgeraum gilt. Dort soll konkret festgelegt werden, wie die einzelnen vier Grundfunktionen der Kirche –Verkündigung, Gottesdienst, Dienst am Nächsten und Dienst an der Gemeinschaft –umgesetzt werden. Welche Gemeinschaften sollen neu gegründet werden, wie kann man diese vernetzen? Auf welchen finanziellen Beinen steht dies?
„Natürlich muss man auch die sonntägliche Gottesdienstordnung klären, aber nicht als erstes“, betont der Pastoralamtsleiter. Soll heißen: Der Fokus der Pastoral wird nicht mehr allein auf dem sonntäglichen Messbesuch liegen, wie man jetzt vielerorts den Eindruck hat. „Erst wenn dieser Plan fertig und diese Fragen geklärt sind, gibt es ein Erhebungsdekret zum Seelsorgeraum“, erklärt Wüger und gesteht gleichzeitig ein, dass es genau in diesem Punkt in der Vergangenheit Versäumnisse gegeben habe.

Aus- und Weiterbildung. Eine wichtige Grundlage für die Umsetzung des Prozesses sieht der Pastoralamtsleiter nicht nur in der Meinungsbildung durch „viel Kommunikation“mit den Menschen der Diözese, sondern auch in der Aus- und Weiterbildung aller in der Pastoral tätigen Menschen –Priester und Laien gleichermaßen. Denn sie müssen ihre Arbeit mehr denn je den neuen Anforderungen anpassen, die da sind: Wie leben und arbeiten die Priester in Zukunft? Wie entwickelt sich der Dienst der Diakone? Was sind die Aufgaben der Pastoralassistent/innen? Wie werden die Orden eingebunden? Wie fördern wir die Ehrenamtlichen?

Großes Ziel. Dass die Umsetzung des neuen pastoralen Weges ein großer Brocken ist, darüber sei man sich seitens der diözesanen Leitung sehr wohl im Klaren, so Wüger. „Wenn ich sage, dass wir in zehn Jahren 40 Seelsorgeräume umsetzen wollen, meinen manche, ich sei naiv“, erzählt der Pastoralamtsleiter aus ersten Gesprächen.
„Aber weiter zu tun wie bisher und einfach Löcher zu stopfen, kann nicht die Lösung sein.“

Donnerstag, 3. Oktober 2013

ORF-Radiogottesdienst aus Franziskanerkirche in Eisenstadt

Sonntag, 6. Oktober 2013, 10.00 Uhr, ORF-Regionalradios

Die ORF-Regionalradios übertragen am kommenden Sonntag um 10.00 Uhr den Gottesdienst aus der Franziskanerkirche in Eisenstadt. Mit den Gläubigen feiert P. Michael Schlatzer OFM die heilige Messe. 

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Dommusik St. Martin. Gesungen werden Lieder aus dem „Gotteslob“sowie aus dem Werk des Franziskanerpaters Gaudentius Dettelbach (1739-1818), der als einer der bedeutendsten Musiker des Franziskanerordens im damals großösterreichischen Raums gilt.

Geboren und aufgewachsen in Ungarisch Altenburg erhielt Dettelbach von seinem Vater seine musikalische Ausbildung. 1757 tat er in den Franziskanerorden ein. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie empfing er 1763 die Priesterweihe. Zeitlebens war er in verschiedenen Franziskanerklöstern der damaligen Marianischen Provinz tätig, die sich über Ungarn, die Slowakei und das heutige ostösterreichische Bundesgebiet erstreckte. Ab 1779 wirkte Dettelbach als Organist und Klostervorstand in Frauenkirchen, ab 1791 bis zu seinem Tod am 8. Oktober 1818 im Franziskanerkloster in Eisenstadt. Der Nachwelt hat er ein umfangreiches kompositorisches Schaffen hinterlassen, das nicht nur in vielen Kompositionen für die Klöster seiner Provinz dokumentiert ist, sondern auch in Bearbeitungen von Joseph und Michael Haydn sowie von Wolfgang Amadeus Mozart.

Für die Gottesdienstmusik am 6. Oktober in der Franziskanerkirche Eisenstadt wurden zwei Sätze aus einer Messe von P. Gaudentius Dettelbach ausgewählt. Das „Laudamus te“aus dem Gloria und das „Benedictus“-Duett sind der Messe in Es-Dur entnommen, einer Komposition im Stil der so genannten „Franziskaner-Messe“(komponiert für eine Kleinstbesetzung, die gegebenenfalls erweitert werden kann).

