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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Montag, 28. Mai 2012

Diözesanbischof Zsifkovics feiert Domweihfest mit Pfarrgemeinderäten


Pfarrgemeinderäte sollen Gott und Kirche vor Ort 
für die Menschen erlebbar machen 

Im Zeichen des Lobes für das Engagement der burgenländischen Pfarrgemeinderäte stand am Pfingstmontag das Domweihfest mit Bischof Ägidius Zsifkovics in Eisenstadt. Die Feier des Domweihetags fand in diesem Jahr unter dem Motto "Gut, dass es Euch Pfarrgemeinderäte gibt!" statt. Zahlreiche neu gewählte Pfarrgemeinderats-Mitglieder aus burgenländischen Pfarren nahmen am
Pfingstmontagsgottesdienst im St. Martinsdom und einer abendlichen Sendungsfeier mit dem Diözesanbischof teil.

Zsfikovics würdigte die Pfarrgemeinderäte dabei als "die maßgeblichen Träger kirchlichen Lebens in den Pfarren", die ihre Hände so einsetzen müssten, "das Gott und Kirche vor Ort für die Menschen sichtbar und erlebbar werden". So würden sie etwa dafür Sorge tragen, dass "Armen und Benachteiligten geholfen wird und die christliche Caritas kein Lippenbekenntnis bleibt".

Die Pfarrgemeinderats-Mitglieder sollten aus einer christlichen Freude heraus leben, anderen die Hände reichen, sich am Wort Gottes orientieren und mit anderen darüber ins Gespräch kommen, was ihnen im Leben Kraft gibt, sagte der Bischof. Weitere "Hausaufgaben" seien etwa die Bewahrung der Einheit in Familie, Pfarre und Kirche sowie das Vermeiden von Egoismus oder Leistungssucht.

Bei der jüngsten Pfarrgemeinderatswahl waren Mitte März in den zur Diözese Eisenstadt zählenden Pfarrgemeinden mehr als 1.700 Pfarrgemeinderats-Mitglieder neu gewählt worden. Rund 54 Prozent von
ihnen sind Frauen. Der Anteil an neuen, zum ersten Mal in das Gremium gewählten Pfarrgemeinderäten lag bei rund 35 Prozent.

Quelle: Kathpress

Freitag, 25. Mai 2012

Aktionswoche „Engagiert für das Leben“

Die Diözese Eisenstadt nimmt heuer zum zweiten Mal an der österreichweiten Aktion teil. Deren Ziel ist es, das Wunder und Geschenk des Lebens bewusst zu machen und ein lebensbejahendes Klima zu fördern.
ab Freitag, 1. Juni 2012

Beim Projekt „Engagiert für das Leben“ geht es darum der Freude am Wunder des Lebens, das ich letztlich selbst nicht machen kann, Ausdruck zu geben. Leben ist ein kostbares Geschenk und besonders als Christinnen und Christen sind wir aufgefordert das Leben in all seinen Facetten, von seinem Anfang bis zu seinem Ende, zu fördern und die Schöpfung, unsere Um-Welt, zu schützen, denn: „Zum Dasein hat er alles geschaffen und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt.“ (Weish 1,14a). Um diese Überzeugung zu zeigen, können wir unsere Freude über das Geschenk des Lebens feiernd zum Ausdruck bringen. Außerdem wird dazu eingeladen, alle Kräfte zu vernetzen um ein positives, lebensbejahendes Klima zu schaffen.

Das Projekt, das Teil der gesamtösterreichischen Aktion „Woche für das Leben“ ist, greift den pastoralen Schwerpunkt der Diözese Eisenstadt für die Zukunft: „Wir engagieren uns für den umfassenden Schutz des Lebens und der Schöpfung.“ auf und setzt ihn in konkreten Veranstaltungen um:


  • Eisenstadt. Überraschungspaket-Verkauf der „aktion leben“ anlässlich des „Tag des Lebens“ am 1. Juni in der Fußgängerzone von 09.00 bis 11.30 Uhr
  • Loretto. Kinderwagenwallfahrt der Katholischen Frauenbewegung am 2. Juni, 14.00 Uhr
  • Pinkafeld. „Eine große Familie, das sind wir!“ – Tauferinnerungsgottesdienst am 3. Juni, 10.00 Uhr in der Pfarrkirche
  • Oberpullendorf. Segensfeier für Schwangere und Neugeborene, ihre Familie und Freunde, am 3. Juni, 15.00 Uhr, im Haus St. Stephan
  • Eisenstadt. „Du willst das Leben!“ - Segnungsgottesdienst für Menschen mit Behinderung mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am 6. Juni, 16.00 Uhr, im St. Martinsdom
  • Steinberg- Dörfl. Schöpfungswallfahrt am 9. Juni, 15.00 Uhr. Treffpunkt: unterer Parkplatz

www.martinus.at/engagiertfuerdasleben

Dienstag, 22. Mai 2012

Lange Nacht der Kirchen im Burgenland

„Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis“ 
1. Juni 2012 von 17.00 Uhr bis Mitternacht, mancherorts auch länger
2. Juni 2012 ab 17.00 Uhr in den teilnehmenden Kirchen in Sopron/Ungarn

Das symbolische Bild der offenen Kirche passt wohl zu keinem Zeitpunkt so gut, als wie für die Lange Nacht der Kirchen. Am 1. Juni öffnen österreichweit mehr als 600 Kirchen Tor und Tür, um ihren Besucherinnen und Besuchern ein facettenreiches, teilweise außergewöhnliches, spannendes aber auch besinnliches Programm zu bieten.
Die Lange Nacht der Kirchen ist ein Projekt aller christlichen Kirchen, die im „Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich“ (ÖRKÖ) vertreten sind.

Einige Auszüge aus dem Programm im Burgenland:
  • „creatio(nes)/schöpfung(en)“: Musikgenuss in der Bergkirche Eisenstadt. 
  • Die „lange Nacht der Kirchenmäuse“ in der Evangelischen Pfarrkirche Großpetersdorf.
  • „Das Ende ist mein Anfang“ – Movienight in der Pfarrkirche Pöttsching.
  • Klänge, Bilder und Steine erzählen in der Evangelischen Pfarrkirche Oberschützen von Finsternis und Licht. 
  • „Drei Kirchen – ein Weg“ Vorträge u.a. von Altbischof Paul Iby und Altsuperintendent Gustav Reingrabner in den Kirchen der Freistadt Rust.
  • 5 Stunden Programm für Jung und Alt in der Basilika Frauenkirchen mit Filmvorführung, Kirchturmbesteigung, Wasserschlauchzielschießen, Führung durch die Gruftanlage u.v.m.

Lange Nacht der Kirchen im Burgenland
Die Lange Nacht der Kirchen - Gemeinschaftsprojekt der Ökumene 
(v.l.n.r.): Herbert Rampler (evang. Pfarre Eisenstadt), Inge Strobl-Zuchtriegl 
(Pfarre Eisenstadt-Oberberg),  Robert Ganser (Projektverantwortlicher), 
Norbert Filipitsch (Pfarre Pöttsching)

Einen Tag später, am 2. Juni 2012, lädt Sopron zum grenzüberschreitenden Besuch ein. Neun Gotteshäuser öffnen ihre Tore für ein vielfältiges Programm. Die Veranstaltungen werden sowohl in ungarischer als auch in deutscher Sprache angeboten.

Programmdetails und weitere Informationen:
www.langenachtderkirchen.at/eisenstadt oder Mag. Robert Ganser, Tel. 0676/880701217

Die Lange Nacht der Kirchen wird unterstützt von "Wiener Städtische Versicherungsverein", sowie der "Erste Bank und Sparkasse"


Montag, 21. Mai 2012

Domweihfest 2012: „Gut, dass es Euch Pfarrgemeinderäte gibt“

Domweihfest 2012
Pfingstmontag, 28. Mai 2012, ab 15.00 Uhr, Eisenstadt, St. Martinsdom

Seit der umfassenden Renovierung des St. Martinsdoms in Eisenstadt im Jahr 2001, findet die Feier des Weihetages alljährlich am Pfingstmontag statt. Das Domweihfest ist somit der Kirtag des St. Martinsdoms.
In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Gut, dass es Euch Pfarrgemeinderäte gibt!“. Eingeladen sind alle Gläubigen der Diözese, besonders aber die neu gewählten Mitglieder der Pfarrgemeinderäte.

