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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Mittwoch, 29. Mai 2013

Personalnachrichten

Nach reiflicher Überlegung und im vollsten Einvernehmen mit Personalkommission und den übrigen Mitgliedern der Diözesanleitung hat Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics mit heutigem Tag „aus schwerwiegenden Gründen“ Lic. Dr. Petar Ivandic, Leiter des Diözesangerichts und Rektor des Hauses der Begegnung, mit sofortiger Wirkung sämtlicher Ämter und diözesaner Funktionen enthoben.

Bischof Zsifkovics und die Diözesanleitung bitten um Verständnis dafür, dass über weitere Details nicht gesprochen werden kann, um dem kirchlichen Prozedere in dieser Angelegenheit nicht vorzugreifen.

Zum provisorischen Leiter des Diözesangerichts wurde Kanonikus Mag. László Pál ernannt, der designierte Generalvikar der Diözese Eisenstadt, Kanonikus Mag. Martin Korpitsch, wird interimistisch die Agenden als Rektor des Hauses der Begegnung wahrnehmen.

Dienstag, 28. Mai 2013

Festliche Maiandacht zum Abschluss des Marienmonats mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics

St. Martinsdom, Mittwoch, 29. Mai 2013, 18 Uhr

Musikalische Gestaltung:
  • W. A. Mozart, Lauretanische Litanei, KV 109 
  •  Franz Schubert, Salve Regina, D 223 
  • traditionelle Marienlieder 
Seit alter Zeit birgt die Domkirche das Bild "Maria, Trösterin der Betrübten", das auch das "Dritte Eisenstädter Gnadenbild" genannt wird. Vor diesem Bild haben in den Jahrhunderten abertausende Menschen in Verehrung der Gottesmutter gebetet, gefleht und gedankt.

Morgen, Mittwoch, am Vorabend des Fronleichnamstages, hält Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius Zsifkovics eine festlich gestaltete Maiandacht, in deren Zentrum die Anrufungen der Lauretanischen Litanei stehen werden.

Die Anrufungen der „Lauretanischen Litanei“ haben ihren Ursprung in Loreto in Mittelitalien („in fundo Laureti“), einem 1194 entstandenen Marienheiligtum, zu dem seit dem 14. Jhdt. zahlreiche Wallfahrten führen. Mit dem Bau der großen Basilika im 15. Jhdt. verbreitete sich die Legende, die einen wunderbaren Ursprung dieser Kirche behauptete: sie sei das Haus Nazaret, das von einem Engel aus dem Heiligen Land zuerst an die illyrische Küste und dann auf den Hügel von Loreto übertragen wurde. Historischer Hintergrund war die Zerstörung der Kirche von Nazaret im 13. Jhdt. Seit dem 16. Jhdt. betreuten Jesuiten den Wallfahrtsort und verbreiteten die Loreto-Verehrung und damit die Lauretanische Litanei.

W. A. Mozart hat die Anrufungen der Lauretanischen Litanei zweimal vertont, ebenso jene der Sakramentslitanei. Die im Martinsdom gesungene Fassung KV 109 entstand als erste dieser Litaneien im Mai 1771, bestimmt für die Salzburger Dommusik, die neben der Kirchenmusik im Dom auch die Gottesdienste in der Schlosskapelle Mirabell - vornehmlich Nachmittagsandachten mit Litaneien - zu betreuen hatte.

Am Ende der Andacht steht eine Vertonung des Mariengebets Salve Regina. Der Text geht zurück auf den Benediktinermönch Hermann von Reichenau, Mathematiker und Astronom, Dichter und Komponist, dessen 1.000. Geburtstags in wenigen Wochen gedacht wird (* 18. Juli 1013).

Franz Schubert vertonte das Gebet insgesamt sechsmal; die zur Maiandacht gesungene Fassung D 223 stammt aus dem Jahr 1815.

