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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Donnerstag, 19. Januar 2017

Höchste Anerkennung für Diözese Eisenstadt in Flüchtlingsfrage

© Chriusha (Хрюша) / CC-BY-SA-3.0
Mit einem eigenen Beitrag auf der englischsprachigen Website des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen würdigt die internationale Gemeinschaft die ablehnende Haltung des Eisenstädter Bischofs und "Flüchtlingsbischofs" der Österreichischen Bischofskonferenz gegenüber Grenzzäunen sowie die Leistungen der Kirche im Burgenland in der täglichen Integrationsarbeit.

New York / Genf / Eisenstadt – Als "Baumeister des Verständnisses, der menschliche Barrieren niederreißt", apostrophiert die Website der UN Refugee Agency, des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf, den Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics und widmet ihm und der von ihm initiierten Flüchtlingshilfe in der Diözese Eisenstadt ein großes Porträt.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Martin als "role model“: Podiumsdiskussion mit Bischof Zsifkovics

© Diözese Eisenstadt
Begegnung als Schlüsselwort der Dekanats-Kontakttage: Wortgottesfeier und Podiumsdiskussion mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, Günther Kroiss (Caritas Burgenland), Pfarrerin Ingrid Tschank, den Bürgermeistern Erich Goldenitsch und Markus Ulraum sowie Eva Maria Hackl vom Team "Tafel Österreich" in der "Hall of Legends" von Andaut

Auch mehr als 1.700 Jahre nach seiner Geburt lässt sich der heilige Martin als – durchwegs hochaktuelles – "role model" für eine christliche Grundhaltung eines Ethos der Barmherzigkeit und einer Solidargemeinschaft der Nächstenliebe ausbuchstabieren: Das versucht eine hochrangig besetzte Veranstaltung am Mittwoch, 25. Jänner 2017, ab 18 Uhr in der "Hall of Legends" des Weingutes Scheiblhofer in Andau aufzuzeigen. Das Pastoralamt der Diözese Eisenstadt und der Dekanatsrat des Dekanates Frauenkirchen laden im Rahmen der Dekanats-Kontakttage herzlich zu einer "Begegnungen" übertitelten Veranstaltung mit einer Wortgottesfeier, einer Podiumsdiskussion und anschließender Agape ein.

Montag, 16. Januar 2017

Einladung zum ökumenischen Gottesdienst am 18. Jänner 2017, 18:00 Uhr in Bad Tatzmannsdorf

Weiterbauen auf dem Fundament von Freundschaft und Respekt:
Bischof Zsifkovics und Superintendent Koch
(hier zuletzt in Rust im November des Vorjahres)
© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Gemeinsames Feiern und Gedenken als Zeichen und Voraussetzung immer stärker wachsenden Miteinanders der christlichen Konfessionen – Im Zentrum gegenseitige Vergebungsbitte für historische Schuld am jeweils anderen.

Anlässlich des Reformationsjubiläums in der Gebetswoche für die Einheit der Christen feiern die römisch-katholische Diözese Eisenstadt und die Evangelische Diözese Burgenland am 18. Jänner 2017 gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst. Die Feier, welcher der burgenländische Superintendent Manfred Koch und Eisenstadts Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics vorstehen werden, beginnt um 18.00 Uhr in der röm.-kath. Pfarrkirche in Bad Tatzmannsdorf, ihren Abschluss findet sie in der evangelischen Pfarrkirche des Ortes.