Programm

  • 15.00 Uhr: Pontifikalamt mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics
  • anschl. Agape und persönliche Begegnung im Dompfarrzentrum
  • 18.00 Uhr: Andacht mit Sendung

Gesucht: Sozial, engagiert, kompromisslos

„72 Stunden ohne Kompromiss“ geht 2012 in eine neue Runde. Die Anmeldung zu Österreichs größter Jugendsozialaktion ist ab sofort bis zum 28. September möglich.

Die Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ findet von 17. bis 20. Oktober 2012 statt und wird von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3 bereits zum sechsten Mal durchgeführt. Ab Donnerstag, den 17. Mai, können sich Einzelpersonen im Alter von 14 bis 25 Jahren, Jugendgruppen, Schulklassen und JugendleiterInnen auf der Projektwebseite www.72h.at für die diesjährige Aktion anmelden.

Ärmel hochkrempeln. Von 17. bis 20. Oktober 2012 heißt es Ärmel hochkrempeln und das 72 Stunden lang - ohne Kompromiss! Bei der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss" sind 5.000 Jugendliche in cirka 400 Einzelaktionen österreichweit im Einsatz für einen sozialen Zweck. Dabei zeigen sie, dass soziales Engagement Spaß macht und wie einfach es ist, zu helfen und so ein kleines Stück Realität zu verändern. Das Spannende ist: Die Mädchen und Burschen können selbst Projekte einreichen oder sich von ihrer Aufgabe an Ort und Stelle überraschen lassen.

Solidarität der Generationen. Aufgrund des großen Erfolges findet Österreichs größte Jugendsozialaktion 2012 bereits zum sechsten Mal statt. Der Schwerpunkt der Aktion 2012 lautet: Solidarität der Generationen. Ziel ist es, durch den Kontakt von Menschen unterschiedlicher Generationen Einblick in die Erlebnisse, Nöte und Erfahrungen des jeweils anderen zu geben. Egal, ob es darum geht, einen Ausflug mit alten Menschen zu organisieren oder ein SeniorInnenwohnhaus gemeinsam mit den BewohnerInnen zu verschönern. Der Vielfalt der Aufgaben sind keine Grenzen gesetzt. Dies zeigt auch der neue „72 Stunden-Trailer“, der unter www.72h.at/72h-trailer-2012/ zu sehen ist.

Anmeldung: www.72h.at/anmeldung
Koordination Burgenland: Katholische Jugend und Jungschar, Tina Gsertz-Karazman
tina.gsertz@martinus.at oder 0676/880701709

Personalnachrichten

Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics hat die Diözesankommission für kirchliche Kunst für eine Funktionsperiode von fünf Jahren (bis 31. Mai 2017) neu bestellt:

Vorsitzender:
  • Fr. Hans-Ulrich Möring OT, Bischöflicher Zeremoniär und Leiter des Referates für Liturgie
  • Mitglieder:
  • Mag. Dr. Nikolas Okwudili Abazie, Dechant, Pfarrer in Draßmarkt und Oberrabnitz
  • Mag. Peter Adam, Landeskonservator für Burgenland
  • Mag. Dr. Florian Thaddäus Bayer, Kustos der Esterházy-Privatstiftungen
  • Mag. Hein Ebner, Künstler
  • DI Michael Eckel, Architekt
  • Mag. Bernhard Weinhäusel, Leiter Diözesanarchiv, Diözesanbibliothek und Diözesanmuseum
  • DI Markus Zechner, Baukurator und Diözesankonservator

Mittwoch, 16. Mai 2012

Weihe der Hauskapelle im Bischofshof

Weihe Hauskapelle Bischofshof
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
In einem feierlichen Gottesdienst wurde heute die neugestaltete Hauskapelle im Bischofshof dem hl. Josef geweiht.
Mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics feierten Generalvikar Georg Lang, der Moderator der Kurie Petar Ivandic, Vertreter des Domkapitels und des Priesterseminars sowie die Hausgemeinschaft des Bischofshofes.

