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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Montag, 5. Dezember 2016

Diözese Eisenstadt gedenkt des verstorbenen Bischofs Vattackuzhy der indischen Partnerdiözese


Der emeritierte Bischof Mathew Vattackuzhy der indischen Partnerdiözese Kanjirapally blieb zeit seines Lebens dem Burgenland eng verbunden und war maßgeblicher Initiator des Priesteraustausches zwischen Eisenstadt und seiner indischen Diözese – Bischof Ägidius Zsifkovics und Pfarrer Karl Hirtenfelder würdigen den Verstorbenen als großen Brückenbauer, Partner und Freund

"Sein ganzes, dem christlichen Glauben, Verkündigen und Handeln gewidmetes Leben stand im Einklang und auf dem Fundament seines Mottos als Bischof: ‚Dienen in Liebe’. Mit Altbischof Mathew Vattackuzhy verliert die Diözese einen engen Partner und Freund", würdigt Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics den Verstorbenen. Unter großer Anteilnahme fand am Freitag in der Hauskapelle "St. Josef" des Bischofshofes ein Gedenkgottesdienst mit Bischof Zsifkovics für den verstorbenen emeritierten Diözesanbischof Mathew Vattackuzhy von der indischen Partnerdiözese Kanjirapally statt. Zahlreiche, auch und gerade aus Indien stammende und in der Diözese Eisenstadt wirkende Priester und Ordensschwestern nahmen an dem Requiem teil.

"Worldwide Candle Lighting®"

Foto: Logo Worldwide Candle Lighting
Das Weltweite Kerzenleuchten (Internationales Worldwide Candle Lighting®) findet jährlich am zweiten Sonntag des Monats Dezember statt und hat sich in seiner jungen Geschichte bereits als Weltgedenktag der Kinder etabliert. An diesem Tag gedenken Angehörige in der ganzen Welt ihrer verstorbenen Kinder, Enkel und Geschwister. Zahlreiche Institutionen und Vereine laden zu gemeinsamen Gedenkfeiern ein.

Die Idee geht auf eine Vereinigung verwaister Eltern und ihrer Angehörigen in den USA, den "Compassionate Friends" zurück, die diese Initiative 1996 ins Leben riefen.

Mittwoch, 30. November 2016

Burgenländischer Architekturpreis für Neugestaltung der Kirche in Neuhaus

© Baukultur Burgenland
Jury des renommierten Architekturpreises des Landes Burgenland würdigt die herausragende, "weit über die bauliche Instandsetzung und Erhaltung hinausgehende" Sanierung der Kirche, die als "Ort der Andacht und Begegnung" das "Erleben der Natur in den Farben der Jahreszeiten" akzentuiere und räumlich gestalte

Hohe Auszeichnung für die Neugestaltung der Kirche Neuhaus in der Wart: Die eindrucksvolle Erneuerung des Gotteshauses in der Katastralgemeinde von Mischendorf im Südburgenland (Bezirk Oberwart) erhielt den alle zwei Jahre verliehenen Architekturpreis des Landes Burgenland. Die fünfköpfige Expertenjury, bestehend aus den renommierten Architekten und Architekturlehrenden Anrás Pálffy, Andreas Cukrowicz, Christine Horner, Albert Kirchengast und Wolfgang Wallner, entschied, drei Projekte in gleichrangiger Wertigkeit die bedeutendste Architekturauszeichnung des Landes zuzuerkennen: Gemeinsam mit der Revitalisierung eines alten Bauernhauses in Klingenbach und dem Bau des Hauses G in Buchschachen wurde die von der Grazer Architektin Doris Dockner neu gestaltete Kirche Neuhaus prämiert.

Weihnachten feiern: Broschüre "Friede auf Erden" gibt Tipps

Katholische Aktion der Diözese Eisenstadt bietet Wegweiser zur Feiergestaltung für den Heiligen Abend an, zusammengestellt von der Katholischen Jugend und Jungschar

"Dort wo die Menschen das Miteinander und Füreinander pflegen, kann sich Frieden entfalten": Mit diesem Grundgedanken gibt Stephan Renner, Präsident der Katholischen Aktion (KA) der Diözese Eisenstadt zugleich das zentrale Motiv für die Feierbroschüre "Friede auf Erden. Feier am Heiligen Abend“ der burgenländischen KA vor. Mit zahlreichen Tipps, Vorschlägen und praktischen Gestaltungselementen beinhaltet die Broschüre der KA, erarbeitet von der Katholischen Jugend und der Jungschar der Diözese, eine Fülle an Ideen, die Weihnachten zu einem besonderen Fest des Friedens, des Miteinanders und Füreinanders werden lassen.