Bischof Zsifkovics am Welttag der Migranten und Flüchtlinge: Hilfsbereitschaft macht stark

Flüchtlingsbischof Ägidius Zsifkovics anlässlich des Welttages der Migranten und Flüchtlinge am 15. Jänner: "Am Thema Flucht und Migration hat Europa als Solidar- und Wertegemeinschaft, als Friedens- und Freiheitsprojekt seine große Nagelprobe"

Eisenstadt - „Hilfsbereitschaft und Empathie sind nicht Zeichen von Schwäche, sondern machen eine Gesellschaft als offene Solidar- und Wertegemeinschaft stark. Es gibt kein christliches Ethos ohne ein Ethos der Nächstenliebe und der Solidarität mit Menschen auf der Flucht": Das betont der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, innerhalb der Österreichischen Bischofskonferenz für die Agenden Flucht, Migration und Integration zuständig, anlässlich des Welttags der Migranten und Flüchtlinge am 15. Jänner 2017. Zugleich warnt der Bischof davor, zwei wesenhaft zusammengehörende Seiten gegeneinander auszuspielen: „Eine Haltung der Humanität gegenüber Flüchtlingen und die Wahrung der Grundbedürfnisse des Gemeinwohls sind keine Gegensätze. Genauso wenig wie das christliche Ja zur Liebe und das Bemühen um eine gerechte Gesellschaft als rechtssicherer Freiheitsraum, als Geltungsraum für Grundrechte Gegensätze bilden würden“, so der Bischof.

Freitag, 13. Januar 2017

Orden vor den Vorhang: Neue Broschüre leuchtet geistliche Zentren in der Diözese Eisenstadt aus

© Heinz Ebner
Publikation stellt sämtliche, in der Diözese Eisenstadt wirkende Ordensgemeinschaften vor und gewährt Überblicke über deren Geschichte und Spiritualität, über deren Klöster und Niederlassungen – Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics: "Die Präsenz der Orden ist ein Geschenk für uns alle" – Pater Lorenz Voith, Bischofsvikar für die Ordensgemeinschaften: "Charisma der Orden" als Bereicherung für die Diözese Eisenstadt

Eine neue Broschüre der Diözese Eisenstadt holt sämtliche, im Burgenland präsente und wirkende Ordensgemeinschaften in einer kompakten und übersichtlichen Zusammenschau vor den Vorhang: Darin werden Vielfalt, Charakteristika, spirituelle Grundsätze und Niederlassungen der 8 Männerorden und 10 Frauenorden in der Diözese Eisenstadt vorgestellt und so ein Überblick über die Ordenslandschaft im Burgenland geboten. Pater Lorenz Voith, Bischofsvikar für die Ordensgemeinschaften, Säkularinstitute und religiösen Gemeinschaften in der Diözese Eisenstadt, lud Vertreter sämtlicher Orden im Burgenland ein, die Spezifika ihrer Gemeinschaften prägnant zur Sprache zu bringen und bündelte die dargestellten Grundzüge zu einem Kompendium der diözesanweit vertretenen Orden und religiösen Gemeinschaften.

Ausschreibung "Pastoralassistentin/Pastoralassistenten"

Die Diözese Eisenstadt sucht eine(n) Pastoralassistentin/Pastoralassistenten für die Leitung der Seelsorgestelle am Pflegeheim St. Peter mit Wachkomastation und Mitarbeit in der Seelsorge am Landeskrankenhaus in Oberpullendorf

Ausschreibung: Sachbearbeiter/in für das Matrikenreferat

Die Diözese Eisenstadt sucht eine/n Sachbearbeiter/in für das Matrikenreferat im Bischöflichen Ordinariat

Dienstag, 10. Januar 2017

Kirchenstatistik: Entwicklung der Katholikenzahlen nahezu unverändert

© Hajo Rebers/PIXELIO (www.pixelio.de)
Zahl der Ein- und Austritte im Jahr 2016 nahezu identisch mit jener des Jahres 2015 - Bischof Zsifkovics: "Maßstab für Strahlkraft der Kirche liegt nicht im Rechnen und Messen von Anteilen, sondern im barmherzig-solidarischen Anteil der Anteillosen"

