Diözese Eisenstadt
Aktuell
Bischof
Über uns
Pfarren
Kirchenbeitrag
Frauen, Männer, Familie
Junge Kirche
Bildung
Für die Seele
Info, Hilfe
Diözese Eisenstadt - Aktuell

Montag, 29. April 2013

„Glaube, Toleranz, Visionen“–Ausstellungseröffnung im Diözesanmuseum

Glaube, Toleranz, Visionen
Glaube, Toleranz und Visionen
(c) Diözese Eisenstadt
Sonderausstellung in Kooperation mit der Stiftung Esterházy zum 100. Geburtstag von Bischof Stefan Lászlóund zum 300. Todestag von Fürst Paul I. Esterházy
  • Mittwoch, 8. Mai 2013, 15.00 Uhr, Eisenstadt, Franziskanerkirche 
  • Eröffnung durch Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Generaldirektor Stefan Ottrubay 
Zwischen dem ungarischen Magnaten und dem burgenländischen Bischof gibt es mehr Gemeinsamkeiten als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Beide stehen an einem Neubeginn, Fürst Paul nach den Türkenkriegen, Bischof Stefan nach der Diözesangründung. Beide gehen als Bauherrn in die Geschichte ein. Beide fördern die Volksgruppen. Fürst Paul gilt als Begründer der Schewa Kehilot, der sieben jüdischen Gemeinden, Bischof Stefan fördert Kroaten und Ungarn. Beide sind fromme Marienverehrer und eifrige Wallfahrer. Fürst Paul pilgert gezählte 58 Mal nach Mariazell und verpflichtet seine Patronatsgemeinden zu ebensolchen jährlichen Wallfahrten. Bischof Stefan unternimmt eine Vielzahl an Pilgerreisen, und auch er fühlt sich Mariazell besonders verbunden.

Das Diözesanmuseum widmet seine diesjährige Sonderausstellung in Kooperation mit der Stiftung Esterházy ihren beiden bedeutendsten Repräsentanten. Obwohl der zeitliche Abstand großist, gibt es unzählige Berührungs- und Anknüpfungspunkte zwischen den beiden. Der eine lebte in der Barockzeit, der andere im 20. Jahrhundert.

Harmonia Caelestis. Neben Karten, Gemälden, Fahnen, Pokalen, Habaner-Keramiken und Filigranarbeiten aus Silber zeigt die Stiftung Esterházy eine Reihe alter, wertvoller Marienbildnisse. Zu sehen ist auch das bedeutendste Werk im musikalischen Schaffen Paul Esterházys, seine „Harmonia Caelestis“, eine Sammlung religiöser Lieder, die 1699 entstanden ist. Aus der Schatzkammer der Burg Forchtenstein kommt eine Nachtlichtuhr mit der Darstellung „Maria Verkündigung”aus dem Jahr 1685. Zu den Kuriositäten zählen Straußeneier sowie ein sgn. Bezoar, ein Klumpen unverdauter Nahrungsreste in Tiermägen, der als Gegengift und gegen Melancholie eingesetzt wurde.

Persönliches aus dem Nachlass. Paramente, Monstranzen und Kelche, die Bischof Lászlógeschenkt wurden, kommen aus dem Fundus der Diözese. Aus dem Nachlass des Bischofs stammen Zeugnisse seines Vaters, persönliche Dokumente der Mutter, die Sterbeurkunde seiner geliebten Großmutter Anna Czoklich und Prüfungsarbeiten von Stefan Lászlóaus der Schulzeit in Hollabrunn sowie seine erste Dissertation über Loretto. Auch seine Einberufung zur Musterung vom 19. Oktober 1940 ist ausgestellt. Besonders berührend eine Ansichtskarte an seine Mutter aus dem Jahr 1970, gezeichnet mit „Dein P.“für Pisti, Stefan.