Woche für das Leben –Engagiert für das Leben

Woche für das Leben31. Mai bis 16. Juni 2013

Statement von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zur Woche für das Leben
„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht.“Ps 36,10
Dieses Psalmwort zeigt uns Gott als Quelle und Ursprung des Lebens. Er hat alles ins Dasein gerufen. Und alles, was er geschaffen hat, ist gut. In diesem Sinne will ich auch in diesem Jahr wieder zum Projekt „Engagiert für das Leben“einladen.
Dabei soll uns bewusst werden, dass das Leben ein Geschenk ist, das wir dankend annehmen wollen. Es soll darum gehen, auf das Wunder des Lebens aufmerksam zu werden, das in unsere Hände gelegt ist, um damit in Würde und Ehrfurcht umzugehen.
Als Christen sehen wir Gott selbst als Schöpfer allen Lebens. Alles Leben entspringt dem Atem Gottes. Von der Empfängnis bis zum zu seinem Ende, liegt es nicht in der alleinigen Verfügungsmacht von uns Menschen. Gott der Schöpfer stattet unser Leben mit vielfachen Begabungen und Fähigkeiten aus, die uns zugute kommen, um das Leben kreativ und würdevoll zu gestalten. Das Projekt will somit den umfassenden Schutz des menschlichen Lebens und der Schöpfung zum Ausdruck bringen.
In zahlreichen Gottesdiensten wollen wir das Leben in all seinen Dimensionen feiern und um den Segen Gottes für ein gelingendes Leben bitten. Die Begegnung mit alten und kranken Menschen, mit
Menschen mit Behinderung und mit Kindern nimmt die Kostbarkeit des Lebens mit Achtung und Ehrfurcht in den Blick.
Ich danke allen, die bereit sind, Ja zu ihrem Leben, zum Leben der Kinder und zum Wohl der Schöpfung zu sagen. Mein Dank gilt auch jenen, die sich für den Schutz des Lebens einsetzen und dieses Projekt mit ihrem persönlichen Einsatz begleiten.


Veranstaltungen zur Woche für das Leben


Freitag, 31. Mai 2013, 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr, Eisenstadt, Fußgängerzone
Aktion zum Tag des Lebens

Samstag, 1. Juni 2013, 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr, Oberwart, Einkaufszentrum
Aktion zum Tag des Lebens

Sonntag, 2. Juni 2013, 15.00 Uhr, Oberpullendorf, Haus St. Stephan
„Du hast mich gewoben im Schoßmeiner Mutter“
Segensfeier für schwangere Frauen und Neugeborene, ihre Familien und Freund/innen

Mittwoch, 5. Juni 2013, 17.00 Uhr, Eisenstadt, Haus der Begegnung
„Du hast mich gewoben im Schoßmeiner Mutter“
Segensfeier für schwangere Frauen, ihre Familien und Freund/innen
  • Kinderwallfahrt in den Dekanaten 
  • Schöpfungswallfahrten in den Pfarren und Dekanaten

Donnerstag, 23. Mai 2013

Jahr des Glaubens: Weltweite Anbetungsstunde

Tabernakel Hauskapelle Bischofshof
(c) Diözese Eisenstadt
Sonntag, 2. Juni 2013, 17.00 Uhr römische Ortszeit

Eine eucharistische Anbetungsstunde am Sonntag, den 2. Juni 2013, um 17.00 Uhr römischer Ortszeit bildet einen weltweiten Höhepunkt im "Jahr des Glaubens".
Geplant wurde diese Anbetung als Veranstaltung "in Gemeinschaft mit den Bischöfen und ihren Diözesangemeinschaften in aller Welt" bereits von Papst Benedikt XVI. Diese Stunde "von weltweiter Bedeutung" solle eine "Geste spiritueller Gemeinschaft" sein.

Sein Nachfolger Papst Franziskus hat diesen Termin bestätigt. Er wird selbst einer einstündigen eucharistischen Anbetung im Petersdom vorstehen. 
In einem Schreiben des Päpstlichen Rates für Neuevangelisierung wird der Wunsch geäußert, dass diese Initiative auf die größtmögliche Zahl von Pfarrgemeinden und andere kirchliche Einrichtungen ausgedehnt werde. "So können sich viele Gläubige zur selben Stunde mit dem Nachfolger des Heiligen Petrus im anbetenden Gebet vor Jesus vereinigen, der im allerheiligsten Altarsakrament lebendig ist."

