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Freitag, 11. Mai 2012

"Gewänder des Heils"

Ausstellungseröffnung im Diözesanmuseum Eisenstadt mit Bischof Ägidius J. Zsifkovics
Mittwoch, 16. Mai 2012, 15.00 Uhr

Textile Schätze aus Kirchen und Klöstern des Burgenlandes zeigt heuer das Diözesanmuseum in Eisenstadt. Dabei wird mit einigen Gustostückerln aufgewartet: einem besonders wertvollen Ornat aus der früheren Stadtpfarr- und heutigen Domkirche Eisenstadt von 1730 mit aufwendigen Silberstickereien auf lachsfarbenem Stoff und einer aus dem Franziskanerkloster Güssing stammenden barocken Lederkasel sowie einem Altar-Antependium aus der Rosalienkapelle Forchtenstein. Aus dem ehemaligen Kamaldulenserkloster Landsee sind Kanontafeln und silberne Kerzenleuchter zu bestaunen. Den Bogen zur Gegenwart spannt der Kölner Paramentenmacher Schmitt: Er präsentiert moderne Kaseln.
Was sind Paramente? Unter „Paramenten“ versteht man die in der Liturgie verwendeten Textilien. Abgeleitet wird das Wort vom Lateinischen „parare mentem“, das heißt „den Geist bereiten“ bzw. von „parare mensam“, „den Tisch bereiten“. Der Ursprung geht auf den mit Ehrfurcht gedeckten Tisch der Mahlfeiern der frühen Christen zurück. Später wird daraus das weiße Altartuch. Die frühesten Darstellungen von Paramenten sind aus dem 6. Jahrhundert bekannt.

Im Mittelalter erlebt die Paramentik ihren Höhepunkt. In den geistigen Zentren, den Klöstern, entstehen künstlerisch wertvolle Gewänder, Teppiche und Stickarbeiten. Aus einem Schreiben von Papst Innozenz III., der von 1198 bis 1216 regiert hat, wissen wir, dass der heute bekannte Farbkanon der liturgischen Farben Weiß, Rot, Grün und Violett bereits im 12. Jahrhundert voll ausgeprägt gewesen sein muss. Anwendung fanden aber auch die Farben Gelb, Braun, Blau, Grau und Rosa.

Stoffe sinnlich erfühlen. Im Diözesanmuseum werden auch nützliche Tipps im Umgang mit Stoffen vermittelt. Kindern und Schülern wird deren Vielfalt und kulturhistorischer Wert schmackhaft gemacht. Sie dürfen verschiedene Stoffe angreifen und liturgische Kleider anziehen. Zu sehen ist auch eine Kopie der Mariazeller Gnadenstatue in historischem Gewand.

Gewänder des Heils - Kirchliche Stoffkunst einst und jetzt 
17. Mai bis  6. Oktober 2012, Mi-Sa 10-13 u. 14-17 Uhr, So/Feiertag 13-17 Uhr
Eintritt: € 4,-; Familien: € 9,-
Diözesanmuseum Eisenstadt, Joseph Haydn-Gasse 31
Tel. 02682/777-235 oder 0676/880701017

Weitere Informationen …
Homepage des Diözesanmuseums …

Kalender - (zur Terminseite …)

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