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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Donnerstag, 27. September 2012

Neuer Dompropst installiert

Neuer Dompropst installiert
Installation des neuen Dompropstes
(c) Diözese Eisenstadt/Gossmann
Hubert A. Wieder, Regens des Bischöflichen Priesterseminars, ist neuer Dompropst des Kathedralkapitels zum hl. Martin in Eisenstadt.

Am 25. September wurde er, im Rahmen eines Festgottesdienstes zum zweiten Jahrestag der Bischofsweihe von Ägidius J. Zsifkovics, feierlich in das Domkapitel aufgenommen und als Dompropst installiert.

Als nach außen hin sichtbare Zeichen der Kanonikerwürde wurde ihm dabei vom Diözesanbischof Mozett, Kanonikerkreuz und Birett überreicht.

Lebenslauf Hubert A. Wieder . . .

Festpredigt Diözesanbischof Zsifkovics . . .

Montag, 24. September 2012

Lange Nacht der Museen 2012: Diözesane Schauplätze

Mehr als 670 Museen und Galerien nehmen am 6. Oktober österreichweit an der 13. Langen Nacht der Museen teil. Kirchliche Schauplätze im Burgenland sind das Diözesanmuseum, der St. Martinsdom sowie die Bergkirche.
www.langenacht.orf.at

Diözesanmuseum: Sonderschau „Gewänder des Heils – kirchliche Stoffkunst einst und jetzt“
Das Diözesanmuseum im Gebäude des Franziskanerklosters zeigt kirchliche Kunst vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart und gibt Informationen zur Kirchen-, Kunst- und Frömmigkeitsgeschichte. Die Sonderschau „Gewänder des Heils – kirchliche Stoffkunst einst und jetzt“ präsentiert kirchliche Soffkunst anhand ausgewählter historischer und zeitgenössischer Paramente aus dem Burgenland.

Öffnungszeit: 18.00 – 01.00 Uhr

Programm:
19.00 und 20.00 Uhr: Lebendige Werkstatt - Goldstickerei
20.00 und 22.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung
21.00 Uhr: Sax Music – ein Solo-Saxofonist begleitet die Besucher/innen mit sinnlich-spiritueller Musik durch den Abend

Infos: Diözesanmuseum Eisenstadt, J.- Haydn-Gasse 31, Tel. 0676/880701017



St. Martinsdom: Galerie und Konzertreigen
Die spätgotische Kirche mit dem markanten Turm wurde in den Jahren 2003/2004 renoviert. Dabei wurde eine neue Sakristei errichtet, die seither auch als Galerie Verwendung findet. Die gezeigten Werke stammen von Schüler/innen des Theresianums Eisenstadt.

Öffnungszeit: 18.00 – 01.00 Uhr

Programm
18.00 Uhr: Gottesdienst
19.00 Uhr: Domführung mit Klara Prickler
19.30 Uhr: Konzert mit einem Ensemble der Zentralmusikschule Eisenstadt
20.15 Uhr: Marienführung mit Klara Prickler
20.45 Uhr: Konzert der Jugendband der Dompfarre „spirti of life“
21.45 Uhr: Chorkonzert mit „Die synchronen Stimm-Kanonen“ des Theresianums
23.00 Uhr: Hinter den Kulissen – Domführung mit Dompfarrer Josef Prikoszovits

Infos: Dompfarre Eisenstadt, Domplatz 1a, Tel. 02682/62717, www.martinus.at/dompfarre



Bergkirche, Haydn-Mausoleum und Kalvarienberg
Die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung ist in den Jahren 1715 bis 1803 entstanden. 1701 wurde ein Kalvarienberg mit Kapellen, Altären, Nischen, Grotten und Gängen aus Tuffstein errichtet, eine Passionsgeschichte mit über 200 barocken Figuren. Die Grabstätte von Joseph Haydn wurde 1932 erbaut. Seit 1954 ist auch sein Cranium hier bestattet.

Öffnungszeit: 18.30 – 23.30 Uhr

Programm
18.00 bis 23.30 Uhr: „Quer durch den Raum“ – Kurzführungen zu besonderen Räumen der Bergkirche (zu jeder halben Stunde)
19.00 Uhr: „Den Engeln auf der Spur“ – Rätselrallye für Kinder
19.45 und 21.45 Uhr: „Himmel und Haydn – musikalische Interventionen“ mit Duo Affettuoso
21.00 Uhr: „Schatten im Kalvarienberg“ – Führung für Kinder
22.45 Uhr: „Ein Klang durchdringt die Nacht“ – Worte und Schwingungen
23.45 Uhr: Raum der Stille

Infos: Bergkirche Eisenstadt, J. Haydn-Platz 1, Tel. 02682/62638, www.haydnkirche.at

Haus St. Stephan feiert 20-jähriges Bestandsjubiläum

Haus St. Stephan
Haus St. Stephan Außenansicht
(c) Diözese Eisenstadt/Haus St. Stephan 
Samstag, 29. September 2012, ab 09.30 Uhr, Haus St. Stephan, Oberpullendorf

Vor 20 Jahren, am 12. September 1992, wurde das Bildungs- und Tagungszentrum Haus St. Stephan von Diözesanbischof Stefan László gesegnet und seiner Bestimmung als religiöses Bildungszentrum der Diözese Eisenstadt übergeben. Am 29. September 2012 wird dieses Jubiläum gefeiert.