Diesen Wunsch teilt auch der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, indem er darum bittet, dass sich möglichst viele Pfarren der Diözese an dieser Initiative beteiligen. "Es ist ein ergreifender Gedanke, dass in diesem Augenblick, in dieser Stunde, tausende Menschen betend vor das Allerheiligste hintreten, still werden und zur Ruhe kommen, um Kraft für ihr Leben und ihren Glauben zu schöpfen."

Weiterführende Links:

Mittwoch, 22. Mai 2013

„Christus in eurem Herzen“: 2. Diözesanwallfahrt nach Mariazell

Diözesanwallfahrt Mariazell 20136. Juli 2013

Zur 2. Diözesanwallfahrt nach Mariazell lädt Bischof Ägidius J. Zsifkovics alle Gläubigen der Diözese Eisenstadt. „Dabei wollen wir Jesus Christus wieder neu als die Mitte unseres Lebens erkennen und uns für ihn öffnen“, so der Bischof in seiner Einladung.

Aus den Erfahrungen der 1. Diözesanwallfahrt und im Blick auf das Jahr des Glaubens wurde ein ansprechendes spirituelles Programm erstellt. Ein wesentlicher Anknüpfungspunkt und Kontinuität zum Vorjahr besteht vor allem auch im Thema „Christus in eurem Herzen“(Eph 3,17). Die Wallfahrt soll Impuls dafür sein, den persönlichen Lebensweg wieder neu an Christus zu orientieren und „mit Christus im Herzen in den Alltag unserer Familien und Pfarren zurückzukehren.“

Samstag, 6. Juli 2013
  • 10.30 Uhr: Gebet und Begrüßung der Wallfahrer durch den Diözesanbischof in der Basilika 
  • 14.00 bis 16.00 Uhr: geistliche Angebote 
    • Geistliche Musik und Rosenkranz in der Basilika 
    • „Unterwegs im Glauben“–Geistlicher Impuls von Pfr. Dr. Peter Miscik 
    • Begegnung und Gebet am hl. Brunnen 
    • Kreuzwegandacht in kroatischer Sprache 
    • Anbetung in der Michaelskapelle 
  • 17.00 Uhr: Platzkonzert am Lambrechterplatz
    anschl. Einzug in die Basilika 
  • 18.00 Uhr: Pilgermesse in der Basilika mit dem Diözesanbischof
    anschl. Lichterprozession 

Sonntag, 7. Juli 2013
  • 08.00 Uhr Morgenlob in der Michaelskapelle 
  • 10.00 Uhr: Pilgermesse in der Basilika mit dem Diözesanbischof 

Fahrtmöglichkeit:
Am 6. Juli ist eine eintägige Busfahrt aus allen Orten des Burgenlandes zum Preis von €45,- (Hin- und Rückfahrt, inkl. Mittagessen) möglich.

Anmeldung in jedem Pfarramt oder bei der Katholischen Frauenbewegung, Tel. 0682/777-290 oder 442

www.martinus.at/mariazell

Personalnachrichten

  • Mag. Ján Wechter, Pfarrmoderator in Großmürbisch, Strem und Moschendorf, bisher Priester der Diözese BanskáBystrica, wurde in die Diözese Eisenstadt inkardiniert (1. Juni 2013). 
  • Christina König, Neusiedl a. S., wurde als Sekretärin im Pastoralamt angestellt (27. Mai 2013).

Dienstag, 21. Mai 2013

„Eine Kirche von innen aus lebendigen Steinen“

Domweihfest 2013
Indischer Lichtritus im Dom St. Martin
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Domweihfest in Eisenstadt im Zeichen des 100. Geburtstages von Bischof Stefan Lászlósowie der Partnerschaft mit der indischen Diözese Kanjirapally

Wenn die Kirche als Haus des Gebetes und der Begegnung mit Gott erfahren wird, dann hat sie Zukunft. Das betonte der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics in der Predigt beim Domweihfest am Pfingstmontagnachmittag. Im Sinne einer der dabei vom Konzil geforderten Rückbesinnung auf das Geheimnis der Kirche werde weder eine "Kirche von oben" noch eine "Kirche von unten" Zukunft haben, "sondern allein eine 'Kirche von innen', in der sich alles um Gott dreht", betonte der Bischof. Im Zentrum des Domweihfestes stand die offizielle Beurkundung der seit über drei Jahrzehnten bestehenden Partnerschaft mit der indischen Diözese Kanjirapally sowie das Gedenken an den ersten Bischof der Diözese Eisenstadt, Stefan László, anlässlich seines 100. Geburtstages.

