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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Montag, 29. Oktober 2012

St. Martinsfest 2012 mit Kardinal Joachim Meisner

Martini 2012Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, das Pastoralamt sowie die Katholische Aktion der Diözese Eisenstadt laden zum Festtag des hl. Martin nach Eisenstadt ein.
Sonntag, 11. November 2012, ab 10.00 Uhr, Eisenstadt, St. Martinsdom/Wirtschaftskammer


Programm:
10.00 Uhr: Festgottesdienst im Martinsdom
mit Kardinal Joachim Meisner, Erzbischof von Köln und Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics Musikalische Gestaltung: Franz Schubert, Messe G-Dur; Ausführende: Dommusik St. Martin
14.00 Uhr: Festakademie in der Wirtschaftskammer Eisenstadt
  • Festvortrag Kardinal Joachim Meisner: „Die Tür des Glaubens steht offen - Gedanken zum Jahr des Glaubens“ 
  • Präsentation „Das Jahr des Glaubens in der Diözese Eisenstadt“ 
  • Grußwort Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics
Musikalische Umrahmung: Tamburizza Zillingtal und Musikschule Großpetersdorf
Im Anschluss: Agape

17.00 Uhr: Vesper im Martinsdom

„... il faut imaginer ...“ Oratorium-Erstaufführung in der Bergkirche

„Himmel und Haydn“ lädt zur burgenländischen Erstaufführung nach Eisenstadt
Sonntag, 4. November 2012, 18.00 Uhr

Das Schöpfungsoratorium „... il faut imaginer ...“ von Gerhard Krammer für Soli, Chor und Orchester besteht aus acht Teilen, die unterschiedliche Klangsprachen haben und denen Texte von Albert Camus, Platon, Franz Kafka, Ludwig Wittgenstein oder Samuel Beckett zu Grunde liegen.

Die Uraufführung fand im Rahmen des Osterklang-Festivals 2007 im Odeon Wien statt. Für die Eisenstädter Erstaufführung hat der Komponist einige Teile neu bearbeitet. Umgesetzt wird die Komposition vom Wiener Kammerchor und dem Ensemble Kontrapunkte unter Dirigent Peter Keutschnig.

Kartenvorverkauf: Pfarramt Eisenstadt-Oberberg Tel. 02682/62638; pfarre@haydnkirche.at; www.haydnkirche.at

Mittwoch, 24. Oktober 2012

"Neuevangelisierung beginnt bei den Evangelisierern"

Eisenstädter Bischof zog als Leiter der deutschen Sprachgruppe bei der Bischofssynode in Rom Zwischenbilanz : Mit "internem Hickhack und strukturellen Streitereien" gerade in Mitteleuropa muss Schluss sein. Familien, Pfarren und Laien als Eckpfeiler der Neuevangelisierung 

Der "Impuls der Selbstevangelisierung" wird ein zentrales Ergebnis der laufenden Bischofssynode in Rom sein, hat der Eisenstädter Bischof Ägidius J. Zsifkovics als einer der rund 400 Teilnehmer und Leiter der deutschen Sprachgruppe in einer Zwischenbilanz betont. Die Synodenteilnehmer seien sich in einem Punkt einig, nämlich: "Die Neuevangelisierung muss bei den Evangelisierern selbst, also bei den Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Laien, beginnen." 

Schluss sein müsse dagegen mit "internem Hickhack und strukturellen Streitereien", fasste Zsifkovics die Haltung der Synodenteilnehmer in einem Interview für die Arbeitsgemeinschaft der Kirchenzeitungen zusammen. Während in manchen Ländern dieser Welt Christen für ihren Glauben zu sterben bereit seien, werde in Mitteleuropa "auf hohem Niveau gejammert".

Zsifkovics wörtlich: "Das Evangelium ist aber keine Sitzordnung, sondern Wegweisung!" Priester und Laien müssten zusammenrücken und wieder sehen lernen, worauf es wirklich ankommt, so der Appell des Bischofs. Jeder einzelne müsse - so Zsifkovics - bei sich selbst anfangen und die Frage stellen: "Wie steht es um meine Beziehung zu Jesus Christus? Lebe ich so, wie er es gelehrt hat? Bin ich gut? Gehe ich gut mit meinem Nächsten um?" Er garantiere - so der Eisenstädter Bischof weiter -: "Wenn nur jeder zehnte Katholik sich diese Fragen stellt und zur Verhaltensänderung bereit ist, haben wir morgen eine andere Kirche! Und eine andere Welt." Zsifkovics erinnerte an die viel zitierte Antwort Mutter Teresas auf die Frage von einem Journalisten, was sich in der Kirche ändern müsse: "Sie und ich". 

Ihn habe die Wortmeldung eines Bischofskollegen beeindruckt, der seine Amtsbrüder und die Priester zur Überprüfung ihres eigenen Lebens aufgefordert habe - hinsichtlich einfacher Lebensstil, Demut und Hingabe. Es gehe um das Wiederfinden der "Geistlichkeit und der Glaubwürdigkeit priesterlicher Existenz". 

Als "Zentrum der Neuevangelisierung" würden von den Synodenbischöfen immer wieder die Familie und die Pfarre angesprochen, berichtete Zsifkovics weiter. Hier geschehe ja die erste Einführung im Glauben. "Besonders bedeutend" sei für ihn auch gewesen, dass ein Bischofskollege "geformte Laien als einen großen Schatz der Kirche" in der Weitergabe und Bezeugung des Glaubens nannte. Das wird der Kirche nach Zsifkovics' Überzeugung helfen, "alte Dünkel zu überwinden und die Würde und unverzichtbare Verantwortung der Laien in der Kirche zu erkennen und auch praktisch umzusetzen".