Programm:

09.30 Uhr:
  • Begrüßung 
  • anschl. Festvortrag „Vor welchen Herausforderungen steht die Katholische Erwachsenenbildung?“
    mit Hubert Petrasch, GF Forum Katholische Erwachsenenbildung 

11.00 Uhr:
  • Festgottesdienst mit Alt-Bischof Paul Iby
    musikalische Gestaltung: Arabesque 
  • anschl. Suppenbuffet im Caritas-Behindertenwohnheim 

15.00 Uhr:  
  • Begegnung bei Kaffee und Kuchen 
  • Konzert für Familien „Blubberblubdu – Freude sprudelst du!“
    Neue Lieder, die von Gott erzählen mit Stephie 

Cenacolo-„Fest der Hoffnung“ mit Kardinal Schönborn und Diözesanbischof Zsifkovics

Cenacolo - Fest der Hoffnung
Sr. Elvira und die Darsteller/innen des Musicals "Credo"
(c) Gemeinschaft Cenacolo
Bischof ehrt Cenacolo-Gründerin Schwester Petrozzi: Einsatz der Gemeinschaft für gefährdete Jugendliche ist „starkes Zeichen für Neuevangelisierung“

"Es gibt nichts Spannenderes und nichts Schöneres, als bei Jesus in die Schule zu gehen, die Schule des Lebens. Und es gibt keinen besseren Lehrer als Jesus. Er ist geduldig, manchmal streng, aber immer barmherzig." Das betonte Kardinal in seiner Predigt beim Festgottesdienst der Ge-
meinschaft Cenacolo am Samstag. Vor der Kulisse des Römersteinbruchs in St. Margarethen feierte der Wiener Erzbischof gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics die Messe. Im Anschluss daran wurde die Gründerin der Gemeinschaft, Schwester Elvira Petrozzi, vom Eisenstädter Bischof mit der höchsten diözesanen Auszeichnung geehrt.

Bischof Zsifkovics erinnerte daran, dass mit der Eröffnung des Hauses "Mutter der guten Hoffnung" im burgenländischen Kleinfrauenhaid im Jahr 1997 erstmals eine Niederlassung der Gemeinschaft Cenacolo im deutschsprachigen Raum eröffnet wurde. Damit sei die "bahnbrechende Methodik" der von Schwester Elvira Petrozzi 1982 gegründeten Gemeinschaft hier wirksam geworden. "Im Vertrauen auf die heilende Kraft des Evangeliums" und durch die "Fokussierung auf die jesuanischen Werte Freundschaft und Ehrlichkeit" hätten zahlreiche junge Menschen im geschwisterlichen Zusammenleben mit anderen wieder neue Perspektiven für ihr Leben gefunden, betonte Bischof Zsifkovics.

Das Wirken der Gemeinschaft Cenacolo sei daher "ein starkes Zeichen von Neuevangelisierung", das die um Worte und Konzepte ringende Kirche heute dringend benötige. "Mehr Tun statt leerer Worte," und das Ver-
trauen auf Gott seien die durch Cenacolo erfahrbare Devise, die "gerade im Jahr des Glaubens uns allen zu denken geben muss", so der Bischof von Eisenstadt. Im Anschluss an die Verleihung des St. Martinsorden in Gold an Schwester Petrozzi kam das Musical "Credo" vor einigen Tausend zur Aufführung.

Die von Schwester Elvira Petrozzi gegründete Gemeinschaft Cenacolo widmet sich vor allem Jugendlichen, die von Alkohol und Drogen gefangen sind. Am 16. Juli 1983 wurde dafür das erste Haus im italienischen Saluzzo südlich von Turin eröffnet. Nach eigenen Angaben hat die Gemeinschaft weltweit 60 Niederlassungen, darunter auch Missionshäuser in Lateinamerika, wo sich Cenacolo um Straßenkinder kümmert.

Quelle: KAP

Dienstag, 18. September 2012

Wallfahrt der Burgenländischen Kroaten nach Loretto

Festgottesdienst
(c) Kroatische Sektion der Diözese Eisenstadt
Seit beinahe 200 Jahren pilgern die Burgenländischen Kroaten am dritten Sonntag im September und am Samstag davor gemeinsam nach Loretto i. Bgld zur Schmerzhaften Muttergottes. Eine große Zahl an Wallfahrern kam aus den umliegenden kroatischen und zweisprachigen Pfarren zu Fuß und wurde von P. Stefan Vukits OMV, dem Rektor der Basilika und Leiter der kroatischen Sektion der Diözese Eisenstadt, herzlich empfangen. Viele weitere Pilger reisten aus dem Burgenland, aus Wien, Ungarn und der Slowakei privat mit dem Auto oder gemeinsam mit Autobussen an.