"Im Mittelpunkt der Kirche stehen nicht die Kirche und ihre Strukturen, sondern Gott und sein Geheimnis", führte Bischof Zsifkovics weiter aus. Es gelte, wieder "auf Gott und sein Geheimnis im Leben der Diözese und ihrer Pfarrgemeinden" zu setzte, wo auch die Neuevangelisierung beginnen müsse. Christen sollten dabei "keine toten Grabsteine", sondern als "lebendige Steine Kirche und Gesellschaft aufbauen". Alle Christen seien durch den Empfang der Taufe und der Firmung berufen, die Kirche als geistiges Haus aufzubauen, sagte der Bischof mit Bezug auf die Schriftlesung aus dem 1. Petrusbrief.

Christen sollten heute "wie Jesus zu den Menschen gehen, sie dort aufsuchen, so sie sind, ihnen nachgehen, wo sie leben und arbeiten". Dabei müsse die Kirche gleichsam ein "Gasthaus" sein, "wo für die Armen immer Platz sein muss", sagte der Eisenstädter Bischof, der gleichzeitig an das Wirken von Bischof László und die von ihm damals begonnene Partnerschaft mit den Diözesen Kanjirapally in Indien und Awka in Nigerien als bleibende Aufgaben erinnerte. Im Rahmen des Gottesdienstes besiegelten Bischof Ägidius J. Zsifkovics und Bischof Mar Mathew Arackal schließlich die Partnerschaft der Diözesen Eisenstadt und Kanjirapally mit einer Urkunde.

Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst von der Dommusik St. Martin, die unter anderem Stücke aus der „Missa simplex“von Hans Haselböck zur Aufführung brachte.

Im Anschluss hatten die Besucher/innen die Möglichkeit, die neu gestaltete Ausstellung über Bischof Lászlóvor dem Bischofshof zu besuchen. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten (Montag - Donnerstag von 8.00 - 17.30 und Freitag von 8.00 - 14.30 Uhr) zugänglich.

(KAP)

Das Fotoalbum zum Domweihfest ...

Fotos der László-Ausstellung ...


Dienstag, 14. Mai 2013

Woche der Familie 2013 unter Beteiligung der Diözese Eisenstadt

Woche der Familie 2013
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
„Erziehungspartnerschaft –Wer erzieht unsere Kinder?“ ist das Motto der diesjährigen Woche der Familie. Deren Inhalte wurden heute im Rahmen eines Pressegesprächs in der Landesberufsschule Eisenstadt präsentiert. Als Vertreter der Diözese Eisenstadt am Podium: Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics

Statement Bischof Ägidius J. Zsifkovics
Die Antwort auf die Frage „Wer erzieht unsere Kinder?“hat in den letzten Jahren große Veränderung erfahren. Waren es früher die Generationen umfassenden Großfamilien und die Dorfgemeinschaften –ich erinnere mich dabei an meine eigene Kindheit, –die gemeinsam mit den pädagogischen Einrichtungen Kinder in das Leben begleitet und geleitet haben, so wird diese Verantwortung heute zunehmend auf Betreuungseinrichtungen, Schulen und Pädagog/innen übertragen. Ganz unbestritten hat hier ein Wandel stattgefunden, dessen Ursachen vielschichtig und gesellschaftspolitisch bedingt sind.
Eines aber bleibt unverändert: Die christliche Sichtweise, dass jedes Kind als Geschöpf und Geschenk Gottes einzigartig ist. Das Markusevangelium überliefert uns, dass Jesus selbst in den Kindern die natürlichen Erben des Himmels gesehen hat. Uns Erwachsenen hat er aufgetragen, "wie die Kinder" zu werden, unverformt und unbekümmert, um den Himmel zu erlangen. Ein Vermächtnis, das gerade für das Verständnis christlicher Erziehung von tragender Bedeutung ist.