Freitag, 25. November 2016

"Fairer Nikolaus" unterstützt Gesundheitszentrum einer Tirolerin in Kenia

© Katholische Männerbewegung
Aktion "Sei so frei" als entwicklungspolitische Initiative der Katholischen Männerbewegung (KMB) unterstützt hilfsbedürftige Kinder in Lateinamerika und Afrika – Im Zentrum steht der "Stern der Hoffnung in Kenia" der Zillertalerin und Romero-Preisträgerin Maria Schiestl

Süßes schenken und Gutes tun: "Sei so frei", die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, initiiert auch in diesem Jahr zum Fest des hl. Nikolaus ein besonderes "Geschenk mit Sinn". Mit fair gehandelter Bio-Nikolaus-Schokolade soll die schöne Tradition des Schenkens mit der zentralen Botschaft des Nikolaus in Verbindung gebracht werden: "Jede und jeder kann die Welt ein Stück weit gerechter machen, wir alle können mit den Armen teilen – wie es bereits der hl. Nikolaus getan und vorgelebt hat", so die Katholische Männerbewegung.

"Daktari Maria" leitet "Stern der Hoffnung in Kenia"
Der Reinerlös aus der Aktion "Sei so frei" mit der Nikolaus-Schokolade kommt dem Gesundheits- und Bildungszentrum "Stern der Hoffnung in Kenia" der diesjährigen Romero-Preisträgerin Maria Schiestl zugute. Die gebürtige Zillertalerin Schiestl wuchs auf einem kleinen Bauernhof mit sieben Geschwistern auf, den Wunschtraum, Medizin zu studieren, musste sie zunächst aufschieben. Sie ließ sich jedoch nicht beirren, begann als Hauptschullehrerin mit 38 Jahren noch ein Medizinstudium und ging nach dem erfolgreichen Abschluss im Jahr 2005 für den Österreichischen Entwicklungsdienst nach Kenia, wo sie die Leitung einer gänzlich abgelegenen Krankenstation in Loita übernahm. Die "Daktari Maria" genannte Zillertalerin leistet seitdem großartige ärztliche Hilfe für die lokale Massai-Bevölkerung und organisiert für sie die einzige Gesundheits- und Bildungseinrichtung im Umkreis vieler Kilometer.
Die Nikolaus-Schokolade kann im Büro der Katholischen Männerbewegung der Diözese Eisenstadt bestellt werden:
T: 02682/777-280
E: KMB@martinus.at




Montag, 21. November 2016

Symposium in Eisenstadt: Engagement von Laienchristen

© Diözese Eisenstadt/Gossmann
Kurienbischof Josef Clemens hielt Hauptvortrag bei Symposium "50 Jahre Laienapostolat" im Rahmen der Bischof-Laszlo-Preisverleihung im Eisenstädter „Haus der Begegnung“ – Bischof Clemens: Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Amtsträgern und Laien erforderlich – Bischof Zsifkovics: Neuer Pastoraler Weg baut auf selbstbewusste, engagierte Laien

Alle getauften Christen, Laien wie Geweihte, hätte die gemeinsame Verpflichtung zur Weitergabe der Frohen Botschaft. Es brauche etwa viel mehr Christen, die sich in Ehe und Familie, Beruf und Freizeit für die Verkündigung des Glaubens einsetzen. Das betonte Bischof Josef Clemens, langjähriger Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien, im Rahmen eines Symposiums "50 Jahre Laienapostolat" im Eisenstädter Haus der Begegnung. Im Rahmen des Symposiums der "Bischof DDr. Stefan László-Gesellschaft" wurden auch die diesjährigen Bischof-László-Preise an Nachwuchswissenschaftler vergeben, die sich mit dem Zusammenleben der Völker in Mitteleuropa, der Geschichte des Raumes des heutigen Burgenlandes sowie dem Wirken und Werden laienapostolischer Gruppen befassen.

