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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Mittwoch, 11. Januar 2012

Viersprachiges Jahrbuch 2012 erschienen

Unter dem Titel "Gelebte Einheit in Vielfalt" soll Bedeutung der verschiedenen burgenländischen Volksgruppen zum Ausdruck gebracht werden



"Gelebte Einheit in Vielfalt" lautet der Titel des jetzt erschienenen Jahrbuchs der Diözese Eisenstadt. Es enthält erstmals auch einen ausführlichen Teil auf Kroatisch, Ungarisch und Romanes. Die Diözese Eisenstadt will damit ihre Vielfalt aufzeigen und allen Volksgruppen Wertschätzung und Unterstützung entgegenbringen. Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics bezeichnet diese Vielfalt in seinem Vorwort als eine "große Freude und ein Anliegen". Die viersprachige Publikation versteht sich laut Neo- Chefredakteur Franz Josef Rupprecht als "Lesebuch, Nachschlagewerk und spiritueller Impulsgeber".

Bischof Zsifkovics widmet sich in einem Beitrag der Heiligen Edith Stein. Die Präsidentin des Verbandes katholischer Publizisten, Gabriele Neuwirth, setzt sich mit der Heiligenverehrung auseinander. Die junge Burgenländerin Miriam Radatz berichtet von ihrem derzeitigen freiwilligen Einsatz in der Entwicklungshilfe in Mexiko.

Ein Teil des Jahrbuches ist dem Gedenken des im vergangenen Oktober verstorbenen orthodoxen Metropoliten von Austria, Michael Staikos, gewidmet. Der Superior von Mariazell, P. Karl Schauer, schreibt über die letzte Wallfahrt von Staikos nach Mariazell, wenige Tage vor seinem Tod. Pro Oriente-Pressesprecher Erich Leitenberger erzählt von einer gemeinsamen Fahrt mit Staikos nach Pressburg, nur wenige Tage vorher.

Emmerich Waha, Darsteller des Satans bei den Passionsspielen von St. Margarethen, präsentiert, was mit dem Erlös der Spiele passiert: 1,26 Millionen Euro wurden etwa an Priesterstudenten und Straßenkinder in Entwicklungsländern und Drogenabhängige in Österreich verteilt, die einen Neubeginn schaffen wollen.

Mit einem Stück Enthüllungsjournalismus rund um den Papstbesuch 1988 in Trausdorf wartet der Publizist Franz Hummer in seinem Beitrag auf. Er weist darauf hin, dass der Eiserne Vorhang, die befestigte Grenze zu Osteuropa, nicht erst zur "offiziellen Wende" in den Jahren 1989/90 fiel. Der Besuch von Papst Johannes Paul II. scharf an der Grenze zum damals kommunistischen Osten sowie das beharrliche Streben des ersten burgenländischen Diözesanbischofs Stephan László hätte für Zehntausende Menschen aus Ungarn, aber auch aus den damaligen Staaten Tschechoslowakei und Jugoslawien Reisefreiheit gebracht.

Ein 23 Seiten starker Teil spiegelt die Vielfalt der burgenländischen Volksgruppen wieder. Die Beiträge auf Kroatisch, Ungarisch und Romanes sind zumindest in Kurzform auch auf Deutsch wiedergegeben. Das beachtliche Bauprogramm der Diözese Eisenstadt wird in dem Beitrag "Bauen im Dienst der Seelsorge" vorgestellt. Eine reichlich bebilderte Chronik mit den wichtigsten Ereignissen des vergangenen Jahres rundet das Buch ab.

Zum Serviceteil des Buches zählt u.a. das Pfarr- und Dienststellenverzeichnis. Ein eigener Abschnitt gibt Rechenschaft über die Finanzen der Diözese Eisenstadt.

Das Burgenländische Jahrbuch kann zum Preis von sechs Euro über alle
Pfarrämter sowie im St. Martins-Verlag bezogen werden. Direkte
Bestellungen nimmt das Jahrbuch-Team im Eisenstädter Bischofshof
entgegen (Tel.: 02682/777-247).

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