Anmerkungen zum liturgietheologischen Konzept der Neugestaltung der Hauskapelle St. Josef im Bischofshof
von fr. Dipl.-Theol. Hans-Ulrich Möring OT, Bischöflicher Zeremoniär, Leiter des Referates f. Liturgie

Wer die neu gestaltete Kapelle im Bischofshof betritt, wird vielleicht überrascht sein von der ungewöhnlichen Raumgestaltung: die übliche Gliederung in einen Raum für die Gläubigen und einen (erhöhten) Altarraum für Priester und Ministranten wurde aufgegeben. Stattdessen sind die zentralen Funktionsorte der Liturgie in einer Achse angeordnet, auf die hin sich die Plätze für die Mitfeiernden ausrichten.

Weihe Hauskapelle Bischofshof
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Gleich rechts von der Eingangstür befindet sich, wie gewöhnlich in katholischen Kirchen, ein Becken mit Weihwasser. Wer beim Betreten der Kapelle mit dem geweihten Wasser das Kreuzzeichen macht, der erinnert sich an die Taufe, jenes Sakrament, das alle, die es empfangen, zu Kindern Gottes macht. Durch die Taufe haben alle Gläubigen teil am Priestertum Christi, durch die Taufe treten wir alle wie durch die Eingangstür der Kapelle ein in das e i n e Volk Gottes, in den e i n e n Leib Christi.
Nur wenige Schritte weiter steht der neue Ambo, von dem aus das Wort Gottes verkündet wird. Er wurde, wie der Altar, vom burgenländischen Bildhauer Thomas Resetarits (*1939) geschaffen. Die Gemeinschaft der Gläubigen wird durch das Wort Gottes geprägt. Hier hört sie „das Wort, das tröstet und befreit“ (H. Oosterhuis): Christus selbst ist nach dem Johannesevangelium (1, 14) DAS entscheidende Wort Gottes, das als Mensch unter uns gewohnt hat. Und das Gehörte verlangt nach einer Ant-Wort: das Wort muss zur Tat werden. Christus, das ewige Wort, will durch unser Denken, Reden und Tun in der Welt gegenwärtig werden.

Dazu stärkt er uns in der Feier seiner Hingabe, in der Eucharistie. Vom Wort Gottes geprägt, treten wir weiter in das Heiligtum – zum Altar. Wie auch der Ambo ist der Altar (aus weißem Bračer Stein) ganz schlicht gehalten und kommt gänzlich ohne Verzierungen aus. Auch das ein Hinweis: im Wort und in der Eucharistie geht es um das Wesentliche, um das Prägende. Nichts soll davon ablenken.
In der Feier der Eucharistie ist Christus auf vielerlei Weise gegenwärtig: in der Gemeinschaft der Gläubigen, im Altar, in der Person des Priesters, in den Gaben von Brot und Wein. In diesen Gaben bleibt er nach katholischem Verständnis fortwährend unter uns gegenwärtig.
Daher werden Hostien, die nach der Feier der Messe übrig bleiben, sorgfältig und in einem kostbaren Gefäß im sog. Tabernakel aufbewahrt. In der Achse des Kapellenraumes steht daher ganz hinten der Tabernakel, ein weißer Glaszylinder, in dem wir das Allerheiligste, Christus in der Gestalt des eucharistischen Brotes, aufbewahren.

Weihe Hauskapelle Bischofshof
(c) Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann
Vor dem farbigen Fenster hebt sich der Tabernakel auch optisch ab; Fenster und Tabernakel korrespondieren in einzigartiger Weise miteinander. Im großen Fenster, ca. 3,5 m breit und fast 7 m hoch, dominieren die Grundfarben Rot und Gelb: Gelb, auch Goldgelb, entspricht hier der Farbe der Heiligkeit, des Göttlichen, des Paradieses, des neuen Anfangs in der Erlösung durch Christus. Rot verweist auf das Irdische, das Materielle, auf das Leidensfähige. Am linken Rand nimmt der Betrachter bald eine Figur wahr, die sich selbst aus dem Blick nimmt und farblos, sehr zurückhaltend dargestellt ist: nicht viel mehr als der Schatten eines bärtigen Mannes, der in seiner rechten Hand einen Stab
hält und seine Linke schützend und weisend über den Tabernakel ausstreckt: der heiligen Josef, der Mann Mariens, der (Zieh-)Vater Jesu. 1870 wurde er von Papst Pius IX. zum „Patron der ganzen katholischen Kirche“ ernannt; ihm wurde die Kapelle im Bischofshof ursprünglich geweiht. Als Patron ist er zugleich Sinnbild für die Kirche, für ihren Auftrag in unserer Welt: sie soll auf dem Weg durch die Zeit (daher der Pilgerstab in der Rechten; er erinnert zugleich auch an den Hirtenstab des Bischofs)
auf die Gegenwart des Heiligen in der Welt verweisen, es hüten, schützen und, wo immer nötig, verteidigen (daher die Haltung der linken Hand, schützend und verweisend auf den Tabernakel) – so wie Josef aus Nazareth den jungen Jesus beschützt hat, mit dem er bis nach Ägypten fliehen musste.

