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Diözese Eisenstadt - Aktuell

Mittwoch, 17. August 2016

Neue Mittelroute des europäischen Martinusweges wird eröffnet

Künstlerin Astrid J. Eiching hat den Martinsmantel,
der auf die Reise geschickt wird, kreiert.
© Diözese Rottenburg-Stuttgart
Ein entlang der Route – ausgehend von Szombathely, dem Geburtsort Martins bis letztlich nach Tours in Frankreich – getragener "Martinsmantel" macht vom 4. bis 10. September in der Diözese Eisenstadt Station und lädt ein, die Pilgerreise des Martinssymbols ein Stück weit zu begleiten

Anfang September wird die neue Mittelroute des europäischen Martinusweges eröffnet: Ausgehend von Szombathely, dem Geburtsort des vor 1700 Jahren geborenen heiligen Martin, wird ein stilisierter Martinsmantel entlang der Route durch alle Diözesen der neuen Mittelroute getragen und schließlich am 11. November an der Grabstätte des Heiligen, in Tours in Frankreich, ankommen. Vom 4. bis 10. September macht der Martinsmantel Station in der Diözese Eisenstadt. "Wir laden alle Gläubigen der Diözese herzlich ein, den Martinsmantel entlang des Weges – auch wenn es nur ein Stück ist – zu begleiten", so Johann Artner vom Katholischen Bildungswerk der Diözese Eisenstadt.

Bischof Zsifkovics am Martinsgrab in Tours: "Hinausgehen aus Komfortzonen"

Basilika St. Martin in Tours
© Stevens Frémont - ADT Touraine
Diözesane Pilgerreise vom 16. bis 20. August mit Bischof Ägidius J. Zsifkovics nach Frankreich mit Besuch der Lebens- und Wirkstätten des heiligen Martin – "Die Erbmasse und Aktualität dieses Heiligen ist unermesslich und zeigt deutlich: nachhaltiges gesellschaftliches Engagement ist nur aus einer inneren, spirituellen Kraftkammer heraus zu erfüllen"


Das Vermächtnis des heiligen Martin von Tours, dessen 1700sten Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, beinhaltet eine "schier unermessliche Erbmasse von nicht zu überbietender Aktualität, und das ganz ohne jede Erbschaftssteuer": Darauf verwies der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics in seiner Predigt am Mittwoch am Grab des Martinus in der Kathedrale von Tours, die eine burgenländische Pilgergruppe gemeinsam mit dem Bischof im Zuge der diesjährigen diözesanen Pilgerreise auf den Spuren des Diözesan- und Landespatrons in Frankreich besuchte. "Das Vermächtnis des heiligen Martin ermutigt gerade uns Heutige, aus unseren eigenen, komfortabel eingerichteten Komfortzonen hinauszutreten und entschieden im Geist des Evangeliums Stellung zu beziehen."

Dienstag, 16. August 2016

Bischof Zsifkovics: Maria als das "Navi" auf dem Weg zum Ziel

© Wanke
Weil sie "Wegweiserin für den Sinngrund des Lebens", zugleich "Seismograph für mögliche Abwege" und ermutigende "Stimme zur Umkehr" sei, ist Maria im christlichen Unterwegssein eine Art Navigationssystem, "das uns immer wieder an unser Ziel erinnert", so Bischof Ägidius Zsifkovics am Großfrauentag in der Basilika Frauenkirchen

Mit einem anschaulichen, lebensweltlichen Bild unterstrich der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am Großfrauentag am Montag in der Basilika Frauenkirchen die Bedeutung Marias für den christlichen Glauben und ein christliches Unterwegssein: "Maria ist es, die uns wie das Navi im hektischen Alltag des Lebens immer wieder an unser Ziel erinnert, an unsere große Bestimmung von Gott her", so der Bischof. So wie ein Navigationssystem aus dem modernen, mobilen Leben kaum wegzudenken ist, so ist auch die wegweisende, Orientierung stiftende und Hoffnung schenkende Funktion Marias für den christlichen Lebensvollzug unverzichtbar.