Gott hat jedem Menschen Charismen und Talente gegeben, die ihn zu einem Individuum, das heißt zu einer unteilbaren und unverwechselbaren Person machen. Jeder Mensch hat Gaben, es gibt wohl niemanden, der keine hat. Aber nicht alle Menschen haben die gleichen Gaben. So ist es zunächst Aufgabe der Erwachsenen - der Eltern und Großeltern, der Lehrer/innen, der Pädagog/innen und aller, die an der Erziehung unserer Kinder beteiligt sind -, die jeweiligen Charismen zu entdecken und zu fördern.

Doch muss diese Förderung seinem Wesen nach etwas anderes sein als ein bloßes "Fitmachen" der Kleinsten für die ökonomischen Erwartungen der Gesellschaft und die Zwänge des Erwerbslebens. Daher kommt gerade der Weitergabe des christlichen Glaubens und des von ihm inspirierten humanistischen Welt- und Menschenbildes, auf dem unsere Kultur gegründet ist, in der Erziehung eine zentrale Rolle zu. Denn das Ziel christlicher Erziehung ist nicht der systemkonforme Mensch, der sich am Gängelband materieller Heilsversprechungen führen lässt, sondern der Mensch, der in innerer Freiheit seine Tage verantwortungsvoll zu ordnen weißund dort, wo er seine Grenzen erkennt, sein Dasein vertrauensvoll in größere Hände legt. Solche Menschen können gelassen durchs Leben gehen. Ihre Existenz hat Ausstrahlung auf die Befindlichkeit unserer ganzen Gesellschaft und die Qualität der menschlichen Zukunft. Innerlich freie und fröhliche Menschen können "Salz" im Teig der Welt sein.

Ich bin überzeugt davon, dass eine solche Erziehung in dem Maße gelingt, in dem es intakte Familien gibt, in denen diese Art des Menschseins vorgelebt wird. Die Familie ist und bleibt auch in Zeiten veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen die Keimzelle der Gesellschaft. Sie ist, ebenso wie die Ehe, keine soziologische Zufallskonstruktion, sondern tief in der Wahrheit vom Menschen verwurzelt. Und ich bin überzeugt, dass eine solche Erziehung zum Menschsein gelingt, wo alle in der Erziehung tätigen Personen - innerhalb wie außerhalb des familiären Verbandes - partnerschaftlich zusammenwirken, getragen von gegenseitigem Respekt und Vertrauen und mit der einzigartigen Würde des Menschen und dem unendlichen Wert der menschlichen Seele vor Augen.

Ich danke den Organisatoren der diesjährigen Woche der Familie herzlich für ihr Engagement. Mögen ihre Bemühungen mithelfen, den gesellschaftlichen Mehrwert einer an christlich-humanistischen Werten orientierten Erziehungspartnerschaft sichtbar zu machen.

Montag, 13. Mai 2013

Mit Brief und Siegel: Offizielle Verpartnerung mit indischer Diözese Kanjirapally

Indienreise 2012
Besuch in Indien
Die Bischöfe Arackal und Zsifkovics
(c) Diözese Eisenstadt
Diözesen Eisenstadt und Kanjirapally beurkunden langjährige Partnerschaft im Rahmen des Domweihfestes
Pfingstmontag, 20. Mai 2013, 15.00 Uhr, Eisenstadt, St. Martinsdom


Am 2. Feber 1981 haben der Bischof von Eisenstadt, Stefan László, und der Bischof der Diözese Kanjirapally, Mar Joseph Powathil, mündlich das Eingehen einer Partnerschaft der beiden Diözesen bekundet. Anlass dafür war ein Besuch einer burgenländischen Delegation in Indien, bei welchem die Kapelle im dortigen Priesterseminar gesegnet wurde, die mit Hilfe der Diözese Eisenstadt errichtet worden war. Hauptintention dieser Partnerschaft war die gegenseitige Unterstützung beim Aufbau und Ausbau von spirituellen, personalen und pastoralen Projekten.

Vertieft und erweitert wurde das Miteinander der Diözesen durch die Bischöfe Paul Iby und Mar Mathew Vattackuzhy. Dies dokumentieren zahlreiche Hilfen in der Pastoral und im Bildungs- und Gesundheitswesen ebenso, wie die Unterstützung von Vorhaben in der Diözese Kanjirapally durch einzelne Pfarren aus der Diözese Eisenstadt.