  • Glaube, Toleranz, Visionen
    9. Mai bis 11. November 2013
    Diözesanmuseum Eisenstadt, Joseph Haydn-Gasse 31
    Mittwoch - Samstag 10.00 bis 13.00 und , 14.00 bis 17.00 Uhr
    Sonn- und Feiertage für Gruppen gegen Voranmeldung
    Tel. 02682/777-235 oder 0676/880701017

50 Jahre Domkapitel

Mittwoch, 1. Mai 2013, 10.00 Uhr, Eisenstadt, St. Martinsdom

Am 1. Mai 1963 hat Papst Johannes XXIII. mit der Bulle "Solet Catholica“in der Diözese Eisenstadt ein Domkapitel errichtet.
Zur Feier des 50. Jahrestages dieser Errichtung des Kathedralkapitels zum Hl. Martin in Eisenstadt wird am 1. Mai um 10.00 Uhr ein Festgottesdienst im St. Martinsdom gefeiert. Daran werden auch die Domkapitulare der Wiener Kirchenprovinz (Wien, St. Pölten, Linz), der Diözese Graz-Seckau sowie der Nachbardiözesen im Ausland teilnehmen.
Dem Gottesdienst wird Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics vorstehen. Musikalisch gestaltet wird er von der Dommusik St. Martin, die die Mariazeller-Messe von Joseph Haydn zur Aufführung bringt.

Service Wissen:
Das Domkapitel ist ein Kollegium aus Priestern, das den Bischof in der Leitung und Verwaltung der Diözese unterstützt (= Konsultorenkollegium). Das Kathedralkapitel zum Hl. Martin in Eisenstadt besteht aus 7 Domkapitularen. Den repräsentativen Vorsitz hat der Dompropost inne. Vertreter nach außen ist der Domkustos.

Benefiz für Bolivien

Erfolgreiche Sozialaktion des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt „Wolfgarten“

Zur Unterstützung von Sr. Clara Erlbacher, die ein Kinderheim für misshandelte und missbrauchte Kinder in Santa Cruz (Bolivien) leitet, veranstaltete die 2.A-Klasse des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt, Wolfgarten, einen Benefizabend.
Unter der Moderation von Barbara Karlich zeigten Schülerinnen und Schüler ihre musikalischen Talente. Lehrerinnen und Lehrer lasen aus eigenen und fremden Werken. Eine Agape rundete den Abend ab.
Durch Eintrittsgelder und Sponsoren konnte ein Betrag von insgesamt €3.809,10 an Sr. Clara überwiesen werden.

Montag, 22. April 2013

Tag der offenen Tür als Besuchermagnet

Tag der offenen Tür 2013 - 222
Tag der offenen Tür 2013
(c) Diözese Eisenstadt
Großer Andrang beim Tag der offenen Tür im Eisenstädter Bischofshof: hunderte Besucherinnen und Besucher aus allen Teilen des Landes waren gekommen, um die neu renovierten Räumlichkeiten zu besichtigen und um Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zum 50. Geburtstag zu gratulieren.

Bereits um 8 Uhr morgens, also eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn, trafen die ersten Besucher im Bischofshof ein. Nach einem feierlichen Morgenlob in der Hauskapelle, lud die Militärmusik Burgenland in den Innenhof zum Platzkonzert, während Brigadier Johann Luif, Militärkommandant des Burgenlandes, Bischof Zsifkovics Glück- und Segenswünsche zu seinem 50. Geburtstag überbrachte.
In die große Schar der Gratulanten reihten sich auch zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens, unter ihnen Landtagspräsident Gerhard Steier, Landesrätin Michaela Resetar, der Bürgermeister der Freistadt Eisenstadt Thomas Steiner sowie Delegationen der Kammern und sonstiger Vereine und Institutionen. Abordnungen der katholischen Schulen des Burgenlandes, der Katholischen Aktion und zahlreicher Pfarren der Diözese überbrachten ebenso ihre Glückwünsche.

Im Rahmen einer fachkundigen Hausführung konnten die Besucherinnen und Besucher einen Blick in die neugestalteten Räumlichkeiten werfen. Als „Highlights“ entpuppten sich dabei die Hauskapelle sowie die Wohnung des Bischofs. Sichtlich überrascht und erfreut vom Besucheransturm zeigte sich auch der Diözesanbischof. Er habe schon erwartet, dass Leute kommen werden, so Zsifkovics, „dass es aber so viele aus allen Teilen des Burgenlandes sind, damit hätte ich nicht gerechnet.“

Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher lässt sich auch anhand folgender Zahlen abschätzen: alleine am Vormittag wurden 1.200 Weckerl verspeist, am Nachmittag waren es 600 Portionen Gulasch.
Die gute Stimmung war nicht zuletzt dem Wetter zu verdanken, da der prognostizierte Regen erst gegen 17.00 Uhr einsetzte.