Dienstag, 15. November 2016

"Bischof DDr. Stefan László-Preis" für Arbeit zur ökumenischen Sozialethik

Die "Bischof DDr.-Stefan László-Gesellschaft" vergibt am Samstag im Eisenstädter Haus der Begegnung die renommierten Preise - den Hauptpreis sowie zwei Anerkennungs- und einen Förderpreis – im Rahmen eines hochkarätig besetzten Symposiums mit u.a. Bischof Josef Clemens, langjähriger Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien in Rom

Das Jubiläum "50 Jahre Laienapostolat in der katholischen Kirche" bildet zugleich den Anlass als auch den Themenrahmen für ein hochkarätig besetztes Symposium der "Bischof DD. Stefan László-Gesellschaft" in der Reihe "Christ sein im Donauraum", das am Samstag, 19. November 2016, im Haus der Begegnung in Eisenstadt stattfinden wird. Im Rahmen des Symposiums werden zudem die "Bischof DDr. Stefan László-Preise 2016" überreicht.

Montag, 14. November 2016

Großes Martinsfest: Feierlicher Höhepunkt des Martinsjahres

Kardinal Peter Erdö, die Österreichische Bischofskonferenz
und eine Reihe weiterer Bischöfe im Martinsdom.
© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Pontifikalamt mit dem Erzbischof von Budapest und Primas von Ungarn, Kardinal Erdö, der Österreichischen Bischofskonferenz, einer Vielzahl von Bischöfen aus den Nachbarländern und den Spitzen des öffentlichen Lebens im Burgenland im Martinsdom – Bischof Zsifkovics: "Europa kann ohne das christliche Wagnis nicht auskommen"

Das Jubiläumsjahr "1.700 Jahre hl. Martin" erreichte am Freitag mit dem großen Martinsfest seinen würdevollen Höhepunkt: Am Vormittag fand im Martinsdom das feierliche Pontifikalamt mit Hauptzelebrant Kardinal Peter Erdö, Erzbischof von Budapest und Primas von Ungarn, sowie mit der Österreichischen Bischofskonferenz statt. Insgesamt nahmen an die 30 Bischöfe, eine Vielzahl hochrangiger Würdenträger aus dem kirchlichen und öffentlichen Leben an der Feier teil. Und auch am Nachmittag stand der Festvortrag "Die Welt braucht mehr Martinus" von Diözesanbischof Alois Schwarz von der Diözese Gurk-Klagenfurt ganz im Zeichen des burgenländischen Diözesan- und Landespatrons, des hl. Martin als großen europäischen Heiligen.

Mittwoch, 9. November 2016

Bischofskonferenz in Eisenstadt: Starke Zeichen für die Ökumene


Die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz
vor der Haydnkirche in Eisenstadt
© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Bischof Zsifkovics zu Beginn der in Eisenstadt tagenden Herbstvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz: "Nicht Spaltung, sondern Begegnung aus der Kraft des Evangeliums" müsse die Zukunftsperspektive sein – Kardinal Schönborn und der evangelische Bischof Michael Bünker betonten das ökumenische Miteinander und appellierten für eine bundesweite Lösung bei der Mindestsicherung bzw. warnten vor Entsolidarisierung auf Kosten der Armen


Ganz im Zeichen der Ökumene steht die am Montag eröffnete Herbstvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz, die aktuell in Eisenstadt tagt. Am Dienstag fand in Rust ein ökumenischer Gottesdienst statt, gemeinsam abgehalten von der Bischofskonferenz, der Kirchenleitung der evangelischen Kirchen A.B. und H.B. und der evangelisch-methodistischen Kirche. Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics begrüßte Kardinal Christoph Schönborn, den evangelischen Bischof Michael Bünker, alle Gläubigen und Vertreter des öffentlichen Lebens sowie ausdrücklich und mehrsprachig – auch auf Kroatisch, Ungarisch und Romanes – die Vertreter der Volksgruppen. "Nicht Spaltung, sondern Begegnung und eine Einheit aus der Kraft des Evangeliums im glaubhaften christlichen Zeugnis müssen unsere Zukunftsperspektiven sein", so Bischof Zsifkovics am Beginn des ökumenischen Gottesdienstes.

