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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Diözesanbischof spricht vor Weltbischofssynode in Rom

"Alles umfassende, auch kosmische Sicht der Person Jesu" notwendig, um Verharren im Individualismus zu überwinden

Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics hat vor der im Vatikan tagenden Bischofssynode für eine globalere Ausrichtung der Glaubensverkündigung plädiert. Heute sei nicht mehr nur das Dasein des einzelnen Menschen fragwürdig, sondern das der Menschheit insgesamt, sagte Zsifkovics am Dienstag. Dies erfordere eine "alles umfassende, auch kosmische Sicht der Person Jesu", die nicht im Individualismus verharre. Nur so könnten "Verständnisprobleme zwischen christlicher Vernunft und technologischer Forschung" in der modernen Gesellschaft überwunden werden, so der Bischof. Gleiches gelte für eine oft zu beobachtende Trennung zwischen Leben und Glauben. Wo diese neue Sicht gelebt werde, könne eine "neue christliche Kultur" entstehen.

Zsifkovics verwies auf die Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), "Gaudium et spes". Das Schreiben trage die Handschrift des französischen Theologen Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955). Die von diesem "großen Glaubenden des zwanzigsten Jahrhunderts" vorhergesagten globalen Phänomene seien heute Wirklichkeit geworden. Er habe das Leben und den Kosmos in einer von Gott bewirkten kreativen Bewegung gesehen, die ihr Ziel noch nicht erreicht . "Ich bin überzeugt, dass diese Sicht der Kirche und der Welt in der Krise einen Wegen zeigen kann", so Zsifkovics.

Quelle: KAP

Die Ansprache in vollem Wortlaut ... 

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