Die Orgel in der Eisenstädter Franziskanerkirche –sie steht in den Stücken von Gaudentius Dettelbach in gewisser Weise im Mittelpunkt –stammt aus der Mitte des 18. Jhdts. und dürfte bereits vor den Orgelbauten in der Domkirche St. Martin und in der Kirche am Oberberg entstanden sein. Joseph Haydn hat die Orgel gekannt, vermutlich auch durch eigenes Spiel. Jedenfalls hat Franz Liszt, der oft im Franziskanerkloster zu Gast war, darauf gespielt.

7. Oktober: Welttag für menschenwürdige Arbeit

Katholische Arbeitnehmer/innen Bewegung (KAB) macht mittels Kartenverteilaktion darauf aufmerksam, dass der Mensch im Mittelpunkt der Arbeitswelt stehen muss.

So sieht die Situation des arbeitenden Menschen in einer globalisierten Welt aus: 2,7 Mrd. leben in absoluter Armut mit weniger als 2 Dollar pro Tag. Aus vielfältigen Gründen und in sehr unterschiedlichen Ländersituationen erhalten Menschen nicht den angemessenen Lohn bzw. nicht das gerechte Einkommen für ihre Arbeit. „Wir als KAB können uns gemeinsam mit den Gewerkschaften als global vernetzte Akteure unter den Bedingungen zunehmender Ungleichheit für soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeit einsetzen“, ist Markus Predl, Vorsitzender der KAB der Diözese Eisenstadt, überzeugt. Als Orientierungshilfe diene dabei das Dokument zur „Menschenwürdigen Arbeit in der globalisierten Welt“, welches im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen, im ECOSOC, als einige der wenigen zivilgesellschaftlichen Positionen angenommen und als offizielles Dokument der UN veröffentlicht wurde. „Menschenunwürdige Arbeits- und Einkommensbedingungen sind eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, eine ethische und moralische Herausforderung. Die katholische Soziallehre hat sich daher seit der ersten Sozialenzyklika Rerum Novarum von 1891 stets in aller Deutlichkeit für gerechte Löhne und gute Arbeit eingesetzt“, so Predl weiter. In Laborem Exercens (1981) habe Papst Johannes Paul II., der Papst mit engen Kontakten zur polnischen Gewerkschaftsbewegung, die Frage nach dem gerechten Lohn für die geleistete Arbeit als „Dreh- und Angelpunkt der Sozialethik bezeichnet und bereits damals die Idee des gerechten Familienlohns entfaltet.“

Mit einer Kartenverteilaktion rund um den 7. Oktober macht die KAB auf den Welttag für menschenwürdige Arbeit aufmerksam. Gleichzeitig soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass der Mensch im Mittelpunkt der Arbeitswelt stehen muss.
www.martinus.at/kab

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Lange Nacht der Museen 2013: Diözesane Schauplätze

Mehr als 700 Museen und Galerien nehmen am 5. Oktober österreichweit an der 14. Langen Nacht der Museen teil. Kirchliche Schauplätze im Burgenland sind das Diözesanmuseum, der St. Martinsdom sowie die Bergkirche.
langenacht.orf.at

Diözesanmuseum: „Glaube Toleranz Visionen“
Das Diözesanmuseum und die Esterházy Privatstiftung präsentieren anlässich des 300. Todestages von Fürst Paul I. Esterházy und dem 100. Geburtstag von Bischof Stefan Lászlógemeinsam die Ausstellung „Glaube Toleranz Visionen“.
Öffnungszeit: 18.00 –01.00 Uhr
Programm: 
19.00 und 20.00 Uhr: Lebendige Werkstatt - Glasperlenschmuck
20.00 und 22.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung
Infos: Diözesanmuseum Eisenstadt, J.- Haydn-Gasse 31, Tel. 0676/880701017

St. Martinsdom: Der Dom als Museum
In den Räumlichkeiten des Dompfarrzentrums werden liturgische Gewänder und Geräte sowie schriftliche Quellen aus dem Pfarrleben wie Bücher, Taufregister etc. zu besichtigen sein. Das Archiv der Dompfarre öffnet ebenso seine Pforten.
Öffnungszeit: 18.00 –24.00 Uhr
Programm: 
18.00 Uhr: Gottesdienst
19.00 –23.00 Uhr: Der Dom als Museum
20.30 Uhr: Rätselrallye für Kinder
23.00 Uhr: Hinter den Kulissen –Domführung mit Pfarrprovisor Generalvikar Martin Korpitsch
Infos: Dompfarre Eisenstadt, Domplatz 1a, Tel. 02682/62717, www.martinus.at/dompfarre

