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Montag, 24. September 2012

Cenacolo-„Fest der Hoffnung“ mit Kardinal Schönborn und Diözesanbischof Zsifkovics

Cenacolo - Fest der Hoffnung
Sr. Elvira und die Darsteller/innen des Musicals "Credo"
(c) Gemeinschaft Cenacolo
Bischof ehrt Cenacolo-Gründerin Schwester Petrozzi: Einsatz der Gemeinschaft für gefährdete Jugendliche ist „starkes Zeichen für Neuevangelisierung“

"Es gibt nichts Spannenderes und nichts Schöneres, als bei Jesus in die Schule zu gehen, die Schule des Lebens. Und es gibt keinen besseren Lehrer als Jesus. Er ist geduldig, manchmal streng, aber immer barmherzig." Das betonte Kardinal in seiner Predigt beim Festgottesdienst der Ge-
meinschaft Cenacolo am Samstag. Vor der Kulisse des Römersteinbruchs in St. Margarethen feierte der Wiener Erzbischof gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics die Messe. Im Anschluss daran wurde die Gründerin der Gemeinschaft, Schwester Elvira Petrozzi, vom Eisenstädter Bischof mit der höchsten diözesanen Auszeichnung geehrt.

Bischof Zsifkovics erinnerte daran, dass mit der Eröffnung des Hauses "Mutter der guten Hoffnung" im burgenländischen Kleinfrauenhaid im Jahr 1997 erstmals eine Niederlassung der Gemeinschaft Cenacolo im deutschsprachigen Raum eröffnet wurde. Damit sei die "bahnbrechende Methodik" der von Schwester Elvira Petrozzi 1982 gegründeten Gemeinschaft hier wirksam geworden. "Im Vertrauen auf die heilende Kraft des Evangeliums" und durch die "Fokussierung auf die jesuanischen Werte Freundschaft und Ehrlichkeit" hätten zahlreiche junge Menschen im geschwisterlichen Zusammenleben mit anderen wieder neue Perspektiven für ihr Leben gefunden, betonte Bischof Zsifkovics.

Das Wirken der Gemeinschaft Cenacolo sei daher "ein starkes Zeichen von Neuevangelisierung", das die um Worte und Konzepte ringende Kirche heute dringend benötige. "Mehr Tun statt leerer Worte," und das Ver-
trauen auf Gott seien die durch Cenacolo erfahrbare Devise, die "gerade im Jahr des Glaubens uns allen zu denken geben muss", so der Bischof von Eisenstadt. Im Anschluss an die Verleihung des St. Martinsorden in Gold an Schwester Petrozzi kam das Musical "Credo" vor einigen Tausend zur Aufführung.

Die von Schwester Elvira Petrozzi gegründete Gemeinschaft Cenacolo widmet sich vor allem Jugendlichen, die von Alkohol und Drogen gefangen sind. Am 16. Juli 1983 wurde dafür das erste Haus im italienischen Saluzzo südlich von Turin eröffnet. Nach eigenen Angaben hat die Gemeinschaft weltweit 60 Niederlassungen, darunter auch Missionshäuser in Lateinamerika, wo sich Cenacolo um Straßenkinder kümmert.

Quelle: KAP

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