Zum Fotoalbum . . .

Freitag, 19. April 2013

Tag der offenen Tür im Bischofshof

Diözesanbischof Zsifkovics
 lädt zum Tag der offenen Tür
(c) Diözese Eisenstadt 
Morgen öffnet der Eisenstädter Bischofshof ab 08.30 Uhr allen Interessierten seine Pforten.
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf zahlreiche persönliche Begegnungen.



Das Programm im Detail:
  • 08:30 Uhr: Morgenlob in der Hauskapelle 
  • anschließend Platzkonzert der Militärmusik Burgenland im Innenhof 
  • Möglichkeit zur Besichtigung des neu gestalteten Bischofshofes sowie der Hauskapelle im Rahmen einer Führung 
  • 09.30 Uhr : Schüler/innen der Neuen Mittelschule Rosental bringen dem Diözesanbischof ein Geburtstagsständchen 
  • 10.00 Uhr: Musikalische Darbietung der Bläserklasse und des Schulchors des Gymnasiums Wolfgarten 
  • 10.30 Uhr: Schüler/innen der Volksschule Eisenstadt bringen dem Diözesanbischof ein Geburtstagsständchen 
  • 12:00 Uhr: Festgottesdienst im St. Martinsdom 
  • anschl. Agape im Innenhof bzw. bei Schlechtwetter im Dompfarrzentrums mit musikalischer Umrahmung durch die Tamburizza Hornstein 
Bei Rückfragen: Medienbüro, Tel. 02682/777-351 oder medienbuero@martinus.at

Montag, 15. April 2013

Bischof Zsifkovics feiert 50. Geburtstag

Jubiläum für den Eisenstädter Oberhirten: Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, seit 2010 Bischof der Diözese Eisenstadt, feiert am Dienstag, dem 16. April 2013, seinen 50. Geburtstag.
Gelegenheit zum Gratulieren gibt es am kommenden Freitag, dem 19. April, beim Tag der offenen Tür im Bischofshof.


Geburtstage sind stets Anlass, zurückzusehen. Bischof Zsifkovics tut das mit großer Dankbarkeit „für das Viele, das mir im Leben geschenkt wurde: die Liebe der Eltern und der Familie, die treue Zuwendung von Freunden und Wegbegleitern. Vor allem aber für das Geschenk des Glaubens, das mich auf meinen Lebensweg als Priester und damit zu meinem ‚Traumberuf’geführt hat.“
In seinem ersten Hirtenwort als Bischof hat der Jubilar den Menschen seiner Diözese die Blickrichtung „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!“ans Herz gelegt. An seinem 50. Geburtstag spüre er nun selbst die Bedeutung dieser Worte sehr stark. Dementsprechend ist es sein größtes Anliegen, „den Menschen heute den Glauben an Jesus Christus erfahrbar zu machen“, was in einer Zeit des Umbruchs auf besondere Herausforderungen stoße.
Der persönliche Geburtstagswunsch des Bischofs: „Ich wünsche mir, dass die Menschen mir vorurteilsfrei vertrauen und mit mir gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen, das Leben umarmen, furchtlos und unerschrocken, und dabei den Blick nach oben nie vergessen. Dann wird alles gut.“

Lebenslauf
Ägidius Johann Zsifkovics wurde am 16. April 1963 in Güssing geboren. Die Kindheit verbrachte er in der Gemeinde Hackerberg, die zur Pfarre Stinatz gehört. Aus dem burgenlandkroatischen Teil der Diözese stammend, spricht Zsifkovics fließend Kroatisch und Deutsch - sowie Italienisch und Englisch. Er verfügt auch über Ungarischkenntnisse und über die humanistische Sprachausbildung in Latein und Altgriechisch.