Die hl. Messe am Samstag Abend, an der etwa 1000 kroatische Wallfahrer teilnahmen, wurde vom burgenländisch-kroatischen Neupriester Márk Mogyorósi aus der ungarischen Diözese Győr geleitet. Die musikalische Gestaltung übernahm die Tamburizzagruppe Kópháza (kroat.: Koljnof) aus der Heimatpfarre des Neupriesters. Den Höhepunkt des ersten Wallfahrtstages bildete die abschließende Lichterprozession am Anger des Ortes, bei der Gläubige in Tracht aus Kópháza die Statue der Gnadenmutter von Loretto mittrugen.

Noch nicht ganz in Vergessenheit geraten ist auch die alte Tradition, die Nacht in Gebet und mit Gesang in der Wallfahrtskirche zu verbringen, auch wenn sie nur noch von einigen wenigen aufrechterhalten wird.

Der zweite Höhepunkt der Wallfahrt war die Festmesse am Sonntag Vormittag, die gleichfalls von einem burgenländisch-kroatischen Priester der Diözese Győr, Prälat Kan. Ferencz Benkovich, geleitet wurde. Prälat Benkovich war nicht nur zur Wallfahrt angereist, sondern auch, um die Kroaten der Diözese Eisenstadt nach Győr einzuladen. Vor 28 Jahren, zur Zeit des kommunistischen Regimes und des Eisernen Vorhangs, hatte er bei der Kroatenwallfahrt in Loretto von seinen Plänen erzählt, eine Kirche in einem neuen Stadtteil Győrs errichten zu wollen. Spontan wurde seinerzeit eine Sammlung für dieses Projekt abgehalten und vom damaligen Diözesanbischof DDr. Stefan László großzügig unterstützt. Der Bau konnte begonnen und vollendet werden, und es jährt sich heuer zum 25. Mal die Weihe der Kirche zum Hl. Geist in Győr. Die Festmesse zu diesem Anlass wird am Sonntag, dem 23.09.2012 um 10:30 Uhr, vom Diözesanbischof von Eisenstadt Dr. Ägidius Zsifkovics geleitet.

Die Wallfahrt endete mit einer Andacht um 14 Uhr und dem feierlichen Auszug der Wallfahrer. Insgesamt hatten etwa 2000 kroatische Pilger an der Wallfahrt teilgenommen.

Die letzte gemeinsame Wallfahrt führt die burgenländischen Kroaten auch dieses Jahr wieder am ersten Sonntag im Oktober, dem 7.10., nach Eisenstadt in die Haydnkirche.

Montag, 17. September 2012

Der Countdown läuft: „72 Stunden ohne Kompromiss“ startet in genau einem Monat

72h ohne KompromisseAm 17. Oktober startet Österreichs größte Jugend-
sozialaktion der Katholischen Jugend in Kooperation mit youngCaritas und Hitradio Ö3. 
Anmeldeschluss ist der 28. September.

In genau einem Monat fällt der Startschuss für „72 Stunden ohne Kompromiss“. Vom 17. bis 20. Oktober 2012 sind wieder tausende Jugendliche für Österreichs größte Jugend-
sozialaktion in rund 400 Einzelaktionen im Einsatz. Analog zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ wird diese Solidarität auch Schwerpunkt der diesjährigen Aktion sein.

72 Stundn-Song. Der Countdown bis Projektbeginn im Oktober wird erstmals mit einem eigens für die Aktion produzierten Song eingeleitet. „72 Stundn“, komponiert und gesungen von den Poxrucker Sisters, einer jungen Band aus Oberösterreich. Das Video zum Lied wurde von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Katholischen Jugend gefilmt. Song und Video finden sich auf www.72h.at

Suchen und finden. Eine weitere Novität bei „72 Stunden ohne Kompromiss“ ist die Plattform „Suchen und finden“, die die Jugendlichen dabei unterstützen wird, ihre Aufträge in 72 Stunden zu erfüllen. www.facebook.com/72stundensuchenundfinden wird ein offenes Forum für Teilnehmer/innen und alle an der Aktion Interessierten bieten, um Materialien zu suchen, aber auch um Hilfe anzubieten.

Österreichweit haben sich bereits viele Jugendgruppen und Schulklasse sowie einige Lehrlingsbetriebe angemeldet, um sich 72 Stunden lang in den Dienst der guten Sache zu stellen.
  • Anmeldung bis 28. September 2012 für Einzelpersonen, Jugendgruppen, Schulklassen usw. im Alter zwischen 14 und 25 Jahren unter www.72h.at 
  • Weitere Informationen: Kath. Jugend, Alexandra Kern, Tel. 0676/880701712 oder kj.kjs.guessing@martinus.at

Ökumenische Segensfeier zum Tag der älteren Menschen

mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch
Montag, 1. Oktober 2012, 15.00 Uhr, Oberwart, Evang. Pfarrkirche A.B.