Eisenstadt - Mit Stichtag 1.1.2017 zählte die katholische Kirche im Burgenland 194.621 Katholikinnen und Katholiken. Damit liegt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung des Burgenlandes (gemäß dem von Statistik Burgenland für 1.1.2016 vorliegenden Bevölkerungsstand von 291.011) bei 66,88 Prozent. Zum Vergleichszeitpunkt 1.1.2016 waren es 196.226 Katholikinnen und Katholiken bzw. 67,42 Prozent. Damit bleibt die Zahl der Kirchenmitglieder bei einem Rückgang von rund 0,6 Prozent weitgehend stabil. Auch im Jahr zuvor betrug der Rückgang etwa 0,6 Prozent, sodass die Zahl der Austritte 2016 beinahe identisch ist mit jener des Jahres 2015.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Bischof Zsifkovics in TV-Weihnachtsmesse: Flüchtlingskrise als Lackmustest für humanes Europa

Das Nahost-Flüchtlingskind Jesus 2016:
Von der Krippe ins Flüchtlingsboot -
Installation des Künstlers Heinz Ebner © Dominik Orieschnig
Hochfest der Geburt Jesu im Eisenstädter Martinsdom von ORF und ZDF in gesamten deutschen Sprachraum übertragen – Flüchtlingskrise im Mittelpunkt der Weihnachtspredigt von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics: "Jesus 2016 ist auf einem Flüchtlingsboot unterwegs" 

Eisenstadt – Die Flüchtlingskrise ist der große Lackmustest für ein humanes Europa, die "Flüchtlingsboote im Mittelmeer sind der knallharte Check unseres Barmherzigkeitspegels": Das betonte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics in seiner Predigt zum Hochfest der Geburt Jesu am 25. Dezember 2016 im Eisenstädter Martinsdom, das von ORF und ZDF live in den deutschen Sprachraum und damit unmittelbar vor dem "Urbi et Orbi"-Segen von Papst Franziskus in Rom gesendet wurde. Die Flüchtlingskrise stand im Zentrum des Gottesdienstes unter dem Motto: "Jesus, der Retter ist da! Oder: Vom Flüchtlingsboot zum Rettungsboot". "Denn", so der Bischof, "im Zentrum des Christentums steht das Flüchtlingskind Jesus".

Freitag, 23. Dezember 2016

Katholische Jugend empfängt Friedenslicht aus Betlehem

© Diözese Eisenstadt
Friedenslicht kommt am 24. Dezember zur Lourdekapelle in Pamhagen

Das Friedenslicht aus Betlehem ist bereits im Burgenland angekommen und macht bis 24. Dezember an mehreren Stationen Halt. Am 24. Dezember selbst wird es von der Katholischen Jugend und Jungschar der Diözese Eisenstadt um 9 Uhr in der Lourdekapelle in Pamhagen in Empfang genommen. Den Anfang der Burgenlandreise des Friedenslichtes aus Betlehem machte am 22. Dezember Oberpullendorf, das Haus St. Franziskus der Österreichischen Jugendarbeiterbewegung in Güssing sowie Jennersdorf, wo das Licht zwischen 16.00 und 17.00 Uhr die Pfarrkirche erreicht.

Am 23. Dezember macht das Friedenslicht im Kulturpark Oberwart (10.00 bis 11.00 Uhr), am Hauptplatz von Stadtschlaining (13.00 bis 14.00 Uhr) und im Adventdorf von Neusiedl am See (17.00 bis 18.00 Uhr) Station, ehe es am 24. Dezember zwischen 7.00 und 8.00 Uhr zum Matterburger Hauptplatz kommt und schließlich von der Katholischen Jugend bei der Lourdekapelle in Pamhagen in Empfang genommen wird.

Die vom ORF Landesstudio Oberösterreich im Jahr 1986 erstmals ins Leben gerufene Aktion des Friedenslichtes aus Betlehem verbindet eine weihnachtliche Spendenaktion mit der Wanderschaft des Friedenssymbols, das alljährlich von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet wird und mehr als 25 Länder erreicht. Heuer findet die Aktion bereits zum 28. Mal statt, eingeleitet wurde sie mit einer ökumenischen Übergabefeier des aus Betlehem kommenden Friedenslichts, die unter dem Motto „Mutig und kreativ den Frieden gestalten“ Mitte Dezember in der syrisch-orthodoxen Pfarrkirche Mor-Ephrem im 10. Wiener Gemeindebezirk stattfand. Im Burgenland brennt das Friedenslicht auch im Funkhaus in Eisenstadt und kann von dort abgeholt werden.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Bischof Zsifkovics besucht österreichische KFOR-Soldaten im Kosovo