Im Feber 2012 hat Ägidius J. Zsifkovics erstmals in seiner Funktion als Diözesanbischof die Partnerdiözese in Indien besucht. Ab kommenden Donnerstag wird der derzeitige Bischof von Kanjirapally, Mar Mathew Arackal, zum Gegenbesuch in der Diözese Eisenstadt erwartet. Höhepunkt des Besuches wird die feierliche Beurkundung der mittlerweile mehr als 30-jährigen Partnerschaft im Rahmen des Domweihfestes am Pfingstmontag sein. Damit verpflichten sich beide Diözesen auch in Zukunft am Miteinander und am Austausch in personeller, caritativer und pastoraler Hinsicht festzuhalten.


Mittwoch, 8. Mai 2013

Martin Korpitsch neuer Generalvikar

Martin Korpitsch
Kan. Kons.Rat Mag. Martin Korpitsch
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Bischof Ägidius J. Zsifkovics ernennt den Propst- und Stadtpfarrer von Eisenstadt-Oberberg zum neuen Generalvikar der Diözese Eisenstadt.

Kan. Kons.Rat Martin Korpitsch, derzeit Dechant des Dekantes Eisenstadt und Propst- und Stadtpfarrer der Pfarren Eisenstadt-Oberberg und Kleinhöflein, wurde heute von Bischof Ägidius J. Zsifkovics zum neuen Generalvikar der Diözese Eisenstadt ernannt. Die Ernennung wird mit 1. September 2013, also mit Beginn des neuen Arbeitsjahres, rechtswirksam. Bis dahin wird der neue Generalvikar seine Aufgaben als Dechant und Pfarrer weiterführen.

Die Entscheidung, Martin Korpitsch zum Generalvikar zu bestellen sei, so Bischof Zsifkovics, „das Ergebnis einer intensiven Phase des Hineinhörens in die Anliegen und Bedürfnisse der Diözese sowie einer Phase eingehender Prüfung möglicher Kandidaten für dieses wichtige Amt.“ Mit Dechant Korpitsch komme eine Persönlichkeit zum Zug, „die unsere Diözese von Grund auf kennt und die Verantwortungsbewusstsein und Fleiß mit der Fähigkeit verbindet, auf Menschen zuzugehen und konträre Standpunkte auszugleichen.“ Ein Profil, das er bei zahlreichen Stationen seiner Priesterlaufbahn bereits unter Beweis gestellt habe.

Die Einladung des Bischofs, das Amt des Generalvikars zu übernehmen, habe ihn überrascht und nachdenklich gemacht, so Martin Korpitsch. „Nach intensiven Gesprächen habe ich zugesagt, die Aufgabe mit ganzer Bereitschaft zu übernehmen.“ Eine Aufgabe, die auch eine Herausforderung ist. Doch grundsätzlich stehe jeder Mensch, der sich in den Dienst der Kirche stellt, in dieser Herausforderung. „Egal an welchem Platz wir stehen, ob beim Finden von Entscheidungen, beim Suchen von richtigen Hilfen für Menschen in Not, beim Wahrnehmen von Leitungsfunktionen – für uns alle soll stets der Ruf des Herrn zum Dienen maßgeblich sein.“

Er gehe, wenngleich auch mit etwas Wehmut nach 25 Jahren Dienst als Pfarrseelsorger, zuversichtlich in seine neue Aufgabe, so der designierte Generalvikar. „Im Vertrauen auf die Zusage des Herrn, dass er Frieden und die nötige Gelassenheit gibt.“

Montag, 6. Mai 2013

Domweihfest 2013 „Glaube öffnet Grenzen“

Domweihfest 2013Pfingstmontag, 20. Mai 2013, ab 15.00 Uhr, Eisenstadt, St. Martinsdom

Das diesjährige Domweihfest steht ganz im Zeichen des 100. Geburtstages von Bischof Stefan László. Unter dem Motto „Glaube öffnet Grenzen“wird am Pfingstmontag ein Pontifikalamt im St. Martinsdom der feierliche Rahmen sein, um eines Mannes zu gedenken, dessen Lebenswerk als Priester und Bischof für die Überwindung geistiger, kultureller und sprachlicher Grenzen steht.

