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Montag, 11. Februar 2013

"Das Wohl der Gesamtkirche vor Augen" - Statement von Bischof Ägidius J. Zsifkovics zum Papstrücktritt


Bischof Ägidius Zsifkovics befindet sich derzeit mit einer ökumenischen Pilgergruppe im Heiligen Land.
Auch er hat mit großer Überraschung vom Rücktritt von Benedikt XVI. erfahren.

"Ich bedauere diesen Schritt des Heiligen Vaters, hatte er doch als deutscher Papst immer einen besonderen Bezug zu den Menschen in Österreich. Gleichzeitig zolle ich ihm meinen größten Respekt vor dieser Entscheidung, die er sicherlich nicht leichtfertig getroffen hat. Ich denke, dass es letztendlich doch schwerwiegende Gründe gewesen sind, die ihn zu diesem Schritt veranlasst haben. Diese Entscheidung zeigt aber auch, dass der Papst stets das Wohl der Gesamtkirche vor Augen hat." 

Gleichzeitig bittet der Bischof alle Gläubigen um das Gebet für den Heiligen Vater. Die letzte persönliche Begegnung zwischen Papst Benedikt und Bischof Zsifkovics fand im Oktober des Vorjahres im Rahmen der Bischofssynode statt.


Papst Benedikt XVI. will mit 28. Februar 2013 von seinem Amt zurücktreten. Der Rücktritt erfolge aus gesundheitlichen Gründen, erklärte sein Sprecher, P. Federico Lombardi, am Montag im Vatikan. Benedikt XVI. selbst sagte, er spüre die schwere Last seines Amtes und habe lange über die Entscheidung nachgedacht und sie zum Wohle der Kirche gefällt. Die Ankündigung seines Rücktritts machte er auf Latein. Als "Blitz aus heiterem Himmel" bezeichnete der ehemalige vatikanische Generalsekretär, Kardinal Angelo Sodano, den Rücktritt des seit 2005 amtieren Benedikt XVI.

In der Kirchengeschichte ist nur ein einziger Fall eines Papst-Rücktritts bekannt: Nämlich jener von Coelestin V., der dieses Amt im Jahr 1294 für wenige Monate ausübte. Doch den stillen Einsiedler und Ordensgründer des Mittelalters, der sich von Anfang an von dem ihm förmlich aufgedrängten Amt überfordert sah, verbindet fast nichts mit dem erfahrenen ehemaligen Kurienkardinal und bekannten Theologen Joseph Ratzinger, der immerhin fast acht Jahre lang auf dem Papstthron gesessen war.
Benedikt XVI. war bereits vor seiner Wahl als Präfekt der Glaubenskongregation jahrzehntelang intensiv mit dem Geschehen in Kirche und Welt befasst gewesen und kannte die römische Kurie wie seine Westentasche. Zudem leitete er die Kirche als Papst durchaus tatkräftig, unternahm zahlreiche Reisen in die ganze Welt und setzte Impulse. Erst vor wenigen Monaten war es ihm außerdem gelungen - trotz seiner zahlreichen päpstlichen Verpflichtungen -, sein theologisches Opus magnum "Jesus von Nazareth" mit einem dritten Band über Geburt und Kindheit Jesu zu vollenden. (Kathpress)
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