Einfachheit des Glaubens statt "Masterpläne"
Tenor der Synode sei, dass für Neuevangelisierung keine "Strategie", kein "Programm" und kein "Masterplan" maßgeblich sei. "Wer auf so etwas wartet, wird enttäuscht werden", sagte der Eisenstädter Bischof. Es gehe darum, "in der heutigen Zeit die Einfachheit des Glaubens neu auszusagen und in der Christusbegegnung neu zu verwurzeln". Im 21. Jahrhundert brauche es - wie er auch in seiner Wortmeldung auf der Synode betont habe - einen neuen, vertieften Blick auf Jesus Christus. 

Zsifkovics rief hier das Vermächtnis Teilhards de Chardin in Erinnerung: "Erst, wenn eine menschliche Kirche in der Nachfolge Christi die Menschen wieder im Kontext ihrer unmittelbaren Lebens-
wirklichkeiten persönlich und emotional erreicht, wird die heutige Unfruchtbarkeit der Evangelisierung beendet sein." 

Die Kirche müsse mit ihrem Tun und Sagen alle Themen und Wirklichkeiten des Menschen, auch die Wissenschaft, "umarmen", um wieder anziehend zu sein, plädierte Zsifkovics. Die Gegenwart berge die Chance, "das unermessliche Potenzial suchender, ringender und hoffender Menschen im christlichen Glauben zuaktivieren". Dazu müsse auch die interreligiöse und ökumenische Dimension voll entfaltet werden. Die Bischöfe seien sich einig, dass dieser Prozess begleitet sein muss von intensiveren Einführungen in den Glauben. "Denn ein Glaube ohne Inhalt ist wie ein Organismus ohne stützendes Skelett: schwammig und schwabbelig!", so Zsifkovics.
Seine erste Teilnahme an einer Bischofssynode lasse ihn die Internationalität der Weltkirche hautnah erleben: "Man erlebt atmosphärisch die Kirche in all ihrer gedanklichen und sprachlichen Vielfalt - in der Synodenaula bei den Wortmeldungen der Bischöfe, in den Sprachzirkeln, wo intensiv zu speziellen Fragen gearbeitet wird, aber auch in der persönlichen Begegnung mit den anderen Bischöfen in den Pausen." Der Geist des Konzils sei dabei 50 Jahre nach dessen Eröffnung "überall spürbar", ergänzte Zsifkovics, "er ist gewissermaßen der Geist, der über den Wassern dieser Synode schwebt".
Quelle: KAP

Das Interview in voller Länge ist in der aktuellen Ausgabe des martinus (Nr. 43 vom 28. Oktober 2012) sowie auf http://www.martinus.at/kirchenzeitung nachzulesen

Montag, 22. Oktober 2012

Diözesanbischof lädt zum Nachmittag für Familien

Ich glaube. Es wird gut.Unter dem Motto „Ich glaube. Es wird gut.“ lädt Bischof Ägidius J. Zsifkovics zum Familiengottesdienst mit Kindersegnung. Anschließend wird gemeinsam gebacken.

In der Struktur unserer Pfarrgemeinden spielen Kinder eine wichtige Rolle: Sie erhalten sie lebendig, sie sind ihre Zukunft. Erster Ort für die persönliche Weitergabe des Glaubens ist die Familie. Rituale und Zeichen des Glaubens, wie das gemeinsame Gebet oder das Kreuzzeichen auf die Stirn des Kindes, haben tragenden Charakter und stärken die Beziehungsfähigkeit in der Familie.

Impulse und Stärkung für den Alltag erfahren Familien aber auch beim gemeinsamen Gottesdienstbesuch.

Dementsprechend lädt Bischof Ägidius J. Zsifkovics zu einem Nachmittag für Familien. An drei verschiedenen Orten im Burgenland wird gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Nach der Kindersegnung bleibt Zeit zur persönlichen Begegnung: Während die (Groß-)Eltern zum Kaffeetrinken eingeladen sind, haben die Kinder die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Bischof Kekse zu backen und zu verkosten.

Eingeladen sind alle Familien (Kinder, Eltern, Großeltern), die Zeit und Lust haben, dabei zu sein.

Termine (Beginn jeweils 14:00 Uhr in der Pfarrkirche):

Sa, 3. November 2012, Draßmarkt
Sa, 17. November 2012, Jennersdorf
Sa, 15. Dezember 2012, St. Margarethen

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Diözesanbischof spricht vor Weltbischofssynode in Rom

"Alles umfassende, auch kosmische Sicht der Person Jesu" notwendig, um Verharren im Individualismus zu überwinden

Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics hat vor der im Vatikan tagenden Bischofssynode für eine globalere Ausrichtung der Glaubensverkündigung plädiert. Heute sei nicht mehr nur das Dasein des einzelnen Menschen fragwürdig, sondern das der Menschheit insgesamt, sagte Zsifkovics am Dienstag. Dies erfordere eine "alles umfassende, auch kosmische Sicht der Person Jesu", die nicht im Individualismus verharre. Nur so könnten "Verständnisprobleme zwischen christlicher Vernunft und technologischer Forschung" in der modernen Gesellschaft überwunden werden, so der Bischof. Gleiches gelte für eine oft zu beobachtende Trennung zwischen Leben und Glauben. Wo diese neue Sicht gelebt werde, könne eine "neue christliche Kultur" entstehen.

Zsifkovics verwies auf die Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), "Gaudium et spes". Das Schreiben trage die Handschrift des französischen Theologen Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955). Die von diesem "großen Glaubenden des zwanzigsten Jahrhunderts" vorhergesagten globalen Phänomene seien heute Wirklichkeit geworden. Er habe das Leben und den Kosmos in einer von Gott bewirkten kreativen Bewegung gesehen, die ihr Ziel noch nicht erreicht . "Ich bin überzeugt, dass diese Sicht der Kirche und der Welt in der Krise einen Wegen zeigen kann", so Zsifkovics.

Quelle: KAP

Die Ansprache in vollem Wortlaut ... 