Programm

15.00 Uhr:  Pontifikalamt mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics
15.00 Uhr:  Ausstellung über Bischof Stefan László
15.00 Uhr:  Agape
18.00 Uhr:  Andacht und Enthüllung einer Büste von Bischof László
                    vor dem Bischofshof

Arbeiterwallfahrt nach Altötting

Arbeiterwallfahrt„Zeugnis für den Glauben geben“: 61. Burgenländische Arbeiterwallfahrt unter der Leitung von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics
31. August bis 1. September 2013


Samstag, 31. August
7.00 Uhr: Messfeier im Kurpark Bad Sauerbrunn
anschl. Abfahrt der Buskolonne
19.00 Uhr: Abendandacht und Lichterprozession in Altötting mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics
Sonntag, 1. September
10.00 Uhr: Messfeier im „Kirchenzelt“Altötting mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics

Anmeldung bis 31. Mai 2013: in allen Pfarrämtern, bei den Pfarrverantwortlichen der KAB oder direkt bei der KAB unter Tel. 02682/777-287

Donnerstag, 2. Mai 2013

"Eine Einrichtung mit Tradition und Zukunft“

Domkapitel
Das Kathedralkapitel zum hl. Martin in Eisenstadt
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Diözese Eisenstadt feiert den 50. Jahrestag der Errichtung des Kathedralkapitels zum hl. Martin mit Pontifikalamt und Festvortrag

Am 1. Mai 1963 wurde von Papst Johannes XXIII. mit der Bulle „Solet Catholica“in der Diözese Eisenstadt ein Domkapitel errichtet. Am 50. Jahrestag dieser Errichtung feierten Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Altbischof Paul Iby mit dem Kathedralkapitel zum hl. Martin und Domkapitularen der Diözesen Wien, St. Pölten, Graz-Seckau und Györ einen Festgottesdienst im St. Martinsdom.

Liebes-Dienst. In seiner Predigt nimmt der Diözesanbischof Bezug auf das Tagesevangelium, dem symbolhaften Bild von Weinstock und Rebe. „Ich denke“, so Zsifkovics, „es gibt keine Schriftstelle, die passender wäre für ein Domkapitel.“Denn sie führe zurück zu einer Kernaussage der Weltbischofssynode des Vorjahres, derzufolge die Neuevangelisierung im Letzten darin bestehe, die Menschen zur Freundschaft mit Jesus zu führen. Der Dienst der Domkapitulare sei daher, „seinem tiefsten, edelsten Verständnis nach, ein Freundschaftsdienst, ja ein Liebesdienst“, nämlich dort, wo es um den jeweils persönlichen Anteil an den seelsorglichen Arbeiten an der Domkirche gehe. Ein Liebesdienst, der in der eigenen Freundschaft mit Christus wurzelt: „Nur wenn ihr selbst wie die Reben am Weinstock seid, werdet ihr Frucht für andere bringen. Dann kann eure Freundschaft zu Christus zur Freundschaft untereinander werden, im Kapitel und im Presbyterium unserer Diözese (...) mit dem Bischof, den Nachbardiözesen, ja mit der ganzen Weltkirche.“

Einrichtung mit Zukunft? „Die Kapitel sind Institutionen, um verdiente Geistliche zu ihren Lebzeiten in Ehren farbenprächtig zu beerdigen“. Mit einem Zitat des deutschen Kanonisten Heribert Schmitz und einem Augenzwinkern beginnt Franz Hasenhütl, Theologieprofessor aus Graz, seinen Vortrag zum Thema „Das Domkapitel. Eine Einrichtung mit Zukunft?!“In einem historischen Abriss erläutert er Entstehung und Entwicklung. Ausgehend von den Klerikergemeinschaften des Altertums und Frühmittelalters, die an der Kathedralkirche lebten und dort für Liturgie und Gebetsdienst verantwortlich waren, entwickelte sich das Domkapitel über die Jahrhunderte zum engsten Beratungsgremium des Bischofs. Im Laufe der Zeit begannen allerdings weltliche Interessen die geistlichen Verpflichtungen zu überlagern, sodass das Konzil von Trient eine geistliche Erneuerung der Kapitel versuchte, die zur Reorganisation zahlreicher Domkapitel führte.