Eingeladen sind sowohl ältere Menschen als auch Menschen nach der Lebensmitte, die sich bewusst mit dem Zugehen auf ihr Alter beschäftigen und für diese Lebensphase den Segen und Beistand Gottes erbitten wollen.

Der Gottesdienst wird von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch zelebriert. Im Anschluss Agape und Begegnung im Gemeindesaal.

Mittwoch, 12. September 2012

Personalnachrichten

Bischöfliches Diözesangericht
  • Kan. Msgr. Geistl.Rat Franz Graf, emer. Dompropst und Vizeoffizial i.R., Kan. Lic. László Pál, Bischofsvikar und Stadtpfarrer in Eisenstadt-St. Georgen und Mag. Gerhard Grosinger, Ordinariatskanzler, wurden für weitere 5 Jahre zu Diözesanrichtern ernannt. 
  • Mag. Franz Kallinger, Pfarrprovisor der Pfarre Neckenmarkt, wurde bis Ende 2013, Mag. Werner O. Riegler, Pfarrer in Schützen a.G. und Donnerskirchen, für weitere 5 Jahre zum Defensor vinculi (Ehebandverteidiger) ernannt. 
  • Die Amtszeit von Prälat EKan. Geistl.Rat Dr. Johannes Kohl, Msgr. EKR Mag. Mathias Sattler und EKR Mag. Raimund Temel als Diözesanrichter ist mit 30. Juni 2012 zu Ende gegangen. 


Gremien
  • Mag. Lic. Norbert Filipitsch MAS, Stadtpfarrer in Jennersdorf und ernannter Missio-Direktor, wurde als Mitglied in die Vollversammlung des Hilfswerkes „Fastenaktion der Diözese Eisenstadt“ berufen und als Diözesanvertreter im Kuratorium der MIVA nominiert. Er folgt in beiden Funktionen Kons.Rat Mathias Reiner, Pfarrer in Sigleß (31. Oktober/1. November).

Gemeinschaft Cenacolo lädt zum „Fest der Hoffnung“

Plakat "Credo"
Fest der Hoffnung
Fest als Hoffnungszeichnen für Jugendliche und junge Erwachsene in Lebenskrisen.  21. bis 23. September 2012, St. Margarethen, Römersteinbruch

Seit mittlerweile 15 Jahren ist das Haus der Gemeinschaft Cenacolo in Kleinfrauenhaid ein Ort der Hoffnung für junge Menschen. In Krisen-
situationen, besonders bei Drogenproblemen, finden sie dort - durch ein einfaches Leben in Arbeit und Gebet - die Möglichkeit zu einem Neu-
beginn. Das „Fest der Hoffnung“ soll ein lebendiges und authentisches Zeugnis dafür sein, dass Lebenskrisen nicht ohne Perspektiven sind.

Im Rahmen der Festveranstaltung besteht die Möglichkeit der Begegnung mit Sr. Elvira Petrozzi, der Gründerin der Gemeinschaft Cenacolo. An allen Tagen um jeweils 19.00 Uhr lädt "Cenacolo" zur Aufführung des Musicals "Credo", das die Heilsgeschichte erzählt und dazu bedeutsame Momente wie Schöpfung, Sündenfall, Jesu Geburt, Tod und Auferstehung aufgreift. Darsteller sind Mitglieder der Gemeinschaft, die diese Erfahrung selbst gemacht haben - "aus dem Tod der Droge ins neue Leben".

Am Samstag feiern Kardinal Christoph Schönborn und Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics um 16.00 Uhr im Römersteinbruch die Heilige Messe.



Detailprogramm:

Freitag, 21. September
19.00 Uhr: „Credo“ Generalprobe

Samstag, 22. September
15.00 Uhr: Begegnung mit der Gemeinschaft Cenacolo und Mutter Elvira
16.00 Uhr: Hl. Messe mit Kardinal Christoph Schönborn und Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics
19.00 Uhr: „Credo“

Sonntag, 23. September
16.00 Uhr: Begegnung mit der Gemeinschaft Cenacolo und Mutter Elvira
19.00 Uhr: „Credo“

Weitere Informationen: www.cenacolo.at oder Tel. 02626/5963

Montag, 10. September 2012

10 Jahre Frauenherbst

Vor 10 Jahren begann Frauenherbst mit einem „Ehemaligentreffen“. Im Jubiläumsjahr 60 Jahre kfb und 10 Jahre Frauenherbst lädt die Katholische Frauenbewegung Eisenstadt alle „Ehemaligen“ auf Pfarr-, Dekanats- oder Diözesanebene zur Festveranstaltung.
Montag, 17. September 2012, 14.00 – 18.00 Uhr, Oberpullendorf, Haus St. Stephan