Bergkirche, Haydn-Mausoleum und Kalvarienberg
Hier findet um 18.00 Uhr die Auftaktveranstaltung zur Langen Nacht der Museen statt. Die Eröffnung durch Kulturlandesrat Helmut Bieler, Bürgermeister Thomas Steiner und ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst wird musikalisch umrahmt.
Öffnungszeit: 18.00 –23.30 Uhr
Programm: 
18.30 Uhr: „Via Crucis –Zur Auferstehung“Die Stationen des Kalvarienberges als Klangräume
19.00 Uhr: „Luft, Wasser, Feuer, Erde“ - Rätselrallye für Kinder
20.00 bis 23.30 Uhr: „Bergkirche inside: 300 Jahre in 30 Minuten“–Kurzführungen zu besonderen Räumen der Bergkirche (zu jeder halben Stunde)
21.00 Uhr: 2.000 Zentimeter über der Erde“–Kinderführung zu den Glocken
22.00 Uhr: „Papier-Noten-Buchstaben-Linien“–Wort und Klang
Infos: Bergkirche Eisenstadt, J. Haydn-Platz 1, Tel. 02682/62638, www.haydnkirche.at

Dienstag, 1. Oktober 2013

"Eine Reise weit zu mir" - Diözese Eisenstadt und Land Burgenland präsentieren neuen Pilgerführer

Die 68-seitige Broschüre stellt neben den burgenländischen Wallfahrtsorte traditionelle und neue Pilgerrouten vor und vernetzt diese mit den touristischen Angeboten des Landes. Präsentiert wurde sie heute von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Tourismuslandesrätin Michaela Resetar in Loretto.

Pilgern ist die älteste und natürlichste Form des Reisens und Urform des Tourismus. Dementsprechend ist auch das Burgenland reich an Pilgertradition. Im grenzüberschreitenden Projekt "Pilgramage AT-HU" der Diözese Eisenstadt, des Regionalmanagements Burgenland, der Tourismusabteilung der Landesregierung sowie regionaler Tourismusverbände, wurden über 80 burgenländische Wallfahrtsziele und -orte für den Pilger- und Wandertourismus vernetzt. Projektabschluss war die Produktion des Pilgerführers.

Pilgern ist Begegnung. Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zeigt sich über die gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Stellen und Institutionen erfreut. Im neuen Pilgerführer sieht er auch einen Wallfahrtsbegleiter. "Beim Pilgern geht es nicht nur um die Möglichkeit, bedeutende Pilgerziele des Burgenlandes aufzusuchen, es soll dabei vielmehr zur Begegnung mit Menschen kommen, die sich auf den Weg gemacht haben. Es soll schließlich eine Reise zu sich selbst werden, ein Besinnen auf den Ursprung, eine Begegnung mit Gott, unserem Schöpfer."

Reise in das Innere. Pilgern und Wallfahren erlebt seit einigen Jahren eine bedeutende Renaissance. Es ist Teil des Selbstverständnisses vieler Menschen geworden, Ruhe und Ausgleich zum Alltag im Zuge von mehrtägigen Wanderungen entlang historischer Pilgerwege zu suchen. Neben der religiösen Bedeutung gilt auch das Erleben von Natur, Landschaft und Kultur als Motivationsgrund. "Eine Wallfahrt zu machen, heißt nicht nur, einen religiös bedeutsamen Ort aufzusuchen. Es bedeutet vielmehr einen Weg in das eigene Innere zuzulassen, der von einer Offenheit für die Wirklichkeit und Vertrauen in Gott gekennzeichnet ist. Hier verwirklicht sich im Kleinen unser lebenslanges Unterwegs-Sein. Zugleich geht es um eine Erfahrung der Gegenwart Gottes, der auf allen Wegen bei uns ist", betont der Diözesanbischof.

Präsentation Pilgerführer, Loretto
Andrea Lagler, RMB, Superior P. Stefan Vukits OMV, Landesrätin Michaela Resetar,
Bischof Ägidius J. Zsifkovics, Pastoralamtsleiter Michael Wüger und
Bernhard Weinhäusel, Leiter Diözesanmuseum und -archiv
(c) Diözese Eisenstadt/Divos
Der neue Pilgerführer ist kostenlos bei der Tourismusabteilung der burgenländsichen Landesregierung, beim Projektleadpartner Regionalmanagement Burgenland (Andrea Lagler, Technologiezentrum Pinkafeld, Industriestraße 6) sowie im St. Martinsverlag der Diözese Eisenstadt erhältlich. Ab nächster Woche liegt er zudem in allen katholischen Kirchen des Burgenlandes zur freien Entnahme auf.

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