Minister Doskozil und Bischof Zsifkovics
bei der weihnachtlichen Begegnung mit
österreichischen KFOR-Soldaten
© BMLVS/HBF/Gunter PUSCH
Weihnachtsbesuch von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und Militärbischof Werner Freistetter mit einer hochrangigen, von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil angeführten Delegation beim österreichischen Kontingent der KFOR-Friedenstruppe im Kosovo

Priština - "Friede ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Errungenschaft, die aktiv gewahrt und gepflegt werden muss. Euer Einsatz für ein friedliches Miteinander gerade in einer von Spannungen und Konflikten so belasteten Region kann gar nicht hoch genug geschätzt und anerkannt werden. Danke für Euren Einsatz für den Frieden": Das betonte Bischof Ägidius Zsifkovics im Rahmen eines zweitägigen Weihnachtsbesuchs am Montag und Dienstag beim österreichischen Kontingent der KFOR-Friedenstruppe im Kosovo. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil führte die hochrangige Delegation an, die nach der Landung in Priština mit dem österreichischen KFOR-Kontingent zusammentraf und an einer gemeinsamen Weihnachtsfeier teilnahm. Der österreichische Militärbischof Werner Freistetter und Militärsuperintendent Karl-Reinhart Trauner nutzten die Reise, um den Soldatinnen und Soldaten weihnachtliche Grüße aus der Heimat zu überbringen.

Bildungswerk: Internationales Treffen zur Flüchtlingsarbeit

Aus der Diözese Eisenstadt nahmen Barbara Buchinger
und Bildungswerk-Leiter Johann Artner am
EU-Projekttreffen teil.
Diözese Eisenstadt am 1. EU-Projekttreffen zur pädagogischen Arbeit mit Flüchtlingen in München stark vertreten – Johann Artner vom Katholischen Bildungswerk Eisenstadt: "Bildung ist ein zentraler Schlüssel für die Integration und der internationale Austausch und die Vernetzung von Erfahrungen sind wiederum grundlegend für erfolgreiche Maßnahmen"

"Miteinander reden – voneinander lernen": Unter diesem Motto fand das 1. EU-Projekttreffen der Initiative "Educational work with refugees" und damit zur pädagogischen Arbeit mit Flüchtlingen in München statt. Insgesamt 14 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und Schweden aus unterschiedlichen Einrichtungen der Erwachsenenbildung folgten der Einladung des Münchner Bildungswerks. Stark vertreten war die Diözese Eisenstadt: Johann Artner, der Leiter des diözesanen Katholischen Bildungswerks, nahm ebenso teil wie Barbara Buchinger vom Haus St. Stephan in Oberpullendorf. Aus Österreich brachte sich zudem Hans Rapp vom Katholischen Bildungswerk Vorarlberg ein.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Neuer kroatischer Außenminister: 1. Österreichbesuch führt zu Bischof Zsifkovics

Musik über Grenzen hinweg:
Bischof Zsifkovics, Außenminister Stier
und der Chor "Pax et bonum" © Diözese Eisenstadt/ Gollubits
Sehr herzliches und freundschaftliches Treffen am Sonntag zwischen Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und dem seit 20. Oktober 2016 im Amt befindlichen neuen kroatischen Vize-Premier und Außenminister Davor Stier im Rahmen eines Weihnachtskonzertes des grenzüberschreitenden Chores "Pax et bonum" mit Burgenlandkroaten aus drei Ländern und vier Diözesen - Der vom Bischof initiierte Chor als "starkes Symbol für Europa"