In Hackerberg besuchte Zsifkovics die Volksschule, im benachbarten Neudau (Stmk.) empfing er die Erstkommunion. Nach dem Besuch des bischöflichen Knabenseminars in Mattersburg und der Matura 1981 trat er in das Priesterseminar der Diözese Eisenstadt in Wien ein. Das Theologiestudium absolvierte er an der Universität Wien, unterbrochen durch ein Auslandsjahr in Zagreb. Nach Abschluss des Studiums empfing Zsifkovics am 29. Juni 1987 vom damaligen Diözesanbischof Stefan Lászlóim Eisenstädter Martinsdom die Priesterweihe. Als Primizspruch wählte der Neupriester das Wort Mariens bei der Hochzeit von Kana: "Was er euch sagt, das tut!" (Joh 2,5)

Es folgte ab 1. September 1987 ein intensives Jahr als Bischöflicher Sekretär und Zeremoniär, das von den Vorbereitungen des ersten Pastoralbesuchs eines Papstes in der noch jungen Diözese Eisenstadt geprägt war. Danach wurde Zsifkovics von
1. September 1988 bis zum 2. Mai 1992 von Bischof Lászlózum Studium des kanonischen Rechtes an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom freigestellt, wo er 1990 das Lizenziat erwarb und schließlich 1992 zum Doktor des kanonischen Rechtes promovierte. Noch während des Kirchenrechtstudiums wurde Zsifkovics am 1. September 1991 zum Vizekanzler der Diözesankurie in Eisenstadt ernannt. Nach der Rückkehr aus Rom übernahm er ab 1. September 1992 für sieben Jahre das Amt des Ordinariatskanzlers, das er bis 31. Jänner 1999 ausübte und erst mit der Bestellung zum Generalsekretär der Bischofskonferenz abgab.

Seelsorgliche Erfahrungen sammelte Ägidius Zsifkovics in der Pfarre Wulkaprodersdorf, in der er ab 1. September 1994 bis zu seiner Bischofsernennung wirkte. Seit 16. September 1996 war Zsifkovics mit der Leitung des Referates für die pastoralen Belange des kroatischen Volksteils sowie mit der Chefredaktion der kroatischen Kirchenzeitung "Glasnik" ("Bote") betraut. Von 1993 bis 1997 war Zsifkovics außerdem Mitglied des kroatischen Volksgruppenbeirats, im ersten Jahr wirkte er auch in der Koordinierungsstelle für Flüchtlinge und Ostkontakte mit.

In einer für die Kirche in Österreich sehr schwierigen Phase übernahm Ägidius Zsifkovics am 1. Februar 1999 das Amt als Generalsekretär der Bischofskonferenz. Kommunikation und Vernetzung mit den Diözesen in Österreich sowie mit den anderen Bischofskonferenzen und dem römischen Zentrum der Weltkirche sind wesentliche Aufgaben des Generalsekretärs. Sie werden besonders dann deutlich, wenn Großereignisse der katholischen Kirche in Österreich stattfinden. Solche Höhepunkte waren beispielsweise der "Mitteleuropäische Katholikentag" (2003/04) mit der "Wallfahrt der Völker" am 22. Mai 2004 nach Mariazell sowie der Österreich-Besuch von Papst Benedikt XVI. von 7. bis 9. September 2007. Bei beiden Ereignissen war Zsifkovics maßgeblich für die Vorbereitung
verantwortlich.

In Würdigung seiner Verdienste wurde Ägidius Zsifkovics 1997 von Bischof Paul Iby der Titel eines wirklichen Konsistorialrates sowie im Jahr 2000 durch Papst Johannes Paul II. der Titel eines päpstlichen Ehrenkaplans („Monsignore“) verliehen. Das Land Burgenland würdigte sein Wirken mit Jahr 2009 mit der Verleihung des Großen Ehrenzeichens des Landes Burgenland.
Am 9. Juli 2010 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Eisenstadt ernannt, die Bischofsweihe erfolgte am 25. September 2010 im Eisenstädter Martinsdom. In der Österreichischen Bischofskonferenz ist Zsifkovics u.a. für die Kontakte zu den Roma und Sinti zuständig.

Zur Website von Diözesanbischof Zsifkovics ... 

Mittwoch, 10. April 2013

Tag der offenen Tür im Bischofshof

Tag der offenen Tür 2013
(c) Diözese Eisenstadt
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laden zur Besichtigung und persönlichen Begegnung
Freitag, 19. April 2013, ab 08.30 Uhr


Im Herbst 2012 konnte die Generalsanierung des Bischofshofes in Eisenstadt, die in mehreren Etappen erfolgte, erfolgreich abgeschlossen werden. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür wird das Gebäude der Öffentlichkeit vorgestellt.