Neuordnung nach II. Vatikanum. Auch das II. Vatikanische Konzil hielt trotz Kritik an der Einrichtung fest, definierte jedoch eine neue Ordnung: in der nachkonziliaren Rechtsentwicklung wurde dem neu eingerichteten Priesterrat die Vorrangstellung vor dem Domkapitel zugestanden, die zu Unklarheiten in der Kompetenzabgrenzung führten. Das kirchliche Gesetzbuch von 1983 (Codex Iuris Canonici) benennt als Aufgaben des Domkapitels nur die Sorge um die feierlichen Gottesdienste an der Kathedralkirche sowie Aufgaben, die vom Recht oder vom Diözesanbischof übertragen werden. Das biete, so Hasenhütl, Gestaltungsspielraum, der vor allem im Statutenrecht des jeweiligen Kapitels genutzt werden kann. Abgesehen davon „nimmt das Kathedralkapitel im Diözesanrecht der österreichischen Diözesen weiterhin eine sehr dominante Stellung als bischöfliches Beratungsorgan ein.“

Einrichtung mit Zukunft! Die Frage, ob die Einrichtung des Domkapitels nicht nur Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch Zukunft haben kann, beantwortet der Vortragende mit einem eindeutigen „Ja.“Dazu sei es allerdings notwendig, „die eigenen Aufgaben zu überdenken, zu hinterfragen und neue Aufgaben in Angriff zu nehmen.“Denn nur dann könne das Kathedralkapitel in den sich wandelnden Verhältnissen einen spezifischen Beitrag zur Erfüllung des kirchlichen Sendungsauftrages in seiner Teilkirche leisten. Ein Balanceakt, zwischen Wahrung wertvoller Traditionen und dem Mut, neue Herausforderungen zu erkennen und sich ihnen zu stellen.

Die Predigt im Wortlaut ... 

Muttertag-Sammlung der Katholischen Frauenbewegung

Traditionelle Kirchensammlung für den diözesanen Hilfsfonds für Schwangere und Frauen in Notsituationen am Sonntag, 12. Mai 2013

Im Jahre 1980 wurde der diözesane Hilfsfonds für Schwangere und Frauen in Notsituationen gegründet. Verwaltet wird er von der Katholischen Frauenbewegung (kfb). Mit den Spendengeldern des Vorjahres in Höhe von rd. €42.000,- konnte in 176 Fällen rasch, diskret und unbürokratisch geholfen werden.

Gabriela Zarits, Diözesanleiterin der kfb, weiß um die vielfältigen Notsituationen. „Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine Frau um Hilfe bittet.“ Die versteckte Armut werde immer größer, besonders gefährdet seien Frauen mit Kleinkindern, auch solche, mit guter Ausbildung. „Mütter mit Kindern finden immer schwerer Arbeit. Mit den zur Verfügung stehenden Mittel können die Miete und die Energiekosten kaum beglichen werden, Delogierungen drohen.“ Für viele Frauen ist die kfb zur letzten Anlaufstelle geworden. Hier erhalten sie mehr als nur finanzielle Hilfe. „Oft ist es wichtig, dass Frauen ihre Not aussprechen können. Dass sie erkennen, hier ist jemand, der mir zuhört und der mich und meine Probleme ernst nimmt“, so Zarits. Aus dem diözesanen Hilfsfonds werden unterstützt:
  • Schwangere Mädchen, die sich noch in Schulausbildung befinden. 
  • Schwangere Frauen in schwierigen Familienverhältnissen. 
  • Frauen, die durch verschiedene Umstände (Scheidung, Tod des Ehepartners, Arbeitslosigkeit usw.) in finanzielle Engpässe geraten sind. 
  • Frauen, die eine momentane finanzielle Überbrückungshilfe benötigen. 
  • Alleinerzieherinnen 
Spendenkonto Nr. 1022102, BLZ 33000
Informationen: kfb, Tel. 02682/777-290, kfb@martinus.at

Personalnachrichten

  • Mag. Tomasz Duda, Pfarrmoderator in Horitshon und Unterpetersdorf-Haschendorf, hat an der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau das Lizentiat der Theologie erworben. 
  • Silke Pingitzer, Sekretärin im Bischöflichen Sekretariat, scheidet einvernehmlich aus dem Dienst der Diözese Eisenstadt aus (31. Mai 20123).

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