Nikitsch - Seine erste internationale Amtshandlung und zugleich sein erster Besuch in Österreich als neuer Außenminister und Vize-Premier von Kroatien führte Davor Stier zu Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, ehe er daran anschließend nach Wien weiterreiste und dort mit Österreichs designiertem Bundespräsidenten Alexander van der Bellen und Außenminister Sebastian Kurz zusammentraf: Die sehr herzliche und freundschaftliche Begegnung zwischen Außenminister Stier und Bischof Zsifkovics fand im Rahmen eines Weihnachtskonzerts am Sonntag in der Pfarrkirche der burgenländischen Gemeinde Nikitsch (Bezirk Oberpullendorf) statt. "Dieser Chor ist ein wunderbares und starkes Symbol für Europa, das durch das Miteinander der Menschen Wirklichkeit wird. Es ist ein historischer Tag, dass hier Burgenlandkroaten aus drei Ländern und vier Diözesen in der Pflege der gemeinsamen Kultur und des Brauchtums grenzüberschreitend und mit viel Leidenschaft Musik machen", würdigte Außenminister Stier das von Bischof Zsifkovics initiierte Projekt.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

ORF und ZDF übertragen Hochfest der Geburt Jesu aus Eisenstadt in den gesamten deutschen Sprachraum

© Diözese Eisenstadt/Walter Fikisz
Hochamt mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am 25. Dezember 2016 um 10:45 Uhr von öffentlichen Rundfunkanstalten Österreichs und Deutschlands live gesendet – Unmittelbar daran schließt die Schaltung nach Rom mit dem "Urbi et Orbi"-Segen von Papst Franziskus an

Eisenstadt – ORF und ZDF übertragen das Hochfest der Geburt Jesu am 25. Dezember 2016 um 10:45 Uhr live aus dem Eisenstädter Martinsdom. Damit erreicht die hl. Messe ein Millionenpublikum im deutschen Sprachraum. Dem Hochfest steht Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics vor, als Konzelebranten sind Generalvikar Martin Korpitsch, Domprobst Hubert A. Wieder, Dompfarrer Pater Erich Bernhard sowie die Bischofsvikare László Pal, Stefan Vukits, Karl Schauer und Lorenz Voith eingeladen. Auf die Übertragung des Gottesdienstes im Eisenstädter Martinsdom folgt unmittelbar die Schaltung nach Rom, wo Papst Franziskus den Segen "Urbi et Orbi" verkünden wird. Ein wesentlicher Grund für die in den deutschen Sprachraum ausgestrahlte Fernsehübertragung des Hochfestes aus dem Eisenstädter Martinsdom ist das Jubiläumsjahr "1700 Jahre hl. Martin".

Montag, 5. Dezember 2016

Diözese Eisenstadt gedenkt des verstorbenen Bischofs Vattackuzhy der indischen Partnerdiözese


Der emeritierte Bischof Mathew Vattackuzhy der indischen Partnerdiözese Kanjirapally blieb zeit seines Lebens dem Burgenland eng verbunden und war maßgeblicher Initiator des Priesteraustausches zwischen Eisenstadt und seiner indischen Diözese – Bischof Ägidius Zsifkovics und Pfarrer Karl Hirtenfelder würdigen den Verstorbenen als großen Brückenbauer, Partner und Freund

"Sein ganzes, dem christlichen Glauben, Verkündigen und Handeln gewidmetes Leben stand im Einklang und auf dem Fundament seines Mottos als Bischof: ‚Dienen in Liebe’. Mit Altbischof Mathew Vattackuzhy verliert die Diözese einen engen Partner und Freund", würdigt Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics den Verstorbenen. Unter großer Anteilnahme fand am Freitag in der Hauskapelle "St. Josef" des Bischofshofes ein Gedenkgottesdienst mit Bischof Zsifkovics für den verstorbenen emeritierten Diözesanbischof Mathew Vattackuzhy von der indischen Partnerdiözese Kanjirapally statt. Zahlreiche, auch und gerade aus Indien stammende und in der Diözese Eisenstadt wirkende Priester und Ordensschwestern nahmen an dem Requiem teil.

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