Dienstag, 9. August 2016

Katholisches Bildungswerk entdeckt den hohen Norden

© Johann Weinreich
Bildungsreise mit 51 Teilnehmern, darunter Pastoralamtsdirektor Michael Wüger als Reiseleiter, führte in Norwegens Wunderwelt der Fjorde, pittoreske Berglandschaften und zu atemberaubenden Wasserfällen

Die diesjährigen Studienreise des Katholischen Bildungswerks der Diözese Eisenstadt nahm Anfang August den hohen Norden ins Visier: Die 51 Teilnehmer, darunter Pastoralamtsdirektor Michael Wüger als Reisebegleiter, bereisten eine Woche lang Norwegen und tauchten in die Wunderwelt der Fjorde ein, erlebten malerische Landschaften und die staunenswerte Kraft des Wasser.

Montag, 1. August 2016

Weltjugendtag für Bischof Zsifkovics "Inspirationsquelle der Begeisterung"

"Keine Angst vor Barmherzigkeit" ist für Bischof Ägidius Zsifkovics die ermutigende, motivierende Botschaft aus Krakau an die Welt

"Diese Begeisterungsfähigkeit, die im Glauben wohnt und am Weltjugendtag mit seinen hunderttausenden Menschen aus aller Welt lebendig wurde, hat etwas ungeheuer Ermutigendes. Lassen wir uns von diesem Geist des Aufbruchs, zu dem uns alle Papst Franziskus motiviert, inspirieren, der die Grundlage sein kann für eine neue Form des menschlichen Miteinanders in Europa und der Welt", ist Bischof Ägidius J. Zsifkovics mit Blick auf den Weltjugendtag in Krakau überzeugt. Einmal mehr zeige der gelebte Glaube seine Menschen, Kulturen, Völker verbindende Kraft, in der Einheit und Vielfalt, ein solidarisches Füreinander und das Freimachende für die Singularität jeder und jedes einzelnen nicht Gegensätze seien, sondern sich wechselseitig befruchten.

Dienstag, 19. Juli 2016

Burgenländische Gemeinschaft feiert 60. Geburtstag mit Bischof Zsifkovics

© Diözese Eisenstadt/Gollubits
Bischof Ägidius Zsifkovics erinnerte in der Festmesse zum 60-Jahr-Jubiläum der Burgenländischen Gemeinschaft als Brückenbauer zwischen den Auslandsburgenländern und ihrer alten Heimat an die Bedeutung des Glaubens für eine zuversichtliche, offene Annahme von Neuem – „Auch die ausgewanderten Burgenländer haben die Hilfe vieler barmherziger Samariter gebraucht und sind vielen Menschen selbst zu barmherzigen Samaritern geworden“, so der Bischof, der darin eine zentrale Botschaft für unseren Umgang mit Flüchtlingen und Verfolgten sieht.

Einen sehr herzlichen Empfang bereitete die Diözese Eisenstadt der Burgenländischen Gemeinschaft, die kürzlich ihren 60. Geburtstag mit einer von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zelebrierten Festmesse in Güssing beging. Als „Brücke zwischen der alten und der neuen Heimat, zwischen dem Burgenland und Amerika“ seien drei Grundpfeiler entscheidend für Identität, Erfolg und Zusammengehörigkeit der in die USA ausgewanderten Burgenländerinnen und Burgenländer und der 1956 gegründeten Burgenländischen Gemeinschaft, deren Hauptaufgabe in der Pflege, Förderung und Vertiefung der Heimatverbundenheit der Landsleute liegt: „Was die Auswanderer von der alten in die neue Heimat mitgenommen haben und sie auszeichnete, war erstens ein tiefer Glaube, zweitens ihre Kultur und Sprache und zudem fleißige Hände“, so Bischof Zsifkovics, zu den Vertreteren der Burgenländischen Gemeinschaft mit Präsident Walter Dujmovits an der Spitze.