Die Gemeinschaft der Christen, die Kirche, braucht „Josefsgestalten“, die wie Josef im Traum den Willen Gottes wahrzunehmen imstande sind, die sich selbst zurücknehmen um der Sache Gottes willen, die tatkräftig und entschlossen anpacken, die bereit sind zum Dienst und zur Hingabe. Sie braucht getaufte, vom Wort Gottes geprägte und in der Eucharistie beschenkte Frauen und Männer, die „das Heilige“, die Gegenwart Christi in der Welt hüten und bewahren.

Ihr „Lohn“, ihr „Verdienst“? Oder anders: „Was habe ich davon?“ Dass ich selber behütet und bewahrt bin, geborgen in der Erlösungstat Christi. Daran erinnert der Kreuzweg, wie Tabernakel und Fenster vom burgenländischen Künstler Heinz Ebner (*1963) geschaffen, der mit seinen 15 Stationen aus Glas den Raum umspannt. Die Darstellung der bekannten Stationen reduziert sich auf die Darstellung der Hände: die Hände des verurteilten Gefangenen, Hände, die das Kreuz annehmen, die vom Nagel durchbohrt werden, die herabgenommen im Grab liegen. Graue Strukturflächen, schwarze Pinsellinien, rote rechteckige Flächen wie Rufzeichen. Und immer wieder ein kleines weißes Kreuz als Markierung, als Zeichen, das die Spannung zwischen realistischem Leid und abstrahiertem Martyrium andeutet. Vorwegnahme des Zieles, der Auferstehung. Sie verweisen wiederum auf den Tabernakel, auf die bleibende Gegenwart Christi, des gekreuzigten und des erhöhten Herrn. Folgerichtig trägt die 15. Station das Ewige Licht, durch das Christus selbst zu jedem spricht, der hier betet: Ich bin nicht tot. Ich bin auferstanden. Ich bin dein Licht, das Licht der ganzen Welt!

Freitag, 11. Mai 2012

"Gewänder des Heils"

Ausstellungseröffnung im Diözesanmuseum Eisenstadt mit Bischof Ägidius J. Zsifkovics
Mittwoch, 16. Mai 2012, 15.00 Uhr

Textile Schätze aus Kirchen und Klöstern des Burgenlandes zeigt heuer das Diözesanmuseum in Eisenstadt. Dabei wird mit einigen Gustostückerln aufgewartet: einem besonders wertvollen Ornat aus der früheren Stadtpfarr- und heutigen Domkirche Eisenstadt von 1730 mit aufwendigen Silberstickereien auf lachsfarbenem Stoff und einer aus dem Franziskanerkloster Güssing stammenden barocken Lederkasel sowie einem Altar-Antependium aus der Rosalienkapelle Forchtenstein. Aus dem ehemaligen Kamaldulenserkloster Landsee sind Kanontafeln und silberne Kerzenleuchter zu bestaunen. Den Bogen zur Gegenwart spannt der Kölner Paramentenmacher Schmitt: Er präsentiert moderne Kaseln.
Was sind Paramente? Unter „Paramenten“ versteht man die in der Liturgie verwendeten Textilien. Abgeleitet wird das Wort vom Lateinischen „parare mentem“, das heißt „den Geist bereiten“ bzw. von „parare mensam“, „den Tisch bereiten“. Der Ursprung geht auf den mit Ehrfurcht gedeckten Tisch der Mahlfeiern der frühen Christen zurück. Später wird daraus das weiße Altartuch. Die frühesten Darstellungen von Paramenten sind aus dem 6. Jahrhundert bekannt.