Montag, 15. Oktober 2012

Weltmissions-Sonntag 21. Oktober: ORF-Radiogottesdienst aus Wiesen

WeltmissionssonntagEine Milliarde Katholiken sichert mit ihrer Spende die materielle Grundversorgung von Menschen in den ärmsten Diözesen. Der Weltmissions-Sonntag ist somit die größte Solidaritätsaktion der Welt. Die ORF-Regionalradios übertragen ab 10:00 Uhr den Gottesdienst aus Wiesen. 

In Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien fehlt es den Kirchen oft am Notwendigsten, um den Glauben weitergeben und den Menschen helfen zu können. Und das obwohl die Kirche die erste Anlaufstelle für Menschen in Not ist. Sie gibt Nahrung, medizinische Versorgung und Zugang zu Bildung.
Mehr als 1.100 der weltweit 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befinden sich in den ärmsten Ländern der Welt. Die Missio-Sammlung zum Weltmissions-Sonntag, der weltweit größten Solidaritätsaktion, ermöglicht ihnen die pastorale und soziale Arbeit durch Zusicherung eines „Existenzminimums“.

Beispielland Tansania
Jedes Jahr dient ein Land als Beispiel für die weltweite kirchliche Arbeit. 2012 ist es Tansania. Mit dem Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, und dem Tanganjikasee, dem längsten und tiefsten See des Kontinents, ist Tansania buchstäblich ein Land der Superlative. Doch gemessen an den wirtschaftlichen Kennzahlen ist Tansania tatsächlich eines der ärmsten Länder der Welt.

Spenden an Missio sind steuerlich absetzbar
PSK 7.015.500, BLZ 60.000
Weitere Informationen: www.missio.at

ORF-Radiogottesdienst aus Wiesen
Der ORF-Radiogottesdienst zum Weltmissions-Sonntag wird ab 10:00 Uhr aus der Pfarrkirche Wiesen übertragen. Mit den Gläubigen feiern Missio-Nationaldirektor Leo Maasburg (Hauptzelebrant), Ortspfarrer und Pastoralamtsleiter Michael Wüger, Missio Eisenstadt-Direktor Mathias Reiner und dessen Nachfolger Norbert Filipitsch die heilige Messe. Musikalisch gestaltet wird der Festgottesdienst vom Gesangsverein „Hoffnung“ und der rhythmischen Gruppe „Jubilate“.

Ökumenische Pilgerreise ins Heilige Land

Bischof Ägidius J. Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch laden als besonderes Zeichen der Ökumene im Burgenland zur gemeinsamen Pilgerreise.
9. bis 16. Feber 2013


Aus dem Programm:
  • Flug Wien – Tel Aviv – Wien 
  • Jerusalem: Klagemauer, Al-Aksa-Moschee, Felsendom, Jüdisches Viertel, Christlicher Zion, Ölberg, Garten Getsemani, Kirche der Nationen, Via Dolorosa, Auferstehungskirche Israel-Museum, Yad Vashem 
  • Betlehem: Geburtskirche, Hirtenfeld in Beit Sahur 
  • Totes Meer, Masada, Qumran 
  • See Genesaret, Berg der Seligpreisungen 
  • Tabgha, Kafarnaum, Cäsarea Philippi 
  • Berg Tabor, Nazaret, Cäserea am Meer 

Leistungen:
  • Linienflug, Unterkunft (DZ), Halbpension 
  • Rundfahrten, Besichtigungen 
  • Eintrittsgelder laut Programm 
  • Flughafentaxen, Sicherheitsgebühren 
  • Deutschsprachiger Reiseführer 

Preis: € 1.265,- (EZ-Zuschlag € 295,-)

Anmeldung bis spätestens 31. Oktober an:
Biblische Reisen, Fr. Birgit Kühnen, Stiftsplatz 8, 3400 Klosterneuburg
Tel. 02243/35377-16, birgit.kuehnen@biblische-reisen.at

Freitag, 12. Oktober 2012

Bischof von Eisenstadt leitet deutsche Sprachgruppe

Bischof Ägidius Zsifkovics leitet bei der im Vatikan tagenden Weltbischofssynode die deutsche Sprachgruppe wie der Vatikan am Donnerstag mitteilte.

Vatikanstadt, 11.10.2012 (KAP) Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics leitet bei der im Vatikan tagenden Weltbischofssynode die deutsche Sprachgruppe. Bei der konstituierenden Sitzung wählten die Teilnehmer den Bischof von Eisenstadt zu ihrem Moderator, teilte der Vatikan am Donnerstag mit. Zum Relator, der anschließend im Plenum über die Beratungsergebnisse seiner Gruppe berichten wird, wurde Bischof Ladislav Nemet von Zrenjanin in der Vojvodina (Serbien) bestimmt. Nemet gehört dem Missionsorden der "Steyler" (Societas Verbi Divini/SVD) an.

Insgesamt bildeten sich bei der Synode zum Thema Neuevangelisierung zwölf Sprachgruppen, davon vier für Englisch, drei für Italienisch je zwei für Französisch und Spanisch und eine für Deutsch. Eine Sprachgruppe auf Lateinisch, wie sie bei früheren Synoden regelmäßig gebildet wurde, kam diesmal nicht zustande. Sie war meist von Bischöfen aus Osteuropa gebildet worden.

Im Anschluss an die erste Runde der Vollversammlungen ziehen sich die Synodalen zur vertiefenden Arbeit in die Sprachzirkel zurück. Während in der Plenaria jeweils vorbereitete Statements von fünf Minuten vorgetragen werden - jeder Synodale hat das Recht auf eine Intervention - ist in den "Circoli minores" eine intensivere Fachdiskussion möglich. Dabei haben auch die Beobachter volles Rederecht.

Zsifkovics ist offizieller Delegierter der Österreichischen Bischofskonferenz bei der Bischofssynode. An der Versammlung nimmt aus Österreich zudem der Wiener Kardinal Christoph Schönborn teil. Er wurde von Papst Benedikt XVI. als Synodenmitglied berufen.