Montag, 18. Juli 2016

Christophorus-Aktion: Maultiere für Frauen in Haiti

© MIVA
Katholisches Hilfswerk MIVA bittet zum Christophorus-Sonntag am 24. Juli um einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer und unterstützt mit der diesjährigen Aktion Frauen in Haiti

Um einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer bittet die österreichische Misions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) bei ihrer Spendenaktion zum Christophorus-Sonntag am 24. Juli 2016. Das Hilfswerk der katholischen Kirche finanziert Fahrzeuge für Mission und Entwicklung – vor allem Geländewagen, die sich auch unter schwierigen Bedingungen bewähren. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht allerdings kein motobetriebenes, sondern ein "tierisches" Projekt: Mit den Einnahmen werden Kleinbäuerinnen im Süden Haitis durch den Ankauf von Maultieren unterstützt.

Freitag, 15. Juli 2016

Terror in Nizza: Europabischof Zsifkovics tief erschüttert

"Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern, ihren Familien und Angehörigen" - Dem Terror als "Gipfel der Menschenverachtung und Gottlosigkeit" wird es "nicht gelingen, den Glauben an das Leben, das Lebenswerte und die Liebe zu brechen"

Tief erschüttert von dem verheerenden Terroranschlag in Nizza, wo am französischen Nationalfeiertag der Fahrer eines Lkw in eine schutzlose Menschenmenge raste und mindestens 84 Menschen tötete, zeigte sich Österreichs Europabischof Ägidius J. Zsifkovics: „Ich bin zutiefst schockiert, fassungslos und unsagbar traurig angesichts dieser schrecklichen Tat. Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern, ihren Familien und Angehörigen.“ In diesen Stunden des Entsetzens spreche er allen Betroffenen sein tiefes Mitgefühl aus: „Das Böse in Form eines feigen und niederträchtigen Terrorismus wird nie das letzte Wort haben. Die Liebe ist stärker als Hass und Zerstörung“, betont der Bischof.

Dieser feige Terror gegen wehr- und schutzlose, friedlebende Menschen sei „der Gipfel der Menschenverachtung und Gottlosigkeit.“ Eine solche Deformation alles Humanen kenne nur Zerstörung und führe nur zur Zerstörung. „Setzen wir dem umso entschiedener die eigentliche Macht, die Macht der Liebe entgegen. Lassen wir nicht zu, dass der blinde, rohe und feige Hass uns zweifeln und verzweifeln lässt an unserem Einsatz für eine Welt des friedlichen, humanen und solidarischen Mit- und Füreinander in Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit“, so Europabischof Zsifkovics Bezug nehmend auf jene Grundwerte einer offenen Gesellschaft, die gerade am französischen Nationalfeiertag im Mittelpunkt stehen. „Dem Terror wird und kann es nicht gelingen, den Glauben an das Gute und Sinnerfüllte, an das Menschliche und Menschenwürdige, an das Leben und das Lebenswerte zu brechen. Dem Terror wird und kann es nicht gelingen, uns den Glauben und die Liebe zu nehmen“, bekräftigt Bischof Zsifkovics.

Montag, 11. Juli 2016

Burgenland goes Szombathely: Großes Geburtstagsfest für Martinus mit Bischof Zsifkovics

© Diözese Eisenstadt/Gollubits
Tausende Gläubige am internationalen Katholikentreffen der Martinspfarren aller Länder in der westungarischen Stadt Szombathely, dem Geburtsort des heiligen Martin, am Wochenende des 9. und 10. Juli 2016. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein Festgottesdienst mit dem Prager Kardinal Dominik Duka als Papst-Gesandten und dem Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics

"Die Begeisterung und herzensbewegende Kraft, die von der wegweisenden Barmherzigkeit und Nächstenliebe des heilige Martin ausgeht, ist schier überwältigend", so die erste Reaktion von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics beim großen internationalen Fest im Martins-Geburtsort Szombathely am Wochenende des 9. und 10. Juli. Gläubige aus den Martinspfarren aller Länder kamen zur Halbzeit des internationalen Gedenkjahres zum 1.700. Geburtstag des heiligen Martin zusammen. "Tragen wir das Vermächtnis des Martinus, das lebendige Feuer der Nächstenliebe in die Welt hinaus, die gerade hier und heute Kraftwerke der Spiritualität, der Solidarität und der Barmherzigkeit so dringend braucht", so Bischof Zsifkovics.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Aus Beruf wird Berufung: Bischof Zsifkovics weiht Anwalt zum Priester

© Diözese Eisenstadt/Rupprecht
Stefan Jahns, ehemaliger Leiter einer eigenen Anwaltskanzlei, empfing am Mittwoch im Eisenstädter Martinsdom von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die Priesterweihe – "Jetzt bist du Advokat für alle!"