Programm
  • 08:30 Uhr: Morgenlob in der Hauskapelle 
  • Platzkonzert der Militärmusik Burgenland im Innenhof 
  • Führungen durch den neugestalteten Bischofshof sowie durch die Hauskapelle 
  • Musikalische und kulinarische Umrahmung 
  • 12:00 Uhr: Festgottesdienst im St. Martinsdom 
  • anschl. Agape im Innenhof 
Nähere Informationen: Medienbüro, Tel. 02682/777-351 oder medienbuero@martinus.at
Gruppen und Schulklassen werden um Anmeldung gebeten.

Montag, 8. April 2013

Eisenstädter Diözesanbischof nimmt nicht an Groër-Gedenkfeier teil

In einer persönlichen Stellungnahme begründet Bischof Ägidius J. Zsifkovics seine Entscheidung

„Nach zahlreichen persönlichen Begegnungen und Gesprächen der vergangenen Tage habe ich den Entschluss gefasst, der an mich ergangenen Einladung der Schwestern der Zisterzienserinnenabtei Marienfeld, das traditionelle kirchliche "Hochfest der Verkündigung des Herrn" mit der Klostergemeinschaft zu feiern und bei diesem Gottesdienst auch des verstorbenen Kardinal Hans Hermann Groër zu gedenken, nicht Folge zu leisten.

Das Totengedenken ist für Christen ein unantastbarer Wert. Es bedeutet seinem tiefsten Sinne nach nicht Verklärung der Toten, sondern dankbares Gedenken des Guten in ihrem Leben, aber auch Gedenken ihrer Fehlerhaftigkeit und ihres menschlichen Versagens. Gerade deshalb beten wir zu Gott für unsere Verstorbenen und bitten ihn darum, in seiner barmherzigen Liebe das an ihnen zu vollenden, was durch Schuld unvollkommen geblieben ist. Christen das Recht absprechen zu wollen, einzelner Verstorbener in der Messfeier zu gedenken, zeugt gleichermaßen von Unwissen wie von Nicht-Achtung dieses Grundrechtes gläubiger Menschen.

Christliches Totengedenken bedeutet aber auch, die Lebenden zu sehen. Es kann nicht bedeuten, äußere Umstände und Konstellationen zu übergehen, die dazu angetan sind, die persönlichen Gefühle von Menschen zu verletzen. Die derzeit öffentlich stattfindende, teils instrumentalisierende Darstellung eines Totengedenkens, das in den letzten 10 Jahren regelmäßig, auch unter Teilnahme kirchlicher Würdenträger ohne Anstoßzu erregen stattgefunden hat, hin zu einem verzerrten Bild, das bei vielen Menschen Schmerz und Verbitterung auslösen muss, hat mich daher zur inneren Überzeugung geführt, dass ich als Bischof und Verantwortungsträger diese beiden Werte - die Sorge für die Lebenden und das ungestörte Gebet für die Toten - am besten schützen und verteidigen kann, indem ich an der heutigen Gedenkmesse nicht teilnehme.“

Gymnasium Wolfgarten wird umfassend saniert

Gymnasium der Diözese Eisenstadt Wolfgarten
(c) Diözese Eisenstadt 
Die Diözese Eisenstadt wendet €180.000,- für Sanierungsmaßnahmen auf

Das Gymnasium „Wolfgarten“ der Diözese Eisenstadt liegt am Ortsrand von Eisenstadt, am Hang des Leithagebirges, abseits vom Verkehrslärm, mitten in der Natur. „Von der Lage die wohl schönste Schule des Burgenlandes“, ist Direktor Josef Mayer überzeugt. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen sollen dafür sorgen, dass sich das Gymnasium auch in puncto Ausstattung und Außenansicht auf dem neuesten Stand präsentiert und so in seinem äußeren Erscheinungsbild dem „Bildungsangebot in seinem Inneren gerecht wird“, so der Direktor.