Kathpress-Schwerpunkt zur Bischofssynode: www.kathpress.at/synode

Quelle: KAP

Mittwoch, 10. Oktober 2012

„72 Stunden ohne Kompromiss“: 30 Projekte im Burgenland

72h ohne KompromisseNoch 7 Tage, dann startet Österreichs größte Jugendsozialaktion. 30 Projekte sind im Burgenland bereits fixiert. 
Mittwoch, 17. Oktober bis Samstag, 20. Oktober 2012

„72 Stunden ohne Kompromiss“ macht ganz Österreich zum Schauplatz gelebter Solidarität und sorgt damit für Aufmerksamkeit. Allein im Burgenland stellen sich in über 30 Projekten junge Menschen zur Verfügung, um unentgeltlich soziale, karitative, entwicklungspolitische oder ökologische Vorhaben anzupacken und umzusetzen.

Einige Beispiele:
  • Malaktion in Wetschehaus (Rumänien) 
  • Entrümpelung und Renovierung von Gebäuden (z.B. Pfadfinderheim Mattersburg), 
  • Anlegen eines offenen Biogartens im Pfarrhof Walbersdorf 
  • Aktion „Ware statt Bares“: Sammeln von Waren für den täglichen Bedarf für Bedürftige 
  • Abhaltung von Computerkursen für ältere Menschen 
  • Besuch von Altenwohnheimen 

Startaktion am 17. Oktober in Eisenstadt „72 Stunden ohne Kompromiss“ ist eine Aktion der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3. Im Burgenland fällt der offizielle Startschuss am Mittwoch, dem 17. Oktober 2012, um 16.00 Uhr vor dem Weltladen in der Eisenstädter Fußgängerzone. Die Einladung dazu ergeht in den nächsten Tagen.

Weitere Informationen:
  • Katholische Jugend, Tel. 0676/880701709 
  • www.72h.at

Dienstag, 9. Oktober 2012

Jahr des Glaubens: Schwerpunkte in der Diözese Eisenstadt

Jahr des GlaubensVom 11. Oktober 2012 bis 24. November 2013 begeht die katholische Kirche weltweit ein Jahr des Glaubens. Die Diözese Eisenstadt nimmt es zum Anlass, um pastorale Schwerpunkte zu setzen.

Mit dem Schreiben „Porta fidei“ hat Papst Benedikt XVI. ein Jahr des Glaubens ausgerufen, das vom 11. Oktober 2012, dem 50. Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils, bis zum Christkönigssonntag am 2. November 2013 dauert. Der erinnernde Blick auf 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil und 20 Jahre Weltkatechismus gibt den Anlass.

Für die Diözese Eisenstadt bietet sich im Jahr des Glaubens eine Fokussierung auf drei Bereiche an, zu denen es entsprechende Angebote und Veranstaltungen geben wird.

„Verstehst du auch, was du liest?“ (Apg 8,30) – Den Glauben lehren und lernen
Die Texte des II. Vatikanischen Konzils haben „weder ihren Wert noch ihren Glanz verloren“ (Johannes Paul II.). Diese in Erinnerung zu rufen und neu zu lesen, soll auch Ziel im Jahr des Glaubens sein. Dazu gibt es verschiedene Angebote in den Bildungshäusern unserer Diözese und einen Einführungsabend zum II. Vatikanischen Konzil mit der Überschrift „Nachhaltiges Ereignis Konzil“ in den verschiedenen Regionen der Diözese. Unter dem Titel „GlaubensFreude“ wird eine dreiteilige Katechese zum Glaubensbekenntnis angeboten.

„Und sie hörten, wie sie erzählten“ (Apg 15,12) – Den Glauben erfahren und feiern
Der Glaube beginnt mit dem Hören und ist wesentlich Begegnung und Erfahrung mit dem lebendigen Gott, der unserem persönlichen Leben die Erfüllung unserer tiefsten Sehnsucht schenkt. Um mit dieser Sehnsucht in Berührung zu kommen, wollen zahlreiche Angebote hilfreich sein: Bibliolog, als Möglichkeit mit der Bibel „ins Gespräch zu kommen“, ein Glaubensseminar mit dem Thema „Gott glaubt an dich“, Oasen des Glaubens als Glaubensgespräche in den Dekanaten, eine Gebetsstunde, die in jeder Pfarre am Anbetungstag gebetet werden soll, Glaubensfeiern an den Wallfahrtsorten unserer Diözese und der Behelf „Feste feiern in der Familie“, der das Glaubensleben in der Familie fördern und stärken will.

„Ihr werdet meine Zeugen sein“ (Apg 1,8) – Den Glauben bezeugen und leben
Als Christen bringen wir durch die Art, wie wir leben, Christus in die Welt. Der Glaube konkretisiert sich durch Nachfolge und Zeugnis. Er zeigt sich in den sichtbaren Werken der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe, durch die wir bei den Armen und Schwachen, den Kraftlosen und Haltsuchenden sind. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40) Ein Projekt der Pfarrcaritas, das die Werke der Barmherzigkeit in den Blick nimmt, will die Pfarrgemeinden motivieren, die Not zu sehen und ihr zu begegnen.

Glockengeläut am 11. Oktober
Das Jahr des Glaubens wird am 11. Oktober österreichweit mit Glockengeläut und dem Angelusgebet eröffnet. In der Diözese Eisenstadt werden in der Zeit von 11:50 Uhr bis 12:00 Uhr alle Kirchenglocken geläutet.

Diözesaner Auftakt zu Martini
Neben dieser gemeinsamen österreichweiten Aktion wird in der Diözese Eisenstadt das Jahr des Glaubens offiziell am 11. November, dem St. Martins-Fest, eröffnet. Der Festgottesdienst im Eisenstädter Dom beginnt um 10:00 Uhr. Bei der Festakademie am Nachmittag (Beginn 14:00 Uhr) wird Kardinal Joachim Meisner (Köln) den Festvortrag halten.