Eisenstadt – Er war ein beruflich höchst erfolgreicher Jurist und Unternehmer, Leiter einer eigenen Anwaltskanzlei und entschloss sich, den bisherigen Beruf gegen seine Berufung zu tauschen und trat in das Burgenländische Priesterseminar ein. Nun wurde der gebürtige Kroatisch-Minihofer Stefan Jahns am Mittwoch, dem 29. Juni 2016, im Eisenstädter Martinsdom von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zum Priester geweiht.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Personalnachrichten

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am Hochfest der hll. Apostelfürsten Petrus und Paulus folgende personelle Dispositionen getroffen, die – soferne nicht ein anderes Datum angegeben ist – mit Rechtswirksamkeit vom 31. August bzw. 1. September 2016 in Kraft treten:

Sebastian AUGUSTINOV
- Enthebung als Pfarrer der Pfarren St. Andrä a. Z. und Tadten
- Gewährung eines „Sabbatjahres“

Mag. Gabriel KOŽUCH, Dechant, Pfarrer in Andau und Pfarrprovisor der Pfarre Gols
- Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren St. Andrä a. Z. und Tadten im Hinblick auf den künftigen Seelsorgeraum

Philipp SUPPER
- Nach seinem Studienaufenthalt in Rom nun Ernennung zum Kaplan der Pfarren Andau, Gols, St. Andrä a. Z. und Tadten mit Sitz in St. Andrä a. Z.

Dienstag, 28. Juni 2016

Abschied nach 80 Jahren: Redemptoristen ziehen sich aus Oberpullendorf zurück

© Pfarre Oberpullendorf
Ein herzlicher, in den drei Sprachen deutsch, kroatisch und ungarisch abgehaltener Festakt mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics füllt das letzte Kapitel in der 80-jährigen Geschichte der Redemptoristen in Oberpullendorf – die drei letzten Ordensangehörigen werden in neue Orte entsandt

Mit Wehmut, aber auch mit Zuversicht verabschiedet sich der Orden der Redemptoristen nach 80 Jahren in diesem Sommer aus Oberpullendorf: Mit einer von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics zelebrierten Festmesse in den Sprachen aller drei in Oberpullendorf beheimateten Volksgruppen, also deutsch, ungarisch und kroatisch, am 26. Juni wurde das letzte Kapitel in der 80-jährigen Ordensgeschichte der Redemptoristen in der burgenländischen Gemeinde geschrieben. Nachdem bereits im Jahr 2001/02 feststand, dass die Wiener Provinz des Ordens das Kloster aus Personalmangel nicht mehr weiterbetreuen konnte, zugleich jedoch die Warschauer Provinz der Redemptoristen Ordensbrüder nach Oberpullendorf entsandte, wurde nun der endgültige Rückzug vollzogen.

25 Jahre nach Ausbruch des Jugoslawienkrieges: Bischofsreise im Zeichen geistlich-humanistischen Brückenbaus

Bischof Zsifkovics, Kardinal Puljić, Pater Božidar und
Pressesprecher Dr. Orieschnig bei der Planung der Besuchs
der Österreichischen Bischofskonferenz in Bosnien 2018
© Dominik Orieschnig
Eisenstädter Bischof besucht Bosnien und vertieft intensive Kooperation mit Ordensgemeinschaften – Zsifkovics: "Rolle der Kirche und des Glaubens nicht nur im labilen Friedens- und Versöhnungsprozess des Landes von tragender Bedeutung, sondern auch für ein in die Tiefe wachsendes Europa" – Österreichische Bischofskonferenz wird 2018 in Sarajevo tagen