Programm: 
  • Wortgottesfeier 
  • Rückblick: Frauenherbst in der Diözese Eisenstadt 2002 – 2012
    Referentinnen: Helga Kaiserseder, Roswitha Halbritter, Annemarie Sima 
  • Festvortrag „Bewusstes Leben im Einklang von Körper, Geist und Seele in jeder Lebensphase“
    Referentin: Margit Hauft, ehem. Vorsitzende kfb Österreich 
  • Ausblick: Frauenherbst neuReferentinnen: Helga Kaiserseder, Gabriela Zarits 
Information und Anmeldung: kfb, Tel. 02682/777-442

Kulinarische Begegnungen im Haus St. Stephan

Pakistan
(c) Diözese Eisenstadt/Haus St. Stephan
Im September beginnt im Haus St. Stephan wieder die monatliche Kochkursreihe "Kulinarische Begegnungen", bei der Frauen aus aller Welt die Lieblingsgerichte ihrer Heimat vorstellen.

Von Jänner bis Juni fanden schon fünf Nachmittage statt, wo Frauen aus Bosnien, Sri Lanka, Kongo, Rumänien und Pakistan die Lieblingsgerichte ihrer Heimat gemeinsam mit anderen interessierten Frauen gekocht und verkostet haben. Die teilnehmenden Frauen lernen dabei Tipps und Tricks aus der jeweiligen Küche kennen, bekommen Einblick in die Kultur eines fremden Landes und in die Lebenssituation von Frauen mit Migrationshintergrund.

Im Herbst stehen folgende Ländern am Programm:
  • 14. September von 15.00 - 18.00 Uhr Gerichte aus Ägypten mit Rehab El-Shikh 
  • 12. Oktober Gerichte aus Afghanistan mit Rangina Gol 
  • 23. November Gerichte aus Syrien mit Tamara Arakillian Schiffer 

Der Kostenbeitrag für einen Nachmittag beträgt € 15,-. Eine Anmeldung bis jeweils 4 Tage vor dem Termin ist im Haus St. Stephan möglich. Während der Nachmittage wird im Haus eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten.

Information und Anmeldung: Tel. 02612/42591

„Letzte/r sein!?“ - Tag der Begegnung für Behinderte und Nicht-Behinderte

Sonntag, 23. September, ab 10.00 Uhr, Stegersbach und Ollersdorf

Zusammenkommen, gemeinsam Gottesdienst feiern, die Bibel kreativ erleben – das ist der Inhalt des Tages der Begegnung in den Pfarren Stegersbach und Ollersdorf, der unter dem Titel „Letzte/r sein!?“ (Mk 9,35) steht. Eingeladen sind alle Menschen mit oder ohne Behinderung, um einander zu begegnen, miteinander vertraut zu werden und um zwischenmenschliche Hürden abzubauen.

Programmablauf:
10.00 Uhr:    Hl. Messe in der Hl. Geist-Kirche Stegersbach
13.00 Uhr:    Bibelstationen: Biblische Tänze, biblisch backen, Malen nach biblischen Motiven u.v.m.
15.00 Uhr:    Andacht in der Kirche Ollersdorf

Information: Pastoralamt, Referat für Menschen mit Behinderung, Tel. 02682/777-205

Wallfahrt der burgenländischen Kroaten nach Loretto

Die Wallfahrt der Burgenländischen Kroaten nach Loretto i. Bgld. wurde zwischen 1824 und 1830 eingeführt und findet seither am 3. Sonntag im September, rund um den Gedenktag „Gedächtnis der Schmerzen Mariens (15. September) statt. Seit damals gibt es auch das Bildnis der Schmerzhaften Muttergottes, das am „Kroatensonntag“ am Hauptaltar der Basilika aufgestellt wird.

Zur Wallfahrt eingeladen sind alle kroatischen und mehrsprachigen Gläubigen der Diözesen Eisenstadt, Györ und Szombathely sowie der Erzdiözesen Wien und Bratislava.

Samstag, 15. September 2012:
18.00 Uhr   Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit
19.00 Uhr   abendlicher Wallfahrtsgottesdienst mit Neupriester Mark Mogyorósi
                    Gestaltung: Pfarre und Tamburizza Kópháza 
anschl. Lichterprozession


Sonntag, 16. September 2012:
08.00 Uhr    Frühmesse mit Bischofsvikar Kan. P. Stefan Vukits OMV 
10.00 Uhr    Hochamt - Hauptzelebrant Prälat Ferencz Benkovich, Győr
14.00 Uhr    Abschlussandacht mit feierlichem Auszug

„Der Himmel geht über allen auf“ - Kontakttage im Dekanat Eisenstadt

Begegnung, Gespräch, gemeinsam feiern und beten – Kontakttage mit Bischof Ägidius J. Zsifkovics im Dekanat Eisenstadt unter dem Motto „Der Himmel geht über allen auf“.  
21. bis 30. September 2012

Im Rahmen der bischöflichen Visitation besucht der Diözesanbischof im 6-Jahres-Rhythmus die Pfarren eines Dekanates. Im Dekanat Eisenstadt wird das 2013 der Fall sein. Als Auftakt zu dieser Visitation werden Kontakttage durchgeführt, die neben Begegnung und Gespräch auch Raum zum gemeinsamen Beten und Feiern geben.

Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics ist es ein besonderes Anliegen, in der persönlichen Begegnung mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. In seinem Grußwort schreibt er: „Ich lade alle Kinder, Jugendlichen, Frauen, Männer und besonders die Kranken ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu feiern und zu beten. Kirche soll in den zahlreichen Begegnungen als lebendige Gemeinschaft erfahrbar werden.“

Das Veranstaltungsangebot der Kontakttage wird von Mitarbeiter/innen der Diözese, des Dekanates und den Pfarren vorbereiten und durchgeführt.

Programmauszüge: „Kumma z’saum“ – Frühstück und Gespräch in Eisenstadt, Großhöflein und Müllendorf; Betriebsbesuche in Müllendorf und Eisenstadt; Podiumsdiskussion zum II. Vatikanischen Konzil in Hornstein; Krankensalbung in Neufeld a.d.L.; Modeschau „Fair Kleiden“ in Eisenstadt u.v.m.

Detailprogramm: www.martinus.at/kontakttage

Donnerstag, 6. September 2012

Katholischer Familienverband unterstützt bei engagierter Schulpartnerschaft

Einsatz und Vernetzung im Schul- und Bildungsbereich ist eine der Kernkompetenzen des Katholischen Familienverbandes. Mit zwei neuen Publikationen motiviert der Verband alle Schulpartner, den Lebensraum Schule positiv mit zu gestalten.

Eisenstadt, 5.9.2012. „Die Schule ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Lebensraum und neben der Familie eine der wichtigsten Erziehungsinstanzen. Alle Eltern können zum Wohle der Kinder die Chance zur Mitgestaltung des schulischen Umfelds nutzen, dabei werden sie vom Katholischen Familienverband unterstützt“, sagt Sieglinde Sadowski, Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Burgenland. „Mit unserem neu überarbeiteten Schulhandbuch in der siebten Auflage und der beliebten Schulanfangszeitung als Begleiter durch das ganze Schuljahr wollen wir auf die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements im Bereich der gesetzlich verankerten Schulpartnerschaft aufmerksam machen. Durch den Einsatz der Schulpartner können die prägenden Erfahrungen, die Kinder im Kontext der Schule machen, positiv mit gestaltet werden“, betont Sadowski.

Standardwerk für Elternvertreter
Das Schulhandbuch ist ein praktisches, unverzichtbares Nachschlagewerk für alle Schulpartner und mittlerweile ein Standardwerk für Elternvertreter. Eltern, Lehrer und Schüler werden umfassend über ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten, die sie nach den österreichischen Schulgesetzen haben, informiert. „Gesetze allein schaffen noch keine Schulpartnerschaft. Diese kann auch nicht verordnet werden. Sie braucht engagierte Menschen, die sich als Elternvertreter zur Verfügung stellen. Sie braucht motivierte Lehrer, die Eltern und Schüler mit einbinden wollen, und sie braucht begeisterte Schüler, die gefragt werden wollen und mitentscheiden möchte“, sagt Sieglinde Sadowski, Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Burgenland.
Für die bereits 7. Auflage des Schulhandbuches wurde dieses völlig neu überarbeitet und kann zum Preis von 9 Euro (zuzüglich Versandkosten) beim Katholischen Familienverband unter Telefonnummer 02682/777-291 oder per E-Mail unter info-bgld@familie.at bestellt werden.

Schulanfangszeitung: Kompakt und übersichtlich
Rechtzeitig zu Schulbeginn bringt der Katholische Familienverband für Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen wieder die beliebte und kostenlose „Schulanfangszeitung“ für das gesamte Schuljahr 2012/13 heraus. Auf 24 Seiten sind für sämtliche Schultypen alle wesentlichen Informationen für das neue Schuljahr in kompakter und übersichtlicher Form aufbereitet. Zusätzlich gibt es interessante Hintergrundberichte aus dem schulischen Bereich.

Die „Schulanfangszeitung“ ist gegen Portoersatz kostenlos erhältlich unter den Telefonnummern 02682/777-291 und 01/51552-3201 oder per E-Mail unter info-bgld@familie.at. Außerdem kann das Magazin auch im Internet unter www.familie.at/schulanfangszeitung heruntergeladen werden.

Dienstag, 4. September 2012

Herbstbeginn mit Michael Haydn

Nach der Sommerpause hat der Domchor St. Martin seine Probenarbeit in der letzten Augustwoche wieder aufgenommen. Ab September gibt es in der Eisenstädter Kathedrale dann wieder an allen Sonn- und Feiertagen besondere kirchenmusikalische Gestaltungen.