Österreichweite Homepage: www.jahrdesglaubens.at
Einen zentralen Knoten- und Einstiegspunkt in das Jahr des Glaubens in Österreich stellt die vom Medienreferat der Bischofskonferenz initiierte Website www.jahrdesglaubens.at dar. Präsentiert wird darauf u.a. eine Auswahl an besonderen Projekten in den Diözesen, ein umfassender österreichweiter Terminkalender sowie aktuelle Meldungen zum Jahr des Glaubens und zum Konzils-Jubiläum.
Ein "Grundkurs des Glaubens" bietet darüber hinaus einen Einblick in die Welt katholischen Glaubens, abgerundet wird die Seite durch ein Dokumentenarchiv, eine Linkliste sowie Verweise auf die Twitter- und Facebook-Kanäle zum Jahr des Glaubens.


Weiterführenden Links:

Weitere Informationen zum Jahr des Glaubens und zu diözesanen Veranstaltungen ...  (ab 11. Oktober 2012)

Montag, 8. Oktober 2012

Dechanten und Stellvertreter ernannt

Nach Anhörung der betreffenden Dekanatsräte hat Bischof Ägidius J. Zsifkovics mit Rechtswirksamkeit vom 1. Oktober die Dechanten und deren Stellvertreter ernannt.


Dekanat Frauenkirchen
Dechant: Mag. Gabriel Kožuch, Pfarrer in Andau und Pfarrprovisor von Gols
Dechant-Stv.: P. Mag. Michael Weiss OCist, Pfarrer in Mönchhof

Dekanat Neusiedl am See
Dechant: Mag. Roman Schwarz, Pfarrer in Zurndorf, Nickelsdorf und Deutsch Jahrndorf
Dechant-Stv.: Grzegorz Ziarnowski, Stadtpfarrer in Neusiedl a.S. und Pfarrer in Weiden a.S.

Dekanat Rust
Dechant: Mag. Željko Odobašić, Pfarrer in Trausdorf a.d.W. und Oslip
Dechant-Stv.: Msgr. Mag. LLic. Dr. Johannes Salzl, Pfarrer in Oggau, Stadtpfarrer in Rust und Pfarrprovisor von Mörbisch a.S.

Dekanat Eisenstadt
Dechant: Kan. Geistl. Rat Mag. Martin Korpitsch, Propst- und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Oberberg und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Kleinhöflein
Dechant-Stv.: Kan. Geistl. Rat Mag. Josef Prikoszovits, Dom- und Stadtpfarrer in Eisenstadt

Dekanat Mattersburg
Dechant: Harald J. Schremser, Pfarrer in Kleinfrauenhaid und Hirm
Dechant-Stv.: Mag. Josef M. Giefing, Pfarrer in Marz und Rohrbach b.M.

Dekanat Deutschkreutz
Dechant: Geistl. Rat Janusz Jamróz, Pfarrer in Unterfrauenhaid und Raiding und Pfarrprovisor in Ritzing
Dechant-Stv.: Mag. Tomasz Duda, Pfarrmoderator in Horitschon und Unterpetersdorf-Haschendorf

Dekanat Großwarasdorf
Dechant: Mag. Johannes Vertesich, Pfarrer in Nikitsch und Kroatisch Minihof und Pfarrmoderator von Kroatisch Geresdorf
Dechant-Stv.: Josef Kuzmits, Pfarrer in Frankenau und Lutzmannsburg

Dekanat Oberpullendorf
Dechant: Mag. Dr. Nikolas O. Abazie, Pfarrer in Draßmarkt und Oberrabnitz
Dechant-Stv.: P. Mag. Lic. Jan Walentek CSsR, Rektor und Stadtpfarrer in Oberpullendorf und Pfarrer von Mitterpullendorf und Stoob

Dekanat Pinkafeld
Dechant: Kan. Mag. Dr. Erich Seifner, Stadtpfarrer in Oberwart
Dechant-Stv.: Mag. Jacek Joachim Czerwinski, Pfarrmoderator in Rotenturm a.d.P. und Oberdorf i.B.

Dekanat Rechnitz
Dechant: Mag. Lic. Damian Prus, Pfarrmoderator in Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf
Dechant-Stv.: MMag. Stefan Renner, Stadtpfarrer in Stadtschlaining und Pfarrer von Oberkohlstätten

Dekanat Güssing
Dechant: EKR Karl Hirtenfelder, Pfarrer in Stegersbach und Ollersdorf
Dechant-Stv.: Mag. Ignaz Ivanschits, Pfarrer in Stinatz und Pfarrprovisor von Litzelsdorf

Dekanat Jennersdorf
Dechant: Mag. Lic. Norbert Filipitsch, Stadtpfarrer in Jennersdorf
Dechant-Stv.: Viktor Ludwig Oswald, Pfarrmoderator in Rudersdorf, Dobersdorf und Deutsch Kaltenbrunn

Freitag, 5. Oktober 2012

Bischof Zsifkovics bei Weltbischofssynode in Rom

Mehr als 250 Bischöfe aus aller Welt werden sich ab 7. Oktober zur Weltbischofssynode in Rom versammeln. Darunter Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Ägidius J. Zsifkovics.

Mehr als 250 Bischöfe aus aller Welt bereiten dieser Tage ihre Abreise nach Rom vor. Ab 7. Oktober werden sie sich drei Wochen lang mit Papst Benedikt XVI. in der Synodenaula oberhalb der vatikanischen Audienzhalle versammeln, um über die Neuevangelisierung der vom katholischen Christentum „ermüdeten“ Gebiete zu beraten.