Im Mittelalter erlebt die Paramentik ihren Höhepunkt. In den geistigen Zentren, den Klöstern, entstehen künstlerisch wertvolle Gewänder, Teppiche und Stickarbeiten. Aus einem Schreiben von Papst Innozenz III., der von 1198 bis 1216 regiert hat, wissen wir, dass der heute bekannte Farbkanon der liturgischen Farben Weiß, Rot, Grün und Violett bereits im 12. Jahrhundert voll ausgeprägt gewesen sein muss. Anwendung fanden aber auch die Farben Gelb, Braun, Blau, Grau und Rosa.

Stoffe sinnlich erfühlen. Im Diözesanmuseum werden auch nützliche Tipps im Umgang mit Stoffen vermittelt. Kindern und Schülern wird deren Vielfalt und kulturhistorischer Wert schmackhaft gemacht. Sie dürfen verschiedene Stoffe angreifen und liturgische Kleider anziehen. Zu sehen ist auch eine Kopie der Mariazeller Gnadenstatue in historischem Gewand.

Gewänder des Heils - Kirchliche Stoffkunst einst und jetzt 
17. Mai bis  6. Oktober 2012, Mi-Sa 10-13 u. 14-17 Uhr, So/Feiertag 13-17 Uhr
Eintritt: € 4,-; Familien: € 9,-
Diözesanmuseum Eisenstadt, Joseph Haydn-Gasse 31
Tel. 02682/777-235 oder 0676/880701017

Weitere Informationen …
Homepage des Diözesanmuseums …

Dienstag, 8. Mai 2012

Diözesanbischof Zsifkovics bei Domnius-Fest in Split

Diözesanbischof Zsifkovics bei Domnius-Fest in Split
(c) ika/Silvana Burilović
Der 7. Mai ist der Gedenktag des heiligen Domnius, Patron der Stadt Split sowie der Erzdiözese Split-Makarska. Vor tausenden Gläubigen zelebrierte Bischof Ägidius J. Zsifkovics den Festgottesdienst.

Domnius von Salona (heute Solin bei Split) war Bischof und Märtyrer des dritten christlichen Jahrhunderts. Sein Gedenktag wird in der Erzdiözese Split-Makarska alljährlich mit einem großen Fest gefeiert. Auf besondere Einladung von Erzbischof Marin Barišić nahm in diesem Jahr der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics an den Feierlichkeiten teil. In seinen Grußworten dankte Barišić Bischof Ägidius für sein Kommen und richtete seinen Gruß an alle Burgenländischen Kroaten, die zwar vor fünf Jahrhunderten ihre Heimat Kroatien verlassen, dennoch aber ihre Kultur, ihre Nationalität und ihre Glaubensidentität bewahrt hätten.

Montag, 7. Mai 2012

Woche der Familie 2012 unter Beteiligung der Diözese Eisenstadt

„BeziehungsReich – Familie(n)“ ist das Motto der 12. Woche der Familie. Deren Inhalte wurden heute bei einer Pressekonferenz im Storchennest Kaisersdorf präsentiert. Als Vertreter der Diözese Eisenstadt am Podium: Pastoralamtsleiter Michael Wüger

Statement Michael Wüger, Pastoralamtsleiter
BeziehungsReich- Familie ist der Titel der diesjährigen Woche für die Familie. Der Reichtum an Beziehungen fördert das Zusammenleben in den Familien. Offen und wertschätzend miteinander reden, bildet die Basis für ein glückliches Familienleben. Durch eine gute Kommunikation entstehen positive Bindungen und tragfähige Beziehungen in der Familie. Auch im Facebookzeitalter haben „Face to Face“ Beziehungen einen hohen unersetzlichen Stellenwert. Die Art und Weise, wie wir in unseren Familien miteinander reden, umgehen und aufeinander zugehen, prägt alle Mitglieder der Familie. Besonders die Kinder können erfahren, wie dadurch Beziehungen gelingen können. 

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