Am Beginn steht die Gottesdienstmusik am 9. September mit Kompositionen der drei Salzburger Kirchenmusikjubilare 2012: Johann Ernst Eberlin (1702-1762, 250. Todestag), Leopold Mozart (1719-1787, 225. Todestag) und Michael Haydn (1737-1806, 275. Geburtstag). Alle drei Persönlichkeiten waren über mehrere Jahrzehnte im Dienst der Salzburger Fürsterzbischöfe tätig und prägten dort und von dort ausgehend im ganzen europäischen Raum das musikalische Geschehen. Ihre „runden“ Gedenktage sind guter Grund, ihnen im Kirchenmusikprogramm einer österreichischen (Kirchen-) Musikhauptstadt, gebührend Platz zu geben.

Michael Haydn. Eine besondere Rolle wird dabei Michael Haydn, dem jüngeren Bruder von Joseph, zukommen (siehe Infokasten). Michael Haydn wurde im niederösterreichischen Rohrau, unmittelbar an der Grenze zum Burgenland geboren, seine musikalische Ausbildung erhielt er wie seine beiden Brüder als Kapellknabe am Wiener Stephansdom. Nach weiteren Stationen in Wien, Großwardein und Pressburg konnte er schließlich in Salzburg Fuß fassen und war dort über vier Jahrzehnte bis zu seinem Tode tätig und beheimatet („Salzburger Haydn“).

Vielseitiger Musiker. Zeitlebens war Michael Haydn ein vielseitig wirkender Musiker, sein über 800 Werke umfassendes Schaffen reicht von Symphonien und Kammermusik bis zum Gesellschaftslied, von der Marschmusik bis zu den späten Messen für Kaiserin Marie Therése. Er komponierte auch eine Reihe von Theatermusiken. Mit seinen Liedern für den Pfarrer von Arnsdorf (S) und dessen Kapläne wurde er überdies zum (Mit-) Begründer des Männerchorwesens in Österreich.

Kirchenkomponist. Der Kirchenmusik gilt Michael Haydn als einer der wichtigsten Vertreter, sein Vorbild war nicht zuletzt für Wolfgang Amadeus Mozarts Entwicklung von großer Bedeutung. Die hohe Wertschätzung, der er sich zeitlebens erfreute, ist in einem zeitgenössischen Briefzitat (1806) belegt: „Mozart erkannte ihn für den größten Kirchenkomponisten – seine Frau konnte ihm keine angenehmere Überraschung machen als mit einer Michael Haydn-Partitur“.

Geplanter Nachfolger seines Bruders. Die hervorragende Kompetenz Michael Haydns blieb auch in Eisenstadt nicht unbeobachtet: Fürst Esterhazy wollte ihn in der Nachfolge seines Bruders Joseph als Kapellmeister berufen, was Michael jedoch abgelehnte. Esterhazys Wertschätzung blieb davon unbeeinträchtigt: nach dem Tod Michael Haydns kaufte er dessen gesamten kompositorischen Nachlass und verbrachte ihn nach Eisenstadt. Ein Großteil davon befindet sich nunmehr in der ungarischen Nationalbibliothek.

In Vergessenheit geraten. Durch verschiedene Umstände entschwand Michael Haydn allmählich aber der allgemeinen Bekanntheit, seine Werke führten, von der populären Singmesse „Hier liegt vor deiner Majestät“ und dem Fronleichnamslied „Deinem Heiland, deinem Lehrer“ abgesehen, ein Schattendasein. Erst in den letzten Jahrzehnten gedeiht ein neues Verständnis für die Qualität, für die Originalität und den formalen Reichtum seiner Kompositionen, was nicht zuletzt in der musikwissenschaftlichen Forschung eines burgenländischen Priesters, Rudolf Klafsky aus Winden am See, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundgelegt worden war. Klafskys Pionierarbeit, die unter anderem in den „Denkmälern der Tonkunst in Österreich“ dokumentiert ist, motivierte spätere Forschungen bis hin zur weltweiten musikwissenschaftlichen Rezension.

Als Frucht dieser Bemühungen bereichern Michael Haydn-Kompositionen nun wieder mehr und mehr das Repertoire der Kirchenmusik in Verlag und Aufführung.

Programm der Dommusik St. Martin zum 275. Geburtstag von Michael Haydn am 14. Oktober: 
  • 9. September (9 Uhr): Motetten der Salzburger Kirchenmusikjubilare 2012 (Soli, Chor, Orgel) 
  • 16. September (9.30 Uhr): Pontifikalamt mit Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovics, Kooperation mit den Haydn-Festspielen Eisenstadt: Missa Sancti Hieronymi (Soli, Chor, Orchester) 
  • 23. September (9 Uhr): Deutsches Hochamt „Hier liegt vor deiner Majestät“ mit der Stadt- & Feuerwehrkapelle Eisenstadt 
  • 30. September (9.30 Uhr): Pontifikalamt mit Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovics, Kooperation mit „Haydn-Bräu“: Missa Sancti Nicolai Tolentini (Soli, Frauenchor, Orchester) 
  • 7. Oktober (9 Uhr): Orgelmusik um Michael Haydn (Werke von J. & M. Haydn, Mozart, Albrechtsberger) 
In diese Wochen fällt das Franziskusfest in der Basilika Frauenkirchen am 4. Oktober um 19 Uhr, das ebenfalls mit Kirchenmusik von Michael Haydn (Missa Sancti Gabrielis für Soli, Chor & Orchester) gestaltet werden wird.