Zu den vom Papst ernannten 36 Synodenvätern gehören die Kardinäle Christoph Schönborn, Peter Erdö (Esztergom), Vinko Puljic (Sarajevo), Josip Bozanic (Zagreb) und Joachim Meisner (Köln). Hinzu kommen mehr als 200 Delegierte, die von den nationalen und regionalen Bischofskonferenzen entsandt wurden. Aus Österreich ist dies Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics.


“Evangelium als Wegweisung“
In seiner Vorbereitung auf die Bischofssynode, deren genaues Thema „Die Neuevangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens“ lautet, hat sich Zsifkovics eingehend mit der Synoden-Arbeitsunterlage („Instrumentum laboris“) befasst. Darin seien, so der Bischof, die Gründe, „warum es zu einer Erstarrung im Glauben, zu Ermüdungserscheinungen kommt“ und die damit zusammenhängenden Fragenkomplexe sehr gut erfasst. In deren Auswirkungen, der fortschreitenden Säkularisierung und des damit verbundenes kulturellen Wandels, sieht Zsifkovics nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch eine reelle Chance. „Der heutige Mensch ist ein Suchender, ein Mensch der ringt, der Hoffnung braucht. Er ist offen für Spiritualität, aber auch für Religiöses. Wenn es gelingt, diese emotionale Ebene anzusprechen, dann eröffnen sich Möglichkeiten.“

Zum Thema Neuevangelisierung ist für den Eisenstädter Diözesanbischof wichtig klar zu stellen, „dass es dabei nicht um ein neues Evangelium geht.“ Vielmehr gehe es darum, den Menschen die Botschaft Jesu Christi ungekürzt ins Heute zu bringen. „Das Evangelium ist und bleibt Wegweisung, es ist keine Sitzordnung.“ Viele kirchliche Probleme würden daraus resultieren, dass „wir aus dem Evangelium strukturelle Dinge ableiten, anstatt dass wir aufbrechen, um die frohe Botschaft zu den Menschen zu tragen.“

Die 13. Ordentliche Weltbischofssynode wird bis zum 28. Oktober im Vatikan tagen.

"Nur aus dem Glauben kommt Erneuerung der Kirche"

Gemeinsames Hirtenwort der Bischöfe zum "Jahr des Glaubens"

Das "Jahr des Glaubens" soll als Chance genützt werden, um gemeinsam aus Sackgassen herauszufinden und die Kirche aus dem Glauben zu erneuern. Das betonen die österreichischen Bischöfe in einem gemeinsamen Hirtenwort zum "Jahr des Glaubens", das am Mittwoch vom Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, in Wien vorgestellt wurde. Angesichts "mancherlei Prüfungen" gehe es "um die Bewahrung, die Bewährung, die Erneuerung, die Freude des Glaubens", sagen die Bischöfe zur Intention des Hirtenworts. Vor diesem Hintergrund geht der österreichische Episkopat auf den immer wieder geäußerten "Reformstau" in der Kirche ein und bekräftigt die kirchliche Lehre über Eucharistie, Ehe und Weihepriestertum.

Angesichts der "weitverbreiteten Unzufriedenheit mit der Situation der Kirche und der 'Kirchenleitung'" erinnern die Bischöfe an die Predigt des Papstes am Gründonnerstag, in der dieser auf den "Aufruf zum Ungehorsam" einer Priestergruppe in Österreich einging. Diese Worte hätten gezeigt, wie sehr Benedikt XVI. "um diese Sorgen und Anliegen weiß", halten die Bischöfe fest und verweisen auf ihren schon mehrfach formulierten Standpunkt, wonach ein "Aufruf zum Ungehorsam" nicht unwidersprochen hingenommen werden könne.

Geistliche Berufungen fördern
Gleichzeitig betonen die Bischöfe, dass sie die Sorgen teilen, die hinter bestimmten "Reformforderungen" stünden. Dies betreffe vor allem den mangelnden Priesternachwuchs, der an manchen Orten "immer drückender spürbar" wird. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, die österreichischen Bischöfe sollten "Druck in Rom" ausüben zwecks Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt, wird im bischöflichen Schreiben an das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) erinnert. Dieses habe sich "entschieden für die Beibehaltung des priesterlichen Zölibats für die römisch-katholische Kirche ausgesprochen", was auch von allen Bischofssynoden seither immer wieder "als für die Kirche gültig" bestätigt worden sei. In dieser Situation gelte es dorthin zu schauen, wo geistlichen "Berufungen blühen" und daraus zu lernen, unter welchen Bedingungen "Berufungen wachsen können".

Mit der Frage des Priesternachwuchses sei die Zukunft der christlichen Gemeinden eng verbunden, fahren die Bischöfe fort und sagen: "Der Priestermangel ist nur ein Aspekt davon, der 'Gläubigenschwund' ein anderer." Angesichts großer gesellschaftlicher Umbrüche gehe es darum, gemeinsam den "Übergang zu einer veränderten Kirchensituation" zu gestalten. Entscheidend werde es sein, "nicht nur die Verluste zu beklagen, sondern auf die Zeichen der Zeit zu achten", und dass die Kirche wieder "missionarisch werden muss". Pfarrgemeinden sind und bleiben nach Meinung der Bischöfe notwendig und zukunftsfähig. Zugleich wolle man sich "ohne Angst den großen gesellschaftlichen und kirchlichen Änderungen" stellen, die auch die "Pfarren und ihre seelsorglichen Strukturen betreffen".

Verbundenheit mit Weltkirche
Als wichtiges Element zur "Unterscheidung der Geister" angesichts großer Veränderung betonen die Bischöfe die Verbundenheit mit der Weltkirche und schreiben: "Wir wissen uns als Teil der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Wir wollen den Weg der Erneuerung und der Läuterung, auf dem wir uns befinden, bewusst in voller Gemeinschaft mit dem Papst, dem Nachfolger Petri, gehen, und in der vielgestaltigen Vernetzung mit der weltweiten Gemeinschaft der Kirche."