Montag, 7. November 2016

Bischof Zsifkovics zelebriert Martinifeier im Wiener Stephansdom

Bischof Ägidius Zsifkovics feiert mit zahlreichen Priestern,
Diakonen und Gläubigen Martini im Stephansdom
© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
"Tag des Burgenlandes" am Sonntag in Wien mit großem Pontifikalamt im Dom, einem Platzkonzert am Stephansplatz, eigenen burgenlandspezifischen Führungen im Stephansdom und dem Tag der offenen Tür im Burgenländischen Priesterseminar – Bischof Zsifkovics: Spiritualität, Solidarität und Barmherzigkeit als Grundbausteine für Martinstaten, die auch Landeshauptmann Niessl hervorhob

Gemeinsam mit einer Vielzahl von Gläubigen und in Anwesenheit der Burgenländischen Landesregierung mit u.a. Landeshauptmann Hans Niessl, Vertretern der Bundes- und Landespolitik sowie zahlreicher Priester und Diakone aus dem Burgenland zelebrierte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am Sonntag die Martinifeier im Wiener Stephansdom. Das "Martinsfest des Burgenlandes" im Rahmen des großen Jubiläumsjahres zum 1.700. Geburtstag des heiligen Martin wurde zudem in Radio Klassik gesendet und das Pontifikalamt im Dom live auf Screens übertragen. "Wer mit offenen Augen den Stephansdom betrachtet, der eine Vielzahl von Bezügen zum Burgenland aufweist, der erhält Antworten auf die großen Fragen der Menschen, die uns alle betreffen und widerfahren: Wohin komme ich – Wohin gehe ich – Was ist der Sinn meines Lebens?", so Bischof Zsifkovics in seiner Predigt im Wiener Stephansdom.

Freitag, 4. November 2016

Eisenstädter Bischofsvikar P. Voith bei großer Ordenskonferenz in Rom: "Orden stellen sich Herausforderungen der Zeit"

Die Vertreter aus Österreich (v.l.n.r.):
P. Antonio Sagardoy OCD (Diözese Gurk-Klagenfurt),
P. Pius Maurer OCist. (Delegat D. St. Pölten),
Kardinal J. Braz de Aviz, P. Lorenz Voith CSsR (Diözese Eisenstadt),
P. Michael Zacherl SJ (ED Wien). © Diözese Eisenstadt
Internationale Tagung mit 250 Bischofsvikaren und Delegaten für das Geweihte Leben, darunter P. Lorenz Voith von der Diözese Eisenstadt, in Rom über Herausforderungen im Bereich des Ordenslebens, etwa bei der künftigen Zusammenlegung kontemplativer Frauenorden - Diözesanbischof Zsifkovics: Orden als "wesentliche spirituelle Leuchttürme" auf dem Neuen Pastoralen Weg der Diözese Eisenstadt

250 Bischofsvikare und Delegaten für das Geweihte Leben – darunter zahlreiche Bischöfe – aus allen Teilen der Welt kamen zu einer internationalen Konferenz der vatikanischen Kongregation für das Geweihte Leben zusammen. Auch Pater Lorenz Voith, Bischofsvikar für die Orden in der Diözese Eisenstadt, nahm an der hochkarätig besetzten Tagung teil: "Mit dieser erstmals stattgefundenen Tagung stellen sich die Orden den Herausforderungen der Zeit. Die Konferenz soll künftig alle zwei bis drei Jahre organisiert werden. Hier wurde ein Stück Weltkirche wieder erlebbar", so der Eisenstädter Bischofsvikar, der die persönliche Begegnung mit Papst Franziskus als einen der Höhepunkte neben der Tagung nannte. Geleitet wurde die Konferenz vom Präfekten der Kongregation Jose Kardinal Joao Braz de Aviz sowie vom Sekretär der Kongregation, Erzbischof Jose Rodriguez Carballo OFM.