Das komplette Dommusikprogramm bis November ...

Montag, 3. September 2012

„Das Leben ist ein Weg, aber auch eine Wallfahrt“

60. Arbeiterwallfahrt
Hl. Messe in der
Stadtpfarrkirche St. Egid, Klagenfurt
(c) Gerald Gossmann
Vor 60 Jahren war die Distanz zwischen Arbeitern und Kirche groß. Die Arbeiterwallfahrt hat eine Annäherung ermöglicht. Heuer feierte sie Jubiläum. 16 Busse mit 745 Wallfahrern zog es nach Kärnten.

„Unser Leben ist ein Weg, aber auch eine Wallfahrt“, erklärt KAB-Seelsorger Ernst Pöschl bei der Messe in Pinkafeld zum Auftakt der 60. Burgen-
ländischen Arbeiterwallfahrt. Für über 700 Burgenländer standen Weg und Wallfahrt auch heuer wieder in ursächlichem Zusammenhang. Pilger aus 91 Pfarren reisten an. Die meisten aus den Dekanaten Mattersburg, Güssing und Rechnitz.

Arbeiter und Kirche. Die Arbeiterwallfahrt ist so etwas wie der Dauerbrenner der diözesanen Wallfahrten. Heuer feiert man 60-jähriges Jubiläum. Insgesamt 69.000 Pilger haben in sechs Jahrzehnten teilgenommen. Viele davon dreißig, vierzig oder fünfzig Mal. Johann Harmtodt aus Neumarkt im Tauchental ist zum fünfzigsten Mal dabei. Seit 35 Jahren als Busver-
antwortlicher. Meistens sei alles gut gegangen, erzählt er. Nur einmal nicht. Da platzte dreimal an einem Tag der Reifen des Busses. Vor der heiligen Messe. Danach. Und auf der Autobahn. „Da bin ich geschimpft worden“, erzählt Harmtodt. Dabei spielen die Busverantwortlichen eine wichtige Rolle für das Gelingen der Wallfahrt. „Sie sprechen im Vorfeld die Leute persönlich an und gehen von Haus zu Haus“, erklärt Ernst Pöschl. Zu Beginn sei die Wallfahrt als Zeichen der Wertschätzung für die Arbeiterschaft gedacht gewesen. „Die Arbeiter hatten aber damals wenig Kontakt zur Kirche“, erklärt Fritz Hackl aus Jennersdorf, ehemaliger Vorsitzender der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB). In den Fünfzigerjahren seien die Arbeiter mehr vom Marxismus als von Kirche geprägt gewesen. Zur Arbeiterwallfahrt ließen sich aber viele überreden. „Wir als Kirche sind zu den Arbeitern gegangen und viele sind dann auch zur Kirche gekommen und dabei geblieben.“

Keine Lippenbekenntnisse. Dafür bedankte sich auch Bischof Ägidius Zsifkovics in seiner Predigt in der Stadtpfarrkirche St. Egid in Klagenfurt. Dabei betonte er aber, dass „Reden und Tun oft auseinander gehen. Wir bekennen uns zwar als Christ, aber unser Herz ist entfernt davon.“ So werde man in der Welt als Christ unglaubwürdig. „Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben oft keinen Kontakt mehr zur Kirche. Der Sinn des Lebens wird oft in Drogen, Alkohol und im Genuss gesucht. Die Folgen für die Gesellschaft sind verheerend, weil sie verwahrlost und orientierungslos ist.“ Dabei stellte Bischof Ägidius die Frage: „Ist mein Christ-Sein nur ein leeres Lippenbekenntnis, Fassade äußeren Tuns der Tradition oder bin ich im Alltag bemüht, ein Christ mit Überzeugung zu sein?“

„So viele Menschen.“ Begonnen hat die Wallfahrt vor sechzig Jahren übrigens mit 136 Teilnehmern. Später hat sich die Anzahl der Pilger gesteigert. Die Hochzeit der Wallfahrt war Mitte der siebziger, anfang der achtziger Jahre. Über 2.000 Wallfahrer im Schnitt nahmen ein gutes Jahrzehnt hindurch teil. Mit dem Höhepunkt 1979 in Maria Elend und Klagenfurt mit über 2.600 Pilgern. Kein Wunder, dass es auch heuer wieder nach Kärnten ging. Die Zahl hat sich zwar seit Jahren auf knapp unter 1.000 Teilnehmer verringert, was aber noch immer keinem Vergleich scheuen muss. „Wir hier in Kärnten blicken neidvoll darauf, dass so viele Menschen auf Wallfahrt gehen können“, zeigte sich der Dompfarrer der Stadtpfarrkirche St. Egid in Klagenfurt, Markus Mairitsch, begeistert.

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