Mit den Renovierungsarbeiten wurde bereits begonnen, der laufende Schulbetrieb ist dadurch nicht beeinträchtigt. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Brandschutzmaßnahmen. Als weitere Maßnahmen werden u.a. Fenster und Sanitäranlagen teilweise erneuert, die Wärmedämmung verbessert und der Turnsaal saniert. Im Sommer bekommt die Fassade des Gebäudes einen neuen Anstrich.

„Ich bin sehr froh und dankbar, dass seitens des Schulerhalters (Anm.: Diözese Eisenstadt) diese Maßnahmen getroffen werden“, so Direktor Mayer. Es sei ein gutes und positives Signal in die richtige Richtung, „nämlich, dass es mit der Schule weitergeht.“



Zur Geschichte des Gymnasiums Wolfgarten
03.10.1959   Grundsteinlegung für die Bildungs- und Erziehungsstätte Wolfgarten (Katholische
                       Lehrerbildungsanstalt –LBA)
11.09.1960   Weihe und Eröffnung durch Diözesanbischof Stefan László
1962              Umwandlung der LBA in ein 5-jähriges musisch-pädagogisches Realgymnasium
                       Errichtung der Stiftung „Pädagogische Akademie Burgenland“
1976              Umbenennung des musisch-pädagogischen Realgymnasiums in
                       Oberstufenrealgymnasium
1985              Errichtung des Gymnasiums der Diözese (Unter- und Oberstufe)

Dienstag, 2. April 2013

Aktionstag Schöpfung im Zeichen der Insekten

Zum bereits achten Mal findet der „Aktionstag Schöpfung“in Eisenstadt statt. In diesem Jahr steht der unter dem Motto „Die Vielfalt im Kleinen – Insekten, der Erde nützliche Helfer“.
Do, 18. April 2013, ab 09.00 Uhr, Landesmuseum Eisenstadt

Insekten sind die größte und zugleich vielfältigste Tiergruppe unserer Erde. Dennoch ist das Verhältnis der meisten Menschen zu ihnen durchaus ambivalent, wie Umweltanwalt Hermann Frühstück erklärt. „Für die einen sind sie Quälgeister, wie etwa die Gelsen, für die anderen sind sie Nützlinge, die noch dazu schön anzuschauen sind, wie etwa Schmetterlinge oder Marienkäfer.“Eines sei jedoch klar: ohne Insekten würde das Ökosystem dieses Planeten nicht funktionieren.

Programmvielfalt. Daher stehen die Insekten auch im Mittelpunkt beim diesjährigen Aktionstag Schöpfung am 18. April. Bei freiem Eintritt gibt es im Eisenstädter Landesmuseum von 9 bis 13 Uhr ein umfangreiches Programm. Der Umweltbeauftragte der Diözese Eisenstadt, Lois Berger, zeigt etwa einen Film über die faszinierende Welt der Bienen, die Organisationen Bio Austria Burgenland und Slow Food Burgenland basteln mit Schülern Insektenhotels, welche mit nach Hause genommen werden können, und der Naturschutzbund Burgenland entführt in den Schlosspark Eisenstadt. Auch die Ökolog-Schulen des Landes beteiligen sich am Aktionstag. Schüler/innen von insgesamt sechs Schulen haben verschiedene Projekte zum Thema Insekten vorbereite, die sie im Museum präsentieren werden. Den Abschluss des Aktionstages bildet eine Podiumsdiskussion um 19 Uhr. Hauptreferent dabei ist Johann Neumayer, Umweltbeauftragter der Erzdiözese Salzburg.

Eine neue Glocke für den St. Martinsdom

Die neue Glocke im St. Martinsdom ist 185 Kilogramm schwer und in D2 gestimmt. Mit ihr ist das musikalische Motiv "Salve Regina" komplett.

Gespendet wurde die Glocke von Erwin Tinhof, Vorsitzender der Raiffeisen Landesbank, der zu seinem 50. Geburtstag auf Geschenke verzichtete und statt dessen um finanzielle Spenden für die Glocke bat.

Die in Tirol gefertigte Bronzeglocke wurde am Ostermontag von Alt-Bischof Paul Iby gesegnet.

Zum Fotoalbum ... 

Kalender - (zur Terminseite …)

Archiv

Diözese Eisenstadt
7000 Eisenstadt, St. Rochus-Straße 21 | T 0 26 82/7 77 | Impressum

E-Mail
Facebook
Bookmark and Share