Der in Bosnien geborene Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Ivo Andrić schrieb einmal, dass es von allem, was der Mensch baut und aufbaut, nichts Besseres und Wertvolleres gebe als Brücken. In diesem Sinne verstand Ägidius Zsifkovics auch seine jüngste Reise nach Bosnien-Herzegowina. In Zeiten von "Brexit" und anderen politisch-wirtschaftlichen Grabenbildungen in Europa knüpft der Eisenstädter Bischof und Europabischof der Österreichischen Bischofskonferenz damit weiter an den geistlich-humanistischen Netzwerken europäischer Integration: Im Rahmen eines mehrtägigen Arbeits- und Pastoralbesuches in Bosnien-Herzegowina pflegte der medial nicht zu Unrecht als "slawisch" apostrophierte Bischof nicht nur einen intensiven Gedankenaustausch mit geistlichen Entscheidungsträgern des Landes, sondern schloss auch neue Kooperationen, die die Seelsorge in der Diözese Eisenstadt für die kommenden Jahrzehnte verstärken und bereichern werden.

"Ihr Franziskaner seid immer an unserer Seite gegangen!"

Eisenstädter Bischof zelebriert Messe vor hunderttausend Gläubigen im historisch bedeutendsten Wallfahrtsort Bosniens – Zsifkovics zu Pilgern: "Lasst Euch von niemandem euren Glauben nehmen!" – Dank der Burgenlandkroaten an den Franziskanerorden für dessen geistliche Begleitung vor 500 Jahren wie heute – Weitere seelsorgliche Verstärkung für Diözese Eisenstadt und die burgenlandkroatische Volksgruppe nachhaltig auf Schiene gebracht

Geistlicher Höhepunkt des mehrtägigen Arbeitsbesuches des Eisenstädter Bischofs Ägidius Zsifkovics in Bosnien-Herzegowina war die Teilnahme an der jährlichen Wallfahrt zum Heiligtum des heiligen Johannes des Täufers im zentralbosnischen Podmilačje. Der Bischof war damit einer Einladung der bosnischen Franziskanerprovinz (Provincija Bosna Srebrena) gefolgt, deren Patres den Wallfahrtsort betreuen, und nahm in Begleitung des Erzbischofs von Sarajevo, Kardinal Vinko Puljić, an der Pilgerfahrt teil.

Als der Eiserne Vorhang löchrig wurde: Bischof Zsifkovics erinnert an die Lehrmeisterin Geschichte

© Dominik Orieschnig
Am 27. Juni 1989, vor genau 27 Jahren, ging vom Burgenland aus ein Bild um die Welt: An diesem Tag schnitten der ungarische Außenminister Gyula Horn und sein österreichischer Amtskollege Alois Mock den Stacheldrahtzaun, knapp 2 Monate später wurde das Paneuropäische Picknick zu einem wichtigen Dominostein für den Fall des Eisernen Vorhangs – Bischof Zsifkovics: "Mauern des Ausgrenzens sollen Vergangenheit angehören"

"An diesen Tag erinnere ich mich, als ob er gestern gewesen wäre: Es war ein bewegender Moment und ein ganz entscheidender symbolischer Akt für den Abbau einer Grenze, die die Welt und die Menschen über Jahrzehnte hinweg spaltete": Jener Tag, der sich ganz genau im Gedächtnis von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics eingeprägt hat und der ohne Zweifel einen wichtigen Platz im überindividuellen, zeitgeschichtlichen Bewusstseins Österreichs und des Burgenlandes, ja überhaupt der jüngeren Globalgeschichte einnimmt, ist der 27. Juni 1989. An diesem Tag und damit vor genau 27 Jahren schnitten der ungarische Außenminister Gyula Horn und sein österreichischer Amtskollege Alois Mock den Stacheldraht an der Grenze beider Länder durch. Damit wurde der über Jahrzehnte bestehende Eiserne Vorhang, der die Welt in zwei geopolitische Blöcke teilte, löchrig und durchlässig.

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