Allerheiligen: Bischof Zsifkovics würdigt Mutter Teresa

Mutter Teresa als "Einladung an uns", Spiritualität (wieder) zu entdecken, die "Armut um uns" mit offenen Augen und Herzen zu sehen und Menschen in Not unabhängig von Herkunft, Sprache, Kultur und Religion zu helfen

"Mutter Teresa ist uns Vorbild und wichtige Wegweiserin in dieser herausfordernden Zeit zu Gott. Weil sie 1982 auch unsere Diözese in Jennersdorf besucht hat, ist sie uns besonders nahe", erinnert Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zu Allerheiligen im Martinsdom an die erst kürzlich heiliggesprochene Mutter Teresa von Kalkutta. Allerheiligen erinnere an Menschen wie Mutter Teresa, die "dem Ruf Jesu gefolgt ist, die Seligpreisungen des Evangeliums zum Maßstab ihres Lebens gemacht und die Werke der Barmherzigkeit gelebt hat", so der Bischof.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Generalvikar Martin Korpitsch erhält Ehrenring von Eisenstadt

© Magistrat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt
Hohe Auszeichnung für den Generalvikar der Diözese Eisenstadt für dessen langjähriges und unermüdliches Engagement – Bürgermeister Thomas Steiner: "Er kennt die Stadt und seine Menschen. Sein Wirken reicht tief in alle Bereiche des Zusammenlebens unserer Stadt hinein"

Generalvikar Martin Korpitsch wurde im Rahmen einer Festsitzung der Ehrenring der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt verliehen. Bürgermeister Thomas Steiner sowie die Vizebürgermeister Josef Mayer und Günter Kovacs würdigten Korpitsch für dessen langjähriges, unermüdliches Engagement als Pfarrer und Seelsorger in Eisenstadt. Der einstimmige Beschluss für die Verleihung des Ehrenrings an den Generalvikar wurde in der Gemeinderatssitzung am 23. Mai 2016 gefasst.

Bischof Zsifkovics am Nationalfeiertag: Land soll Ort der Humanität bleiben


© Diözese Eisenstadt/Gollubits
Eisenstädter Diözesanbischof in der Basilika von Mariazell: "Kirche muss den Menschen helfen, Grenzen zu überwinden und Zeichen der Versöhnung zu setzen" – Nicht ideologische Konstrukte und Führer-Figuren, sondern die Botschaft der Versöhnung verbinde Völker und stifte Zukunft

"Die Botschaft von Mariazell ist jene der Versöhnung und des Verbindenden. Durch sie wird unser Land zu dem, was es auch morgen sein soll: ein Ort der Humanität und der Würde": Das betonte der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics im Rahmen des Festgottesdienstes am Nationalfeiertag in der Basilika von Mariazell vor zahlreichen Pilgerinnen und Pilgern. Mariazell sei ein "Ort großer völkerverbindender Ereignisse", wegweisend für das Bauen von "Brücken der Verständigung" und für Europa.

Bischof Zsifkovics in Prag: Verneigung vor Opfern des Totalitarismus

Der Prager Erzbischof Kardinal Dominik Duka (Bildmitte)
 zelebriert mit Bischof Zsifkovics die Festmesse.
 © Diözese Eisenstadt/Gollubits
Eisenstädter Diözesanbischof als Konzelebrant eines Gedenkgottesdienstes für den 1975 verstorbenen ungarischen Erzbischof, Kardinal József Mindszenty, der zur Symbolfigur für den Widerstand gegen das stalinistische Terrorregime in Ungarn wurde

"Erinnern hat immer mit der Würde der Opfer der Geschichte, mit der Würdigung jener zu tun, die selbst im Einsatz für ein menschenwürdiges Dasein diskriminiert, verfolgt und unterdrückt wurden, ja mitunter ihr Leben ließen. Das Erinnern an den ungarischen Volksaufstand von 1956 im Kampf für Demokratie und Freiheit soll ein Akt der Verneigung vor den Opfern des Totalitarismus, des stalinistischen Kommunismus ebenso wie des Faschismus, sein": Das sagte der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, der in Prag an einem Gedenkgottesdienst für den 1975 verstorbenen ungarischen Erzbischof, Kardinal József Mindszenty, teilnahm.

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