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Freitag, 5. Oktober 2012

Bischof Zsifkovics bei Weltbischofssynode in Rom

Mehr als 250 Bischöfe aus aller Welt werden sich ab 7. Oktober zur Weltbischofssynode in Rom versammeln. Darunter Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Ägidius J. Zsifkovics.

Mehr als 250 Bischöfe aus aller Welt bereiten dieser Tage ihre Abreise nach Rom vor. Ab 7. Oktober werden sie sich drei Wochen lang mit Papst Benedikt XVI. in der Synodenaula oberhalb der vatikanischen Audienzhalle versammeln, um über die Neuevangelisierung der vom katholischen Christentum „ermüdeten“ Gebiete zu beraten.

Zu den vom Papst ernannten 36 Synodenvätern gehören die Kardinäle Christoph Schönborn, Peter Erdö (Esztergom), Vinko Puljic (Sarajevo), Josip Bozanic (Zagreb) und Joachim Meisner (Köln). Hinzu kommen mehr als 200 Delegierte, die von den nationalen und regionalen Bischofskonferenzen entsandt wurden. Aus Österreich ist dies Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics.


“Evangelium als Wegweisung“
In seiner Vorbereitung auf die Bischofssynode, deren genaues Thema „Die Neuevangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens“ lautet, hat sich Zsifkovics eingehend mit der Synoden-Arbeitsunterlage („Instrumentum laboris“) befasst. Darin seien, so der Bischof, die Gründe, „warum es zu einer Erstarrung im Glauben, zu Ermüdungserscheinungen kommt“ und die damit zusammenhängenden Fragenkomplexe sehr gut erfasst. In deren Auswirkungen, der fortschreitenden Säkularisierung und des damit verbundenes kulturellen Wandels, sieht Zsifkovics nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch eine reelle Chance. „Der heutige Mensch ist ein Suchender, ein Mensch der ringt, der Hoffnung braucht. Er ist offen für Spiritualität, aber auch für Religiöses. Wenn es gelingt, diese emotionale Ebene anzusprechen, dann eröffnen sich Möglichkeiten.“

Zum Thema Neuevangelisierung ist für den Eisenstädter Diözesanbischof wichtig klar zu stellen, „dass es dabei nicht um ein neues Evangelium geht.“ Vielmehr gehe es darum, den Menschen die Botschaft Jesu Christi ungekürzt ins Heute zu bringen. „Das Evangelium ist und bleibt Wegweisung, es ist keine Sitzordnung.“ Viele kirchliche Probleme würden daraus resultieren, dass „wir aus dem Evangelium strukturelle Dinge ableiten, anstatt dass wir aufbrechen, um die frohe Botschaft zu den Menschen zu tragen.“

Die 13. Ordentliche Weltbischofssynode wird bis zum 28. Oktober im Vatikan tagen.

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