Im Gegensatz zu manchen geforderten Änderungen, die "nur um den Preis des Bruches der Kirchengemeinschaft möglich wären", halten die Bischöfe fest, dass es die Aufgabe des Bischofsamtes ist, "gerade die Kirchengemeinschaft zu wahren und zu fördern".

Eucharistiefeier hat klare Priorität
Zur diskutierten Zukunft der Eucharistiefeier stellen die Bischöfe fest, dass das Bewusstsein von der Wichtigkeit der Mitfeier der sonntäglichen Eucharistie "deutlich zurückgegangen" sei und die Ursachen dafür nicht klar seien. Gleichzeitig gäbe es in nicht wenigen Gegenden nach wie vor "eine Vielzahl von Messfeiern mit jeweils vergleichbar wenigen Gläubigen. Und wo keine Eucharistiefeier mehr möglich ist, werden lieber Wortgottesfeiern gehalten, als sich mit seiner Nachbargemeinde zur Eucharistiefeier zusammenzufinden."

Eine Lösung dieser konfliktträchtigen Situation könne nicht in einem bloßen Entweder-oder liegen. Vor diesem Hintergrund betonen die Bischöfe die "klare Priorität", "dass die eigentliche liturgische Feier des Sonntags, des Herrentages, die Feier der Eucharistie ist, der ein geweihter Priester vorsteht. Die Grenze zwischen Eucharistiefeier und Wortgottesfeier darf nicht verwischt werden. Hier steht die Einheit der Kirche auf dem Spiel." Es werde in Zukunft beides brauchen: "möglichst lebendige Gebetsgemeinschaften vor Ort, getragen von den Gläubigen, und die gemeinsame Eucharistiefeier, vielleicht von mehr als nur einer Gemeinde, als Herzstück des Sonntags".

Unauflöslichkeit der Ehe verteidigen
"Keine einfachen Rezepte, keine fertigen Lösungen" könne und wolle das Schreiben der Bischöfe zu den vielfältigen Situationen von Ehe und Familie, von Scheidung, Wiederverheiratung und unverheiratetem Zusammenleben bieten. Vielmehr gehe es darum, "die Situationen vor allem im Licht des Glaubens zu sehen". Dazu schreiben die Bischöfe: "In diesem Licht erscheinen Ehe und Familie zuerst als von Gott gewollte und geheiligte Wege. Ohne den Glauben ist es daher auch nicht möglich, Jesu Worte anzunehmen, die die Unauflöslichkeit der Ehe begründen: 'Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen' (Mt 19,6). Jesus selber hat den Jüngern gegenüber betont: 'Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist' (Mt 19,11)."

Oft werde "der Kirche" Unbarmherzigkeit vorgeworfen, wenn sie versucht, "die Treue zur Weisung Jesu gegen alles Unverständnis unserer Zeit zu wahren". Viel zu wenig werde aber darauf hingewiesen, "dass Jesu Worte über die Unauflöslichkeit der Ehe aus Seinem Erbarmen mit uns Menschen kommen und dass viel Leid, viele Verletzungen, auch viel Unbarmherzigkeit durch unsere Untreue Seinem Wort gegenüber entstehen, unter denen Partner, Kinder, ganze Familien oft schwer zu leiden haben", stellen die Bischöfe fest.

In den Diözesen herrsche in diesen Fragen daher das Bemühen vor, "einen Weg der Klarheit und auch der Milde, der Treue und der Barmherzigkeit zu gehen". Der in diesem Zusammenhang erhobene Vorwurf der Unehrlichkeit und Doppelmoral sei unberechtigt und zurückzuweisen, weil die Bischöfe nicht aufgeben könnten und wollten, "was der Herr selber seiner Kirche als klare Weisung gegeben hat". Die damit verbundene "Spannung zwischen Wahrheit und Barmherzigkeit werden wir immer neu auszuhalten haben", heißt es im Hirtenwort.

Auskunftsfähige Glaubenszeugen sind gefragt
Die Situation 50 Jahre nach Konzilsbeginn, der Anlass für das vom Papst ausgerufene "Jahr des Glaubens" ist, bietet nach Meinung der Bischöfe auch neue Chancen für den Glauben. Damit sich die Türen für den Glauben auftun können, seien auskunftsfähige Zeugen gefragt. Dies umso mehr, weil der "Grundwasserspiegel des religiösen Wissens stark gesunken ist". Deshalb gelte es im "Jahr des Glaubens" das persönliche Glaubenswissen zu vertiefen, halten die Bischöfe fest.

Neben der "Liebe zur Heiligen Schrift" sollte es im Gedenkjahr des Konzils ein verstärktes Interesse an den Texten des Zweiten Vaticanums geben, empfehlen die Bischöfe. Gleichzeitig verweisen sie auf den "Katechismus der katholischen Kirche" und den Jugendkatechismus "Youcat", der von der Österreichischen Bischofskonferenz herausgegeben wird und das "derzeit weltweit erfolgreichsten katholischen Buchprojekt" ist.

Zum Volltext des Hirtenwortes ... 

Quelle: KAP

Dienstag, 2. Oktober 2012

Neues Cenacolo-Haus eingeweiht

Gemeinschaft Cenacolo
Die Gemeinschaft Cenacolo in Kleinfrauenhaid
(c) Gemeinschaft Cenacolo
Bischof Zsifkovics würdigt Glaubenszeugnis der Gemeinschaft

Vor fast genau vier Jahren, am 5. September 2008, erfolgte der erste Spatenstich für das neue Cenacolo-Haus in Kleinfrauenhaid. Mittlerweile sind das Haus und die neue Kapelle fertiggestellt. Im Beisein von Cenacolo-Gründerin
Sr. Elvira Petrozzi nahm Bischof Ägidius J. Zsifkovics die Einweihung vor.

In seiner Predigt würdigte der Diözesanbischof das Glaubenszeugnis der Gemeinschaft Cenacolo. Gerade in unserer modernen Gesellschaft, „in der Christsein oft nicht mehr als ein Mitschwimmen, ein Aufputz für besondere Feste, ein romantisches Brauchtum“ sei, verlange es Mut, christliche Überzeugungen zu leben. Die selbstverständliche Glaubenspraxis und Weitergabe des Glaubens an die jüngere Generation zerfalle zusehends. Daher sei es notwendig, so Zsifkovics weiter, neu zu lernen, „unseren Glauben fröhlich, konsequent und glaubwürdig zu leben, auch gegen manchen Widerstand.“ Die Lebensbeispiele der Mitglieder der Gemeinschaft Cenacolo seien Zeugnis dafür, dass es auf dem Weg zu Gott Mut, Umkehr und Durchhaltevermögen brauche. „Doch wir können diesen Weg zuversichtlich gehen, weil wir wissen, dass er uns ans Ziel führt.“

In Kleinfrauenhaid wurde vor 15 Jahren, im September 1997, das erste Haus der Gemeinschaft Cenacolo im deutschsprachigen Raum eröffnet. Es trägt den Namen „Mutter der guten Hoffnung“. Nach eigenen Angaben hat die Gemeinschaft weltweit 60 Niederlassungen.

20 Jahre Haus St. Stephan

Haus St. Stephan
Festgottesdienst mit Alt-Bischof Dr. Paul Iby
(c) Diözese Eisenstadt/martinus 
Vor 20 Jahren, genau am 12. September 1992, hat Bischof Stefan László das Haus St. Stephan gesegnet und seiner Bestimmung als religiöses Bildungszentrum der Diözese Eisenstadt übergeben. Aus diesem Anlass lud das Bildungshaus zu einer Jubiläumsfeier.

Hubert Petrasch, Bundesgeschäftsführer des Forums Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, referierte in einem Festvortrag über die Herausforderungen Katholischer Erwachsenenbildung. Dabei sprach er drei Bereiche an: Herausforderungen seitens des Staates, der Kirche und der Teilnehmer selbst. Petrasch zitierte aus dem Dokument „Gaudium et spes“ des Zweiten Vatikanums und Kardinal Walter Kasper, wonach die Erwachsenenbildung ein wesentlicher und unverzichtbarer Beitrag zur Verkündigung der Kirche sei. Zielfelder der Katholischen Erwachsenen-
bildung seien die Hilfe zum Menschwerden, die Reflexion des Glaubens, die Deutung der Welt und die Motivation zum Engagement in der Welt sowie die Begegnung mit der Kunst.

Festmesse. Alt-Bischof Paul Iby, der „dieses Haus mitgeprägt und zur positiven Entwicklung beigetragen hat“, so Geschäftsführerin Barbara Buchinger, feierte mit den zahlreichen Festgästen Eucharistie. In seiner Predigt betonte der Bischof die Wichtigkeit der biblischen Pastoral und hob zwei Worte aus dem Neuen Testament hervor: „Nicht nur von Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ und „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“. In diesen Worten sehe er die Intention des Bildungshauses grundgelegt, so Iby.

Wallfahrt der burgenländischen Kroaten nach Eisenstadt-Oberberg

Sonntag, 7. Oktober 2012

Die Wallfahrt der Burgenländischen Kroaten nach Eisenstadt-Oberberg findet seit dem Jahr 1897 alljährlich am 1. Sonntag im Oktober anlässlich des Gedenktages Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz (7. Oktober) statt. Heuer ist sie für die burgenländisch-kroatischen Gläubigen der Diözese die gemeinsame Feier zum Beginn des Jahr des Glaubens.

08.00 Uhr: Frühmesse mit Bischofsvikar P. Stefan Vukits OMV

10.00 Uhr: Festgottesdienst mit Petar Ivandić, Moderator der Kurie

14.00 Uhr: Abschlussandacht

7. Oktober: Welttag für menschenwürdige Arbeit

Katholische Arbeitnehmer/innen Bewegung (KAB) tritt für Grundrechte in der Arbeitswelt ein und begeht den Welttag für menschenwürdige Arbeit als Aktionstag.
Sonntag, 7. Oktober 2012, 09.00 Uhr, Parndorf, Pfarrkirche


Menschenwürdige, gute Arbeit ist ein Menschenrecht. Im Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es: „Jede und jeder weltweit hat ein Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen, auf Schutz vor Arbeitslosigkeit, auf gerechte Entlohnung.“

Anlässlich des Welttages für menschenwürdige Arbeit weist die KAB darauf hin, dass auch in unserem Land die Arbeitsbedingungen eine schleichende Veränderung erfahren, die letztlich einen tiefgreifenden Strukturwandel zur Folge hat: durch die ständig steigende Zahl atypischer Arbeitsverhältnisse wie etwa geringfügige Beschäftigung, befristete Anstellungen, Leih- oder Zeitarbeit oder freie Dienstverträge geraten Arbeitnehmer/innen zunehmend unter Druck. Unregelmäßige oder prekäre Beschäftigung stellt aber nicht nur die Existenzsicherung in Frage, sondern bedeutet meist auch eine Schlechterstellung im Sozial- und Arbeitsrecht. Dementsprechend fordern die Verantwortlichen der KAB die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft auf, die Menschen in den Mittelpunkt der Arbeitswelt zu stellen, weil „Arbeit Mitarbeit in und an der Schöpfung Gottes ist“.

Personalnachrichten



  • Mag. Alexandra Kern, bisher Regionalstellenleiterin für die Region Süd, wurde zur Dienststellenleiterin der katholischen Jugend und Jungschar Burgenland ernannt.
  • Dipl. Päd. Martina Zotter-Ganahl wurde zur Pastoralassistentin der Pfarren St. Martin a.d.R. und Neuhaus am Klb. bestellt.

Kalender - (zur Terminseite …)

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